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Angst vor Arbeitslosigkeit- Suche nach Gleichgesinnten

8. November 2017 um 15:19

Hallo ihr Lieben,

ich weiß nicht ob ich hier mit meinem Anliegen richtig bin und Gleichgesinnte finde, versuche es aber mal trotzdem. Sorry für den langen Text aber ich bin echt verzweifelt und hoffe, ihr habt einen Rat oder mögt euch mit mir austauschen. Vielleicht hat einer von euch ja bereits ähnliches Erlebt und Ausweg aus dieser Misere findne können. Ich hoffe auf ein Licht am Horizont.

Mir geht es grade extrem schlecht. Nach meinem sozialwissenschaftlichen Masterstudium (bitte keine Belehrungen über meine Studienwahl, ich wusste es wird damit nicht leicht) habe ich relativ schnell einen Job gefunden- ein schlecht bezahltes Traineeprogramm bei einem Bildungsanbieter und hatte dies erstmal angenommen, da mir noch keine bessere berufliche Option vorlag. Ich wusste schnell, dass ich auf keinen Fall im Unternehen bleiben möchte und hab auch nur einen befristeten Vertrag für ein Jahr bekommen. Nun standen aber privat viele Dinge an und ich konnte mich nicht sofort weiterbewerben, zudem wollte ich auch erstmal im Unternehmen ankommen und mich reinhängen. Nun bewerbe ich mich schon seit Juni wieder, habe nur leider noch nichts neues finden können.

Nun habe ich zu allem Überfluss vor ein paar Tagen entgültig erfahren, dass ich wahrschneinlich nicht im Unternehmen bleiben kann und Anfang nächsten Jahres keinen neuen Vetrag erhalten werde. Dies war überhaupt nicht klar kommuniziert wurden, es hieß immer wieder eine Übernahme sei sehr wahrscheinlich. Ich weiß das es ein Stück weit auch die Taktik im Unternehmen ist, nur habe nichts in der Hand und bin dem ausgeliefert. Ich hatte gehofft bereits vor Vertragsende einen Job gefunden zu haben.

Nun bin sehr verzweifelt, bin extrem Niedergeschlagen und habe große Existenzängste. Meine Zukunftspläne, in naher Zukunft vielleicht mal endlich an einen Umzug und evtl. ein Kind zu denken kann ich wegwerfen. Meine Freunde sind beruflich mitlerweile fast alle "fest" im Sattel, können sich etwas leisten, ziehen um und planen die Zukunft. Ich dagegen stehe wieder stil. Ich habe das Gefühl, alles was ich über die letzten Jahren in mein Studium und meine Karriere (viel Berufserfahrung während des Studiums) investiert zu haben ist für die Katz gewesen. Ich stehe massiv unter Druck, in den nächsten Wochen neben einem VZ Job noch so viele Bewerbungen wie möglich zu schaffen. Aktuell sind auch noch Bewerbungen offen, ich weiß noch gar nichts.

Gibt es hier Gleichgesinnte, die sich in einer ähnlichen schwierigen (beruflichen) Situation befinden und sich mit mir austauschen möchten?

Eure dezember :

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15. Dezember 2017 um 22:59

ob der arbeitsvertrag befristet oder nicht ist, ist nicht so wichtig.
auch mit einem unbefristeten arbeitsvertrag kann man  jederzeit gekündigt werden.

 du solltest nicht so viel an "arbeitwelt-glocke" hängen und dein leben dementsprechend anpassen.
was die anderen machen hat nichts mit dir zu tun. nimm die dinge easy.
kinder kannst du doch auch ohne arbeit bekommen? wo liegt das problem?

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20. Februar 2018 um 14:24

Hallo Dezember,

ich kenne dieses Gefühle, verzweifelt zu sein, nicht zu wissen wie es weiter geht. Man hatte einen Plan und nun ist es (alles) anders.

Ich mache derzeit gefühlt eine ähnliche Situation durch, nur die Umstände sind andere, ich habe zum AG gesagt es geht nicht mehr und wurde gekündigt. Ich hab sogar schlaflose Nächte, ... zum Glück läuft gerade Olympia am anderen Ende der Welt .

Aber ich habe auch solche Gedanken, dass meine bisheriger Werdegang um sonst war oder frage mich ob es der richtige Beruf noch ist. Klassische Sinnkrise mit Tendenz zur Depression. Nichts ist umsonst, es hat uns hier her geführt und der vergangen Weg war schon richtig - er passte in unser Leben.

Ich nehme an, dass es für dich das erste Mal ist an diesem Punkt zu kommen (für mich auch).
Es gibt offenbar Erfahrungen, die man machen soll (oder machem muss) wie diese im Leben, um daran zu wachsen!

Wichtig ist, bleib bei dir mit deinen Plänen und Zielen (auch wenn sie vielleicht gerade nicht erkennbar sind) und ziehe keine Vergleiche zu deinen Freunden.
Außerdem sind da ja "nur" fast alle im Sattel

Du hast machst doch schon die nächsten Schritte, du bewirbst dich.
... und ich glaube, deine Ziele haben sich nicht verändert eventuell nur verschoben.

Wir kommen da schon durch (eventuell bist du es sogar schon), es verändert sich nur etwas, dass ist ungewohnt.

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26. Februar 2018 um 14:00

@Dezember1987,

ich kenne das Problem auch. Ich wohne in Meyen und bin bereits seit einem halben Jahr Arbeitslos und das obwohl ich schon ein Jahr bevor der Vertrag ausgelaufen ist mich beworben habe. Ich habe mich bei den ganzen infrage kommenden Firmen im  Mayener Stellenmarkt beworben und da waren teilweise wirklich sehr gute Stellen dabei. Aber entweder man hat keine Antwort von den Firmen bekommen oder eben eine Absage.
Ich weiß auch so langsam nicht mehr weiter, denn wenn ich nicht in den nächsten 6 Monaten wieder eine Astellung finde, dann ist auch die Arbeitslosenzeit vorbei und man rutscht in den Sozialbereich rein. Davor habe ich ja sowas von Angst, das geht gar nicht. Aber was soll man machen? Mann kann nur hoffen und sein bestes geben. Ich schreibe Mittlerweile an die Hundert Bewerbungen pro Monat und mir ist es mitlerweile egal wo die Arbeit ist, denn Umziehen kann ich ja auch. So langsam habe ich das Gefühl das meine Bewerbungen gar nicht erst bis zum Chef durchkommen. Ich würde mittlerweile fast alles dafür geben eine Stelle zu bekommen

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