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Der erste Arbeitstag nach dem Urlaub war so enttäuschend! Oder bin ich zu sensibel?

2. Juli um 21:53

Liebe Community,

ich hatte gestern meinen ersten Arbeitstag nach 2 Wochen Urlaub und hatte mich eigentlich auf die Arbeit und die Bewohner (ich arbeite als Betreuungskraft in einem Altenheim) gefreut. Doch nach dem Dienst war mir echt zum Heulen zumute!

In einigen Wochen endet meine Probezeit und vor dem Urlaub hatte meine Vorgesetzte mir gesagt, dass ich danach weiterbeschäftigt würde. Die ganzen Monate ist mein ruhiges Wesen und mangelnde Durchsetzungsfähigkeit kritisiert worden, doch dann hieß es plötzlich von ihr, auch ich könne ein wertvoller Teil des Teams sein. Ich sei ja auch nett, zuverlässig, immer pünktlich...

Gestern aber habe ich mich nicht willkommen gefühlt. Vor dem eigentlichen Dienst fand eine Mitarbeiterversammlung statt, wo ich schon die meisten Kolleginnen vom sozialen Dienst antraf. Zwei guckten mich an und grüßten mich nicht einmal! Als ich dann freundlich grüßte, kam nur kurzangebunden "hallo". Keine Nachfrage, wie mein Urlaub war. Eine andere fragte nur, ob ich Urlaub hatte. Als ich bejahte, kam auch von ihr weiter nichts.

Auch meine Vorgesetzte grüßte mich kaum, als ich ins Büro kam. Als ich eine Änderung im Dienstplan entdeckte, sprach ich sie an. Ich war für den Ausflug mit den Bewohnern übernächste Woche vorgesehen und hatte mich schon darauf gefreut. Doch ich war nun für einen anderen Dienst eingetragen, wo ich u.a. die schwerdementen Bewohner im Haus betreuen soll. Ich fragte meine Vorgesetzte und sie meinte ausweichend: "Ich habe Sie da rausgenommen. Wir haben schon genug Betreuungskräfte und Ehrenamtler, die mitkommen".

Nach der Mitarbeiterversammlung konnte ich nach Hause gehen und sollte nachmittags zu einer Fortbildung in einer Geschäftstelle, die in der Nähe meiner Wohnung liegt. Ich ließ mir also viel Zeit beim Einkaufen und fuhr recht spät mit dem Bus nach Hause. Als ich dort ankam, hatte ich eine Nachricht von meiner Vorgesetzten auf dem Anrufbeantworter. Die Fortbildung finde nun doch im Heim und nicht in der Geschäftsstelle statt und ich müsse nun wieder dorthin kommen. Ich musste sie noch zurückrufen und von ihr kam kein Wort der Entschuldigung. Denn nun fuhr ich zum zweiten Mal an diesem Tag zum Altenheim. Für eine Strecke benötige ich fast eine Dreiviertelstunde. Durch zweimaliges Hin-und Zurückfahren habe ich gestern also fast 3 Stunden verbraten!

Ich bin sehr enttäuscht und denke wieder mal darüber nach, ob dieser Job bei diesem Arbeitsklima wirklich der richtige für mich ist.
Bin ich zu sensibel oder könnt ihr meine Gefühle nachvollziehen?

Liebe Grüße,
Serlina

 

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3. Juli um 9:54
In Antwort auf serlina78

Liebe Community,

ich hatte gestern meinen ersten Arbeitstag nach 2 Wochen Urlaub und hatte mich eigentlich auf die Arbeit und die Bewohner (ich arbeite als Betreuungskraft in einem Altenheim) gefreut. Doch nach dem Dienst war mir echt zum Heulen zumute!

In einigen Wochen endet meine Probezeit und vor dem Urlaub hatte meine Vorgesetzte mir gesagt, dass ich danach weiterbeschäftigt würde. Die ganzen Monate ist mein ruhiges Wesen und mangelnde Durchsetzungsfähigkeit kritisiert worden, doch dann hieß es plötzlich von ihr, auch ich könne ein wertvoller Teil des Teams sein. Ich sei ja auch nett, zuverlässig, immer pünktlich...

Gestern aber habe ich mich nicht willkommen gefühlt. Vor dem eigentlichen Dienst fand eine Mitarbeiterversammlung statt, wo ich schon die meisten Kolleginnen vom sozialen Dienst antraf. Zwei guckten mich an und grüßten mich nicht einmal! Als ich dann freundlich grüßte, kam nur kurzangebunden "hallo". Keine Nachfrage, wie mein Urlaub war. Eine andere fragte nur, ob ich Urlaub hatte. Als ich bejahte, kam auch von ihr weiter nichts.

Auch meine Vorgesetzte grüßte mich kaum, als ich ins Büro kam. Als ich eine Änderung im Dienstplan entdeckte, sprach ich sie an. Ich war für den Ausflug mit den Bewohnern übernächste Woche vorgesehen und hatte mich schon darauf gefreut. Doch ich war nun für einen anderen Dienst eingetragen, wo ich u.a. die schwerdementen Bewohner im Haus betreuen soll. Ich fragte meine Vorgesetzte und sie meinte ausweichend: "Ich habe Sie da rausgenommen. Wir haben schon genug Betreuungskräfte und Ehrenamtler, die mitkommen".

Nach der Mitarbeiterversammlung konnte ich nach Hause gehen und sollte nachmittags zu einer Fortbildung in einer Geschäftstelle, die in der Nähe meiner Wohnung liegt. Ich ließ mir also viel Zeit beim Einkaufen und fuhr recht spät mit dem Bus nach Hause. Als ich dort ankam, hatte ich eine Nachricht von meiner Vorgesetzten auf dem Anrufbeantworter. Die Fortbildung finde nun doch im Heim und nicht in der Geschäftsstelle statt und ich müsse nun wieder dorthin kommen. Ich musste sie noch zurückrufen und von ihr kam kein Wort der Entschuldigung. Denn nun fuhr ich zum zweiten Mal an diesem Tag zum Altenheim. Für eine Strecke benötige ich fast eine Dreiviertelstunde. Durch zweimaliges Hin-und Zurückfahren habe ich gestern also fast 3 Stunden verbraten!

Ich bin sehr enttäuscht und denke wieder mal darüber nach, ob dieser Job bei diesem Arbeitsklima wirklich der richtige für mich ist.
Bin ich zu sensibel oder könnt ihr meine Gefühle nachvollziehen?

Liebe Grüße,
Serlina

 

ehrlich gesagt kann ich es nicht nachvollziehen.

Ich empfinde Fragen, wie mein Urlaub war von Kollegen eigentlich nicht als positiv, weil für Kollegen viel zu persönlich. Ich frage auch selbst nicht, das geht mich nämlich nichts an. Kollegen sind Kollegen, keine guten Bekannten und keine Freunde.

Ich habe wie viele, viele andere auch einen Arbeitsweg von 1,5 h - je Richtung. Jeden Tag sind das 3h!
Ja, bei einer 3/4h den Weg doppelt zu fahren, mag ärgerlich sein, aber ein Drama ist das echt nicht. Abgesehen davon wird das Deine Chefin auch einfach selbst nicht besser gewußt haben, als sie Du von Arbeit los bist. Wofür soll sie sich da "entschuldigen"? Sie kann doch dann nichts dafür und hat auch nichts falsch gemacht. Ist ja nicht so, dass sie Dich absichtlich eine schöne Runde hat drehen lassen, um Dich zu ärgern? So wie Du reagierst, müsste man annehmen, dass Du genau davon ausgehst?!?

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3. Juli um 17:24

In der Altenpflege ist man um jede helfende Hand dankbar und sicher waren alle froh, dass dein Urlaub endlich vorbei ist und du wieder da bist. Aber niemand ist verpflichtet, sich für dein Privatleben zu interessieren. 

........und wo ich das schreibe fällt mir auf, dass man zu meiner Zeit während der Probezeit ganz sicher nicht in Urlaub gegangen wäre..........vielleicht stößt das einigen Kollegen sauer auf. 

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3. Juli um 17:41
In Antwort auf loreto_875199

In der Altenpflege ist man um jede helfende Hand dankbar und sicher waren alle froh, dass dein Urlaub endlich vorbei ist und du wieder da bist. Aber niemand ist verpflichtet, sich für dein Privatleben zu interessieren. 

........und wo ich das schreibe fällt mir auf, dass man zu meiner Zeit während der Probezeit ganz sicher nicht in Urlaub gegangen wäre..........vielleicht stößt das einigen Kollegen sauer auf. 

Jetzt wo Du es sagst... Ja, es gab bei mir auch nur einen Job, wo Urlaub in der Probezeit überhaupt möglich war.

Und noch etwas, was mir erst jetzt auffaellt: dass gerade bei einem Ausflug diejenigen mit "mangelndem Durchsetzungsvermögen" zuerst gestrichen werden, ist logisch und sinnvoll, wenn auch fuer die TE nicht so angenehm. Aber genau das braucht man bei einem Ausflug als Begleiter nun einmal dringend. Auch bei Senioren muss mal vor allem anderen die Gruppe zusammenhalten. Geht nicht ohne. 

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11. August um 17:10

wow dieser Beitrag + deine unzähligen alten Beiträge zeigen dass du dir vielleicht wirklich mal Hilfe holen solltest

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