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Chefin mobbt mich

17. November 2014 um 12:02

Hallo zusammen,
ich habe ein riesen Problem. Die Firma in der ich seit einigen Jahren arbeite stand kurz vor der Insolvenz und wurde von einer größeren Firma übernommen. Von den 75 Arbeitsplätzen konnten 60 erhalten bleiben, zum Glück auch meiner. Nun haben wir eine neue Chefin bekommen die die "Zweigstelle" nun leitet und wieder in die schwarzen Zahlen führen soll.
Ich bin als Assistentin der Geschäftsleitung angestellt und arbeite nun direkt für diese neue Chefin.

Diese ist mehr als nur gemein und macht mich wegen meines "äußeren" fertig. Ich habe zweifarbige Haare, am Oberkopf Schwarz und am Hinterkopf Blond. Daher meint meine Chefin mich als Stinktier betitulieren zu müssen.

Meine French Nails nennt sie asozial. Meine High Heels nuttig.

Sie hat mir nun ein Ultimatum gestellt. Entweder ich
-Färbe mir die Haare in einem Naturton
-Mache mir die Nägel kurz und mache das French weg
-Ziehe mir länger Röcke an und darunter Hautfarbene Strumpfhosen an
- Kaufe mir Schuhe mit maximal 10cm Hackenhöhe.
- Nur Kleidung tragen, die meine Tattoos verdeckt

Sie meinte, ich hätte Kundenkontakt und so wie ich aussehe, könne man mich nicht auf Kunden loslassen. Ich würde jetzt für ein seriöses mittelständisches Unternehmen arbeiten und nicht in einer Spielothek.

Den alten Chef hat mein äußeres nie gestört, er hat mich sogar so eingestellt. Ich bin kurz davor zu kündigen.

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8. Dezember 2014 um 21:10

Autsch, das tut weh...
Also die Art, wie deine Chefin die Kritik rüberbringt, ist wirklich unter aller Kanone. Das geht gar nicht. Als Chefin hat man meiner Meinung nach seinen Angestellten auch einen gewissen Respekt entgegenzubringen.

Ich kann die Kritikpunkte an sich leider nachvollziehen. Ich arbeite selber in einem großen Unternehmen. Wir Sachbearbeiter in den Abteilungen haben keinen bestimmten Dresscode, wir dürfen also auch in Jeans und Converse zur Arbeit erscheinen. Allerdings gibt es im Sekretariat der Geschäftsleitung sehr wohl einen (wenn auch unausgesprochenen) Dresscode.

Bei uns müssen die Assistentinnen der Geschäftsführer zwar nicht im teuren Kostüm erscheinen, wie es bei meinem letzten Arbeitgeber der Fall war, aber geschlossene Schuhe (Sandalen oder Stilettos gehen gar nicht, Pumps oder Ballerinas sind hingegen OK), nicht zu viel Ausschnitt, dezent gehaltener Schmuck, dezentes, natürliches Make-Up, ein schöner Blazer - also einfach ein dezentes, aber elegantes und gepflegtes Aussehen - sind ein Muss.

Das Problem mit den French Nails kann ich ehrlich gesagt allerdings nicht nachvollziehen, meist sehen die durchaus dezent aus und verleihen den Händen ein gepflegtes Aussehen. Wir reden ja hier nicht knallpinken Glitzerkrallen mit mehreren Zentimetern Länge.

Leider Gottes ist es heutzutage immer noch so, dass man für weniger kompetent gehalten wird, wenn man ein bisschen "anders" oder etwas fetziger aussieht. Mir persönlich ist das zum Beispiel komplett egal - meine Versicherungsvertreterin trägt einen Sidecut, Tattoos und Piercings. Das sagt ja nix über das Fachwissen oder die berufliche Kompetenz des Trägers aus.

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2. Januar 2015 um 13:00

Das ist doch kein Mobbing
Es gibt Regeln, die man befolgen muss. Das nennt sich Dresscode und Knigge, falls du nie etwas davon gehört hast. Wenn du unbedingt ein sich selbst verwirklichender Individualist oder eine Punk-Braut sein willst, dann suche dir eine neue Stelle im sozialen Bereich. Da gehen ohnehin alle Hippies, Penner und anderwertig kaputte Leute hin

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3. März 2015 um 21:47
In Antwort auf ayn_12267048

Das ist doch kein Mobbing
Es gibt Regeln, die man befolgen muss. Das nennt sich Dresscode und Knigge, falls du nie etwas davon gehört hast. Wenn du unbedingt ein sich selbst verwirklichender Individualist oder eine Punk-Braut sein willst, dann suche dir eine neue Stelle im sozialen Bereich. Da gehen ohnehin alle Hippies, Penner und anderwertig kaputte Leute hin

Für "constable"
... "Wenn du unbedingt ein sich selbstverwirklichender Individualist oder eine Punk-Braut sein willst, dann suche dir eine neue Stelle im sozialen Bereich. Da gehen ohnehin alle Hippies, Penner und anderwertig kaputte Leute hin.."

Wenn jemand wie du, unverschämterweise ALLE IM SOZIALEN BEREICH ARBEITENDE LEUTE als PENNER abstempelt, ist von "Knigge" Milliardenjahre davon entfernt.

Im "sozialer Bereich" arbeiten Ärzte, Krankenschwestern, Lehrer, Proffesoren, das ist "sozialer Bereich". Wenn jemand, der gar keine Ahnung davon hat, sich so dermaßen Ausdrücke verwedet, sollte auch wissen, dass "Zickenkriege" nur im Büro stattfinden und nicht anderswo. Schönen Tag noch!

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