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Ab wann ist es Mobbing?

13. November 2013 um 15:01

Hallo Mädels,
Ich bin 20 Jahre alt und mache seit 6 Wochen ein Praktikum in einer Kinderklinik. Es ist als Übergang zwischen Abi und Studium gedacht, wobei ich nicht Medizin studieren will, sondern einfach aus Liebe zu Kindern generell diese Klinik ausgewählt habe
So nun zu meinem Problem. Ich wurde nicht gerade mit offenen Armen empfangen. Meine Aufgaben beschränken sich aufs putzen, essen machen und aufräumen. Da verstehe ich , da ich als ungelernte kraft auch sonst nichts darf aus rechtlichen gründen.
Allerdings ist die offensichtliche Antipathie der Krankenschwestern mir gegenüber immer deutlicher geworden. Mittlerweile werde ich kaum noch gegrüßt , verabschieden oder angesehen. Dann kam am Montag der Knaller: meine Chefin kam zu mir und sagte es sei sich über mich beschwert worden. Ich sei faul, würde den Anschein erwecken ich hätte keine Lust auf dieses Praktikum.
Ich bin aus allen Wolken gefallen und habe jetzt noch weniger Lust, dort jemals wieder hin zu gehen.
Ich finde mich absolut ungerecht behandelt, da sich mein Arbeitsplatz auf ein Gang kleines Terrain beschränkt. Und mir dann vorzuwerfen, ich sei faul, Obwohl ich häufig frage, ob noch etwas zu tun sei und ein "nichts" kassiere, finde ich den blanken Hohn.

Was kann ich tun, soll ich mich wehren oder es einfach die nächsten, noch verbleibenden 3,5 Monate aushalten.

Vielen dank für euren Rat, evusch

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14. November 2013 um 8:04

Nicht so fragen
Also ich würde das ganze anders aufziehen, zunächst die Chefin fragen, wo diese Unterstelllungen herrühren und ihr erklären, dass Du die Aufgaben, die Dir zugewiesen wurden, auch erfüllt hast. Weiterhin würde ich Ihr sagen, dass Du nach weiterer Arbeit gefragt hast, Dir aber nichts aufgetragen wurde. Du bietest ihr an, ein Protokoll zu führen.
Als nächsten Punkt würde ich ihr auch erzählen, wie mit Dir umgegangen wird.
Für die nächste Zeit solltest Du weiterhin DEINE Aufgaben erledigen, dann die anderen Kolleginnen im Rahmen Deiner Möglichkeiten unterstützen. SO nach dem Motto: Ach Frau xx ich sehe, Sie sind gerade hier beschäftigt, ich mache schon mal **. Wenn diese Kollegen nun nicht sofort nein schreit, dann los. Wenn Sie es nicht möchte, fragts Du höflich nach, was denn sonst zu erledigen ist und wenn Sie dir nichts aufträgt, Hast Du eine vorbereitetet Liste mit:
Datum 14.11.2013, 12:00Uhr Frau XX hat keinen Auftrag für mich... Unterschrift dieser Kollegin.
Damit hast Du dann Belege, dass Dir keine Aufträge erteilt werden.

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24. November 2013 um 19:22

Als Praktikantin nichts tun
Als Praktikantin muss man da durch, auch wenns weh tut u. auch wenns ungerecht ist.
Meine Kolleginnen stecken ihre Nase "massiv" in mein Privatleben. Ich hatte ihnen schon bei Beginn gesagt ich will nix mit denen privat zu tun haben, ich will meine Arbeit machen, nicht mehr und nicht weniger, basta. Aber beide seiten rücken mir immer wieder auf die Pelle, es dind da 2 Klüngelgruppen, der Rest wurschtelt sich so durch. Beide mir persönlich viel zu verklemmt, viel zu altmodisch, ich bin auch altmodischer geworden, aber ich habe lange in Großstadtgetto gewohnt u. im Dorf als Kind war ich Außenseiterin u. ich kann mit diesen altmodischen "Waschweibern" wos nur darum geht sind die Blumen im Nachbarsgarten teurer, nix Anfangen, beim besten Willen nicht, so sehr ich mich bemühe, und dann noch diese Ossikram was eich eh vom ganzen Herzen verabscheue. Aber die sind gar nicht so dolle das Problem. Das Hauptproblem ist, meine stellvertrende PDL und eine Kollegin, die haben ja Ansichten Mama Mia, Gottes Willen, mutmaßlich wie Aussteiger aus Zeugen Jehovas, die sind dann nicht völlig umgekrempelt, sondern "nur" ausgestiegen. Die kommen zwar immer wieder sehr freundlich an, aber du meine Güte wenn ich mal ein Date habe, das Problem ich hab eine Wohnung vom Arbeitgeber, sogar im Müll wurde schon rum gewühlt u. Kondome gefunden, als Vorwand was es ein Mißgeschick. Ich soll immer heben, heben, heben, die ganzen Schreier u. die Männer spielen Dornröschen, weil Pflege ist ja Frauensache. Dann erfindet meine stellv. PDL kuriose Sachen wnen ihr eine Laus über die Leber gelaufen ist. Auch wnen nicht optimal ist, aber ich als Pflegerin brauch doch nicht darüber nachdenken ob die Behörden (MDK, Bauamt, Feuerschutz) ein behinderten / senioren gerechtes Heim zulassen! Jetzt behauptet sie weil das Zi. 2 Türen hat u. beide zu waren wäre es Freiheistberaubung, sagte ich zu ihr sie haben das Zi. doch ausgesucht u. ist von den Behörden zugelassen worden, nur Psycho-terror. Weil ein Rollstuhlfahrer könnte sich auch nicht frei bewegen.

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1. Dezember 2013 um 20:18

Ich werde dir das Gegenteil meiner Vorredner empfehlen können...
Suche parallel einfach nach einer neuen Praktikastelle. Es wird nämlich nie besser werden! Manche Menschen sind eben so, dass sie nie die neuen mögen werden. Das liegt nicht an dir, sondern einfach an denen. Es wird deinem Vorgängerinnen auch nicht anders gegangen sein. Daher mein Rat: Suche nach einer neuen Praktikastelle! Ds wird dich sonst psychisch zerstören! 3,5 Monate sind viel zeit. Das darfst du nicht unterschätzen!

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26. Oktober 2014 um 12:11

Typisch
Klarer Fall : Die Damen haben keinen Bock gehabt sich mit einer Praktikantin zu befassen und dir die Drecksarbeit überlassen die sich selbst erklärt quasi und für das andere müssten sie Zeit aufwenden es dir zu zeigen, wozu keine sich berufen gefühlt hat offenbar. Da du so gezwungen bist Zeit zu vertrödeln bis du gehen kannst, sieht das nach Faulheit aus womöglich, ist aber nicht deine Schuld, wenn das so ist, wie du es beschreibst.
Ich beobachte immer wieder wie übergeordnete Stellen den Abteilungen, die eh schon überbelastet sind auch noch Praktikanten aufdrücken, weil die schlicht nicht mitgeschnitten haben, dass die ja auch erstmal eingearbeitet werden müssen und nicht hellsehen können -- und dann lassen die Leute den Unmut an den Praktikanten aus.
So geht es auch neuen Kollegen oft. Nicht alle freuen sich immer, wenn da einer dazu kommt ins Team und keiner möchte Mehrarbeit haben bei der Einarbeitung. Es ist Sache der jeweiligen Abteilungsleitung das entsprechend zu koordinieren aber das sind auch oft Nullpen und das klappt nicht oder wird gar nicht gemacht.
Wenn ich schon so Sätze höre wie " Das zeigst du xy dann mal nebenbei" " Das kannst du bestimmt schon alleine" dann weiß ich schon bescheid..
Such dir einen anderen Platz und bedanke dich zum Abschluss bei der Stelle ganz herzlich für " NICHTS" was du da gelernt hast.

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18. November 2014 um 20:19

Mobbing vielleicht
Vetrau auf deine eigenen Fähigkeiten, das ist mein Rat und ein Rat den man mir selber einst gab.
Vielleicht passt man auch nicht immer in das Unternehmen. Ich habe es so erlebt, mein Chef unterstellte mir Dinge die er von Kollegen hörte und gab sie an mich weiter, sie haben mich selber nie drauf angesprochen. Es war also kein Mobbing, sondern sogenanntes Bossing, mein Exchef arbeitet heute selber nicht mehr dort, weil er sich von seinen Mitarbeitern nicht ernstgenommen gefühlt hat, hiess es. Ach was^^
Schlimme Sache sowas, weil man die Wut darüber nicht wegstecken kann, seine eigenen Fähigkeiten kennt, aber die Schwäche in solchen Situationen ist schlimm, dass man sich nicht wehren kann und dumm dasteht am Ende.

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19. November 2014 um 6:46

Krass
Typisch, dass deine Selbstzweifel auch hier noch von einigen unterstützt werden anstatt die Situation als das zu sehen, was sie ist - nämlich Mobbing.
Erstmal handelt es sich nicht nur um eine oder zwei Damen, mit denen " man eben nicht gut könne" oder die mal einen schlechten Tag" haben. Offenbar gehen dort alle auf dich los und das täglich, bzw. praktizieren das subtiler durch Desinformation und Ausgrenzung, damit die nachher dich als unfähig dastehen lassen können.
Du musst klipp und klar sagen, dass keinerlei Einarbeitung erfolgt ist und du nicht hellsehen kannst. Führe Tagebuch und leg es dann deiner Vorgesetzten vor,- aber lass es nicht da !!
Gleichzeitig suche dir eine andere Praktikumsstelle. Zum Glück ist es " nur" ein Praktikum.
Ich habe sowas mal erlebt auf einer neuen Arbeitsstelle- nur haben die noch mieser agiert und ich schwankte ständig zwischen Null Arbeit und Überlastung. Am Ende war ich psychisch so fertig, dass ich dan tatsächlich Fehler gemacht habe, die ähnlich dumm künstlich aufgeblasen worden sind um eine Rechthabe zu bekommen mich loszuwerden.
Grund : Ich war den behäbig biederen Ossidamen zu wenig geschwätzig. Als ich dann mal durchklingen lies, dass mich ihr ausuferndes lautes Gerede während der Arbeit in der Konzentration stört, war ich unten durch. Nicht nur bei denen, sondern nach und nach im ganzen Haus- ging über Monate das Mobbing.

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