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Berufliche Zukunft - Lehramt studieren

10. September 2015 um 21:03

Hallo ihr Lieben,

ich möchte euch gerne meine Situation schildern, in der Hoffnung auf Ratschläge.
Bis zur 10. Klasse war ich auf dem Gymnasium und habe dann eine Ausbildung als Kauffrau für Büromanagement bei einer wirklich gut bezahlten Firma der IG Metall angefangen, da ich zwar echt gute Noten hatte, aber Geld verdienen wollte und mir damals nicht vorstellen konnte, zu studieren und mir nicht selbst z.B. Urlaub finanzieren zu können, außerdem wollte ich schon immer früher heiraten und Kinder bekommen, also vor 30 eine Familie gründen.
Nun bin ich also im 2. Lehrjahr und dadurch, dass ich verkürze, habe ich noch 1 1/2 Jahre bis die Ausbildung abgeschlossen ist.

Jetzt zu meinem Problem: Ich habe schon Mitte des 1. Lehrjahres gemerkt, dass ich mich zum Einen in der Berufsschule unterfordert fühle und zum Anderen erfüllt mich dieser Beruf auch nicht. Ich bin nicht der Mensch dazu, stundenlang vor dem Computer zu sitzen und irgendwelche Daten einzugeben, ich drehe durch nicht mit Menschen kommunizieren zu können und tagtäglich nur zu sitzen.
Außerdem liebe ich das schulische Französisch, hatte im Abschlusszeugnis auch eine 1 und Anderen erfolgreich Nachhilfe gegeben und ich habe momentan so sehr den Wunsch, Gymnasiumlehrerin für Französisch (+ein weiteres Fach) zu werden. Allerdings habe ich Bedenken, was die Umstände hierzu betrifft. Die Universität wäre 80 km von meinem jetzigen Standort (in der Nähe von mir wohnt auch mein Freund, mit dem ich seit 2 Jahren zusammen bin ) entfernt. Entweder müsste ich also umziehen und mir eine Wohnung suchen, oder jeden Tag eine insgesamt 2 stündige Fahrt in Kauf nehmen.
Wie soll ich das finanzieren (Lebensmittelkosten, Spritkosten, evtl. 1 Mal im Jahr Urlaub etc..)?
Natürlich würde ich mir einen Nebenjob suchen, aber dadurch, dass meine Mama alleinerziehend ist und nur halbtags arbeitet, verlange ich von ihr auch nicht übermäßige Unterstützung, ich möchte selbst mit festen Beinen im Leben stehen.
Zudem würde das Studium als Regelzeit 6 Jahre in Anspruch nehmen, ich hätte also mit 21 Jahren mein Abitur auf der BOS nachgeholt, mit 25/26 würde ich Referendariat anfangen und mit 27 wäre ich dann endlich fertig...kann ich trotzdem eine Familie haben? Einfach würde es bestimmt nicht werden, wenn man wie ich dies am Liebsten bis 30 hätte (danach soll ja das Risiko bei einer Schwangerschaft höher werden und man ist vielleicht auch weniger motiviert, Vieles mit seinen Kindern zu unternehmen)...

Hat jemand Erfahrung damit, welche Möglichkeiten ich diesbezüglich hätte/hat man als Lehrerin überhaupt anfangs die Chance zu einem Halbtagjob, um bis zum Grundschulalter für die Kinder da zu sein?

Ist euch ein NC für Französischlehramt in Bayern bekannt?

Ich möchte mir alles genau überlegen, da mir die Folgen für die Zukunft bewusst sein müssen und ich es nicht bereuen möchte, meinen jetzigen Beruf dafür aufzugeben. Und es ist mir auch bewusst, dass es heutzutage viele anstrengende Schüler gibt und man sehr viel Zeit zur Unterrichtsvorbereitung benötigt unnd auf Fortbildungen etc. muss, aber mir würden die Aufgaben und die erzieherische Verantwortung als Lehrerin garantiert liegen.

Über jede Antwort bin ich euch sehr dankbar!!

Liebe Grüße

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