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Arbeitskollegin trinkt und der Chef ignoriert das...

7. September um 18:22

Hallo zusammen,
wir sind in unserer Abteilung 7 Mitarbeiter davon 4 Männer. Wir kommen ausser den üblichen Querelen ganz gut zusammen aus....bin dort nun auch schon über 10 Jahre...
Nun haben wir alle vermehrt festgestellt dass eine Arbeitskollegin regelmäßig morgens nach Alkohol riecht....richtig harte Sachen...Korn und Schnaps oder so..

Spricht ja nichts dagegen dass man mal feiert...aber diese Kollegin ist echt Alkohol krank.
Meine andere Kollegin ist schon fast 30 Jahre in dem Betrieb und erzählte dass besagte schon seit über 20 Jahren trinkt. Bisher aber hat sie alles gut verbergen können. Im Geschäft haben wir sie auch noch nie trinken sehen... aber privat hab ich sie mal an einem Samstag beim einkaufen getroffen da war sie völlig neben der Spur. Vor ca 5 Jahren war sie an der Weihnachsfeier um 22 Uhr schon völlig zu und ein Kollege brachte sie heim.

Ihre Arbeit macht sie aber ordentlich und korrekt. Wir wissen alle nicht wie wir damit umgehen sollen. Ausgesprochen wurde das noch nie und der Chef tut so als würde er von nichts wissen, dabei hat er am meisten mit ihr zu tun. Das nicht zu riechen würde nur bedeuten er hat keinerlei Geruchssynapsen mehr. Es wäre doch eigentlich seine Aufgabe die Kollegin darauf anzusprechen er hat doch eine Fürsorgepflicht?
Diese Woche gab es internen Knascht Sie hat sich in meinen Arbeitsbereich eingemischt und in der Vertretung vom Chef mich auch gleich mit vertreten, obwohl ich da war. Raus kam das erst als der Chef aus dem Urlaub zurück kam. Sie hat am Mittag überstunden geschoben und meine Arbeit gleich auch noch mitgemacht und zwar heimlich so dass ich nichts merken sollte. Da bin ich natürlich sauer geworden weil das schon das zweite mal dieses Jahr war. Hab es erst ihr gesagt was ich davon halte dann dem Chef. Er tat als hätte er Verständis und hat das lapidar in die Runde gesagt, dass doch bitte jeder nur seinen Aufgabenbereich macht.
Das war am Dienstag und seit dem hat sie kein Wort mehr mit mir geredet. Die anderen Kollegen stehen hinter mir und sagen ich hatte recht so geht es natürlich nicht.
Ich vermute mal sie wollte sich profilieren oder mir zeigen, dass sie mich halt nicht braucht und alles alleine kann..
So aber nun zum Problem...seit Dienstag riecht sie fürchterlich nach Alkohol und lutsch nur noch eukalyptus Bonbons....und am Freitag hat sie sich krank gemeldet sie hätte angeblich Zahnschmerzen.
Ich glaube viel aber das auf keinen Fall....
Mein Mann meinte sogar ich soll mich aus allem raushalten....evtl. trinkt sie meinetwegen noch mehr...
Aber das geht doch nicht...sie hat einen Fehler auf meine Kosten gemacht und ich soll nichts sagen nur aus Rücksicht.
Meine andere Kollegin und ich rätseln nun ob wir mit dem Chef reden sollen....aber zweifeln ob er was machen kann da sie im Betrieb ja nicht trinkt. Zudem schätzen wir ihn als sehr feige ein....und ohne Beweise?
Da wir ein großer Betrieb sind haben wir auch ein Alkohltestgerät und vor kurzem gab es diesbezüglich ne Rundmail.....die Frau braucht Hilfe aber wie?

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8. September um 9:40

Du hast nicht richtig gelesen....Sie hat ein Problem mit sich selber....der Alkohol schadet Ihr nicht ich....und da sich eben nie einer einmischt und weg schaut hilft auch keiner.....eben typisch Wegschaugesellschaft......

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10. September um 13:15
In Antwort auf amber319

Du hast nicht richtig gelesen....Sie hat ein Problem mit sich selber....der Alkohol schadet Ihr nicht ich....und da sich eben nie einer einmischt und weg schaut hilft auch keiner.....eben typisch Wegschaugesellschaft......

was heißt da Wegschaugesellschaft? Hast Du Dich mal informiert über was Du da sprichst?
Eine Chance, aus einer Abhängigkeit (egal welcher) heraus zu kommen, hat man überhaupt nur dann, wenn man selbst das möchte. Selbst dann ist es nur eine Chance und es wird ganz sicher häßlich, um danach vielleicht besser zu werden.
ALLE Außenstehenden können NICHTS tun. Das gilt sogar für Familienangehörige, Partner, ... und damit erst Recht für Arbeitskollegen.

Ob Deine Kollegin das möchte oder nicht, kann soll und muss sie selbst entscheiden. Alles andere ist Makulatur.

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10. September um 18:45
In Antwort auf amber319

Hallo zusammen,
wir sind in unserer Abteilung 7 Mitarbeiter davon 4 Männer. Wir kommen ausser den üblichen Querelen ganz gut zusammen aus....bin dort nun auch schon über 10 Jahre...
Nun haben wir alle vermehrt festgestellt dass eine Arbeitskollegin regelmäßig morgens nach Alkohol riecht....richtig harte Sachen...Korn und Schnaps oder so..

Spricht ja nichts dagegen dass man mal feiert...aber diese Kollegin ist echt Alkohol krank.
Meine andere Kollegin ist schon fast  30 Jahre in dem Betrieb und erzählte dass besagte schon seit über 20 Jahren trinkt. Bisher aber hat sie alles gut verbergen können. Im Geschäft haben wir sie auch noch nie trinken sehen... aber privat hab ich sie mal an einem Samstag beim einkaufen getroffen da war sie völlig neben der Spur. Vor ca 5 Jahren war sie an der Weihnachsfeier um 22 Uhr schon völlig zu und ein Kollege brachte sie heim.

Ihre Arbeit macht sie aber ordentlich und korrekt. Wir wissen alle nicht wie wir damit umgehen sollen. Ausgesprochen wurde das noch nie und der Chef tut so als würde er von nichts wissen, dabei hat er am meisten mit ihr zu tun. Das nicht zu riechen würde nur bedeuten er hat keinerlei Geruchssynapsen mehr. Es wäre doch eigentlich seine Aufgabe die Kollegin darauf anzusprechen er hat doch eine Fürsorgepflicht?
Diese Woche gab es internen Knascht Sie hat sich in meinen Arbeitsbereich eingemischt und in der Vertretung vom Chef mich auch gleich mit vertreten, obwohl ich da war. Raus kam das erst als der Chef aus dem Urlaub zurück kam. Sie hat am Mittag überstunden geschoben und meine Arbeit gleich auch noch mitgemacht und zwar heimlich so dass ich nichts merken sollte. Da bin ich natürlich sauer geworden weil das schon das zweite mal dieses Jahr war. Hab es erst ihr gesagt was ich davon halte dann dem Chef. Er tat als hätte er Verständis und hat das lapidar in die Runde gesagt, dass doch bitte jeder nur seinen Aufgabenbereich macht. 
Das war am Dienstag und seit dem hat sie kein Wort mehr mit mir geredet. Die anderen Kollegen stehen hinter mir und sagen ich hatte recht so geht es natürlich nicht. 
Ich vermute mal sie wollte sich profilieren oder mir zeigen, dass sie mich halt nicht braucht und alles alleine kann..
So aber nun zum Problem...seit Dienstag riecht sie fürchterlich nach Alkohol und lutsch nur noch eukalyptus Bonbons....und am Freitag hat sie sich krank gemeldet sie hätte angeblich Zahnschmerzen. 
Ich glaube viel aber das auf keinen Fall....
Mein Mann meinte sogar ich soll mich aus allem raushalten....evtl. trinkt sie meinetwegen noch mehr...
Aber das geht doch nicht...sie hat einen Fehler auf meine Kosten gemacht und ich soll nichts sagen nur aus Rücksicht.
Meine andere Kollegin und ich rätseln nun ob wir mit dem Chef reden sollen....aber zweifeln ob er was machen kann da sie im Betrieb ja nicht trinkt. Zudem schätzen wir ihn als sehr feige ein....und ohne Beweise?
Da wir ein großer Betrieb sind haben wir auch ein Alkohltestgerät und vor kurzem gab es diesbezüglich ne Rundmail.....die Frau braucht Hilfe aber wie?

Du solltest dich auch raushalten

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19. September um 11:34
In Antwort auf amber319

Hallo zusammen,
wir sind in unserer Abteilung 7 Mitarbeiter davon 4 Männer. Wir kommen ausser den üblichen Querelen ganz gut zusammen aus....bin dort nun auch schon über 10 Jahre...
Nun haben wir alle vermehrt festgestellt dass eine Arbeitskollegin regelmäßig morgens nach Alkohol riecht....richtig harte Sachen...Korn und Schnaps oder so..

Spricht ja nichts dagegen dass man mal feiert...aber diese Kollegin ist echt Alkohol krank.
Meine andere Kollegin ist schon fast  30 Jahre in dem Betrieb und erzählte dass besagte schon seit über 20 Jahren trinkt. Bisher aber hat sie alles gut verbergen können. Im Geschäft haben wir sie auch noch nie trinken sehen... aber privat hab ich sie mal an einem Samstag beim einkaufen getroffen da war sie völlig neben der Spur. Vor ca 5 Jahren war sie an der Weihnachsfeier um 22 Uhr schon völlig zu und ein Kollege brachte sie heim.

Ihre Arbeit macht sie aber ordentlich und korrekt. Wir wissen alle nicht wie wir damit umgehen sollen. Ausgesprochen wurde das noch nie und der Chef tut so als würde er von nichts wissen, dabei hat er am meisten mit ihr zu tun. Das nicht zu riechen würde nur bedeuten er hat keinerlei Geruchssynapsen mehr. Es wäre doch eigentlich seine Aufgabe die Kollegin darauf anzusprechen er hat doch eine Fürsorgepflicht?
Diese Woche gab es internen Knascht Sie hat sich in meinen Arbeitsbereich eingemischt und in der Vertretung vom Chef mich auch gleich mit vertreten, obwohl ich da war. Raus kam das erst als der Chef aus dem Urlaub zurück kam. Sie hat am Mittag überstunden geschoben und meine Arbeit gleich auch noch mitgemacht und zwar heimlich so dass ich nichts merken sollte. Da bin ich natürlich sauer geworden weil das schon das zweite mal dieses Jahr war. Hab es erst ihr gesagt was ich davon halte dann dem Chef. Er tat als hätte er Verständis und hat das lapidar in die Runde gesagt, dass doch bitte jeder nur seinen Aufgabenbereich macht. 
Das war am Dienstag und seit dem hat sie kein Wort mehr mit mir geredet. Die anderen Kollegen stehen hinter mir und sagen ich hatte recht so geht es natürlich nicht. 
Ich vermute mal sie wollte sich profilieren oder mir zeigen, dass sie mich halt nicht braucht und alles alleine kann..
So aber nun zum Problem...seit Dienstag riecht sie fürchterlich nach Alkohol und lutsch nur noch eukalyptus Bonbons....und am Freitag hat sie sich krank gemeldet sie hätte angeblich Zahnschmerzen. 
Ich glaube viel aber das auf keinen Fall....
Mein Mann meinte sogar ich soll mich aus allem raushalten....evtl. trinkt sie meinetwegen noch mehr...
Aber das geht doch nicht...sie hat einen Fehler auf meine Kosten gemacht und ich soll nichts sagen nur aus Rücksicht.
Meine andere Kollegin und ich rätseln nun ob wir mit dem Chef reden sollen....aber zweifeln ob er was machen kann da sie im Betrieb ja nicht trinkt. Zudem schätzen wir ihn als sehr feige ein....und ohne Beweise?
Da wir ein großer Betrieb sind haben wir auch ein Alkohltestgerät und vor kurzem gab es diesbezüglich ne Rundmail.....die Frau braucht Hilfe aber wie?

Was die Frau privat macht, ist ihre Sache. Wenn sie privat gerne einen trinkt, dann soll sie es machen
Aber - Bei der Arbeit hat sie nüchtern zu sein.
Wenn sie weiterhin betrunken zur Arbeit erscheint, solltest Du Dich mit Deinen Kolleginnen und Kollegen zusammen tun, und gemeinsam den Chef informieren. Dann bist Du nicht alleine diejenige, die den Chef informiert hat.

Wie kommt die Kollegin denn am Morgen zur Arbeit? Falls sie mit dem Auto kommt, würde ich alleine deswegen schon den Chef informieren.
Denn betrunken Auto fahren ist kein Kavaliersdelikt!
Sollte sie betrunken einen Unfall verursachen und dabei kommt jemand zu Schaden, sind alle diejenigen, die davon wissen, dass sie betrunken Auto fährt; auch Du und Dein Chef) moralisch mitschuldig.
Ich könnte nur schwer damit leben, wenn ich wüsste, wegen mir wurde eine Person schwer verletzt (oder noch schlimmer), weil ich nichts gesagt habe!

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10. Oktober um 10:11
In Antwort auf amber319

Hallo zusammen,
wir sind in unserer Abteilung 7 Mitarbeiter davon 4 Männer. Wir kommen ausser den üblichen Querelen ganz gut zusammen aus....bin dort nun auch schon über 10 Jahre...
Nun haben wir alle vermehrt festgestellt dass eine Arbeitskollegin regelmäßig morgens nach Alkohol riecht....richtig harte Sachen...Korn und Schnaps oder so..

Spricht ja nichts dagegen dass man mal feiert...aber diese Kollegin ist echt Alkohol krank.
Meine andere Kollegin ist schon fast  30 Jahre in dem Betrieb und erzählte dass besagte schon seit über 20 Jahren trinkt. Bisher aber hat sie alles gut verbergen können. Im Geschäft haben wir sie auch noch nie trinken sehen... aber privat hab ich sie mal an einem Samstag beim einkaufen getroffen da war sie völlig neben der Spur. Vor ca 5 Jahren war sie an der Weihnachsfeier um 22 Uhr schon völlig zu und ein Kollege brachte sie heim.

Ihre Arbeit macht sie aber ordentlich und korrekt. Wir wissen alle nicht wie wir damit umgehen sollen. Ausgesprochen wurde das noch nie und der Chef tut so als würde er von nichts wissen, dabei hat er am meisten mit ihr zu tun. Das nicht zu riechen würde nur bedeuten er hat keinerlei Geruchssynapsen mehr. Es wäre doch eigentlich seine Aufgabe die Kollegin darauf anzusprechen er hat doch eine Fürsorgepflicht?
Diese Woche gab es internen Knascht Sie hat sich in meinen Arbeitsbereich eingemischt und in der Vertretung vom Chef mich auch gleich mit vertreten, obwohl ich da war. Raus kam das erst als der Chef aus dem Urlaub zurück kam. Sie hat am Mittag überstunden geschoben und meine Arbeit gleich auch noch mitgemacht und zwar heimlich so dass ich nichts merken sollte. Da bin ich natürlich sauer geworden weil das schon das zweite mal dieses Jahr war. Hab es erst ihr gesagt was ich davon halte dann dem Chef. Er tat als hätte er Verständis und hat das lapidar in die Runde gesagt, dass doch bitte jeder nur seinen Aufgabenbereich macht. 
Das war am Dienstag und seit dem hat sie kein Wort mehr mit mir geredet. Die anderen Kollegen stehen hinter mir und sagen ich hatte recht so geht es natürlich nicht. 
Ich vermute mal sie wollte sich profilieren oder mir zeigen, dass sie mich halt nicht braucht und alles alleine kann..
So aber nun zum Problem...seit Dienstag riecht sie fürchterlich nach Alkohol und lutsch nur noch eukalyptus Bonbons....und am Freitag hat sie sich krank gemeldet sie hätte angeblich Zahnschmerzen. 
Ich glaube viel aber das auf keinen Fall....
Mein Mann meinte sogar ich soll mich aus allem raushalten....evtl. trinkt sie meinetwegen noch mehr...
Aber das geht doch nicht...sie hat einen Fehler auf meine Kosten gemacht und ich soll nichts sagen nur aus Rücksicht.
Meine andere Kollegin und ich rätseln nun ob wir mit dem Chef reden sollen....aber zweifeln ob er was machen kann da sie im Betrieb ja nicht trinkt. Zudem schätzen wir ihn als sehr feige ein....und ohne Beweise?
Da wir ein großer Betrieb sind haben wir auch ein Alkohltestgerät und vor kurzem gab es diesbezüglich ne Rundmail.....die Frau braucht Hilfe aber wie?

Ihr solltet auf jeden Fall mit dem Chef reden. Ein Alkoholiker im Betrieb ist ein wirtschaftliches Risiko und auch ein Sicherheitsrisiko für alle Beteiligten. Ihr könnt euch auch Unterstützung für das Gespräch holen. Z.B. das Blaue Kreuz oder Caritas haben Mitarbeiter und Ehrenamtliche, die sich auf Beratung bei Alkoholismus spezialisieren.

Der Chef müsste die Mitarbeiterin offiziell schriftlich abmahnen und verlangen, dass sie zur Arbeit nüchtern erscheint. Wenn er ein gutes Verhältnis zu ihr hat, kann er ihr nahelegen, in eine Klinik zur Entgiftung zu gehen. Letztendlich ist das aber ihre Entscheidung und ihr Gesundheitszustand geht auch keinen Vorgesetzten oder Kollegen etwas an. Euch sind dann die Hände gebunden.

Nach einer schriftlichen Abmahnung kann sie aber mit sofortiger Wirkung gekündigt werden. Helfen wird ihr das vermutlich nichts, aber viele Alkoholiker müssen erst ganz am Boden ankommen, um sich in einen Entzug zu begeben (Job, Haus, Familie verlieren). Manche schaffen es nicht einmal dann und trinken sich zu Tode. Dabei kann man dann nur noch zu- oder wegsehen.

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