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Berufliches Disaster (OT)

5. Februar 2018 um 10:47

Habe ein Kind das 9 ist. Seit der Geburt von meinem Kind kriege ich beruflich kein Bein mehr auf den Boden.
Ich habe studiert und habe vor meinem Kind fast 10 Jahre als Abteilungsleiterin gearbeitet.
Dieser Job ist aufgrund mangelnder Perspektive einer Vollzeittätigkeit nicht ausführbar. Zudem für mich unvorstellbar in Vollzeit zu arbeiten.
Es ist nämlich so:

In den letzten Jahren habe ich wieder in meinem Erstjob gearbeitet. Ich habe durchaus Vorteile in diesem Job gesehen, da er mich mehr, als in meinem Studienjob lebendigeres machen lässt und ich da einfach fröhlicher bin.

Aber: Ich habe seit mein Sohn geboren wurde immer nur Verträge für ein Jahr bekommen, worüber ich sogar total froh war, denn längerfristige Verträge machen mir so sehr Angst, dass ich das kaum aushalte.

Während meiner zehnjährigen Tätigkeit damals bin ich fast verrückt geworden. Es war eigentlich was ich immer haben wollte. Mein Traumjob in einer renommierten Firma. Doch es fühlte sich für mich immer alles wie in einem Käfig an. Blanker Horror! Bin oft fast durchgedreht innerlich.

Irgendwo früh morgens pünktlich sein zu müssen, das krieg ich gar nicht hin. Ich bin ein totaler Morgenmuffel und eigentlich dürfte man mich vor 11 gar nicht ansprechen. Geht gar nicht. So richtig bewusst geworden ist mir das erst jetzt in den letzten Jahren. Und bewusst geworden ist mir auch, dass ich mich fast mein Leben lang aufgrund der Arbeitsbedinungen diesem Rhytmus angepasst habe und mich das krank gemacht hat.

Nun habe ich das ja immer wieder gemacht, sogar über viele Jahre nur drei Mal die WOche und bin fast verrückt geworden. Der Umstand zu einer bestimmten Zeit, lächeln, funktionieren zu müssen. Das GEHT GAR NICHT MEHR. Habe es so oft nun probiert, mich angestrengt, alles weggeredet...

Bin der klassische Eulenmensch. 12 Mittags wach. Funktioniere super bis 2 Uhr in der Nacht. Mein Vater stand auch mit Beginn der Rente kein einziges Mal mehr vor 12 auf.

Auch der Umstand über einen bestimmten Zeitraum mit Menschen in einem Raum sein zu müssen macht mich wahnsinnig. Nach drei Stunden merke ich, dass ich sowas von durchdrehe und einfach nur weg will, deshalb dann immer gern Laufaufgaben, raus aus dem Raum... übernommen habe.

Nun habe ich eine Stelle angefangen, die absolut rein gar nicht hält was versprochen wurde. Ich sollte rumfahren, Hausbesuche leisten, Menschen kontaktieren in einem eigenen Büro und hab weder Telefon noch Internet. Soll also den Platz meiner Vorgesetzen mitbenutzen. Völliger Schwachsinn.

Hab mir da kündigen lassen. Keine Ahnung wie es jetzt weitergehen soll. Egal was ich anfange: Ich komme immer wieder zu dem Punkt, dass es mich immens viel Kraft kostet auch nur drei Tage die Woche irgendetwas zu arbeiten.
Habe auch schon Pillen genommen, hilft irgendwie alles nix. Vielleicht hat auch irgendjemand ne Idee was für Laufjobs es gibt? Also Jobs wo ich nix mit Menschen zu tun haben muss. Viele Menschen wiedern mich einfach mittlerweile nur noch an. Sobald ich Gefühlskälte, Konkurrenz, Stutenbissigkeit, Lästereien, Rumgebrülle, miterlebe ist der Ofen aus. Stelle mir eine Tätigkeit vor, die ich ganz allein ausführen kann oder nur kurz Kontakt zu Menschen habe.

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5. Februar 2018 um 10:53

sorry, aber etwas Struktur würde Deinem Posting gut tun - und Dir vielleicht auch?

Was möchtest Du denn eigentlich? Was suchst Du, was ist Dein Ziel - und was Deine Frage an uns?

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5. Februar 2018 um 11:04

Die Abkürzung "OT" steht für off topic. 
Der Begriff steht dafür, dass ich vom Thema abweichend Fragen stelle und alle die das nicht interessiert darüber hinweglesen. Jedes Mal wenn man OT postet kommt wieder so ein blöder Kommentar wie deiner verycherry2 
Berechtigt wäre deine Bemerkung wenn ich nicht "OT dazu geschrieben hätte. 

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5. Februar 2018 um 11:41

Also zum einen würde ich mal beim Arbeitsamt einen Termin machen was es da so für Stellen gibt aber um etwas Kontakt mit Menschen oder früh aufstehen wirst du wohl nicht drum rum kommen. 
Natürlich gibt es genug jobs wo es Schichtarbeit gibt aber grade dort wirst du viel Menschenkontakt haben.
So funktioniert unsere Gesellschaft nun mal.
Ich würde auch meist gern länger schlafen und abends länger wach bleoben weil ich dann fitter bin, so tickt bei manchen leuten eben die innere uhr aber wenn man diszipliniert früh ins bett geht kann man auch besser früh aufstehen, alles gewohnheits sache.

Für mich klingt das aber eher nach einer art depression oder so, bin natürlich kein experte aber ich würde da mal jemand professionellen zu Rate ziehen.

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5. Februar 2018 um 16:26

Ein bisschen viel was du von einem Job erwartest... nicht früh aufstehen... kein Kontakt zu Kollegen oder sonstwelchen Menschen... soll aber gut bezahlt sein und irgendwie zu deinen Qualifikationen passen... und zu deinem Familienleben oder willst du dein Kind und deinen Mann los werden? Ich fürchte, es wird schwer werden. Vielleicht willst du auch eigentlich nicht mehr arbeiten? Deine Fähigkeit zur sozialen und beruflichen Anpassung wird aber mit der Zeit noch mehr schwinden wenn du nicht an deinen „Social skills“ arbeitest. Vielleicht entwickelt sich da auch gerade eine handfeste Depression... würde mal einen Profi aufsuchen um das zu klären und Strategien zu erarbeiten. So wird das jedenfalls nix.

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5. Februar 2018 um 17:10

Ich denke, dir fehlt es an beruflicher Perspektive.

Was willst du machen - nur Geld verdienen, dass du und dein Kind gut leben könnt? Oder möchtest du thematisch, inhaltich oder fachlich in einer bestimmten Richtung arbeiten?

Wenn du so ein Problem mit dem Corporate-Leben hast, dann wäre vielleicht eine Selbständigkeit gut?

Was andere hier schon angesprochen haben, ist denfintiv eine gute Methode, beruflich eine Perspektive zu bekommen - such dir einen Coach!

Und pass auf, dass du nicht in eine Depression abgleitest...
 

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5. Februar 2018 um 19:00
In Antwort auf liliane009

Die Abkürzung "OT" steht für off topic. 
Der Begriff steht dafür, dass ich vom Thema abweichend Fragen stelle und alle die das nicht interessiert darüber hinweglesen. Jedes Mal wenn man OT postet kommt wieder so ein blöder Kommentar wie deiner verycherry2 
Berechtigt wäre deine Bemerkung wenn ich nicht "OT dazu geschrieben hätte. 

... und immer wieder gibt es TE, bei denen die "blöden Kommentare" die einzigen sind, die einer Antwort für wert befunden werden.
Faszinierend. ^^

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5. Februar 2018 um 19:40

nachtwächter (neudeutschbjektschutz) wäre auch eine spitzenidee.
vorteile:nachtarbeit und nur äusserst gelegentlich das zusammentreffen mit einbrechern oder anderen übelwollenden gesellen.

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6. Februar 2018 um 2:29
In Antwort auf liliane009

Habe ein Kind das 9 ist. Seit der Geburt von meinem Kind kriege ich beruflich kein Bein mehr auf den Boden. 
Ich habe studiert und habe vor meinem Kind fast 10 Jahre als Abteilungsleiterin gearbeitet. 
Dieser Job ist aufgrund mangelnder Perspektive einer Vollzeittätigkeit nicht ausführbar. Zudem für mich unvorstellbar in Vollzeit zu arbeiten. 
Es ist nämlich so: 

In den letzten Jahren habe ich wieder in meinem Erstjob gearbeitet. Ich habe durchaus Vorteile in diesem Job gesehen, da er mich mehr, als in meinem Studienjob lebendigeres machen lässt und ich da einfach fröhlicher bin. 

Aber: Ich habe seit mein Sohn geboren wurde immer nur Verträge für ein Jahr bekommen, worüber ich sogar total froh war, denn längerfristige Verträge machen mir so sehr Angst, dass ich das kaum aushalte. 

Während meiner zehnjährigen Tätigkeit damals bin ich fast verrückt geworden. Es war eigentlich was ich immer haben wollte. Mein Traumjob in einer renommierten Firma. Doch es fühlte sich für mich immer alles wie in einem Käfig an. Blanker Horror! Bin oft fast durchgedreht innerlich. 

Irgendwo früh morgens pünktlich sein zu müssen, das krieg ich gar nicht hin. Ich bin ein totaler Morgenmuffel und eigentlich dürfte man mich vor 11 gar nicht ansprechen. Geht gar nicht. So richtig bewusst geworden ist mir das erst jetzt in den letzten Jahren. Und bewusst geworden ist mir auch, dass ich mich fast mein Leben lang aufgrund der Arbeitsbedinungen diesem Rhytmus angepasst habe und mich das krank gemacht hat. 

Nun habe ich das ja immer wieder gemacht, sogar über viele Jahre nur drei Mal die WOche und bin fast verrückt geworden. Der Umstand zu einer bestimmten Zeit, lächeln, funktionieren zu müssen. Das GEHT GAR NICHT MEHR. Habe es so oft nun probiert, mich angestrengt, alles weggeredet... 

Bin der klassische Eulenmensch. 12 Mittags wach. Funktioniere super bis 2 Uhr in der Nacht. Mein Vater stand auch mit Beginn der Rente kein einziges Mal mehr vor 12 auf. 

Auch der Umstand über einen bestimmten Zeitraum mit Menschen in einem Raum sein zu müssen macht mich wahnsinnig. Nach drei Stunden merke ich, dass ich sowas von durchdrehe und einfach nur weg will, deshalb dann immer gern Laufaufgaben, raus aus dem Raum... übernommen habe. 

Nun habe ich eine Stelle angefangen, die absolut rein gar nicht hält was versprochen wurde. Ich sollte rumfahren, Hausbesuche leisten, Menschen kontaktieren in einem eigenen Büro und hab weder Telefon noch Internet. Soll also den Platz meiner Vorgesetzen mitbenutzen. Völliger Schwachsinn.  

Hab mir da kündigen lassen. Keine Ahnung wie es jetzt weitergehen soll. Egal was ich anfange: Ich komme immer wieder zu dem Punkt, dass es mich immens viel Kraft kostet auch nur drei Tage die Woche irgendetwas zu arbeiten. 
Habe auch schon Pillen genommen, hilft irgendwie alles nix. Vielleicht hat auch irgendjemand ne Idee was für Laufjobs es gibt? Also Jobs wo ich nix mit Menschen zu tun haben muss. Viele Menschen wiedern mich einfach mittlerweile nur noch an. Sobald ich Gefühlskälte, Konkurrenz, Stutenbissigkeit, Lästereien, Rumgebrülle, miterlebe ist der Ofen aus. Stelle mir eine Tätigkeit vor, die ich ganz allein ausführen kann oder nur kurz Kontakt zu Menschen habe. 

Du kannst davon ausgehen, dass die Jobs immer "schlimmer" werden. Sie werden immer mehr menschenfremdlicher. Erstens muss immer mehr gearbeitet werden und zweitens immer weniger sinnvoll. Das finanzielle Ergebnis wird immer wichtiger. Ein normaler Mensch wird immer mehr zur Maschine.  Du kannst davon ausgehen, dass dieser trend etwa 5 Prozent pro Jahr voranschreitet, wie eine gefährliche Krankheit. Das alles ist unserem wirtschaftlichen System geschuldet, das ständig Wachstum braucht da es ansonsten kollabiert. 

das was du machen kannst, Stärke dein selbstbewusstsein, lass dich nicht zu sehr von außen steuern und beeinflussen. Schau dass du erholt bist, achte auf positive Dinge. Dann kannst du auch Dinge erledigen die dir ansonsten nicht so viel Spaß machen, denn du bist und bleibst eine starke und fröhliche Person, du kannst sogar lachen selbst wenn ansonsten nicht zum lachen ist.

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6. Februar 2018 um 11:51
In Antwort auf apfelsine8

nachtwächter (neudeutschbjektschutz) wäre auch eine spitzenidee.
vorteile:nachtarbeit und nur äusserst gelegentlich das zusammentreffen mit einbrechern oder anderen übelwollenden gesellen.

Die würden auch ihre Ängste, dass andere Menschen doof sind bestätigen.👍

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13. Februar 2018 um 5:32
In Antwort auf liliane009

Habe ein Kind das 9 ist. Seit der Geburt von meinem Kind kriege ich beruflich kein Bein mehr auf den Boden. 
Ich habe studiert und habe vor meinem Kind fast 10 Jahre als Abteilungsleiterin gearbeitet. 
Dieser Job ist aufgrund mangelnder Perspektive einer Vollzeittätigkeit nicht ausführbar. Zudem für mich unvorstellbar in Vollzeit zu arbeiten. 
Es ist nämlich so: 

In den letzten Jahren habe ich wieder in meinem Erstjob gearbeitet. Ich habe durchaus Vorteile in diesem Job gesehen, da er mich mehr, als in meinem Studienjob lebendigeres machen lässt und ich da einfach fröhlicher bin. 

Aber: Ich habe seit mein Sohn geboren wurde immer nur Verträge für ein Jahr bekommen, worüber ich sogar total froh war, denn längerfristige Verträge machen mir so sehr Angst, dass ich das kaum aushalte. 

Während meiner zehnjährigen Tätigkeit damals bin ich fast verrückt geworden. Es war eigentlich was ich immer haben wollte. Mein Traumjob in einer renommierten Firma. Doch es fühlte sich für mich immer alles wie in einem Käfig an. Blanker Horror! Bin oft fast durchgedreht innerlich. 

Irgendwo früh morgens pünktlich sein zu müssen, das krieg ich gar nicht hin. Ich bin ein totaler Morgenmuffel und eigentlich dürfte man mich vor 11 gar nicht ansprechen. Geht gar nicht. So richtig bewusst geworden ist mir das erst jetzt in den letzten Jahren. Und bewusst geworden ist mir auch, dass ich mich fast mein Leben lang aufgrund der Arbeitsbedinungen diesem Rhytmus angepasst habe und mich das krank gemacht hat. 

Nun habe ich das ja immer wieder gemacht, sogar über viele Jahre nur drei Mal die WOche und bin fast verrückt geworden. Der Umstand zu einer bestimmten Zeit, lächeln, funktionieren zu müssen. Das GEHT GAR NICHT MEHR. Habe es so oft nun probiert, mich angestrengt, alles weggeredet... 

Bin der klassische Eulenmensch. 12 Mittags wach. Funktioniere super bis 2 Uhr in der Nacht. Mein Vater stand auch mit Beginn der Rente kein einziges Mal mehr vor 12 auf. 

Auch der Umstand über einen bestimmten Zeitraum mit Menschen in einem Raum sein zu müssen macht mich wahnsinnig. Nach drei Stunden merke ich, dass ich sowas von durchdrehe und einfach nur weg will, deshalb dann immer gern Laufaufgaben, raus aus dem Raum... übernommen habe. 

Nun habe ich eine Stelle angefangen, die absolut rein gar nicht hält was versprochen wurde. Ich sollte rumfahren, Hausbesuche leisten, Menschen kontaktieren in einem eigenen Büro und hab weder Telefon noch Internet. Soll also den Platz meiner Vorgesetzen mitbenutzen. Völliger Schwachsinn.  

Hab mir da kündigen lassen. Keine Ahnung wie es jetzt weitergehen soll. Egal was ich anfange: Ich komme immer wieder zu dem Punkt, dass es mich immens viel Kraft kostet auch nur drei Tage die Woche irgendetwas zu arbeiten. 
Habe auch schon Pillen genommen, hilft irgendwie alles nix. Vielleicht hat auch irgendjemand ne Idee was für Laufjobs es gibt? Also Jobs wo ich nix mit Menschen zu tun haben muss. Viele Menschen wiedern mich einfach mittlerweile nur noch an. Sobald ich Gefühlskälte, Konkurrenz, Stutenbissigkeit, Lästereien, Rumgebrülle, miterlebe ist der Ofen aus. Stelle mir eine Tätigkeit vor, die ich ganz allein ausführen kann oder nur kurz Kontakt zu Menschen habe. 

Hallo Liliane,

​leider habe ich keinen Ratschlag für dich, da mir zu deinem Posting ausnahmslos Lösungen einfallen, die mit unserer freiheitlich demokratischen und humanistischen Rechtsordnung nicht in Einklang zu bringen sind. Im Klartext: für mich bist du einfach nur eine faule Socke, die dringend in den Allerwertesten getreten werden muss. Anschließende Kopfwäsche, aber es steht zu befürchten, dass auch hinterher kein befriedigendes Resultat zu verzeichnen ist. Das dürfte der Grund sein, warum dir bisher noch niemand die Meinung gegeigt hat.

​Also: ich habe keine Lösung. Zumindest keine gewaltfreie.

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