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Ausbildung: Fachwirt für Ganzheitskosmetik und Wellness empfehlenswert?

8. Juni 2014 um 11:21

Hallo, ich hätte die Chance nochmal beruflich ganz neu anzufangen, ursprünglich habe ich mal eine kfm. Ausbildung erlernt. Bin jetzt Mitte dreizig und würde mich gerne beruflich umorientieren. Ich habe Abitur, habe nach der Ausbildung mal studiert, aber ohne Abschluss. Bin jetzt mehrere Jahre freiberuflich tätig, aber finanziell läuft es nicht so rund und der Job erfüllt mich auch nicht so richtig. Mein Geschäftspartner ist gleichzeitig mein Lebenspartner, was die Sache nicht einfacher macht.....

Auf der einen Seite möchte ich ihn nicht beruflich hängen lassen, aber auf der anderen Seite würde ich gerne mal einen Job haben, der mir mehr Spaß bereitet, wo ich bei der Ausbildung mal wieder mehr unter Leute komme , neue Kontakte knüpfe und schließlich die Chance habe nochmal von vorne anzufangen. Da ich mich schon immer für den Bereich Beauty interessiert habe, würde ich gerne wissen, ob man mit einem Fachwirt Ganzheitskometik und Wellness HWK-geprüft, d. h. öffentliche rechtlicher Abschluss gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt hat. Es wäre eine Kombiausbildung, erst Fachkraft Ganzheitskomsmetik HWK und danach der Fachwirt HWK. Das ganze würde 12 Monate dauern. Evtl. würde das Arbeitsamt oder Jobcenter bei mir fördern. Alternativ Meister-Bafög. Was meint ihr, würde mir der berufliche Neuanfang so gelingen?

Ich habe eine Bekannte, die mit Nageldesign angefangen hat und danach eine private Kosmetikausbildung gemacht hat, sie hat jetzt ein kleines Studio/Ladenlokal. Das würde mir auch Spaß machen. Alternativ würde ich gerne in einem Wellnesshotel, Beautyfarm, Hautarzt, Kosemtikstudio oder Friseur etc. arbeiten wollen. Wie sind denn da die Gehälter als Fachwirt? Ähnlich schlecht wie als Kosmetikerin oder besser? Laut Arbeitsagentur im Berufenet verdient ein Fachwirt ab 2.300 Euro. Aber ist wohl unrealistisch oder?

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8. Juni 2014 um 13:10

Hi
Also Marketingerfahrung und kfm. Kenntnisse habe ich schon durch meine jetzige Tätigkeit.

Wir sind Gott sei Dank keine GmbH, sondern eine GbR, das wäre einfacher auszusteigen.

Hat man denn als selbstständige Kosmetikerin mit Salon heutzutage noch gute Chancen? Ich hätte räumlich die Möglichkeit vielleicht günstig mal ein Studio zu eröffnen. Ich lebe in dem Haus meines Vaters, unten EG, im DG ist eine eigene abgeschlossene Wohnung, mit zwei getrennten Räumen und Badezimmer. Ich hätte später gut die Möglichkeit dort mal ein Studio einzurichten mit seperaten Eingang über Treppenhaus. Ist alles abgetrennt. Ich übernehme bzw. erbe mal das Haus. In der 1. Etage lebt eine Mieterin, ältere Dame, aber die würde sich ja nicht gestörrt fühlen,und ist ja auch nur Mieterin.

Ich hatte auch erst überlegt nochmal zu studieren, aber ehrlich gesagt, bin ich ummotiviert, würde lieber meiner Passion Kosmetik und Beauty nachgehen. Klar als Akademiker hat man ein höheres Gehalt. Aber ich bin eigentlich für später abgesichert. Habe jetzt schon eine kleine Mieteinnahme, kl. Appartment und später bei Hausübernahme, noch eine Mieteinnahme, daher würde auch ein kleineres Gehalt als selbstständige Kosmetikerin ausreichen. Hauptsache der Job macht mir Spaß.

Was denkt ihr? Weshalb soll ich mich mit Mitte dreizig nochmal durch ein Studium quälen?

Ich habe mal ein sehr schwieriges Studium gehabt, wo ich im Staatsexamen durchgefallen bin. Ausserdem bin ich während des Studium chronisch krank geworden. Mein Arzt rät mir auch dazu, was zu machen, was mich weniger belastet bzw. mir Spass mach.

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8. Juni 2014 um 13:14

Kosmetikerin durch Fernlehrgang
Es gibt auch einige Fernlehrgänge sgd, ils, fachakemie für Fernstudien etc. als Kosmetikerin. Wenn ich so einen Kurs machen würde, könnte man berufsbegleitend das Ganze angehen, dass ich erstmal weiterarbeite, sehr wie sich das Ganze entwickelt und dann wenn die Firma nicht läuft, den Abschluss in Kosmetik habe und mich selbstständig machen kann. Wäre das wohl besser? Ich würde einen Bildungsscheck NRW im Wert von 2.000 Euro bekommen, also 50 % der Lehrgangskosten. Bei sgd und co. ist jetzt ein Angebot knapp 1.700 Euro für den ganzen Kurs, mit Bildungsscheck müsste ich nur die Hälfte bezahlen. Das wären bedeutend weniger Schulden als mit dem Fachwirt und Meister-Bafög. Könnte ich mit so einem Lehrgang auch erfolgreich selbstständig arbeiten? Wäre halt ein privater Abschluss.

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8. Juni 2014 um 17:00

Hi
Habe mich jetzt wahrscheinlich für eine staatlich anerkannte Berufsfachschule in der Nähe entschieden, wo man u. U. noch Schüler-Bafög bekommt, ausserdem Bildungsscheck-Anrechnung und Bildungskredit. Die Ausbildung dauert 18 Monate zur Fachkosmetikerin, beginnt im Oktober. Aus Krankheitsgründen (Behinderungsgrad) bekomme ich u. U. noch Schüler-Bafög. Hat da jmd. Tipps für mich?

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16. Juni 2014 um 16:55

Dagegen entschieden
Habe mich jetzt erstmal aus beruflichen Gründen gegen diese Weiterbildung entschieden. Möchte erst abwarten wie sich meine Freiberuflichkeit entwickelt. Das Angebot läuft ja nicht weg. Wenn meine Geschäfte nicht gut laufen, kann ich mich immer noch für eine andere Ausbildung entscheiden. Möchte erstmal jetzt Kenntnisse erlangen, die mir bei meiner jetzigen Firma weiterhelfen. Und die Aussichten sind ja als Kosmetikerin auch nicht so berauschend, oder?

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