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Arbeitszeugnis

26. Mai 2012 um 10:21

Liebe Leute,

ich hab folgendes Arbeitszeugnis erhalten:

[...] Die übertragenen Aufgaben wurden von Frau [..] zu unserer vollen Zufriedenheit erfüllt.

Frau [...] war eine freundliche, hilfsbereite und eine aufgeschlossene Mitarbeiterin. Ihr Verhalten zu Kunden war einwandfrei. Gern bestätigen wir, dass Frau [..] ehrlich, fleißig und pünktlich war.

Frau [..] scheidet aus unserem Unternehmen auf eigenen Wunsch aus und wir wünschen ihr für die Zukunft alles Gute.

[...]

Das ist jawohl mal eine volle ausreichend, oder?

Wenn da keine Begriffe wie immer, jederzeit, stets oder sehr fallen...dann hab ich mal gegoogelt, heißt es ausreichend. Und wenn da nur steht EHRLICH, FLEIßIG und PÜNKTLICH, bedeutet es etwa, dass ich es nicht war? Oder etwa, dass ich nur pünktlich zum Feierabend gegangen bin?

Info: Aushilfe im Modeladen neben dem Studium (brauchte Praxisbezug und es hat mir so viel Spaß gemacht, war NIE unpünktlich, ging oftmals als letztes, fleißig bin ich überall und immer - deswegen nimmt mich das grad so mit, bin oftmals für Kollegen eingesprungen, war nie krank, hab bis zum letzten Tag gearbeitet, verstand mich mit den Kollegen, hab gewechselt weil 15 Frauen in einem Modeladen einfach nur gehässig sind und lästern nicht mein Hobby ist!

Muss ich so ein Arbeitszeugnis annehmen? Wie beschwert man sich? Sollte ich das evtl. sogar lassen und einfach hinnehmen?




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26. Mai 2012 um 18:59

Geht gar nicht
also das zeugnis ist das letzte, warum bestätigen die grundvorraussetzungen? ehrlich, fleißig, pünktlich sind selbstverständlich und wenn sowas im arbeitszeugnis auftaucht, dann gehe ich als personaler davon aus, das du nur da warst wann du lust hattest und dann wenn du da warst auch noch gezockt hast.

also wenn das nicht der wahrheit entspricht, auf jedenfall vom chef verlangen das er das zeugnis abändert. da ein arbeitszeugnis immer der wahrheit entsprechen muss.

ich würde auf jedenfall auch verlangen, das die geschichte mit fleißig etc. rausgenommen wird.

wenn dein chef nicht einlenkt, hast du die möglichkeit zu klagen, aber ob sich das dann lohnt sei mal dahingestellt.

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28. Mai 2012 um 23:06

Nein, ich gehe jedoch davon aus...
...dass die Filialleitung der Personalabteilung in der Zentrale eine Note mitteilte und diese dann ein Zeugnis für mich erstellte und es mir zuschickte.

Ganz ehrlich...ich möchte die Filialleiterin nicht darauf ansprechen, aber das werde ich tun müssen, weil die Wortwahl und der Inhalt unverschämt sind, wenn man weiß was ich leistete.

Thank you...für den Beitrag.

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28. Mai 2012 um 23:11
In Antwort auf sho_12845129

Geht gar nicht
also das zeugnis ist das letzte, warum bestätigen die grundvorraussetzungen? ehrlich, fleißig, pünktlich sind selbstverständlich und wenn sowas im arbeitszeugnis auftaucht, dann gehe ich als personaler davon aus, das du nur da warst wann du lust hattest und dann wenn du da warst auch noch gezockt hast.

also wenn das nicht der wahrheit entspricht, auf jedenfall vom chef verlangen das er das zeugnis abändert. da ein arbeitszeugnis immer der wahrheit entsprechen muss.

ich würde auf jedenfall auch verlangen, das die geschichte mit fleißig etc. rausgenommen wird.

wenn dein chef nicht einlenkt, hast du die möglichkeit zu klagen, aber ob sich das dann lohnt sei mal dahingestellt.

So sehe ich das auch!!!!
Danke für die Antwort.

Also ich verstehe das auch so, dass ich einfach unpünktlich, faul und unehrlich gewesen und die Filiale es nicht bedauert, dass ich gegangen bin. Das Arbeitsklima war wirklich nicht gut...und deswegen bin ich gegangen, weil ich ein bisschen mehr positive Energie brauchte...und eine fröhliche Person bin, hm...ich werde mich mir der Filialleitung in Verbindung setzen und erstmal ein sachliches Gespräch fühlen. Ich glaube, das ist das vernünftigste )

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8. September 2012 um 10:52
In Antwort auf sho_12845129

Geht gar nicht
also das zeugnis ist das letzte, warum bestätigen die grundvorraussetzungen? ehrlich, fleißig, pünktlich sind selbstverständlich und wenn sowas im arbeitszeugnis auftaucht, dann gehe ich als personaler davon aus, das du nur da warst wann du lust hattest und dann wenn du da warst auch noch gezockt hast.

also wenn das nicht der wahrheit entspricht, auf jedenfall vom chef verlangen das er das zeugnis abändert. da ein arbeitszeugnis immer der wahrheit entsprechen muss.

ich würde auf jedenfall auch verlangen, das die geschichte mit fleißig etc. rausgenommen wird.

wenn dein chef nicht einlenkt, hast du die möglichkeit zu klagen, aber ob sich das dann lohnt sei mal dahingestellt.

Ehrlich ,fleissig ,pünktlich
sollte aber bei verkäuferinnen im zeugnis drin stehen, auch wenn es sich angeblich seltsam anhört. fehlt zb einer dieser 3 begriffe,dann geht der leser davon aus, das man zb nicht immer ehrlich war. ich hab 2 zeugnisse von verschiedenen arbeitgebern und es steht in beiden drin. also völlig normal.
natürlich ist es besser wenn immer oder stets davor steht.
zu unserer vollen zufriedenheit...ist ungefähr ne 2-3.ich mein du hast da als aushilfe gearbeitet,natürlich das dein zeugnis nicht so ausführlich ausfällt.

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