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Angst, was da kommt

17. Februar um 11:41 Letzte Antwort: 18. Februar um 17:46

Hey liebe Leute,
ich bin seit einigen Jahren bei meinem Arbeitgeber beschäftigt. Nun sieht es so aus, dass ich auch seit einigen Jahren nicht mehr glücklich bin. Im Gegenteil; ich habe panische Angst, zur Arbeit zu gehen.
Ich bin jetzt seit Wochen krankgeschrieben, weil ich irgendwann mal morgens weinend und zitternd in der Küche saß und es nicht mal geschafft habe, mir meine Hose anzuziehen.
Natürlich muss eine Veränderung her und ich bewerbe mich auch sehr fleißig, aber die Bewerbungsprozesse ziehen sich natürlich hin.
Da ich die sechs Wochen Krankschreibung bald umhabe und auf keinen Fall ins Krankengeld rutschen will, stellt sich da langsam ein Problem ein.
Ich möchte unter keinen Umständen wieder zurück zu meiner Arbeit, aber kündigen ohne neuen Job gestaltet sich auch schwierig, meine Wohnung möchte ich ja behalten.
Zu meiner eigentlichen Frage: Es besteht ja die Möglichkeit, dass man eine Sperre vom Amt umgeht, indem man sich vom Arzt, wie man so schön sagt "kaputtschreiben" lässt.
Da ich nun seit Wochen krank bin, wegen Angst vorm Arbeitgeber, frage ich mich, ob das denn wirklich so leicht geht?
Natürlich möchte ich einen neuen Job, dieses ewige zu Hause rumsitzen ist absolut nichts für mich und ich möchte auch eigentlich nicht vom Amt leben, aber so kann es leider wirklich nicht weitergehen.
Ich habe zwar jetzt Vorstellungsgespräche, aber wie gesagt, die Prozesse ziehen sich natürlich..
Ich bin absolut ratlos und fühle mich wie ein Vogel im Käfig, weil ich keinen Ausweg aus meiner Situation finden kann...
Ich freue mich über jeden Rat, jeden Tipp und alle Infos, die ihr mir geben könnt.

Vielen Dank im Voraus.
 

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17. Februar um 12:40

Wenn dein Arzt der Meinung ist, dass eine Rückkehr an die aktuelle Arbeit nicht zumutbar ist, dann kann er dir darüber eine Bescheinigung ausstellen und du kannst dann kündigen. Dann bekommst du aber im besten Fall Arbeitslosengeld (wenn sich das Arbeitsamt auf die Bescheinigung einlässt). Das wäre vermutlich auch nicht mehr als Krankengeld, oder?
So oder so wirst du wohl finanzielle Einbußen haben, wenn du nicht mehr zur Arbeit gehst, sei es jetzt wegen Kündigung oder wegen Krankheit.
Zumal ich glaube, dass es für Bewerbungen immer doof aussieht, wenn man arbeitslos ist. Dass man arbeitsunfähig ist, muss man denen ja nicht auf die Nase binden.

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17. Februar um 12:51
In Antwort auf orchideenblatt

Wenn dein Arzt der Meinung ist, dass eine Rückkehr an die aktuelle Arbeit nicht zumutbar ist, dann kann er dir darüber eine Bescheinigung ausstellen und du kannst dann kündigen. Dann bekommst du aber im besten Fall Arbeitslosengeld (wenn sich das Arbeitsamt auf die Bescheinigung einlässt). Das wäre vermutlich auch nicht mehr als Krankengeld, oder?
So oder so wirst du wohl finanzielle Einbußen haben, wenn du nicht mehr zur Arbeit gehst, sei es jetzt wegen Kündigung oder wegen Krankheit.
Zumal ich glaube, dass es für Bewerbungen immer doof aussieht, wenn man arbeitslos ist. Dass man arbeitsunfähig ist, muss man denen ja nicht auf die Nase binden.

Ja das ist natürlich auch immer so eine Sache. Sich aus einer ungekündigten Position heraus bewerben sieht immer besser aus, zumal man ja beim neuen Arbeitgeber auch nicht schlecht über den alten Chef sprechen sollte/ möchte.

Mein Hausarzt hat mir nahegelegt eine Psychotherapie anzufangen, da sonst die Krankenkasse streiken könnte, wenn sie das Krankengeld bezahlen soll. Hast du dazu eine Meinung?

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18. Februar um 12:35
In Antwort auf cutejellybaby

Ja das ist natürlich auch immer so eine Sache. Sich aus einer ungekündigten Position heraus bewerben sieht immer besser aus, zumal man ja beim neuen Arbeitgeber auch nicht schlecht über den alten Chef sprechen sollte/ möchte.

Mein Hausarzt hat mir nahegelegt eine Psychotherapie anzufangen, da sonst die Krankenkasse streiken könnte, wenn sie das Krankengeld bezahlen soll. Hast du dazu eine Meinung?

Psychotherapie klingt nach einer guten Idee. Kümmere dich am besten sofort drum, die Wartezeiten sind meist recht lang.

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18. Februar um 17:46
In Antwort auf cutejellybaby

Hey liebe Leute,
ich bin seit einigen Jahren bei meinem Arbeitgeber beschäftigt. Nun sieht es so aus, dass ich auch seit einigen Jahren nicht mehr glücklich bin. Im Gegenteil; ich habe panische Angst, zur Arbeit zu gehen.
Ich bin jetzt seit Wochen krankgeschrieben, weil ich irgendwann mal morgens weinend und zitternd in der Küche saß und es nicht mal geschafft habe, mir meine Hose anzuziehen.
Natürlich muss eine Veränderung her und ich bewerbe mich auch sehr fleißig, aber die Bewerbungsprozesse ziehen sich natürlich hin.
Da ich die sechs Wochen Krankschreibung bald umhabe und auf keinen Fall ins Krankengeld rutschen will, stellt sich da langsam ein Problem ein.
Ich möchte unter keinen Umständen wieder zurück zu meiner Arbeit, aber kündigen ohne neuen Job gestaltet sich auch schwierig, meine Wohnung möchte ich ja behalten.
Zu meiner eigentlichen Frage: Es besteht ja die Möglichkeit, dass man eine Sperre vom Amt umgeht, indem man sich vom Arzt, wie man so schön sagt "kaputtschreiben" lässt.
Da ich nun seit Wochen krank bin, wegen Angst vorm Arbeitgeber, frage ich mich, ob das denn wirklich so leicht geht?
Natürlich möchte ich einen neuen Job, dieses ewige zu Hause rumsitzen ist absolut nichts für mich und ich möchte auch eigentlich nicht vom Amt leben, aber so kann es leider wirklich nicht weitergehen.
Ich habe zwar jetzt Vorstellungsgespräche, aber wie gesagt, die Prozesse ziehen sich natürlich..
Ich bin absolut ratlos und fühle mich wie ein Vogel im Käfig, weil ich keinen Ausweg aus meiner Situation finden kann...
Ich freue mich über jeden Rat, jeden Tipp und alle Infos, die ihr mir geben könnt.

Vielen Dank im Voraus.
 

aber was ist denn vorgefallen in der Arbeit?

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