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Ausbildung... Der Endboss in meinem Leben

7. Juni um 18:37 Letzte Antwort: 8. Juni um 17:50

Hallo zusammen, 

Ich bin w | 19 und momentan sehr sehr verzweifelt. Ich arbeite momentan in einer Realschule (FSJ), welches im September ausläuft. Aber ich glaube ich gebe euch einen kurzen Lebenslauf, damit ihr stehen könnt, was ich beruflich so gemacht habe: 



2017 Schulabschluss (mittlere Reife) 

2017/2018 unnützes Jahr an einem Gymnasium. Technisches Abitur abgebrochen 

2018 August-November Begonnene Ausbildung im Einzelhandel. Kündigung von Seiten des Betriebs in der Probezeit wegen meinem Burnout (Job war aber auch schimmert...) 

2018-2019 September Arbeitslos 

September 2019 - jetzt FSJ an der Schule 


Praktika: Tierheim, Konditor, Bäcker (Alles absolut schrecklich) 


Nachdem ihr nun meinen Lebenslauf kennt, möchte ich sagen, dass ich sehr unsicher bin, was meine Berufswahl angeht. Das Abi würde ich nicht packen und ich will nichts im Handwerk, Büro oder im Kaufmännischen oder medizinischen Bereich. Warum? Zwei linke Hände, kein Spaß an Büro und Verkauf und ein sehr sehr langer Aufenthalt im Krankenhaus, sowie ein langer Ärztemarathon. Polizeitauglich bin ich ebenfalls nicht. 

Kurz ein paar Infos zu mir als persönlichen: 
Ich leide an starken Depressionen und bin Borderliner. Von meinem Umfeld bekomme ich großen Druck, doch endlich eine Ausbildung zu beginnen. Mich selbst empfinde ich als jemanden, der nicht ins normale System passt. Ich bin sprunghaft und verliere schnell die Motivation. Wenn ich aber für etwas brenne, dann hänge ich ein Leben lang daran fest und werde zum Profi. Oftmals bin ich gereizt und ich bin sehr verletzlich und sensibel. Niemand in meinem Umfeld versteht meine psychische Situation. Ich 'soll mich nicht so anstellen' und es ist ja 'nur eine Einstellungssache'. Nur meine Therapeutin hört mir zu aber helfen kann sie nicht. In keinem Fall. 

Nun zu meinem Problem. Ich lebe mit meinem Partner in einer Wohnung. Er ist im 2 LJ, ich im FSJ. Ohne mein Geld können wir die Wohnung nicht halten. Ausgezogen sind wir, weil unsere Eltern jeweils Probleme haben, sodass es unmöglich ist, weiter da zu wohnen. 
Aber abgesehen davon, ich WILL ja arbeiten! Ich will etwas tun. Aber die Frage ist, was ich machen soll? 
Im FSJ mache ich momentan nur Bürokram, wegen Corona. Das hat meine Depressionen extrem schlimmer gemacht. Vorher hatte ich eine Lese AG, welche mich wirklich erfüllt hat. Kinder an sich sind aber auch nicht so meins. 

Weiß jemand was für eine Ausbildung ich machen könnte? Ich bin so verzweifelt! 

Bisher habe ich die Idee, einfach nur Teilzeitjobs zu machen und nebelselbstständig als Texter und Autor zu arbeiten. Eine Ausbildung also gar nicht. Irgendwann dann hauptberuflich als Texter und Autor (und ggf Blogger, falls mein Blog irgendwann was abwirft). 
Aber das hört sich in meinen Ohren zu unsicher an. Trotzdem, ich passe nicht ins normale System also warum nicht? 
Ich liebe Bücher, rezensiere bereits für lau für einen kleinen Verlag (darf als 'Bezahlung' die Bücher behalten) und schreibe kreativ. Malen tue ich ebenfalls gerne. Körperlich anstrengende Dinge kann ich aufgrund meiner Gesundheit nicht machen 

Könnt ihr mir helfen? Ich bin so verzweifelt und manchmal wünsche ich mir, nicht zu existieren, da ich anderen nicht auf der Tasche sitzen will und mich selbst als gescheiterte Existenz betrachte... 

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7. Juni um 20:45

Was ich dir s hreiben und raten würde,  hast du zu genüge gehört. Du weißt also was du lesen würdest. Die Jobs sind Es nicht, es liegt am dir. Sofern du nicht psychisch stabil bist, wirst du keinen Job dieser Welt behalten können. 

Du musst zur Agentur zur Arbeit gehen. Dort gibt es eine spezielle Abteilung für solche Fälle. Dein Betreuer kann dir sicherlich helfen. 

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8. Juni um 17:50

nach meiner Erfahrung (Borderline, Despressionen usw) - Du musst als aller erstes GESUND WERDEN, zumindest lernen, mit Deinen Erkrankungen klar zu kommen.

So lange Du damit nicht klar kommst, kommst Du mit KEINEM Beruf klar (und kein Beruf / Unternehmen) mit Dir.

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