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Arbeitslos - neue Ausbildung oder Umzug???

30. Januar 2006 um 23:55

Kurz zur Situation- mein Mann gelernter Maler und Lackierer hat regelmäßig im Winter keinen Job. Wir haben überlegt ob er (dann 24) im August eine neue Ausbildung anfangen sollte. Vor allem eine familienfreundlichere (ohne Montagearbeit) - ihm würde Werkzeugmechaniker o. ä. vorschweben. Oder wir müssten umziehen (wohnen in einer strukturschwachen Region) nach Stuttgart oder so, da würde er auf jeden Fall was als Maler bekommen. Aber leider fehlt uns auch das nötige Kleingeld für Umzug, Kaution, Provision, Einrichtung... und dann wär er ja immer noch in dem Beruf was er eigentlich nicht möchte. Oder er fängt dann dort erst nächstes Jahr eine Ausbildung an aber dann ist es schon 25 und dann wirds immer später. Was meint ihr zu der verzwickten Situation?

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31. Januar 2006 um 11:06

Hi gruseldi,
mein Freund ist 25 hat drei abgeschlossene Ausbildungen, arbeitet aber als Gebäudereiniger, weil er keinen Job findet. Nebenher macht er ein Fernstudium. Zu spät ist es also nie
Ich persönlich würde allerdings zum Umzug raten. Wenn ihm sein Job Spaß macht und er sich vorstellen kann, das auch noch in zwanzig Jahren zu machen soll er dabei bleiben.
Einen Umzug kann man auch mit ganz wenig Geld finanzieren! Wir ziehen auch im Juli um und haben kein Geld. Das einzige wofür wir wirklich Geld benötigen ist, der Umzugswagen den wir uns leihen. Aber alles andere geht auch fast ohne Geld! (Umzugskartons von Bekannten/Familie leihen, Freunde als Umzugshelfer)
Wenn er sich allerdings in seinem Job nicht wohl fühlt und du genügend verdienst um die finanzielle Differenz auszugleichen (er verdient ja in der Ausbildung weniger) solltet ihr euch das mit der Ausbildung schon nochmal überlegen - zu spät ist es noch nicht!!
LG, hasi

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2. Februar 2006 um 21:46

...
Ich kann eigentlich finanziell gar nicht ausgleichen wenn er ne Ausbildung macht von meinen paar Kröten, aber wir hätten dann genau so viel (wenig) wie jetzt wenn er nicht arbeitet bzw. etwas mehr. Müssten wir uns halt nochmal drei Jahre einschränken. Und ich denke auch die Kartons sind das wenigste, die krieg ich für 20 Eur. bei Ebay. Das Prob. ist eher das man teilweise neue Möbel braucht, Provision, Kaution gerade in strukturstarken Regionen sind Wohnungen sehr teuer. Außerdem haben wir drei Monate Kündigungsfrist, man kann ja aber nicht kündigen wenn man noch keine Wohnung hat. So einfach ist das gar nicht.

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2. Februar 2006 um 21:58
In Antwort auf sacha_12661942

...
Ich kann eigentlich finanziell gar nicht ausgleichen wenn er ne Ausbildung macht von meinen paar Kröten, aber wir hätten dann genau so viel (wenig) wie jetzt wenn er nicht arbeitet bzw. etwas mehr. Müssten wir uns halt nochmal drei Jahre einschränken. Und ich denke auch die Kartons sind das wenigste, die krieg ich für 20 Eur. bei Ebay. Das Prob. ist eher das man teilweise neue Möbel braucht, Provision, Kaution gerade in strukturstarken Regionen sind Wohnungen sehr teuer. Außerdem haben wir drei Monate Kündigungsfrist, man kann ja aber nicht kündigen wenn man noch keine Wohnung hat. So einfach ist das gar nicht.

Also
ich will dich hier ja nicht total desillusionieren,aber mit euren voraussetzungen ist es fast unmöglich in stuttgart ne wohnung zu bekommen. du verdienst nicht viel, er hat azubi-gehalt oder auch nicht... die privaten vermieter hier verlangen einkommensnachweise, die makler sowieso.

wir sind beide voll berufstätig und verdienen recht gut, haben aber trotzdem fast ein dreiviertel jahr nach einer wohnung gesucht.

vielleicht sollte sich dein freund mal hinsetzen und drüber nachdenken, was er WIRKLICH will. dann könnt ihr weitersehen...

lg

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2. März 2006 um 13:52
In Antwort auf talya_12681112

Hi gruseldi,
mein Freund ist 25 hat drei abgeschlossene Ausbildungen, arbeitet aber als Gebäudereiniger, weil er keinen Job findet. Nebenher macht er ein Fernstudium. Zu spät ist es also nie
Ich persönlich würde allerdings zum Umzug raten. Wenn ihm sein Job Spaß macht und er sich vorstellen kann, das auch noch in zwanzig Jahren zu machen soll er dabei bleiben.
Einen Umzug kann man auch mit ganz wenig Geld finanzieren! Wir ziehen auch im Juli um und haben kein Geld. Das einzige wofür wir wirklich Geld benötigen ist, der Umzugswagen den wir uns leihen. Aber alles andere geht auch fast ohne Geld! (Umzugskartons von Bekannten/Familie leihen, Freunde als Umzugshelfer)
Wenn er sich allerdings in seinem Job nicht wohl fühlt und du genügend verdienst um die finanzielle Differenz auszugleichen (er verdient ja in der Ausbildung weniger) solltet ihr euch das mit der Ausbildung schon nochmal überlegen - zu spät ist es noch nicht!!
LG, hasi

Neue ausbildung
hi leute hab ei ähnliches problem bin 24 auch maler und arbeitslos möchte aber gerne nochmal eine andere ausbildung machen da ich diesen beruf gesundheitlich nicht mehr lange machen kann hab nur keine ahnung wie ich mir das finanziel leisten soll weis von euch jemand ob man vom a-amt, sozialamt ect. finanziel hilfen bekommen kann oder muß.habe schon mal bei der arbeitsagentur angefragt aber die lehnen jedliche zahlung ab da ich schon eine ausbildung habe und gesundheitlich muß ich da schon im rollstuhl ankommen. meiner erfahrung nach versuchen sie aber immer nichts zahlen zu müssen obwohl sie eigentlich müsten.weis von euch jemand was genaueres

danke

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4. März 2006 um 19:08

Hi
Ich glaube, in der heutigen Zeit sollte man vorrausschauend handeln. Ich würde euch daher raten, lieber eine neue Ausbildung zu beginnen, weil er ja seinen alten Beruf nicht mehr machen möchte. Hinzu kommen noch weitere Faktoren: behält er den Beruf, wird er ihn bestimmt mindestes noch 40 Jahre machen und zuträglich wäre es euren zukünftigen Familienleben vielleicht auch nicht.

Die andere Seite: macht er eine Ausbildung, habt ihr keine Garantie dafür, dass er eine Arbeit bekommt, aber ihr könnt ja selbst eure Chance einschätzen (und mal auf den Stellenmarkt schauen, wieviele Bewerber und stellen es gibt) und vielleicht hat er mit dem neuen Job bessere Aussichten.
Allerdings wenn er eine Ausbildung macht, bedeutet das mindestens drei Jahre wenig Geld und für deinen Mann viel Stress und du müsstest ihn unterstützen.
Aber er bekommt bis 30 noch eventuell Unterstützung (Bafög), und wenn ihr irgendwann Kinder wollte, wäre es besser er würde jetzt die Ausbildung machen.
Was die Zukunft betrifft, wenn er eine neue Ausbildung beginnt, habt ihr in den erste drei Jahren etwas zu knabbern. Aber danach eventuell ein besseres Familienleben und er ist zufriedener. Zusätzlich ist er nicht dauernd arbeitslos (aber das ist abhängig vom erlernten Beruf und ob ihr nicht doch umzieht).

Wenn er die Ausbildung nicht macht, ändert das nicht viel bei euch. Ihr müsst euch halt eventuell überlegen, ob ihr nicht doch umzieht. Ob er auf Dauer trotzdem zufrieden ist, kann nur er sagen...

Achja, Umzüge kann man unter Umständen steuerlich absetzen (z.B. um Arbeitslosigkeit zu beenden, oder wenn der Arbeitsweg wesentlich verkürzt würde). Einfach mal meine GEdanken dazu... ich wünsche euch viel Erfolg bei euerer Entscheidung!

Meirin

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4. März 2006 um 19:09
In Antwort auf meirin

Hi
Ich glaube, in der heutigen Zeit sollte man vorrausschauend handeln. Ich würde euch daher raten, lieber eine neue Ausbildung zu beginnen, weil er ja seinen alten Beruf nicht mehr machen möchte. Hinzu kommen noch weitere Faktoren: behält er den Beruf, wird er ihn bestimmt mindestes noch 40 Jahre machen und zuträglich wäre es euren zukünftigen Familienleben vielleicht auch nicht.

Die andere Seite: macht er eine Ausbildung, habt ihr keine Garantie dafür, dass er eine Arbeit bekommt, aber ihr könnt ja selbst eure Chance einschätzen (und mal auf den Stellenmarkt schauen, wieviele Bewerber und stellen es gibt) und vielleicht hat er mit dem neuen Job bessere Aussichten.
Allerdings wenn er eine Ausbildung macht, bedeutet das mindestens drei Jahre wenig Geld und für deinen Mann viel Stress und du müsstest ihn unterstützen.
Aber er bekommt bis 30 noch eventuell Unterstützung (Bafög), und wenn ihr irgendwann Kinder wollte, wäre es besser er würde jetzt die Ausbildung machen.
Was die Zukunft betrifft, wenn er eine neue Ausbildung beginnt, habt ihr in den erste drei Jahren etwas zu knabbern. Aber danach eventuell ein besseres Familienleben und er ist zufriedener. Zusätzlich ist er nicht dauernd arbeitslos (aber das ist abhängig vom erlernten Beruf und ob ihr nicht doch umzieht).

Wenn er die Ausbildung nicht macht, ändert das nicht viel bei euch. Ihr müsst euch halt eventuell überlegen, ob ihr nicht doch umzieht. Ob er auf Dauer trotzdem zufrieden ist, kann nur er sagen...

Achja, Umzüge kann man unter Umständen steuerlich absetzen (z.B. um Arbeitslosigkeit zu beenden, oder wenn der Arbeitsweg wesentlich verkürzt würde). Einfach mal meine GEdanken dazu... ich wünsche euch viel Erfolg bei euerer Entscheidung!

Meirin

Achjja
Ich finde 25 nicht alt für eine neue Ausbildung. Ich werde dieses Jahr dreißig und mache gerade eine berufliche Weiterbildung. Ich bin eine der älteren aus meinem Kurs, der durchschnittlich aus 25 jährigen besteht!

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4. März 2006 um 19:16
In Antwort auf heck_12471155

Neue ausbildung
hi leute hab ei ähnliches problem bin 24 auch maler und arbeitslos möchte aber gerne nochmal eine andere ausbildung machen da ich diesen beruf gesundheitlich nicht mehr lange machen kann hab nur keine ahnung wie ich mir das finanziel leisten soll weis von euch jemand ob man vom a-amt, sozialamt ect. finanziel hilfen bekommen kann oder muß.habe schon mal bei der arbeitsagentur angefragt aber die lehnen jedliche zahlung ab da ich schon eine ausbildung habe und gesundheitlich muß ich da schon im rollstuhl ankommen. meiner erfahrung nach versuchen sie aber immer nichts zahlen zu müssen obwohl sie eigentlich müsten.weis von euch jemand was genaueres

danke

Umschulung?
Hi,
schau doch mal im internet nach dem thema Umschulung, ich glaub da sind auch die Vorraussetzungen dabei.
Ich kenne jemanden der hat ne Umschulung bezahlt bekommen, aber wie das genau abläuft....


Meirin

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16. Oktober 2006 um 19:47
In Antwort auf talya_12681112

Hi gruseldi,
mein Freund ist 25 hat drei abgeschlossene Ausbildungen, arbeitet aber als Gebäudereiniger, weil er keinen Job findet. Nebenher macht er ein Fernstudium. Zu spät ist es also nie
Ich persönlich würde allerdings zum Umzug raten. Wenn ihm sein Job Spaß macht und er sich vorstellen kann, das auch noch in zwanzig Jahren zu machen soll er dabei bleiben.
Einen Umzug kann man auch mit ganz wenig Geld finanzieren! Wir ziehen auch im Juli um und haben kein Geld. Das einzige wofür wir wirklich Geld benötigen ist, der Umzugswagen den wir uns leihen. Aber alles andere geht auch fast ohne Geld! (Umzugskartons von Bekannten/Familie leihen, Freunde als Umzugshelfer)
Wenn er sich allerdings in seinem Job nicht wohl fühlt und du genügend verdienst um die finanzielle Differenz auszugleichen (er verdient ja in der Ausbildung weniger) solltet ihr euch das mit der Ausbildung schon nochmal überlegen - zu spät ist es noch nicht!!
LG, hasi

Ich glaube nicht das der Umzug billig ist!
Hallo hasi,

Mein Freund ist vor kurzem Arbeitslos geworden wir planen schon seit 1 Monat unser umzug. Jetzt da er Arbeitslos wurde ist es schwierig überhaupt umziehen zu können da unser Neuer Vermieter eine Kaution in Höhe von 380 euro vordert und normalerweise hätte es auch ohne Probleme geklappt. Leider musste ich dann aus gesundheitlichen Gründen an unser Erspartes für umzug (so um 400 euro gespart). Wir ziehen eigentlich zum 20.10.2006 um. Leider müssen wir in der Neuen wohnung eine Mietkaution von ungefähr 380 Euro zahlen,... und naja die haben wir auch nicht mehr. Jetzte stellen wir uns also die Frage,... wie sollen wir jetzt weitermachen. Haben Bekannte gefragt wegen umzugswagen, das war kein Problem. Haben bereits alles Organisiert, nur eben unsere Kaution fehlt,.... wenn doch alles so leicht ist,... kannst du uns vielleicht ja veraten wie wir das mit der Kaution regeln sollen,... würde mich jedenfals freuen. Habe jede möglichkeit schon ausgespielt aber das klappt nicht.

Gruß sandra

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