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ausländische Freundin / Studium / Arbeitssuche

13. März um 9:50

Hallo zusammen,
seit letztem Jahr wohnt meine Freundin nun bei mir. Sie kommt aus Polen, hat dort ganz normal die Schule besucht, im Anschluss russisch studiert und danach als Teamleiterin im Büro gearbeitet.
Aktuell befindet sie sich noch in Elternzeit, aber ich mache mir bereits jetzt Gedanken, wie es später mit ihr beruflich weitergeht.

Sie hat keine berufliche Ausbildung (gibt es in dieser Form in Polen nicht), von Ihrem Russisch ist nicht mehr sehr viel übrig geblieben und ihr Deutsch ist ganz gut, nur wenn es ins fachspezifische geht, stößt sie an ihre Grenzen.

Wie seht ihr das? Ist eine erneute Ausbildung, trotz einiger Jahre Berufserfahrung, sinnvoll? Sollte sie direkt den Einstieg im Arbeitsmarkt versuchen, obwohl keine klassische Berufsausbildung vorhanden ist? Welche Möglichkeiten seht ihr darüber hinaus?

Vielen Dank schonmal für eure Eindrücke

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13. März um 12:29
In Antwort auf karsten38

Hallo zusammen,
seit letztem Jahr wohnt meine Freundin nun bei mir. Sie kommt aus Polen, hat dort ganz normal die Schule besucht, im Anschluss russisch studiert und danach als Teamleiterin im Büro gearbeitet.
Aktuell befindet sie sich noch in Elternzeit, aber ich mache mir bereits jetzt Gedanken, wie es später mit ihr beruflich weitergeht.

Sie hat keine berufliche Ausbildung (gibt es in dieser Form in Polen nicht), von Ihrem Russisch ist nicht mehr sehr viel übrig geblieben und ihr Deutsch ist ganz gut, nur wenn es ins fachspezifische geht, stößt sie an ihre Grenzen.

Wie seht ihr das? Ist eine erneute Ausbildung, trotz einiger Jahre Berufserfahrung, sinnvoll? Sollte sie direkt den Einstieg im Arbeitsmarkt versuchen, obwohl keine klassische Berufsausbildung vorhanden ist? Welche Möglichkeiten seht ihr darüber hinaus?

Vielen Dank schonmal für eure Eindrücke

Eine Berufsausbildung finde ich grundsätzlich wichtig. Wenn ihre Deutschkenntnisse eine Ausbildung zulassen, dann sollte sie das auf alle Fälle tun! Damit verbessert sie neben den Sprachkenntnissen auch erheblich ihre Berufschancen.

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13. März um 13:21

Teilzeitausbildung. 

Oder wenn das Kind in die Schule kommt, könnte sie Mittagsbetreuung oder Tagesmutter machen. Das machen ganz viele Mütter bei uns aus dem Ostblock, da ihr Studium in D keinen Wert hat. 

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14. März um 8:24

Vielen Dank erstmal für eure Eindrücke.

Mittagsbetreuung / Tagesmutter käme sicher in Frage, aber vermutlich eher kurzfristig. Langfristig soll es etwas Solides sein, worauf man aufbauen kann. Mit aktuell 26 Jahren hat sie da sicher noch, trotz Einschränkung mit Kind, etwas Spielraum

Ihr Deutsch ist grammatikalisch nicht immer korrekt, aber grundsätzlich beherrscht sie die Sprache sehr gut. Wenn es in die Tiefe geht (fachspezifisch, Slang) wird es nur manchmal schwierig. In einem Deutschkurs würde sie daher sicher nicht mehr viel dazulernen.

Und beim Russisch frage ich sie mal. Aber ich denke, wenn in dieser Hinsicht Dolmetscher gesucht werden, wird eher auf Muttersprachler zurückgegriffen werden. Aber das werden wir mal in der Hinterhand behalten.

Da wir planen das Kind nächstes Jahr ab August in die Kita zu bringen (aktuell ist die Kleine erst 5 Monate alt), werde ich ihr mal den Hintern heiß machen, damit sie sich schonmal nach Ausbildungen umschaut.

Ich finde es nur schade, dass sie so quasi wieder bei 0 anfängt, trotz Studium und Berufserfahrung. Gibt es auch sicher keine Möglichkeit, die vorhandene Berufserfahrung als Ausbildung anerkennen zu lassen?
Könnte hier ggf. das Arbeitsamt weiterhelfen, obwohl sie nicht als arbeitslos registriert ist bzw. aktuell aufgrund der Elternzeit nicht arbeitslos ist?

Ich hatte mich schon im Netz umgeschaut, aber wirklich viel konnte ich nicht in Erfahrung bringen. Da gab es lediglich speziell für Ausländer zugeschnittene Jobs zum Mindestlohn. Das ziehe ich langfristig nicht in Erwägung.
 

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14. März um 21:59

Nein, das kommt falsch rüber.
Ich frage nicht für sie,  sondern mache mich einfach nur gerne selber schlau, welche Möglichkeiten sich bieten. Das mache ich bei allen Themen so, soll heißen, ich frage eher für mich Von ihrer Zukunft sind schließlich auch unsere Tochter und ich betroffen, daher versuche ich hier mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

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18. März um 8:41

Danke.
Ggf. werden wir bei der zuständigen Stelle mal einen Termin machen um zu schauen, was bei den bisherigen Qualifikationen anerkannt werden kann (vielleicht lässt sich die Berufserfahrung ja in irgendeiner Form als Ausbildung darstellen).
Die Behörde ist 35km von uns entfernt, ein Weg, der sich lohnen könnte.

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