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Wie ist so die Ausbildungs als Pferdewirtin ?

13. Juni 2009 um 23:44

Hallo,
gibt es hier jemanden der eine Ausbildung als Pferdewirtin absolviert hat?
Was macht ihr alles so während der Ausbildung?
Macht euch die Ausbildung Spaß?

Erzählt einfach mal ein bisschen.....

Gruß
Nightingale

14. Juni 2009 um 23:07

Puh...
Ich mache zwar keine Ausbildung zur Pferdewirtin habe aber mal Praktikum gemacht. Ist schon eine schöne Arbeit, aber sehr sehr anstrengend. Habe 08:00 angefangen und bis 18:00 gearbeitet (mit Pausen natürlich). Ich habe Schwerpunkt Zucht und Haltung gemacht und da musst ich viel misten, aber auch Pferdis bewegen, gerade Junge - longieren, aber auch reiten (eher selten), Fohlen-ABC beibringen, morgens und abends füttern, beim Hufschmied oder Tierarzt Pferd tätscheln - kurzum, es gibt immer etwas zu tun, wird nie langweilig. Aber ich könnte das glaube ich kein Leben lang auf einem großen Gestüt durchhalten. Die Arbeit ist sehr anstrengend, geht auf den Rücken und man fällt abends todmüde ins Bett (vielleicht gewöhnt man sich dran). Am besten du machst auch mal Praktikum irgendwo, dann bekommst du den besten Einblick.
Solltest du weitere Infos oder Adressen zum Bewerben brauchen (egal welcher Schwerpunkt, aber hauptsächlich in Baden-Württemberg), ich habe von meiner ehemaligen Chefin einen Haufen Unterlagen bekommen, kann dir also wahrscheinlich in jeder Hinsicht weiterhelfen (auch wg. Gehalt, Prüfungen usw...) *g*
Lg ;o)

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16. Juni 2009 um 0:08
In Antwort auf freundin85

Puh...
Ich mache zwar keine Ausbildung zur Pferdewirtin habe aber mal Praktikum gemacht. Ist schon eine schöne Arbeit, aber sehr sehr anstrengend. Habe 08:00 angefangen und bis 18:00 gearbeitet (mit Pausen natürlich). Ich habe Schwerpunkt Zucht und Haltung gemacht und da musst ich viel misten, aber auch Pferdis bewegen, gerade Junge - longieren, aber auch reiten (eher selten), Fohlen-ABC beibringen, morgens und abends füttern, beim Hufschmied oder Tierarzt Pferd tätscheln - kurzum, es gibt immer etwas zu tun, wird nie langweilig. Aber ich könnte das glaube ich kein Leben lang auf einem großen Gestüt durchhalten. Die Arbeit ist sehr anstrengend, geht auf den Rücken und man fällt abends todmüde ins Bett (vielleicht gewöhnt man sich dran). Am besten du machst auch mal Praktikum irgendwo, dann bekommst du den besten Einblick.
Solltest du weitere Infos oder Adressen zum Bewerben brauchen (egal welcher Schwerpunkt, aber hauptsächlich in Baden-Württemberg), ich habe von meiner ehemaligen Chefin einen Haufen Unterlagen bekommen, kann dir also wahrscheinlich in jeder Hinsicht weiterhelfen (auch wg. Gehalt, Prüfungen usw...) *g*
Lg ;o)

Lass es lieber...
Hi,
ich bin pferdewirtin im schwerpunkt reiten und hab so ziemlich alles schlechte erlebt was man in der ausbildung erleben kann. 1 chef pleite, 2. chef wegezogen, 3. chef pferdequäler... hab nur überstunden gemacht, den betrieb fast alleine geschmissen, viel arbeit wenig geld keine freizeit...
wenn du es unbedingt machen willst mach ein praktikum in dem betrieb und guck dir alles ganz genau an...

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12. Juli 2009 um 17:43

Mach lieber ein praktikum
über ein monat damit du dir das genau anschauen kannst..
hab meine ausbildug nach einem jahr als pferdewirtin abgebrochen(schwerpunkt reiten) weil ich es aus moralischen gründen nicht mehr wollte.
oft steht in einer berufsbeschreibung drinn: nichts für menschen die die ausbildung angehen mit FALSCH VERSTANDENER TIERLIEBE das auf klartext heisst: pferde putzen wie am fliessband, reiten grob und anstrengend(die einsteller die ihr pferd zu beritt geben, wollen ja auch sehn wie ich pferd besser geht )
bei mir war der alltag so:
Früh: pferde füttern und ausmisten(erste zeit anstrengend aber hat mir immer wieder spass gemacht)
5 pferde reiten, zwischendurch pferd für chef feritg gemacht(zeitdruck! alles muss schnell gesattelt und getrenst sein sowie auch sauber, ich hatte 10!minuten zeit)
zum reiten: schulpferde korrektur geritten(wehe ich konnte nicht 10min.am stück perfekt aussitzen egal was das pferd für einen elefantentrab hatte(seitenstechen vorprogramiert)
einstellerpferde zu beritt: zügel rann, bein rann, gerte und eine stunde ohne pause hart arbeiten mit allen körperfunktionen und das pferd wurde so quasi in die versammlung gezwungen
natürlich hatte ich noch viel mehr aufgaben aber das brauch ich dir wahrscheinlich nicht mehr zu erzählen, die weisst du eh, aber das sind so die hauptaufgaben die dich die ausbildungszeit begleiten.
Was ich noch sagen möchte:
Nichts kann man vergleichen wie toll es ist morgens in ein stall zu kommen, die lichter anzumachen und dir hungrige pferdeköpfe entgegenschaun!
Dieser Beruf hat mir sehr spass gemacht und grad als ich etwas integriert war die routine kam, hats mir einfach nur spass gemacht egal was für ein wetter war, wie viel uhr, wochenende arbeiten sowie feiertage. das alles hat mir nichts ausgemacht, im gegenteil!
Aber: ich habe das gefühl für pferde verloren! Da kann einer sagen was er will aber als ein lebewesen werden diese nicht mehr gesehen!! die routine und der allgemeine rauhe ton im stall ist der grund sowie natürlich die sportlichen und wirtschaftlichen aspekte erfolg zu erziehlen!
das ist ein knallhartes geschäft!
und jetzt? hab ich eine ausbildung zur verkäuferin im lebensmittelhandwerk gemacht und hab herz und verstand ganz bei meinen lieblingen: den pferden!!
kein ehrgeiz, kein druck, einfach nur noch ein wunderbares hobby und bereue nichts..

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