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Angst, was da kommt

17. Februar um 11:41 Letzte Antwort: 18. August um 14:35

Hey liebe Leute,
ich bin seit einigen Jahren bei meinem Arbeitgeber beschäftigt. Nun sieht es so aus, dass ich auch seit einigen Jahren nicht mehr glücklich bin. Im Gegenteil; ich habe panische Angst, zur Arbeit zu gehen.
Ich bin jetzt seit Wochen krankgeschrieben, weil ich irgendwann mal morgens weinend und zitternd in der Küche saß und es nicht mal geschafft habe, mir meine Hose anzuziehen.
Natürlich muss eine Veränderung her und ich bewerbe mich auch sehr fleißig, aber die Bewerbungsprozesse ziehen sich natürlich hin.
Da ich die sechs Wochen Krankschreibung bald umhabe und auf keinen Fall ins Krankengeld rutschen will, stellt sich da langsam ein Problem ein.
Ich möchte unter keinen Umständen wieder zurück zu meiner Arbeit, aber kündigen ohne neuen Job gestaltet sich auch schwierig, meine Wohnung möchte ich ja behalten.
Zu meiner eigentlichen Frage: Es besteht ja die Möglichkeit, dass man eine Sperre vom Amt umgeht, indem man sich vom Arzt, wie man so schön sagt "kaputtschreiben" lässt.
Da ich nun seit Wochen krank bin, wegen Angst vorm Arbeitgeber, frage ich mich, ob das denn wirklich so leicht geht?
Natürlich möchte ich einen neuen Job, dieses ewige zu Hause rumsitzen ist absolut nichts für mich und ich möchte auch eigentlich nicht vom Amt leben, aber so kann es leider wirklich nicht weitergehen.
Ich habe zwar jetzt Vorstellungsgespräche, aber wie gesagt, die Prozesse ziehen sich natürlich..
Ich bin absolut ratlos und fühle mich wie ein Vogel im Käfig, weil ich keinen Ausweg aus meiner Situation finden kann...
Ich freue mich über jeden Rat, jeden Tipp und alle Infos, die ihr mir geben könnt.

Vielen Dank im Voraus.
 

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17. Februar um 12:40

Wenn dein Arzt der Meinung ist, dass eine Rückkehr an die aktuelle Arbeit nicht zumutbar ist, dann kann er dir darüber eine Bescheinigung ausstellen und du kannst dann kündigen. Dann bekommst du aber im besten Fall Arbeitslosengeld (wenn sich das Arbeitsamt auf die Bescheinigung einlässt). Das wäre vermutlich auch nicht mehr als Krankengeld, oder?
So oder so wirst du wohl finanzielle Einbußen haben, wenn du nicht mehr zur Arbeit gehst, sei es jetzt wegen Kündigung oder wegen Krankheit.
Zumal ich glaube, dass es für Bewerbungen immer doof aussieht, wenn man arbeitslos ist. Dass man arbeitsunfähig ist, muss man denen ja nicht auf die Nase binden.

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17. Februar um 12:51
In Antwort auf orchideenblatt

Wenn dein Arzt der Meinung ist, dass eine Rückkehr an die aktuelle Arbeit nicht zumutbar ist, dann kann er dir darüber eine Bescheinigung ausstellen und du kannst dann kündigen. Dann bekommst du aber im besten Fall Arbeitslosengeld (wenn sich das Arbeitsamt auf die Bescheinigung einlässt). Das wäre vermutlich auch nicht mehr als Krankengeld, oder?
So oder so wirst du wohl finanzielle Einbußen haben, wenn du nicht mehr zur Arbeit gehst, sei es jetzt wegen Kündigung oder wegen Krankheit.
Zumal ich glaube, dass es für Bewerbungen immer doof aussieht, wenn man arbeitslos ist. Dass man arbeitsunfähig ist, muss man denen ja nicht auf die Nase binden.

Ja das ist natürlich auch immer so eine Sache. Sich aus einer ungekündigten Position heraus bewerben sieht immer besser aus, zumal man ja beim neuen Arbeitgeber auch nicht schlecht über den alten Chef sprechen sollte/ möchte.

Mein Hausarzt hat mir nahegelegt eine Psychotherapie anzufangen, da sonst die Krankenkasse streiken könnte, wenn sie das Krankengeld bezahlen soll. Hast du dazu eine Meinung?

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18. Februar um 12:35
In Antwort auf cutejellybaby

Ja das ist natürlich auch immer so eine Sache. Sich aus einer ungekündigten Position heraus bewerben sieht immer besser aus, zumal man ja beim neuen Arbeitgeber auch nicht schlecht über den alten Chef sprechen sollte/ möchte.

Mein Hausarzt hat mir nahegelegt eine Psychotherapie anzufangen, da sonst die Krankenkasse streiken könnte, wenn sie das Krankengeld bezahlen soll. Hast du dazu eine Meinung?

Psychotherapie klingt nach einer guten Idee. Kümmere dich am besten sofort drum, die Wartezeiten sind meist recht lang.

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18. Februar um 17:46
In Antwort auf cutejellybaby

Hey liebe Leute,
ich bin seit einigen Jahren bei meinem Arbeitgeber beschäftigt. Nun sieht es so aus, dass ich auch seit einigen Jahren nicht mehr glücklich bin. Im Gegenteil; ich habe panische Angst, zur Arbeit zu gehen.
Ich bin jetzt seit Wochen krankgeschrieben, weil ich irgendwann mal morgens weinend und zitternd in der Küche saß und es nicht mal geschafft habe, mir meine Hose anzuziehen.
Natürlich muss eine Veränderung her und ich bewerbe mich auch sehr fleißig, aber die Bewerbungsprozesse ziehen sich natürlich hin.
Da ich die sechs Wochen Krankschreibung bald umhabe und auf keinen Fall ins Krankengeld rutschen will, stellt sich da langsam ein Problem ein.
Ich möchte unter keinen Umständen wieder zurück zu meiner Arbeit, aber kündigen ohne neuen Job gestaltet sich auch schwierig, meine Wohnung möchte ich ja behalten.
Zu meiner eigentlichen Frage: Es besteht ja die Möglichkeit, dass man eine Sperre vom Amt umgeht, indem man sich vom Arzt, wie man so schön sagt "kaputtschreiben" lässt.
Da ich nun seit Wochen krank bin, wegen Angst vorm Arbeitgeber, frage ich mich, ob das denn wirklich so leicht geht?
Natürlich möchte ich einen neuen Job, dieses ewige zu Hause rumsitzen ist absolut nichts für mich und ich möchte auch eigentlich nicht vom Amt leben, aber so kann es leider wirklich nicht weitergehen.
Ich habe zwar jetzt Vorstellungsgespräche, aber wie gesagt, die Prozesse ziehen sich natürlich..
Ich bin absolut ratlos und fühle mich wie ein Vogel im Käfig, weil ich keinen Ausweg aus meiner Situation finden kann...
Ich freue mich über jeden Rat, jeden Tipp und alle Infos, die ihr mir geben könnt.

Vielen Dank im Voraus.
 

aber was ist denn vorgefallen in der Arbeit?

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22. April um 22:40

Ohne scheiß Werbung geht's nicht oder!

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26. April um 22:09
In Antwort auf cutejellybaby

Hey liebe Leute,
ich bin seit einigen Jahren bei meinem Arbeitgeber beschäftigt. Nun sieht es so aus, dass ich auch seit einigen Jahren nicht mehr glücklich bin. Im Gegenteil; ich habe panische Angst, zur Arbeit zu gehen.
Ich bin jetzt seit Wochen krankgeschrieben, weil ich irgendwann mal morgens weinend und zitternd in der Küche saß und es nicht mal geschafft habe, mir meine Hose anzuziehen.
Natürlich muss eine Veränderung her und ich bewerbe mich auch sehr fleißig, aber die Bewerbungsprozesse ziehen sich natürlich hin.
Da ich die sechs Wochen Krankschreibung bald umhabe und auf keinen Fall ins Krankengeld rutschen will, stellt sich da langsam ein Problem ein.
Ich möchte unter keinen Umständen wieder zurück zu meiner Arbeit, aber kündigen ohne neuen Job gestaltet sich auch schwierig, meine Wohnung möchte ich ja behalten.
Zu meiner eigentlichen Frage: Es besteht ja die Möglichkeit, dass man eine Sperre vom Amt umgeht, indem man sich vom Arzt, wie man so schön sagt "kaputtschreiben" lässt.
Da ich nun seit Wochen krank bin, wegen Angst vorm Arbeitgeber, frage ich mich, ob das denn wirklich so leicht geht?
Natürlich möchte ich einen neuen Job, dieses ewige zu Hause rumsitzen ist absolut nichts für mich und ich möchte auch eigentlich nicht vom Amt leben, aber so kann es leider wirklich nicht weitergehen.
Ich habe zwar jetzt Vorstellungsgespräche, aber wie gesagt, die Prozesse ziehen sich natürlich..
Ich bin absolut ratlos und fühle mich wie ein Vogel im Käfig, weil ich keinen Ausweg aus meiner Situation finden kann...
Ich freue mich über jeden Rat, jeden Tipp und alle Infos, die ihr mir geben könnt.

Vielen Dank im Voraus.
 

Das klingt nach einer schwierigen und belastenden Situation. Manchmal gibt es solche Phasen im Leben, da muss man einfach nur durchhalten. Gerade für die beschriebenen Ängste habe ich aber einen Tipp. Probiere mal regelmäßig zu meditieren. Klingt erstmal nicht so spektakulär, aber wenn man konstant meditiert, dann verändert das echt die eigene Welt sehr stark. Das muss gar nicht unbedingt einen spirituellen Touch haben. Es geht darum, wieder zu sich selbst zu finden, seine Gedanken und damit sich selbst kontrollieren zu können. Schau mal nach guter Lektüre wie Mit Meditation auf der Überholspur, also Bücher, die Meditation als das betrachten, was es eigentlich ist: ein effektives Mentaltraining. Bleibe am Anfang regelmäßig dran... Du wirst dich wundern, wie groß die Veränderungen sein können, die du durch Meditation feststellst. Viel Glück&Kraft!

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27. Juli um 22:07
In Antwort auf cutejellybaby

Hey liebe Leute,
ich bin seit einigen Jahren bei meinem Arbeitgeber beschäftigt. Nun sieht es so aus, dass ich auch seit einigen Jahren nicht mehr glücklich bin. Im Gegenteil; ich habe panische Angst, zur Arbeit zu gehen.
Ich bin jetzt seit Wochen krankgeschrieben, weil ich irgendwann mal morgens weinend und zitternd in der Küche saß und es nicht mal geschafft habe, mir meine Hose anzuziehen.
Natürlich muss eine Veränderung her und ich bewerbe mich auch sehr fleißig, aber die Bewerbungsprozesse ziehen sich natürlich hin.
Da ich die sechs Wochen Krankschreibung bald umhabe und auf keinen Fall ins Krankengeld rutschen will, stellt sich da langsam ein Problem ein.
Ich möchte unter keinen Umständen wieder zurück zu meiner Arbeit, aber kündigen ohne neuen Job gestaltet sich auch schwierig, meine Wohnung möchte ich ja behalten.
Zu meiner eigentlichen Frage: Es besteht ja die Möglichkeit, dass man eine Sperre vom Amt umgeht, indem man sich vom Arzt, wie man so schön sagt "kaputtschreiben" lässt.
Da ich nun seit Wochen krank bin, wegen Angst vorm Arbeitgeber, frage ich mich, ob das denn wirklich so leicht geht?
Natürlich möchte ich einen neuen Job, dieses ewige zu Hause rumsitzen ist absolut nichts für mich und ich möchte auch eigentlich nicht vom Amt leben, aber so kann es leider wirklich nicht weitergehen.
Ich habe zwar jetzt Vorstellungsgespräche, aber wie gesagt, die Prozesse ziehen sich natürlich..
Ich bin absolut ratlos und fühle mich wie ein Vogel im Käfig, weil ich keinen Ausweg aus meiner Situation finden kann...
Ich freue mich über jeden Rat, jeden Tipp und alle Infos, die ihr mir geben könnt.

Vielen Dank im Voraus.
 

Also bei mir war das so: Ich war auch so extrem unglücklich und habe regelmäßige Heulkrämpfe aus dem nichts bekommen habe… bin dann zum Hausarzt um mir einen Rat zu holen, habe da dann auch einen Zusammenbruch gehabt und das Gespräch über geheult. Er hat gemeint er schreibt mich sofort krank wenn ich das möchte. Letztendlich kam ich ohne die Bescheinigung aus, aber ich hätte es definitiv genutzt hätte es keine Alternative gegeben.
Alles Gute!

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27. Juli um 22:09
In Antwort auf jul445

Das klingt nach einer schwierigen und belastenden Situation. Manchmal gibt es solche Phasen im Leben, da muss man einfach nur durchhalten. Gerade für die beschriebenen Ängste habe ich aber einen Tipp. Probiere mal regelmäßig zu meditieren. Klingt erstmal nicht so spektakulär, aber wenn man konstant meditiert, dann verändert das echt die eigene Welt sehr stark. Das muss gar nicht unbedingt einen spirituellen Touch haben. Es geht darum, wieder zu sich selbst zu finden, seine Gedanken und damit sich selbst kontrollieren zu können. Schau mal nach guter Lektüre wie Mit Meditation auf der Überholspur, also Bücher, die Meditation als das betrachten, was es eigentlich ist: ein effektives Mentaltraining. Bleibe am Anfang regelmäßig dran... Du wirst dich wundern, wie groß die Veränderungen sein können, die du durch Meditation feststellst. Viel Glück&Kraft!

Meditation hatte ich in meinem alten Beruf auch täglich schon praktiziert, mir persönlich hat es aber nicht geholfen in dieser Situation speziell, da der Leidensdruck einfach zu groß war. Es zu versuchen ist aber auf jeden Fall eine gute Idee!

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18. August um 14:35
In Antwort auf cutejellybaby

Hey liebe Leute,
ich bin seit einigen Jahren bei meinem Arbeitgeber beschäftigt. Nun sieht es so aus, dass ich auch seit einigen Jahren nicht mehr glücklich bin. Im Gegenteil; ich habe panische Angst, zur Arbeit zu gehen.
Ich bin jetzt seit Wochen krankgeschrieben, weil ich irgendwann mal morgens weinend und zitternd in der Küche saß und es nicht mal geschafft habe, mir meine Hose anzuziehen.
Natürlich muss eine Veränderung her und ich bewerbe mich auch sehr fleißig, aber die Bewerbungsprozesse ziehen sich natürlich hin.
Da ich die sechs Wochen Krankschreibung bald umhabe und auf keinen Fall ins Krankengeld rutschen will, stellt sich da langsam ein Problem ein.
Ich möchte unter keinen Umständen wieder zurück zu meiner Arbeit, aber kündigen ohne neuen Job gestaltet sich auch schwierig, meine Wohnung möchte ich ja behalten.
Zu meiner eigentlichen Frage: Es besteht ja die Möglichkeit, dass man eine Sperre vom Amt umgeht, indem man sich vom Arzt, wie man so schön sagt "kaputtschreiben" lässt.
Da ich nun seit Wochen krank bin, wegen Angst vorm Arbeitgeber, frage ich mich, ob das denn wirklich so leicht geht?
Natürlich möchte ich einen neuen Job, dieses ewige zu Hause rumsitzen ist absolut nichts für mich und ich möchte auch eigentlich nicht vom Amt leben, aber so kann es leider wirklich nicht weitergehen.
Ich habe zwar jetzt Vorstellungsgespräche, aber wie gesagt, die Prozesse ziehen sich natürlich..
Ich bin absolut ratlos und fühle mich wie ein Vogel im Käfig, weil ich keinen Ausweg aus meiner Situation finden kann...
Ich freue mich über jeden Rat, jeden Tipp und alle Infos, die ihr mir geben könnt.

Vielen Dank im Voraus.
 

Warum möchtest du auf keinen Fall ins Krankengeld rutschen? Fühlst du dich nicht krank genug? Ich denke was du beschrieben hast, das deutet auf ein akutes Erschöpfungssyndrom und / oder Depression hin.

Nimm das bitte ernst, tue dir selbst diesen Gefallen! Krankengeld gibt es doch nicht umsonst, es ist für solche Situationen exakt gedacht. Es ist keine Schande, wenn du es beanspruchst.

Ich würde dir außerdem zu einer therapeut. Begleitung raten um herauszufinden, was dahinter steckt, dass du solange bei deinem aktuellen AG geblieben bist. Das hat Gründe, die du klären solltest.

Herzlichst,
Frank
">https://www.schuermann-solutions.com/

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