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Arbeitslosengeld - Berechnung

3. Januar 2014 um 15:35

Hallo,

welcher Zeitraum liegt der Arbeitslosengeldberechnung zugrunde? (letzte zwei oder fünf Jahre?)

Ich war bis vor 1,5 Jahren in Vollzeit berufstätig; jetzt in Teilzeit. Da ich gesundheitlich sehr angeschlagen bin (Burn out; Depressionen; beruflich bedingt - habe mich vor 1,5 Jahren in eine neue Tätigkeit gestürzt, obwohl ich damals gesundheitlich schon sehr ausgelaugt war).

Auf Anraten des Arztes soll ich kündigen. Wenn er mich jetzt krank schreibt, dann wird mein Krankengeld von meinem letzten Einkommen berechnet; ohne Krankmeldung bekomme ich gleich Arbeitslosengeld. Wird mein Krankengeld auch zur Berechnung des ALG mit eingerechnet?

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12. Januar 2014 um 14:07

Arzt stellt Attest aus
Hallo,

da ich psychisch sehr labil bin und nahe vor einem Bourn Out stehe (hatte ich 2006 schon mal), hat mir mein Hausarzt geraten zu kündigen, wenn keine Aussicht auf Besserung der Zustände in der Arbeit bestehen. (Sekretärin (20 std./wchtl.) hat gekündigt; deren Arbeit müssen wir jetzt auch mitmachen; Kollegin arbeitet piano; hinterlässt mir einen Berg). Ich arbeite nur noch unter Zeitdruck im Dauerstress unterbrochen von unzähligen Telefonaten (welches ich erst suchen muss, weil zwei Schnurlose irgendwo liegengelassen werden; hab da keinen Einfluss drauf, weil 10 Leute das Telefon benutzen) ; muss dann meinen Arbeitsplatz verlassen, um das Telefon demjenigen zu überbringen, der gewünscht wird (arbeite auf einer Intensivstation); kann dann erst wieder an meine Arbeit zurück gehen, da läutet das nächste Telefon usw. Um meine Arbeit zu schaffen, muss ich unter absolutem Zeitdruck arbeiten, ununterbrochen. Trotzdem schaffe ich die Arbeit nicht und muss Überstunden machen (die nicht gerne gesehen sind); deshalb mache ich mir noch mehr Zeitdruck. Meine Vorgängerin ist deswegen gegangen; auch weil die direkte Kollegin nicht am selben Strang mitzieht. Und ich hab mehrmals mit dem Chef gesprochen; der checkt gar nicht, was wir an der Backe haben: er sagt immer: "lass dir Zeit; mach alles in Ruhe" - würde ich zu gerne: dann sitze ich noch 2 - 3 Stunden länger da!
Ich bin 47 und habe wegen dem ewigen Stress wieder brutalste Wechseljahrsprobleme: hochroter, glühender Kopf; schwitze wie ein Tier; kann nicht mehr schlafen, nicht mehr abschalten, die Gedanken kreisen nur noch um die Arbeit.

Mache ich noch länger so weiter (kippe evt. vorher mal um), dann komme ich immer weiter von dem Zeitraum weg, wo ich noch Vollzeit gut verdient habe (bis 31.08.2012); das ALG wird ja von den letzten zwei Jahren berechnet, soweit ich weiß. Nun, seit 1.9.12 arbeite ich nur noch Teilzeit; verdiene die Hälfte. Daher meine Überlegung: mach ich noch länger weiter (bis zum Umkippen) - und lass mich krankschreiben, rückt der Zeitraum, wo ich Vollzeit verdient habe, immer weiter nach Hinten und wird nicht mehr zur Berechnung des ALG herangezogen. Oder?

PS: der Arzt stellt mir ein Attest aus für das Arbeitsamt. Er wartet nur noch auf mich, dass ich auf ihn deswegen zukomme. Eben weil er von meinem Bourn Out mit Hörsturz 2006 weiss und befürchtet, dass es wieder so weit kommt. Von daher gibt es keine Probleme.

Ich wollte noch so lange weitermachen, bis die Kollegin aus dem Urlaub zurück ist (sonst ist niemand da, der das macht und sie müsste ihren Urlaub abbrechen. Das will ich nicht).

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