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Ausbildung abgebrochen

17. Mai 2010 um 12:35

Hallo alle zusammen.
Ich bin am verzweifeln. Vor einem Jahr habe ich meine Ausbildung als Rechtsanwaltsfachangestellten abgebrochen.Als ich dort mein Praktikum begonnen hatte war noch alles schön und gut. Ich durfte die Tätigkeiten einer Rechtsanwaltsfachangestellten ausüben, durfte mir Hilfe bei meinen Vorgesetzten holen und hatte auch richtig Spass dabei.
Dann wurde ich vom Praktikum direkt für eine Ausbildung übernommen. Hatte mich auch riesig gefreut und ging mit großer Motivation an die Sache. Nun begann alles was mich zu dieser Entscheidung gebracht hatte...
Anstatt etwas zu lernen musste ich Drecksarbeit rund um die Uhr leisten.
Ich musste vor der Kanzlei Unkraut zupfen, ich musste im Keller den ganzen Tag ablegte Akten umsortieren. Von meinen Mitarbeitern wurde ich nur noch verspottet und ausgelacht, dabei habe ich nie etwas falsch gemacht. Ich wurde in der Mittagspause alleine in der Kanzlei gelassen während alle zusammen Essen waren. Ich wurde direkt verbal angegriffen wenn ich etwas nicht verstand und nach Hilfe fragte. Nach 3 Monaten habe ich es einfach nicht mehr ausgehalten und habe abgebrochen.
Natürlich kamen die Zweifel: Hätte ich das nicht lieber 3 Jahre durchgehalten oder wäre ich daran zerbrochen? Warum bin ich nicht zur Anwaltskammer gegangen und habe mich beschwert ?
Aber nungut, es war eine Entscheidung die ich nicht rückgängig machen kann und ich habs akzeptiert.

Nun habe ich mich für den Job der Bürokauffrau entschieden , weil ich da nicht als komplett unwissende rangehe. Eine Mischung aus Bürokram und Kundenservice.

Doch liegt dort jetzt ein Problem. Die Arbeitgeber haben Angst.Angst vor einem Abbrecher der wieder abbrechen könnte.Doch das würde nicht passieren. Aber ich scheiter regelrecht daran sie davon zu überzeugen. Dabei will ich arbeiten. Ich kann nicht mehr zuhause bleiben es macht mich verrückt.
Was soll ich tun ? Habt ihr Tipps für mich wie ich es gut rüberbringen kann ?
Ich wäre für Kritik und Tipps sehr sehr dankbar.

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17. Mai 2010 um 16:44

Hallo
ich habe in letzter zeit ( durch eigene bewerbungen ) erfahrung damit gemacht,dass es absolut nichts bringt,irgend etwas zu verfälschen oder zu verheimlichen,ich war mit einer gruppe junger frauen hintereinander zum bewerbungsgespräch eingeladen...ich war total nervös und habe es vergeigt (hab dafür jetzt ne andere stelle ) und dort war eine frau,die schon 2 ausbildungen abgebrochen hatte und die gründe hat sie dem arbeitgeber einfach ehrlich dargelegt und sie wurde genommen.
also ehrlich sein ist das wichtigste,dann klappt das schon!

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17. Mai 2010 um 20:16

Sei ehrlich..

Wenn die es durch nen dummen Zufall rauskriegen, dann biste da unten durch.
Erkläre es einfach und sage das du deine Entscheidung bereust und jetz umso bestrebter an eine neue Ausbildung rangehst. Schließlich macht jeder mal Fehler, gerade in jungen Jahren, aber dir ist es eben bewusst geworden, wie wichtig eine gute Ausbildung ist.
Sei gut auf so ein Gespräch vorbereitet, versuche souverän zu agieren und dann klappt das schon.

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13. Juni 2010 um 15:15

Nicht gleich verzweifeln
hallo,
ich habe auch eine ausblidung zur zahnmedizinischen fachangestellten abgebrochen den es war horror und ich wurde auch ständig fertig gemacht. ich bereu nicht das ich abgebrochen habe muss aber sagen einfach hatte ich es dannach nicht eine ausbildung zu finden den die arbeitgeber sind da sehr vorsichtig. du solltest bei einem bewerbungsgespräch auf keinen fall deine alte kanzlei schlecht machen und den die schuld zu geben meist ist es besser einfach zu sagen es war eine falsche berufswahl das kann man noch besser nachvollziehen... ich bin durch ein praktikum in eine neue ausbildung reingekommen .. mein praktikum hat 3 monate gedauert und das war mir auch wichtig den wie auch bei dir war bei meiner ersten ausbildung anfangs alles schön und gut.. aufjedenfall konnte ich so alle kennenlernen und sie mich und da habe ich auch schon sehen können wie alles ist... du musst darauf achten wie sie im betrieb mit den auszubildenden umgehen den so werden sie auch dich wahrscheinlich behandeln.. und den beruf zu wechseln ist auch nicht unbedint die lösung.. ich bin jetzt in einer Anwaltskanzlei und liebe die arbeit die leute und alles einfach.. es ist eine kleine kanzlei und ich habe gehört diese sollen immer besser sein den da hast du wichtgeres zu tun als keller putzen den da braucht man die als zuverlässige angestellte die seriöse arbeit macht. also gib es beim rechtsanwalt nicht auf den wenn du da fertig bist hast du die wahl AUCH als bkf zu arbeiten und wirst noch eher genommen da du noch mehr weist als eine einfache tippse

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15. Juni 2010 um 20:47
In Antwort auf reut_12572988

Hallo
ich habe in letzter zeit ( durch eigene bewerbungen ) erfahrung damit gemacht,dass es absolut nichts bringt,irgend etwas zu verfälschen oder zu verheimlichen,ich war mit einer gruppe junger frauen hintereinander zum bewerbungsgespräch eingeladen...ich war total nervös und habe es vergeigt (hab dafür jetzt ne andere stelle ) und dort war eine frau,die schon 2 ausbildungen abgebrochen hatte und die gründe hat sie dem arbeitgeber einfach ehrlich dargelegt und sie wurde genommen.
also ehrlich sein ist das wichtigste,dann klappt das schon!

Hallo
Ich denke, solange man ehrlich ist und einem Arbeitsgeber erklärt weswegen gewisse Dinge so gelaufen sind gibt es dort auch keine Probleme, denn wie meine Vorrednerin schon sagte JEDER macht Fehler und zu merken das eine Berufswahl nicht die Richtige ist, ist ein eher unscheinbarer Fehler, denn was hilft es sich bzw. seinen Körper/Psyche kaputt zu machen? Dann leiber versuchen woanders sein Glück zu finden.

Auch ich stehe im Moment in der Entscheidung meine Ausbildung (ich beende bald das 1. jahr) abzubrechen, da ich gemerkt habe das der Beruf mich körperlich und auch psychisch sehr belastet......Mittlerweile habe ich eine Magensensibilität deswegen entwickelt und bin sehr traurig...
Ich habe für diese Ausbildung (war die einzige von ca. 60 die ich bekommen habe trotz Fachabi) meine Familie verlassen ca. 150 km sowie meinen Partner. Ich wollte weg um mich zu entwickeln aber nun merke ich es belastet mich einfach sehr....leider habe ich im märz erst eine wohnung gemietet und meinen Kater extra geholt und frage mich nun was es für Alternativen für mich gibt.
Bewerben tue ich mich schon nebenbei....

Vielleicht kann mir ja jemand helfen?? das wäre toll......irgendwie denke ich es geht nicht mehr irgendwie habe ich auch angst es könnte sch... wirken nach 3 monaten die wohnung wieder zu verlassen..

was meint ihr denn??

LG

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