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Aussichtslose Zukunft???

17. Oktober 2010 um 14:07

Hallo Ihr Lieben,

ich mache mir langsam ein wenig Sorgen um meinen Partner. Er ist 31 Jahre alt und hat keine Ausbildung.
Zurzeit ist er als Student eigeschrieben, besucht allerdings nicht die Vorlesungen und legt auch keine Prüfungen ab.
Er hat momentan auch keinen Job.
Zwar will er den Studiengang wechseln, dies ist jedoch erst zum WS 2011/2012 möglich, da er die Frist für dieses Semester verpasst hat.
Ich versuche ihn so gut es geht zu motivieren, dass er zu den Vorlesungen geht und sich wenigstens einen Job sucht, aber leider ist seine Motivation nicht gerade die Größte...
Ich mache mir wirklich Gedanken, dass er irgendwann vor dem nichts steht und um ehrlich zu sein, möchte auch ich nicht für immer einen Partner an meiner Seite haben, der beruflich gar nichts vorweisen kann und damit nicht mal auf eigenen Beinen stehen kann. Das mag vielleicht egoistisch klingen, aber vielleicht kann das ja der ein oder andere verstehen.
Vor allem habe ich auch Angst, dass er irgendwann immer unzufriedener wird, da ich selber sehr gut verdiene und er damit natürlich immer vor Augen hat, was er nicht erreicht hat.
Habt ihr irgendeine Idee, wie ich ihn motivieren kann, endlich den Arsch hochzukriegen? Oder weiß jemand etwas wie man mit 30 Jahren ohne Ausbildung nicht zum Hartz 4 Fall wird.
Danke für eure Hilfe!.

Littesunshine

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19. Oktober 2010 um 23:41

Konfrontation!
Also mal ehrlich - 31 Jahre und weiß noch nicht mal was er studieren will. Für Arbeitgeber ist der Zug abgefahren und wenn Du ihm und Dir wirklich helfen möchtest, konfrontiere ihn direkt. Da Du das Geld verdienst, geht es ihm nicht schlecht und mit seinem Jammern gewinnt er vielleicht sogar noch Deine Zuneigung und Hilfsbereitschaft. Forder ihn einfach auf sich einen Job als Lagerarbeiter oder Spüler bei McDonald zu suchen und dabei nachzudenken, wie er sich seine Zukunft vorstellt.
Vielleicht sucht er sich dann ein anderes warmes Nest....

Sei nicht bös, aber so sehe ich es
LG Uli

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20. Oktober 2010 um 21:42

Kann beide Seiten verstehen...
Ich hatte während meines Studiums auch eine "Krise" und habe es deshalb abgebrochen. Ich hatte das Studium satt, wusste nicht was ich wollte usw., die ganze Palette eben. In so einer Situation läuft man Gefahr sich gehen zu lassen. Und wenn man sich erst einmal an eine solche Situation gewöhnt hat, fühlt man sich fast gelähmt und kommt auch nicht wieder so leicht heraus. Dann braucht man etwas oder jemanden, das/der einen "wach rüttelt".

Deine Seite verstehe ich natürlich auch absolut! Nicht nur, dass du alleine verantwortlich für eurer Einkommen bist, es geht ja auch um die "Achtung" vor dem Partner (ich weiß nicht, ob das das richtige Wort ist, ich hoffe, ihr wisst, was ich meine). Aber man möchte ja auch stolz auf ihn sein können (ich zumindest...)!
Das ist letztendlich ja noch ein dritter Aspekt: Auf Dauer wird eure Beziehung mit seiner passiven Haltung ja auch auf die Probe gestellt.
Lange Einleitung, aber was ich eigentlich sagen möchte: Ich kann mir vorstellen, dass er von sich aus nicht aus dieser Phase heraus kann. Auf Dauer wird dies aber sowohl ihm selbst als auch dir und eurer Beziehung schaden.
Eine Möglichkeit wäre, ihm die Pistole auf die Brust zu setzen und ihm zu sagen, dass er sich sofort einen Job suchen soll, ansonsten hätte er mit Konsequenzen zu rechnen (das wäre dann die Tellerwäscher bei McD-Methode).
Eine andere Möglichkeit wäre, dass er sich vielleicht einen Praktikumsplatz in einem Gebiet sucht, das ihn interessiert. (Ihr seid ja, wie ich es verstehe, nicht unbedingt auf das Geld angewiesen.) So könnte er einerseits aus seinem Trott heraus kommen und lässt sich vielleicht motivieren, andererseits wird es bei späteren Bewerbungen positiv gewertet.
Ob eher äußerer Druck oder positive Motivation das Mittel der Wahl ist, hängt natürlich sehr stark von seinem (und auch von deinem) Charakter ab...

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31. Oktober 2010 um 15:08
In Antwort auf tamino_12901891

Kann beide Seiten verstehen...
Ich hatte während meines Studiums auch eine "Krise" und habe es deshalb abgebrochen. Ich hatte das Studium satt, wusste nicht was ich wollte usw., die ganze Palette eben. In so einer Situation läuft man Gefahr sich gehen zu lassen. Und wenn man sich erst einmal an eine solche Situation gewöhnt hat, fühlt man sich fast gelähmt und kommt auch nicht wieder so leicht heraus. Dann braucht man etwas oder jemanden, das/der einen "wach rüttelt".

Deine Seite verstehe ich natürlich auch absolut! Nicht nur, dass du alleine verantwortlich für eurer Einkommen bist, es geht ja auch um die "Achtung" vor dem Partner (ich weiß nicht, ob das das richtige Wort ist, ich hoffe, ihr wisst, was ich meine). Aber man möchte ja auch stolz auf ihn sein können (ich zumindest...)!
Das ist letztendlich ja noch ein dritter Aspekt: Auf Dauer wird eure Beziehung mit seiner passiven Haltung ja auch auf die Probe gestellt.
Lange Einleitung, aber was ich eigentlich sagen möchte: Ich kann mir vorstellen, dass er von sich aus nicht aus dieser Phase heraus kann. Auf Dauer wird dies aber sowohl ihm selbst als auch dir und eurer Beziehung schaden.
Eine Möglichkeit wäre, ihm die Pistole auf die Brust zu setzen und ihm zu sagen, dass er sich sofort einen Job suchen soll, ansonsten hätte er mit Konsequenzen zu rechnen (das wäre dann die Tellerwäscher bei McD-Methode).
Eine andere Möglichkeit wäre, dass er sich vielleicht einen Praktikumsplatz in einem Gebiet sucht, das ihn interessiert. (Ihr seid ja, wie ich es verstehe, nicht unbedingt auf das Geld angewiesen.) So könnte er einerseits aus seinem Trott heraus kommen und lässt sich vielleicht motivieren, andererseits wird es bei späteren Bewerbungen positiv gewertet.
Ob eher äußerer Druck oder positive Motivation das Mittel der Wahl ist, hängt natürlich sehr stark von seinem (und auch von deinem) Charakter ab...

Danke Ihr Lieben...
...für eure Antowrten. Ihr habt mir wirklich geholfen.
Vor allem die Idee mit dem Praktikum finde ich super!
Wahrscheinlich muss ich ihm echt in den Arsch treten, damit er mal was auf die Beine stellt.
Danke nochmal!!

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vom Redaktionsteam