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Forum / Job & Karriere

Ausbildung - oder nicht?

Letzte Nachricht: 24. September 2018 um 13:31
V
velvel_12135730
15.09.18 um 17:30

Bin zwar nicht gefragt, aber ich weiss, warum meine 4 Arbeitgeber, die ich im Leben hatte, NUR Leute mit schulischem Mindeststandard einstellten (waren nur Bürojobs, also nichts Handwerk oder so, wo es evtl anders ist), meist war dies Abitur oder zumindest "Oberstufenreife", also 10. Kl. Gymasium mindestens...Gründe sind vor allem: Bessere Kommunikationsfähigkeiten (Kunden! Kollegen) und "Argumentieren" (wenn Unstimmigkeiten / bei Vertriebsgesprächen mit Kunden!) und "Diskutieren", sowas lernt man z.B. auf Unis / Gymnasium, nicht in der Hauptschule....
Zudem ist in Büro-Berufen praktisch immer eine gewisse Eloquenz gefordert, also sprachliche Gewandtheit (um Kunden bei Problemen zu becircen) , grosser Wortschatz (auch und vor allem im Deutschen!), gutes Sozialverhalten/Benehmen im Büroteam, damit s nicht zu kindischen Konflikten und Streit kommt, womöglich noch so, dass Kunden am Telefon es mitbekommen  (letzteres ein absolutes NoGo, was MA ohne höheren Bildungsabschluss oft missachten!) und gegenüber Kunden...
Man schreibt - meiner Meinung nach meist zu Recht - Leuten, die eine höhere = lernaufwändigere und längere Schulbildung haben, mehr "Ausdauer" zu, eine höhere "psychische Belastbarkeit bei Konflikten (verbales oder gar körperlich AUSFALLEND werden im Büro weniger wahrscheinlich als bei Bildungsfernen!), mehr Frustrationstoleranz und Konfliktfähigkeit (also nicht gleich Job wieder hinschmeissen,weil einem irgendwas nicht passt, sondern Situation selbst bereinigen mit allen Beteiligten, OHNE den Vorgestzten damit zu belästigen), mehr Verantwortungsbewusstsein (= nicht um 17 h den PC ausschalten, nur weil offiziell Arbeitssschluss ist), etc.

Und zu allerletzt auh noch die Fähigkeit,sich optisch,a lso in Kleidung, Makeup, Friseur ind ie jeweilige Branche einzufügen....Leuten mit hoher Bildung ist dies meist als SELBSTVERSTÄNDLICH KLAR, ohne dass man sie dauernd darauf hinweisen müsste, weil sie in der letzten Gymnasiumsklasse oder beim Studium eben auch das gelernt haben...

Ich weiss, dass bei meinem letzten Konzern für die Telefonistin z.B. ABITUR und SEHR gute Englischkenntnisseund Französischkenntnisse gefordert waren, dazu gute Allgemeinbildung für den Smalltalk bei Firmenevents mit Kunden, selbstsicheres, RUHIGES Auftreten bei Stress, gepflegte Optik (keine sichtbaren Piercings, künstliche Fingernägel, Tatoos, etc) ....Gibt nicht viele Hauptschüler aus Problemvierteln, die das ALLES mitbringen, da gehen die Firmen halt lieber auf Nummer sicher (zumindest FRÜHER, als ich noch arbeitete und es immer genug  Bewerber gab, könnte sich heutee etwas verschobne haben, dass das Niveau / Latte etwas runterging...) 

Da liegen bei all den genannten Punkten in 99 % der Fälle jedenfalls wirklich WELTEN zwischen diversen Schulabschlüssen / Uni-Abschlüssen, auch was die Social Skills im Büro angeht....

Meine Brüder haben übrigens beide "nur" Hauptschulabschluss, ich seh

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V
velvel_12135730
15.09.18 um 17:36

Diese Tests/Asseessment Centers, und auch die Büroprobetage teils, dienen nur 1 Zweck:
Herauszufinden, welcher Bewerber bei Überforderung, Stress, Konflikten, gemachten Fehlern, Ungerechtigkeiten", verbalen Angriffen, Kritik bis hin zu Beleidigungen, am geschicktesten und souveränsten REAGIERT! Also, ob er sie angemessen handlen kann. 

Die genannten "Stress-Situationen" werden während der Tests oder ind en Abschlussgesprächen dann künstlich geschaffen im Assessment-Center und dann wird "beobachtet", wie sich die Kandidaten verhalten und aus der Misere ziehen. Weil dann später, wenn sie angestellt sind, alle diese Negativ-Situationen irgendwann auftauchen werden und korrekt gemeistert werden müssen, ohne der Firma zu schaden.

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velvel_12135730
15.09.18 um 17:38

DAs wollte ich mit dem Bespiel mit dem klebrigen Kuchenstückchen eigentlich aufzeigen, dass selbst bei niedrigen/wenig anspruchsvollen Tätigkeiten wie Verkauf, eben ein reines "Anlernen" NICHT ausreicht, es fehlt dann die EINSTELLUNG zum Kunden und der Wille, seine Arbeit so gut als es einem möglich ist zu machen und nicht nur "am schnellsten/reinfachsten für einen selber" - auch und gerade, wenn einen KEINER "kontrolliert"!

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velvel_12135730
15.09.18 um 19:01

ja...aber anonym im Web isse mir EGAL.

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tahnee_12117418
15.09.18 um 19:14

Du verkaufst also ein Produkt? 

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eleyna_11897496
15.09.18 um 21:23
In Antwort auf huo_11850886

Ich finde, überhaupt erst einml eine Ausbildung zu haben sehr wichtig.
Aber ebenso wichtig und richtig finde ich es, die Möglichkeit zu bekommen, quer einsteigen zu können.
Kenne ich aber bisher nur in ähnlichen Bereichen und eine 'verwandte' Ausbildung wird gern gesehen oder ist Voraussetzung. Alles andere sind irgendwelche 'Helfer' mit einschlägiger Berufserfahrung, die aber schlechter bezahlt werden als ein Mitarbeiter mit Ausbildung.
Allerdings finde ich auch, dass es in manchen Bereichen nicht gut ist, wenn es zu viele Helfer oder ungelernte Kräfte gibt. So bleibt die Verantwortung ggf. doch ausschließlich an einer Fachkraft hängen, weil die Arbeit der Ungelernten 'günstiger' ist.

Schwierig.
Ich weiß nicht, ob es viele Arbeitgeber bzw. Arbeitsbereiche gibt, die einem ungelernten Quereinsteigen die volle Verantwortung übertragen oder übertragen dürfen. Es braucht nun mal oft Nachweise über Fachwissen.
Es kann nicht alles Probegearbeitet werden. Um all das Wissen abzufragen braucht es sicher genau so lange wie der Erwerb der passenden Fortbildung oder des passenden Prüfungsbogens. Dann kann man diese Prüfung auch gleich ablegen.

Was ist denn nicht toll an unserem Ausbildungssysthem?
Wer z.B. eine Lehre macht verdient schon etwas Geld und kann sich an den Arbeitsalltag gewöhnen, hat aber trotz allem noch ein wenig Welpenschutz. Das finde ich gut.
Vielleicht wäre es was, wenn Ausbildungen dem Wissenstand oder dem Lerntempo angepasst würden, dann kann der Autodidakt einfach zur Prüfung gehen und muss nicht 3 1/2 jahre in die Lehre oder im Hörsaal sitzen.




 

in meinem Bekannten und Freundeskreis sind es zwischen 80 und 90%, die als "Quereinsteiger" arbeiten oder selbige als Kollegen haben. Ist aber sicher nicht repräsentativ.

Und zum zigsten Mal: ich sag doch gar nicht, dass es nicht toll ist. ich stelle nur in Frage, dass es das einzig Wahre ist

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eleyna_11897496
15.09.18 um 21:26
In Antwort auf velvel_12135730

mit "alles bedenkt" meinte ich sowas wie "über den EIGNEN Schreibtisch hinaus denken" - also auch überlegen, was das eigene Tun oder Nichttun i Büro für Folgen für ANDERE Abteilungen, die Firma und den Kunden haben kann. Dazu sind Branchenkenntnisse nötig, aber eben auch theoretische Erfahrung, die man eben nur während der Ausbildung oder Studium "erfährt". Nur kurz und oberflächlich "qualifizierte" Angestellte können einer Firma extrem schaden und dazu führen, dass grosse Kunden/Etats abspringen. Ich würde vermutlich niemals einen "Quereinsteiger" einstellen, normalerweise ist heutzutage - zumindest in grössren Konzernen NULL Zeit und freie Zeitkapazität bei Kollegen vorhanden, um einen Quereinsteiger gründlich einzuweisen.
Ich habe selbst Erfahrung als quasi Quereinsteigerin, bin von einem internationalen Old Economy Konzern, wo ich nach 10 Jahren als Assistentin der Geschäftsführung kündigte, um (war wohl meine Midlife Krise!*G*) in die Musikindustrie zu wechseln, worin ich NULL Erfahrung oder internes Wissen hatte....Fing völlig überqualifiziert (hatte da schon 2 abgeschlossene Sprach- und Volks- und Betriebswirtschaftsstudiums!*G*) als PR-Assi an, wozu auch Hauptschulabschluss+Lehre im Prinzip gereicht hätte,  und war da am Schluss, als ich nach knapp 3 Jahren wieder kündigte, Head of Promotion, aber das war ein steiniger Weg, da die Abläufe und Wege bei den Medien zu erkennen. Bin dort täglich udn auch am Wochenende nur vom bett ins Büro und nach Mitternacht täglich vom Büro weider ins Bett, weil ich einfach so viel mir SELBER und ALLEINE erarbeiten musste an Berufswissen. Darüber hinaus, branchentypisch, gibts in der Branche nur Konkurrenzdenken und Neid innerhalb eines Labels und keinerlei "Hilfe" beim "Einarbeiten", bin da völlig ins kalte Wasser geworfen worden, ich hatte nie im Leben vorher irgend etwas mit Presse, TV oder Promo zu tun gehabt. So was kannte ich von dem vorherigen Konzern überhaupt nicht, ich würde nie nach der Stress-Erfahrung mehr völlig quer einsteigen irgendwo....

ja, in meinem Job ist schon ein Zahlendreher min. 5stelliger Schaden, ein höherer Schaden geht SEHR schnell. Dennoch hat die Hälfte der Kollegen keine Ausbildung in dem Bereich und es funktioniert super. Auch wenn natürlich niemand ohne Fehler arbeitet. Passiert jedem mal.

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eleyna_11897496
15.09.18 um 21:28
In Antwort auf velvel_12135730

Bein letzten Medienkonzern, wo ich war, haben wir die Probearbeitstage generell BEZAHLT, und zwar derselebe Stundenlohn, den auch reguläre Aushilfen der Abteiung erhielten. Das konnte ich selbst mit entscheiden im Management Team, sonst wäre es vermutlich nicht passiert, aber mich kotzte es an, wie einige Manager dort vorschlugen, Leute tagelang quasi gratis 8 Stunden am Stück arbeiten zu lassen, wobei und obwohl klar war, dass nur einer von den vieren den Job bekommen wird. Also 3 hätten dann automatisch 3-4 Tage gratis gearbeitet...

also, wenn ich mal 3-4 Tage, oder auch 2 Wochen gratis arbeite, bricht mir echt nichts ab. Wahrscheinlich werden es eh min 2 Wochen, in 3 oder 4 Tagen würde das Unternehmen (!) nur draufzahlen, ohne jeden Nutzen.

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eleyna_11897496
15.09.18 um 21:32

weil es viele gibt, die erst lange suchen müssen, bis sie das finden, wo sie wirklich richtig sind. Und "ich mach jetzt mal die vierte Ausbildung" hilft auch nicht weiter.
Weil es viele gibt, deren Art zu lernen nicht mit unserem Schulsystem zusammen passt.
Weil es viele gibt, die im Gespräch ein riesen Wissen haben - und in einer Prüfung nicht mal mehr ihren Namen wissen.

Weil eine Ausbildung eben nicht die einzige sinnvolle Art ist, Wissen zu erwerben

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eleyna_11897496
15.09.18 um 21:35
In Antwort auf velvel_12135730

Diese Tests/Asseessment Centers, und auch die Büroprobetage teils, dienen nur 1 Zweck:
Herauszufinden, welcher Bewerber bei Überforderung, Stress, Konflikten, gemachten Fehlern, Ungerechtigkeiten", verbalen Angriffen, Kritik bis hin zu Beleidigungen, am geschicktesten und souveränsten REAGIERT! Also, ob er sie angemessen handlen kann. 

Die genannten "Stress-Situationen" werden während der Tests oder ind en Abschlussgesprächen dann künstlich geschaffen im Assessment-Center und dann wird "beobachtet", wie sich die Kandidaten verhalten und aus der Misere ziehen. Weil dann später, wenn sie angestellt sind, alle diese Negativ-Situationen irgendwann auftauchen werden und korrekt gemeistert werden müssen, ohne der Firma zu schaden.

ja, ist ja auch richtig so.

Wenn man einen Menschen gut kennenlernen und einschätzen will, geht das in Stress-Situationen immer leichter und effektiver.

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eleyna_11897496
15.09.18 um 21:36
In Antwort auf velvel_12135730

DAs wollte ich mit dem Bespiel mit dem klebrigen Kuchenstückchen eigentlich aufzeigen, dass selbst bei niedrigen/wenig anspruchsvollen Tätigkeiten wie Verkauf, eben ein reines "Anlernen" NICHT ausreicht, es fehlt dann die EINSTELLUNG zum Kunden und der Wille, seine Arbeit so gut als es einem möglich ist zu machen und nicht nur "am schnellsten/reinfachsten für einen selber" - auch und gerade, wenn einen KEINER "kontrolliert"!

Aber die Einstellung wächst nicht mit einer Ausbildung, die gehört zum eigenen Verhältnis zum Job ^^

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tahnee_12117418
15.09.18 um 22:30

Das waere mein Albtraumjob. Aber meine Jobs waeren fuer dich sicher auch immer Albtraumjobs gewesen. 
 

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V
velvel_12135730
17.09.18 um 1:49

" wird denn von den früher gängigen Schulen, Hauptschule, Realschule... überhaupt noch vermittelt? Wenn es nicht mal für eine Telefonistin ausreicht. "
-

DAS ist eben genau der Punkt, warum Hauptschüler nicht mehr gerne genommen werden, das Niveau ist die letzten 10-20 Jahre einfach zu sehr abgesackt, damit auch der letzte IQ-schwache noch "mitkommt", auch wenn mein Bayern da noch relativ gut da steht und man in ländlichen bayrischen Regionen (wo zumindest bis 2015 fast keine Migranten in den Klassen sind und deshalb das Lernniveau und die Anforderungen noch relativ HOCH sind für Hauptschule!) durchaus auch mit gutem Hauptschulabschluss noch Ausbildungsplatz und Bürojobs kriegt (ich komme ursprüngl. vom Land und weiss es daher). Las vor längerem mal, dass man bei Tests feststellte, dass die Deutsch- und Mathekenntnisse von Abiturienten in Bremen/NRW/Berlin ungefähr bayerischem Realschulniveau nur entsprechen, und letztlich las ich, dass ind en genannten Ländern die Schüler generell Bayern 3 Jahre hinterherhinken, vor allem in Mathe und Deutsch...Und ohne Scherz: In meinem letzten internationalen Mediendienstleisterkonzern, in dem ich mal paar Jahre lang auch Bewerbungen vorsortierte für die Vertriebsabteilung und teils auch die Erst-Interviews führte, wurden Bewerber aus NRW, Hamburg/Berlin und Bremen generell(!) nie eingeladen, das ist KEIN Scherz! Es war inoffizielle Anweisung, die man so im Smalltalk erhielt...

Zum konkreten Beispiel: Telefonistin heisst eben in grossen Firmen/Konzernen auch, dass da "hochkarätige" KUNDEN zu Besuchen/Vertragsverhandungen auftauchen und entsprechend selbstsicher, korrekt und freundlich und nicht distanzlos behandelt werden müssen, und das auch in gutem(!) Englisch....Oder Journalisten, wo man nicht zu "geschwätzig" und ausplaudernd sein darf und etwas HIRN einsetzen muss dafür...

Warum auch nicht gerne Hauptschüler genommen werden, ist, dass bei vielen "handwerklichen" oder "männlichen" technischen Berufen man heutzutage aufgrund der Automatisierung und Computerisierung von technischen Anlagen wirklih SEHR GUTE Mathematik-/Physik- und EDV-Kenntnisse und logisches Denkvermögen und EXAKTES Arbeiten/Programmieren etc. meist benötigt! 

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V
velvel_12135730
17.09.18 um 1:56

Wenn man da mal ganz weit zurückdreht, ohne grosses Latininum war kein Sprachenstudium möglich. Heute benötigen es nicht mal mehr die Mediziner.
__________

Wusste ich gar nicht (auch in BAYERN?!) , wundert mich aber nicht. Fehlende Lateinkenntnisse, auch so ein MANKO später im Berufsleben!
Ich hatte Latein als 3. Fremdsprache am Gymnasium in Bayern gewählt und es hat mir all mein Berufsleben lang SEHR geholfen, auch wenn ich mir die lateinische GRAMMATIK nie merken konnte, und deshalb sogar ich einmal wegen Latein (und Geografie!) eine Klasse wiederholen musste!*G*), aber bei unbekannten  Fremdwörtern waren mir meine Lateinvokabel-Kenntnisse echt später dann beruflich und privat sehr nützlich und GOLD wert! Denn so konnte ich die Fremdwörter immer von den lateinischen Wortstämmen oft ableiten, auch wenn sie mir nicht bekannt waren...gut für die Allgemeinbildung, bei medizinischen Texten,etc.
Als Alternative zu Latein konnte man übrigens damals in den 70igern in Bayern am Gymnasium Griechisch wählen, ich habe ganz bewusst lieber Latein gewählt, weil ich durch die Beratung wusste, dass mir das bei Fremdwörtern mehr helfen wird als Griechisch.

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V
velvel_12135730
17.09.18 um 2:00

Stimmt, in dem ostbayerischen Dorf, wo ich aufwuchs, hatten fast alle nur Hauptschulabschluss und auch fast alle Jungen dann handwerkliche Ausbildungen begonnen - und die waren sehr erfolgreich, oft dann später eigene Handwerksbetriebe gegründet. Einer meiner Brüder mit Hauptschulabschluss und Mechaniker-Lehre hat heute auch seit paar Jahrzehnten jetzt schon seinen eigenen Landmaschinenbetrieb. In Bayern werden auch heute noch bayrische(!)  Hauptschüler mit gutem Hauptschulabschluss von einer bayrischen ländlichen Hauptschule (= mit guten MATHE-Noten) mit Handkuss genommen, die verlangen da kein Abi.

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velvel_12135730
17.09.18 um 2:07
In Antwort auf eleyna_11897496

ja, in meinem Job ist schon ein Zahlendreher min. 5stelliger Schaden, ein höherer Schaden geht SEHR schnell. Dennoch hat die Hälfte der Kollegen keine Ausbildung in dem Bereich und es funktioniert super. Auch wenn natürlich niemand ohne Fehler arbeitet. Passiert jedem mal.

Stimmt, aber wenn jemand dann halt nicht wirklich konzentriert arbeitet und sorgsam, und dann bei britischen Summen z.B. das Komma mit dem Punkt verwechselt, kann es SEHR teuer für eine Firma werden....Teilweise kann man die fehlende Ausbildung sicher durch Lernfreude, Charaktereigenschaften wie Sorgfalt, Genauigkeit, gutes logisches Denken, Verantwortungsbewusstsein und kundenorientiertes Mtdenken "kompensieren", aber halt nicht in jedem Beruf und in jeder Firma. Generell ist es in kleineren Firmen sicher leichter, wenn man ohne Ausbildung ist, auch weil da vielleicht die Kollegen eher noch Zeit für einen haben beim Einlernen und weniger harte Konkurrenz und Zeit- und Leistungsdruck herrscht wie in Konzernen.

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V
velvel_12135730
17.09.18 um 2:09
In Antwort auf eleyna_11897496

also, wenn ich mal 3-4 Tage, oder auch 2 Wochen gratis arbeite, bricht mir echt nichts ab. Wahrscheinlich werden es eh min 2 Wochen, in 3 oder 4 Tagen würde das Unternehmen (!) nur draufzahlen, ohne jeden Nutzen.

Du verstehst jetzt aber schon richtig, dass da immer 2-3 Bewerber diese gratis Probearbeiten dann machen würden und nur EINER dann hinterher eingestellt wird? Also ich finds dann eher nicht in Ordnung, wenn man denen null Geld zahlt. Ist eh schon deprimierend, dann, nachdem man sich Hoffnung machte, die Absage zu bekommen, da wollte ich, dass die Nichteingestellten dann wenigstens etwas Geld für die Zeit bekamen.

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velvel_12135730
17.09.18 um 2:12
In Antwort auf eleyna_11897496

Aber die Einstellung wächst nicht mit einer Ausbildung, die gehört zum eigenen Verhältnis zum Job ^^

hm, ja, stimmt. Mich regen Angestellte mit einer laschen Arbeitseinstellung und noch lascheren Einstellung zu mir als Kunden eh immer tierisch auf... Ich habe IMMER mein Bestes gegen und kundenorientiert an die Firma gedacht, egal ob bei meinem Zimmermädchen Nachtschicht Putzjob im Luxushotel während meines Studiums oder später dann in Büros!  

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V
velvel_12135730
17.09.18 um 2:13

Was bedeutet eigentlich "HAK"? Hamwer sowas auch in Bayern?

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V
velvel_12135730
17.09.18 um 2:15

Schlecht....in meinem letzten Konzern wurden bereits(!) Arbeitslose fast NIE zu einem Vorstellungsgesprch eibgeladen, immer nur, wenns ie von adneren Firmen wechseln wollten, oder maximal seit erst 1-2 Monate arbeitslos waren...darüber ging generell nix. Ich bin sicher, dass dies viele Firmen genau so halten,auch wenn es keiner offiziell zugibt. Zumindest bei den  "attraktiveren" Stellen in "attraktiveren" Firmen, wo es genug Bewerber gibt...

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eleyna_11897496
17.09.18 um 8:02
In Antwort auf velvel_12135730

Stimmt, aber wenn jemand dann halt nicht wirklich konzentriert arbeitet und sorgsam, und dann bei britischen Summen z.B. das Komma mit dem Punkt verwechselt, kann es SEHR teuer für eine Firma werden....Teilweise kann man die fehlende Ausbildung sicher durch Lernfreude, Charaktereigenschaften wie Sorgfalt, Genauigkeit, gutes logisches Denken, Verantwortungsbewusstsein und kundenorientiertes Mtdenken "kompensieren", aber halt nicht in jedem Beruf und in jeder Firma. Generell ist es in kleineren Firmen sicher leichter, wenn man ohne Ausbildung ist, auch weil da vielleicht die Kollegen eher noch Zeit für einen haben beim Einlernen und weniger harte Konkurrenz und Zeit- und Leistungsdruck herrscht wie in Konzernen.

ja, wie ich schon sagte, jeder Fehler, den ich mache kann SEHR teuer werden, 5stellig ist da eher die untere Grenze als die oberste.
Irgend ein Verstoß gegen die EU-DSGVO, indem jemand mal personenbezogene Daten einfach mal per Mail verschickt, wäre beispielsweise sehr, sehr, sehr viel schlimmer. Ist mit paar Klicks geschehen, wenn man nicht weiß, dass das nicht geht, oder nicht rafft, dass die Daten, die man gerade in den Fingern hat, unter selbige Regelung fallen, oder einfach mal die falsche Datei anhängt und es nicht bemerkt. Geht ganz fix.
Und nein, ich habe nicht sehr viel mehr Zeit, Kollegen einzuarbeiten. Gerade weil ich nicht in einem Konzern arbeite, bin ich in meinem Bereich nämlich für im Grunde alles zuständig, was anfällt - wie meine Kollegen auch. Wir sind alle für 40h/Woche min. auchgelastet. Da ist nichts mal eben übrig an Zeit.

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eleyna_11897496
17.09.18 um 8:19
In Antwort auf velvel_12135730

Du verstehst jetzt aber schon richtig, dass da immer 2-3 Bewerber diese gratis Probearbeiten dann machen würden und nur EINER dann hinterher eingestellt wird? Also ich finds dann eher nicht in Ordnung, wenn man denen null Geld zahlt. Ist eh schon deprimierend, dann, nachdem man sich Hoffnung machte, die Absage zu bekommen, da wollte ich, dass die Nichteingestellten dann wenigstens etwas Geld für die Zeit bekamen.

ja, ich bin nicht völlig blond, natürlich ist mir das klar.
Auch ohne, dass Du noch 2x darauf explizit hinweist.

Natürlich macht man sich da Hoffnungen auf den Job - was sonst. Und klar, in der Phase noch mehr als am Anfang der Bewerbung. Aber Bewerbungen sind immer Hoffnung und so einige Absagen, bis man das richtige gefunden hat, ist mir jetzt nicht neu.

Abgesehen davon ist so eine Probearbeit auch die Gelegenheit für mich, zu zeigen, was ich kann. Besser als es in einem Bewerbungsschreiben und einem Vorstellungsgespräch möglich wäre.
Es ist eine Gelegenheit für mich, das Unternehmen kennen zu lernen, besser als es die Website beschreibt und es in einem Vorstellungsgespräch möglich wäre.
Es ist eine Gelegenheit für mich, vieles zu lernen, was auf anderem Wege viel mühsamer wäre. Wie andere Firmen Projektmanagement und Qualitätssicherung handhaben, wie das Miteinander der verschiedenen Abteilungen funktioniert und warum. Wissen über die speziellen Aspekte einer Branche, die ich noch gar nicht kenne...

Ich habe jetzt über 15 Jahre Berufserfahrung und ohne falsche Bescheidenheit - ich bin sehr gut in meinem Job, vor allem auch, weil ich ihn gern mache.
Aber würde ich jetzt beispielsweise einen Job in der Automobilindustrie annehmen, würde das mit dem guten alten Meister Yoda laufen: "viel zu lernen Du noch hast". Sehr viel, denn ich hatte mit dieser Branche überhaupt noch keine Berührungspunkte. Und meine BErufserfahrung und mein Wissen hilft mir erst dann, wenn ich völlig verstanden habe, worauf es in dieser Branche ankommt. Auch wenn es ein paar Dinge gibt, die tatsächlich in allen Branchen gleich sind.

Bei Deiner vielzitierten Telefonistin - kann die ein noch so tolles eloquentes Deutsch sprechen - nützt ihr gar nichts, wenn sie das Unternehmen nicht kennt, in dem sie arbeitet. Die Produkte nicht kennt, um die es geht. Die Kunden nicht kennt, bei denen sie die "wichtigen" also die A-Kunden eigentlich "auf den ersten Blick" erkennen und von Anfang an anders priorisieren muss als einen "low budget" - Kunden. Das kann sie auf keiner Schule und in keiner Ausbildung lernen - das geht nur über Einarbeitung.

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eleyna_11897496
17.09.18 um 9:59
In Antwort auf eleyna_11897496

ja, wie ich schon sagte, jeder Fehler, den ich mache kann SEHR teuer werden, 5stellig ist da eher die untere Grenze als die oberste.
Irgend ein Verstoß gegen die EU-DSGVO, indem jemand mal personenbezogene Daten einfach mal per Mail verschickt, wäre beispielsweise sehr, sehr, sehr viel schlimmer. Ist mit paar Klicks geschehen, wenn man nicht weiß, dass das nicht geht, oder nicht rafft, dass die Daten, die man gerade in den Fingern hat, unter selbige Regelung fallen, oder einfach mal die falsche Datei anhängt und es nicht bemerkt. Geht ganz fix.
Und nein, ich habe nicht sehr viel mehr Zeit, Kollegen einzuarbeiten. Gerade weil ich nicht in einem Konzern arbeite, bin ich in meinem Bereich nämlich für im Grunde alles zuständig, was anfällt - wie meine Kollegen auch. Wir sind alle für 40h/Woche min. auchgelastet. Da ist nichts mal eben übrig an Zeit.

weswegen ich im Übrigen diese kostenlose Probearbeit auch nicht als "Ausbeutung" sehen kann. Da werden in jedem Falle eingearbeitete Kollegen signifikant von ihrer Arbeit abgehalten, ohne dass die "Neuen" schon in einem adäquaten Masse zur Arbeit beitragen könnten - auch wenn das Unternehmen den Probearbeitern dafür nichts zahlt - daran macht man wirtschaftlich gesehen erst einmal Minus. Was dann hoffentlich dadurch ausgeglichen wird, dass man damit gute Chancen hat, einen neuen Mitarbeiter zu finden, der wirklich gut passt.

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eleyna_11897496
17.09.18 um 12:18

ja, eben.
Also wie kann ein Unternehmen auf diese Art jemanden "ausbeuten", wenn es dabei keinen Gewinn, sondern Verlust macht?!?
Nach meiner Vorstellung ist "Ausbeutung" doch kein Verlustgeschäft. Im Gegenteil, damit macht man PROFIT. Profit auf Kosten anderer, keine Frage, aber definitiv PROFIT, keinen Verlust.

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eleyna_11897496
17.09.18 um 12:32

nun, diejenigen können es ja halten wie Du - indem sie sagen, dass sie das nicht machen würden oder wie ich, indem sie sagen, dass für mich Geld auf dem Konto nun nicht das wichtigste und auch nicht das einzige wäre, was ich in so einer Probearbeit (auch ohne dann den Arbeitsvertrag zu bekommen) erhalten kann.

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E
eleyna_11897496
17.09.18 um 13:35

weil es darüber hinausgeht.

Wenn ich die Situation in meinem Bereich sehe - um jemanden wirklich einzuarbeiten, braucht es mehrere Monate. Das ist eine ziemliche Belastung für alle. Deswegen macht es schon Sinn, halbwegs sicher zu stellen, dass man sich die Mühe (und die Investition) auch für die richtigen Leute macht. Da erst einmal 3 Monate Einarbeitungszeit zu investieren, um dann festzustellen - Für die Katz, von vorn bitte! - ist ein immenses Verlustgeschäft. (Nicht nur für's Unternehmen, auch für die Kollegen, die die Einarbeitungen machen usw. ).
Zum anderen sind Bewerbungsunterlagen und Vorstellungsgespräche halt nur Theorie. Dass man auf einem Papier etwas super kann - muss nicht zwingend auch bedeuten, dass es in der Praxis so ist - und umgekehrt. Man kann in der Ausnahmesituation eines Vorstellungsgespräches nur bedingt abschätzen, ob ein neuer Kollege auch persönlich ins Team, zu den Kollegen passt (und umgekehrt kann der das auch nur bedingt abschätzen) - also arbeitet man jemanden ein und der fängt nach einer Woche paralell an, nach einer anderen Stelle Ausschau zu halten, weil er feststellt, dass das so nichts wird?

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eleyna_11897496
17.09.18 um 13:49

Jein.

Ich rede hier von durchaus hochqualifizierten Jobs, da kann man am Anfang noch nicht wirklich etwas anfassen und machen. In einer Probearbeit von 2 Wochen kann man ein Mini-Projekt machen. Völlig isoliert vom Alltagsgeschäft, womit sich die Einarbeitung auch auf paar Stunden statt Monate begrenzt. In der Einarbeitungszeit ist man aber nicht in so einer "Sandbox" - deswegen dauert es da viel länger, bevor man auch wirklich etwas macht.
Und die andere Seite ist die: auch der Arbeitnehmer kann ja merken, dass es nicht passt. Habe ich einmal auch erst beim Probearbeiten herausgefunden. Nicht dass das Unternehmen oder die Kollegen in Spe schlecht gewesen wären - aber für mich war es nix.

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velvel_12135730
17.09.18 um 14:25
In Antwort auf eleyna_11897496

ja, ich bin nicht völlig blond, natürlich ist mir das klar.
Auch ohne, dass Du noch 2x darauf explizit hinweist.

Natürlich macht man sich da Hoffnungen auf den Job - was sonst. Und klar, in der Phase noch mehr als am Anfang der Bewerbung. Aber Bewerbungen sind immer Hoffnung und so einige Absagen, bis man das richtige gefunden hat, ist mir jetzt nicht neu.

Abgesehen davon ist so eine Probearbeit auch die Gelegenheit für mich, zu zeigen, was ich kann. Besser als es in einem Bewerbungsschreiben und einem Vorstellungsgespräch möglich wäre.
Es ist eine Gelegenheit für mich, das Unternehmen kennen zu lernen, besser als es die Website beschreibt und es in einem Vorstellungsgespräch möglich wäre.
Es ist eine Gelegenheit für mich, vieles zu lernen, was auf anderem Wege viel mühsamer wäre. Wie andere Firmen Projektmanagement und Qualitätssicherung handhaben, wie das Miteinander der verschiedenen Abteilungen funktioniert und warum. Wissen über die speziellen Aspekte einer Branche, die ich noch gar nicht kenne...

Ich habe jetzt über 15 Jahre Berufserfahrung und ohne falsche Bescheidenheit - ich bin sehr gut in meinem Job, vor allem auch, weil ich ihn gern mache.
Aber würde ich jetzt beispielsweise einen Job in der Automobilindustrie annehmen, würde das mit dem guten alten Meister Yoda laufen: "viel zu lernen Du noch hast". Sehr viel, denn ich hatte mit dieser Branche überhaupt noch keine Berührungspunkte. Und meine BErufserfahrung und mein Wissen hilft mir erst dann, wenn ich völlig verstanden habe, worauf es in dieser Branche ankommt. Auch wenn es ein paar Dinge gibt, die tatsächlich in allen Branchen gleich sind.

Bei Deiner vielzitierten Telefonistin - kann die ein noch so tolles eloquentes Deutsch sprechen - nützt ihr gar nichts, wenn sie das Unternehmen nicht kennt, in dem sie arbeitet. Die Produkte nicht kennt, um die es geht. Die Kunden nicht kennt, bei denen sie die "wichtigen" also die A-Kunden eigentlich "auf den ersten Blick" erkennen und von Anfang an anders priorisieren muss als einen "low budget" - Kunden. Das kann sie auf keiner Schule und in keiner Ausbildung lernen - das geht nur über Einarbeitung.

ich habe mich aber doch ja schon für Probetage (oder Wochen, je nach Job) ausgesprochen, aber halt nicht dafür, dass diese GRATIS vom Bewerber erbracht werden soll...

PS: Und das "eloquente Deutsch" braucht die Telefonistin eben gerade dann, wenn ihr der Fauxpas passierte, dass sie einen wichtigen Kunden durch Falscheinschätzung/Falschverhalten verärgerte, wieder zurückzubringen und als Kunden zu HALTEN. Das erfordert neben sprachlicher Eloquenz auch extreme Konzentration und auch Emotionale Intelligenz.

Um mal ein konkretes Beispiel zu geben, was ich meine:
Ich war nie selbst Telefonistin, ich hab aber mal einem vom Umsatz her für uns wichtigen Grosskonzernkunden, bei dem aufgrund eines eindeutigen Verschuldens MEINER Firma seine Hauptversammlung für seine Aktionäre "stark beeinträchtigt wurde" (um es mal vorsichtig auszudrücken, denn meine Firma war Marktführer weiltweit und will sie daher hier nicht zu sehr eingrenzen) und der mir am Telefon "explodierte" in einer mehrstündigen Aktion am telefon dazu gebracht, weiterhin Kunde bei uns zu bleiben.

(Mein Vorgesetzter, Geschäftsführer Europa, mit dem ich ihn in dem konkreten Fall eigentlich sonst SOFORT ohne weitere Diskussion verbunden hätte, war nicht erreichbar, daher bekam ich den Anruf. Und er "explodierte" deshalb, weil er vorher schon von der neuen "ungeschickten" Telefonistin erst an den für ihn fest zuständigen ebenfalls ungeschickt sich verbal äussernden Vertriebssachbearbeiter (der den Fehler verursacht hatte), von diesem (ebenfalls zu jungen und damit unerfahrenen Mitarbeiter) dann an die Mailbox des ebenfalls abwesenden Vertriebsleiters - und dann erst von dort dann die auf mich weiter Mailbox bei mir an die Geschäftsführung (also mich in Stellvertretung) weiterverbunden wurde. Ich habe glaub ich erst 1 Stunde mit dem telefoniert und versucht ihn vom Cholerischen runterzubringen und mit ihm zu verhandeln und dann den Rest des Tages noch damit verbracht, eine Lösung für ihn zu finden, die seinen Imageverlust bei SEINEN Kunden noch nachträglich mindern könnte. Sowas meine ich mit "über den Schreibtisch hinausdenken" und "kundenorientiertes Denken" und "Emotionale Intelligenz" usw. Theoretisch hätte ich auch einfach sagen können, der Geschäftsführer ist leider nicht erreichbar, ich gebe es ihm weiter, er wird sich melden, SO hätte es eine Unausgebildete, mit ungenügender Aus(bildung) die NICHT aus der Branche stammt evtl. gemacht....Unter anderem hätte sie auch gar nicht wissen können, WIE sie ihm nachträglich noch konkret helfen könnte, oder hätte nicht das Selbstbewusstsein, die Nerven/Selbstbeherrschung und das Einschätzungsvermögen gehabt, um das ausserhalb ihres eigentlichen Kompetenzbereichs einfach zu entscheiden im Interesse der Firma.
Das war jetzt atürlich ein Extremfall, aber im kelinen passierte sowas dauernd dort in dem Konzern mit den billigen Angelernten oder Branchenfremden...

Ach, warum werden meine Beiträge immer so LANG....

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velvel_12135730
17.09.18 um 14:27
In Antwort auf eleyna_11897496

weswegen ich im Übrigen diese kostenlose Probearbeit auch nicht als "Ausbeutung" sehen kann. Da werden in jedem Falle eingearbeitete Kollegen signifikant von ihrer Arbeit abgehalten, ohne dass die "Neuen" schon in einem adäquaten Masse zur Arbeit beitragen könnten - auch wenn das Unternehmen den Probearbeitern dafür nichts zahlt - daran macht man wirtschaftlich gesehen erst einmal Minus. Was dann hoffentlich dadurch ausgeglichen wird, dass man damit gute Chancen hat, einen neuen Mitarbeiter zu finden, der wirklich gut passt.

Darum "riskieren" ja auch Firmen unter anderem Hauptschüler bzw. Leute ohne Abitur aus einem "guten" Bundesland nicht, auch wenn sie im Vorstellungsgepräch einen einigermassen passenden Eindruck machten, die Fehlgriffe wären einfach zu TEUER und eine zu grosse Belastung für die Kollegen. Ich sehe da eher Chancen bei kleineren Betrieben.

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eleyna_11897496
17.09.18 um 14:34
In Antwort auf velvel_12135730

ich habe mich aber doch ja schon für Probetage (oder Wochen, je nach Job) ausgesprochen, aber halt nicht dafür, dass diese GRATIS vom Bewerber erbracht werden soll...

PS: Und das "eloquente Deutsch" braucht die Telefonistin eben gerade dann, wenn ihr der Fauxpas passierte, dass sie einen wichtigen Kunden durch Falscheinschätzung/Falschverhalten verärgerte, wieder zurückzubringen und als Kunden zu HALTEN. Das erfordert neben sprachlicher Eloquenz auch extreme Konzentration und auch Emotionale Intelligenz.

Um mal ein konkretes Beispiel zu geben, was ich meine:
Ich war nie selbst Telefonistin, ich hab aber mal einem vom Umsatz her für uns wichtigen Grosskonzernkunden, bei dem aufgrund eines eindeutigen Verschuldens MEINER Firma seine Hauptversammlung für seine Aktionäre "stark beeinträchtigt wurde" (um es mal vorsichtig auszudrücken, denn meine Firma war Marktführer weiltweit und will sie daher hier nicht zu sehr eingrenzen) und der mir am Telefon "explodierte" in einer mehrstündigen Aktion am telefon dazu gebracht, weiterhin Kunde bei uns zu bleiben.

(Mein Vorgesetzter, Geschäftsführer Europa, mit dem ich ihn in dem konkreten Fall eigentlich sonst SOFORT ohne weitere Diskussion verbunden hätte, war nicht erreichbar, daher bekam ich den Anruf. Und er "explodierte" deshalb, weil er vorher schon von der neuen "ungeschickten" Telefonistin erst an den für ihn fest zuständigen ebenfalls ungeschickt sich verbal äussernden Vertriebssachbearbeiter (der den Fehler verursacht hatte), von diesem (ebenfalls zu jungen und damit unerfahrenen Mitarbeiter) dann an die Mailbox des ebenfalls abwesenden Vertriebsleiters - und dann erst von dort dann die auf mich weiter Mailbox bei mir an die Geschäftsführung (also mich in Stellvertretung) weiterverbunden wurde. Ich habe glaub ich erst 1 Stunde mit dem telefoniert und versucht ihn vom Cholerischen runterzubringen und mit ihm zu verhandeln und dann den Rest des Tages noch damit verbracht, eine Lösung für ihn zu finden, die seinen Imageverlust bei SEINEN Kunden noch nachträglich mindern könnte. Sowas meine ich mit "über den Schreibtisch hinausdenken" und "kundenorientiertes Denken" und "Emotionale Intelligenz" usw. Theoretisch hätte ich auch einfach sagen können, der Geschäftsführer ist leider nicht erreichbar, ich gebe es ihm weiter, er wird sich melden, SO hätte es eine Unausgebildete, mit ungenügender Aus(bildung) die NICHT aus der Branche stammt evtl. gemacht....Unter anderem hätte sie auch gar nicht wissen können, WIE sie ihm nachträglich noch konkret helfen könnte, oder hätte nicht das Selbstbewusstsein, die Nerven/Selbstbeherrschung und das Einschätzungsvermögen gehabt, um das ausserhalb ihres eigentlichen Kompetenzbereichs einfach zu entscheiden im Interesse der Firma.
Das war jetzt atürlich ein Extremfall, aber im kelinen passierte sowas dauernd dort in dem Konzern mit den billigen Angelernten oder Branchenfremden...

Ach, warum werden meine Beiträge immer so LANG....

und ich spreche mich dafür aus, dass ich auch aus den Probearbeitszeiten, die ich GRATIS erbracht habe, so viel Nutzen gezogen habe, dass es mir das wert war und jederzeit wieder sein wird

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eleyna_11897496
17.09.18 um 14:35
In Antwort auf velvel_12135730

Darum "riskieren" ja auch Firmen unter anderem Hauptschüler bzw. Leute ohne Abitur aus einem "guten" Bundesland nicht, auch wenn sie im Vorstellungsgepräch einen einigermassen passenden Eindruck machten, die Fehlgriffe wären einfach zu TEUER und eine zu grosse Belastung für die Kollegen. Ich sehe da eher Chancen bei kleineren Betrieben.

... ooooooder eine Probearbeit, die dann GRATIS ist, um nicht noch mehr Kosten zu verursachen als so schon

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velvel_12135730
17.09.18 um 14:38
In Antwort auf eleyna_11897496

nun, diejenigen können es ja halten wie Du - indem sie sagen, dass sie das nicht machen würden oder wie ich, indem sie sagen, dass für mich Geld auf dem Konto nun nicht das wichtigste und auch nicht das einzige wäre, was ich in so einer Probearbeit (auch ohne dann den Arbeitsvertrag zu bekommen) erhalten kann.

na gut, also für mich war es damals eher eine Frage der persönlichen MORALISCH-ethischen Einstellung,d ie ich habe, dass ich sie bezahlen lis. Ich hätte duchaus im Management-Team auch vorschlagen können, dass wir Probetage ode rWochen NICHT mehr bezahlen....Auch in der freien Wirschaft kann man sich bis zu einem gewissen Grad noch ein Stückchen Gerechtigkeitsempfinden und Gefühl für Anständigkeit bewahren, und für mich persönlich wäre es eben unanständig gewesen, die völlig gratis tagelang arbeiten zu lassen, auch wenns eher Zubringe-Tätigkeiten nur waren. 
Ich hab dort eh soviel KRANKES Geiz-Verhalten von meinen 7 Vorgesetzten, die ich dank ständiger Umorganisationen und Firmenübernahmen in 3 Jahren dort durcherlebt habe, gesehen, dass ich ein BUCH drüber schreiben könnte.

Ein Beispiel will ich unbedingt anbringen: Ein neuer Geschäftsführer Europa lies mich mal bei einem nationalen Firmenevent eine kleine Münchner Cateringfirma Cent um Cent runterhandeln, wochenlang, was "Schnittchen" etc angeht, zum Schluss gabs - ungelogen - vor allem "Schnittlauchbrote" - angefangen waren wir bei mittelpreisigem Fingerfood! Und es ging um lediglich ca. 150 Mitarbeiter/Esser und der Konzern hatte einen MILLIARDENUMSATZ, die Cents spielten also im Budget NULL eine Rolle eigentlich.
Einfach nur KRANK dieser Geiz und Ausbeuterei bei kleinen Zulieferern. Ich hatte echt das Gefühl, der (junge) Kotztyp GENOSS dieses pure "Schikanieren" unseres Lieferanten richtiggehend. Und kostete MICH auch immense Arbeitszeit!
Mich hats buchstäblich GEEKELT nach dieser Sache vor meinem (für mich) neurotisch-psychopathischen Chef, Gottseidank war mir da eh schon klar, dass ich dort nicht alt werde...

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velvel_12135730
17.09.18 um 14:41

ProebeARBEIT und ProbeZEIT Sind zwei völlig untershciedliche Dinge! 

Bei Probearbeit hast Du als Bewerber noch keinen Arbeitsvertrag - und kriegst auch eventuell keinen.
Bei Probezeit hast Du bereits einen Arbeitsvertrag, aber halt nur zur Probe, das heisst sowohl Du als auch der Arbeitgeber können ihn OHNE jede Angabe von Gründen nach - meist - 6 Monaten kündigen, wenn Du mit der steller oder der Arbeitgeber mit Dir ncht zufrieden ist. Nach den 6 Monaten giltst Du  als fest angestellt und es gilt dann erst der normale Kündigungsschutz und Kündigungsrecht.

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eleyna_11897496
17.09.18 um 14:49
In Antwort auf velvel_12135730

na gut, also für mich war es damals eher eine Frage der persönlichen MORALISCH-ethischen Einstellung,d ie ich habe, dass ich sie bezahlen lis. Ich hätte duchaus im Management-Team auch vorschlagen können, dass wir Probetage ode rWochen NICHT mehr bezahlen....Auch in der freien Wirschaft kann man sich bis zu einem gewissen Grad noch ein Stückchen Gerechtigkeitsempfinden und Gefühl für Anständigkeit bewahren, und für mich persönlich wäre es eben unanständig gewesen, die völlig gratis tagelang arbeiten zu lassen, auch wenns eher Zubringe-Tätigkeiten nur waren. 
Ich hab dort eh soviel KRANKES Geiz-Verhalten von meinen 7 Vorgesetzten, die ich dank ständiger Umorganisationen und Firmenübernahmen in 3 Jahren dort durcherlebt habe, gesehen, dass ich ein BUCH drüber schreiben könnte.

Ein Beispiel will ich unbedingt anbringen: Ein neuer Geschäftsführer Europa lies mich mal bei einem nationalen Firmenevent eine kleine Münchner Cateringfirma Cent um Cent runterhandeln, wochenlang, was "Schnittchen" etc angeht, zum Schluss gabs - ungelogen - vor allem "Schnittlauchbrote" - angefangen waren wir bei mittelpreisigem Fingerfood! Und es ging um lediglich ca. 150 Mitarbeiter/Esser und der Konzern hatte einen MILLIARDENUMSATZ, die Cents spielten also im Budget NULL eine Rolle eigentlich.
Einfach nur KRANK dieser Geiz und Ausbeuterei bei kleinen Zulieferern. Ich hatte echt das Gefühl, der (junge) Kotztyp GENOSS dieses pure "Schikanieren" unseres Lieferanten richtiggehend. Und kostete MICH auch immense Arbeitszeit!
Mich hats buchstäblich GEEKELT nach dieser Sache vor meinem (für mich) neurotisch-psychopathischen Chef, Gottseidank war mir da eh schon klar, dass ich dort nicht alt werde...

naja, ich bin jetzt aber auch nicht der einzige Arbeitnehmer, der das unbezahlt für max 1-2 Wochen völlig ok findet.
Zumal da auf diesem Wege nun mal auch Menschen eine gute Chance bekommen, die sie sonst vielleicht nicht hätten. Siehe die von Dir angesprochenen Hauptschüler beispielsweise.
Zumal das, was ich als Arbeitnehmer in Spe daraus mitnehme ja nicht nur der mgl. Arbeitsvertrag und Geld auf dem Konto sind. Da habe ich doch mehr davon als paar Euro auf dem Konto - und für mich ist der andere Teil wichtiger.

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tahnee_12117418
17.09.18 um 15:37
In Antwort auf eleyna_11897496

weil es darüber hinausgeht.

Wenn ich die Situation in meinem Bereich sehe - um jemanden wirklich einzuarbeiten, braucht es mehrere Monate. Das ist eine ziemliche Belastung für alle. Deswegen macht es schon Sinn, halbwegs sicher zu stellen, dass man sich die Mühe (und die Investition) auch für die richtigen Leute macht. Da erst einmal 3 Monate Einarbeitungszeit zu investieren, um dann festzustellen - Für die Katz, von vorn bitte! - ist ein immenses Verlustgeschäft. (Nicht nur für's Unternehmen, auch für die Kollegen, die die Einarbeitungen machen usw. ).
Zum anderen sind Bewerbungsunterlagen und Vorstellungsgespräche halt nur Theorie. Dass man auf einem Papier etwas super kann - muss nicht zwingend auch bedeuten, dass es in der Praxis so ist - und umgekehrt. Man kann in der Ausnahmesituation eines Vorstellungsgespräches nur bedingt abschätzen, ob ein neuer Kollege auch persönlich ins Team, zu den Kollegen passt (und umgekehrt kann der das auch nur bedingt abschätzen) - also arbeitet man jemanden ein und der fängt nach einer Woche paralell an, nach einer anderen Stelle Ausschau zu halten, weil er feststellt, dass das so nichts wird?

Ich haette in vielen Faellen gar nicht Probearbeiten koennen....weil ich ohne Uebergang von einem Job zum anderen gewechselt habe. 

Die Probezeit ist dafuer da zum sehen, ob Mitarbeiter und Arbeitgeber zusammenpassen. 

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eleyna_11897496
17.09.18 um 16:04
In Antwort auf tahnee_12117418

Ich haette in vielen Faellen gar nicht Probearbeiten koennen....weil ich ohne Uebergang von einem Job zum anderen gewechselt habe. 

Die Probezeit ist dafuer da zum sehen, ob Mitarbeiter und Arbeitgeber zusammenpassen. 

also ich war durchaus froh, dass ich noch keinen Arbeitsvertrag unterschrieben hatte, als es nicht passte

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tahnee_12117418
17.09.18 um 16:10
In Antwort auf eleyna_11897496

also ich war durchaus froh, dass ich noch keinen Arbeitsvertrag unterschrieben hatte, als es nicht passte

Das Risiko geht man eben ein. Ich war immer sehr froh ohne Pause von einem AG zum naechsten AG wechseln zu koennen 

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eleyna_11897496
17.09.18 um 16:16
In Antwort auf tahnee_12117418

Das Risiko geht man eben ein. Ich war immer sehr froh ohne Pause von einem AG zum naechsten AG wechseln zu koennen 

Nun, ich bin sehr froh, dass es bei mir anders lief, hat auch Risiken, die ich eben eingehe (im Zweifelsfalle in der Form dass ich meinen Urlaub für die Probearbeiten hergenommen habe, was jetzt zugeben auch nicht völlig in Ordnung war).

Aber dann hat ja jeder von gehabt, was er wollte und alles ist schick

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eleyna_11897496
17.09.18 um 16:18
In Antwort auf eleyna_11897496

Nun, ich bin sehr froh, dass es bei mir anders lief, hat auch Risiken, die ich eben eingehe (im Zweifelsfalle in der Form dass ich meinen Urlaub für die Probearbeiten hergenommen habe, was jetzt zugeben auch nicht völlig in Ordnung war).

Aber dann hat ja jeder von gehabt, was er wollte und alles ist schick

... hat ja jeder von UNS gehabt...  manche Worte schaffen es ned vom Hirn bis auf die Tasten

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tahnee_12117418
17.09.18 um 19:44

Man hat das Risiko, dass der neue Job, oder der neue Arbeitgeber kacke ist...dann kuendigt man vielleicht waehrend der Probezeit und dann ist man ohne Job und muss ratzfatz wieder auf Jobsuche gehen. 

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eleyna_11897496
17.09.18 um 19:44

das ist gerade in meinem Bereich (also in der IT) sehr üblich und "unterfinanziert" sind wir eher nicht
Schön billig sind die 2 Wochen da auch für den Arbeitgeber in Spe nicht. Die neuen Kollegen in Spe sind nämlich für einen Babysitterjob ziemlich überfinanziert und können von dem, wofür sie eigentlich bezahlt werden, nun mal viel weniger machen

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eleyna_11897496
17.09.18 um 19:49

MUSS ja auch niemand.
Bieten nur einige Firmen überhaupt an und auch längst nicht alle ohne Entgeld.

In einer anderen Stadt würde ich es mir wg. Unterkunft, Fahrt etc. auch genau überlegen. Gibt aber sicher auch Unternehmen, die es mir wert wären, wenn ich es gerade bezahlen kann, natürlich.

Ich finde es trotzdem eine gute Sache, gerade weil es Menschen eine Chance gibt, die die sonst nicht / kaum haben würden... stimmt's, ray?

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eleyna_11897496
17.09.18 um 19:53

nein, nicht nur den Zeitverlust. Einen Arbeitsvertrag nach 1 Woche kündigen kommt gar nicht gut an.
Das kann man dann bei den Bewerbungen bestenfalls versuchen, unter einen GANZ dicken Teppich zu kehren. Stress mit dem Arbeitsamt gibt es ohne Ende. Oder wenn man noch nicht kündigt, sondern parallel neu sucht, wird es schwierig zu erklären, wieso man im Lebenslauf stehen hat, dass die letzte Anstellung seit 3 Wochen zu Ende ist und man trotzdem erst ab 18 Uhr Zeit hat. Ach ja und 2 Wochen Kündigungsfrist. Und nein, Probearbeiten geht gerade nicht, ich bekomme noch keinen Urlaub. ^^

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eleyna_11897496
17.09.18 um 19:55

auf jeden Fall ist dem das klar. Aber er wird es definitiv versuchen, auf die Male zu reduzieren, bei denen es sicher notwendig oder zumindest sehr sinnvoll ist.
Deswegen ist ja auch eine genauere Vorauswahl VOR dem eigentlichen Einarbeiten über Probearbeit üblich, beispielsweise.

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eleyna_11897496
17.09.18 um 19:59

wenn Du die VORTEILE siehst - warum nennst Du es dann "Ausbeutung"? "Ausbeutung mit Vorteilen für beide" - nett ^^

Die Fahrtkosten bekommst Du wahrscheinlich von der ARGE und / oder über ein spezielles Förderprogramm, gerade wenn Du arbeitslos bist, ich würde die natürlich nicht bekommen

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eleyna_11897496
17.09.18 um 20:01

deswegen sagte ich ja, ICH bin froh, wenn ich das bei einer Probearbeit im Vorfeld herausfinden kann. Hat mir zumindest einmal diese Nummer erspart und das war mir die insgesamt 4x kostenloses Probearbeiten auch definitiv wert. Wäre mir auch 10x davon locker wert gewesen. Plus die anderen Vorteile...

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eleyna_11897496
17.09.18 um 20:53

es mindert die Einarbeitungskosten, zumindest in meinem Bereich NICHT. Es stellt nur besser sicher, die auch für den richtigen zu verwenden.

Die anderen Vorteile, die ich für mich darin sehe, siehst Du nicht?

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eleyna_11897496
17.09.18 um 20:54

da war nur einmal zu erklären, die anderen 3x hatte ich keinen

Und das eine Mal habe ich nicht erklärt sondern Urlaub genommen (nein, das ist jetzt nicht so wirklich legal und ok, ich weiß... )

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tahnee_12117418
17.09.18 um 21:06

Ja, logisch. Davon hatte ich ja geschrieben....wenn man von einem Job zum anderen wechselt. Dann hat man das Risiko, dass der neue Job Kacke ist. 

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eleyna_11897496
18.09.18 um 7:41

ja, hatte ich bisher selten bei meinen Bewerbungen, aber gibt es auch, ja.

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