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Abfindungsgeld?? Wieviel? Bitte um Antwort

27. Dezember 2006 um 18:47

Hallo, zusammen

meine Mama wird gekündigt, genau gesagt ist schon gekündingt. Und bekommt ca. 9000 Euro Abfindungsgeld.
Kennst sich jemand damit aus?
Meine Frage an Euch: bekommt Sie auch Arbeitslosengeld, oder wird es angerechnet? Wenn "ja" dann wie? Oder bekommt Sie "paar" Monaten Sperre? Wie wird es überhaupt ausgerechnet? Wieviel Monaten bei 9000 Euro??
Sie hat auch nicht ganzen Tag gearbeitetnur 6st am Tag und hat Lohnsteuerklasse 5.
Bitte gibt mir Antwort, ich werde sehr dankbar.

G. Katja

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28. Dezember 2006 um 13:16

Wurde...
ihr tatsächlich gekündigt oder unterschrieb sie einen Aufhebungsvertrag?
Bei einer Kündigung bekommt sie ALG1 ohne Sperrzeit im Unterschied zu einem Aufhebungsvertrag, da dieser im beidseitigem Einverständnis zur Aufhebung des Arbeitsvertrages geschieht und dies hiesse: 3 Monate Sperre beim Arbeitsamt.
Die Abfindung von 9000 Euro wird sich wohl nicht auf das Arbeitslosengeld auswirken, da dieser Betrag nicht so hoch ist. Aber das Finanzamt will einen Anteil bzw. die Summe muss versteuert werden.

Hier kann man sich ungefähr das ALG ausrechnen
http://www.pub.arbeitsamt.de/selbst.php

LG
THP33

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28. Dezember 2006 um 18:53
In Antwort auf kyla_12500762

Wurde...
ihr tatsächlich gekündigt oder unterschrieb sie einen Aufhebungsvertrag?
Bei einer Kündigung bekommt sie ALG1 ohne Sperrzeit im Unterschied zu einem Aufhebungsvertrag, da dieser im beidseitigem Einverständnis zur Aufhebung des Arbeitsvertrages geschieht und dies hiesse: 3 Monate Sperre beim Arbeitsamt.
Die Abfindung von 9000 Euro wird sich wohl nicht auf das Arbeitslosengeld auswirken, da dieser Betrag nicht so hoch ist. Aber das Finanzamt will einen Anteil bzw. die Summe muss versteuert werden.

Hier kann man sich ungefähr das ALG ausrechnen
http://www.pub.arbeitsamt.de/selbst.php

LG
THP33

Danke, thp33
danke erst mal für dein Antwort!!!
Ja, meine Mama wurde gekündigt. Bist Du dir wirklich sicher, dass sie von ersten Monat Ihr voller ALG1 bekommen würdet? Und dass die Abfindung von 9000 Euro nicht auf das Arbeitslosengeld auswirkt?? Und gibst vielleicht auch ein steuerfreier Betrag von Abfindung, wenn "JA", dann wie hoch ist der, oder wird ganzer Betrag von 9000 Euro an das Finanzamt versteuer??
Ich bedanke mich im Vorraus.

G.Katja

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28. Dezember 2006 um 19:37
In Antwort auf katja1234

Danke, thp33
danke erst mal für dein Antwort!!!
Ja, meine Mama wurde gekündigt. Bist Du dir wirklich sicher, dass sie von ersten Monat Ihr voller ALG1 bekommen würdet? Und dass die Abfindung von 9000 Euro nicht auf das Arbeitslosengeld auswirkt?? Und gibst vielleicht auch ein steuerfreier Betrag von Abfindung, wenn "JA", dann wie hoch ist der, oder wird ganzer Betrag von 9000 Euro an das Finanzamt versteuer??
Ich bedanke mich im Vorraus.

G.Katja

Wenn...
ihr gekündigt wurde wird ihr auch keine Sperrzeit verhängt, da sie es ja nicht selbst verschuldet hat. Die Kündigungsfrist muss eingehalten worden sein, ansonsten kann es Probleme geben.
Meine Abfindung, die um das 8-fache höher war, wirkte sich nicht auf das Arbeitslosengeld aus, wie ich anfangs befürchtete.

Das habe ich noch im Netz gefunden:
Abfindung: Anrechnung auf das Arbeitslosengeld?
Wenn im Zusammenhang mit einer Kündigung eine Abfindung im Spiel ist, wird von Arbeitnehmern immer wieder die Befürchtung geäußert, dass die Abfindung auf das Arbeitslosengeld angerechnet werde. Man habe, so wird gesagt, doch überhaupt nichts von Abfindung, da ohnehin eine Anrechnung auf das Arbeitslosengeld erfolgen werde....
(betriebsbedingte) Kündigung - was tun? - Ratgeber Arbeitsrecht

Diese weit verbreitete Auffassung hat ihren Grund wohl darin, dass vor einigen Jahren tatsächlich eine Anrechnung von Abfindungen auf Arbeitslosengeld stattgefunden hat. Die damalige Regelung wurde aber schon vor längerer Zeit abgeschafft. Seitdem gibt es keine grundsätzliche Anrechnung von Abfindungen auf Arbeitslosengeld mehr. Statt dessen findet eine Anrechnung nur noch unter bestimmten Voraussetzungen statt, die in 143a SGB III geregelt sind.

Nach dieser Vorschrift ruht der Anspruch auf Arbeitslosengeld bis zu einem Jahr, wenn das Arbeitsverhältnis ohne Einhaltung der ordentlichen Kündigungsfrist beendet worden ist und der Arbeitslose eine Abfindung, Entschädigung oder ähnliche Leistungen erhalten oder zu beanspruchen hat. Aus diesem Grund stellt es einen unverzeihlichen Fehler dar, sich mit dem Arbeitgeber auf die Beendigung des Arbeitsverhältnisses und die Zahlung einer Abfindung zu einigen, wenn dabei nicht die ordentliche Kündigungsfrist eingehalten wird. Die Kündigungsfrist darf unter keinen Umständen verkürzt werden. Dies gilt unabhängig davon, ob Arbeitgeber und Arbeitnehmer einen Aufhebungsvertrag schließen oder ob sie sich nach erfolgter Kündigung auf eine Beendigung des Arbeitsverhältnisses gegen Zahlung einer Abfindung einigen.

Zum Steuerfreibetrag:
Bis zum 31.12.05 gab es noch 7.200 Euro steuerfrei, dieses Glück hatte z.B. ich noch.
Dies wurde aber zum 1.1.06 geändert, seitdem wird die komplette Abfindung versteuert bei der nächsten Steuererklärung.

LG
THP33

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