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Den Tod voraussehen ahnen von der eigenen Mutter

18. September 2015 um 22:48

Hallo ihr Lieben,

ich weiß nicht, ob es hierher gehört, aber ich möchte es so gerne los werden. Meine am 11.08. verstorbene Mama und ich hatten ein starkes Band.Manchmal wollten wir uns zeitgleich anrufen und hatten ein und denselben Gedanken in häufigen Situationen. Ich habe sie sehr geliebt, aber wir auch uns auch gegenseitig mit unseren Problemen genervt und auch mal gestritten und ab und an konnte ich ihr meine Liebe nicht so zeigen, habe sie nicht allzu oft umarmt. Das tut mir heute sehr leid.

Nun zudem, was mich so fertig macht. Ich bin vor ca. 5 Monaten in meine neue Wohnung eingezogen. Dort hatte ich so ziemlich am Anfang nachts den Traum, dass meine Mama tot im Sarg lag. Bin erschrocken aufgewacht und war froh, dass es nur ein Traum war.

Wenn ich in der letzten Zeit am WE bei ihr zu Besuch war, war ich oft ein wenig schwermütig. Ich hatte manchmal Gendankenblitze wie:" Was ist, wenn Mama dieses Jahr etwas passiert" oder "Was mache ich mit Tina Turner, wenn Mama nicht mehr da ist". Sie war der größte Tina Turner Fan überhaupt. Das was mir am meisten zu schaffen macht, ist der Gedanke, den ich am SA vor ihrem Tod hatte. Wir fuhren mit meinem Auto zu einem Flohmarkt und wir stritten ein wenig, wo wir nun lang mussten. Sie meinte, ich wäre so stur wie meine verstorbene Oma Berta. Ich dachte nur, ich weiß nicht warum:"Manchmal trifft das Schicksal einen selbst". Ich weiß nicht wieso, ich das in meinem Kopf hatte. Ich wollte ja nicht, dass ihr sowas passiertund ich bin auch nicht verrückt oder sowas.

Bei meiner Mama war es so, dass sie die Zeit vor ihrem Tod oft von ihren toten Eltern geträumt hat. Sie sagte an dem besagten SA noch zu mir:" Deine Mama ist nicht mehr viel. Du musst dich damit abfinden, dass ich alt werde." Hat sie auch was geahnt? Gibt es sowas?

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23. September 2015 um 11:20

Herzliches Beileid
Erst mal: mein herzliches Beileid. Es ist schwer, einen so geliebten Menschen zu verlieren.

So etwas kann es aber wirklich geben. Ich hatte ein sehr starkes Band zu meinem Opa, bei dem ich aufgewachsen bin. Eines Nachts habe ich geträumt, dass er keine Luft mehr bekommt und dann seine Beerdigung. Ich hab mich aber gar nicht getraut, darüber zu sprechen, weil ich niemandem Angst machen wollte. Und als Monate lang alles in Ordnung war, dachte ich auch schon, dass es nur ein Angsstraum gewesen sein muss. Etwa ein halbes Jahr später ist er aber wirklich gestorben: nachts setzte sein Herz aus, er hat ein paar mal angestrengt nach Luft geschnappt erzähle meine Oma und das war es dann. Wenigstens ging es schnell. Er hasste es, krank zu sein.
Ich denke aber auch, dass manche Menschen es selber spüren, wenn das Ende naht. Es ist ein trauriges Thema, aber mit viel Abstand kann ich sagen, dass es gut war, dass man sich noch mal in Ruhe gesehen hat, dass man sich als Familie noch mal wie früher zusammen gesetzt hat und nicht alle im Alltagstrott aneinander vorbei gelebt haben, bis es zu spät war.

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