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... der lange Weg des Arztwerdens .. - wie ich mich durchboxe !

18. April 2012 um 17:52

Hi Leute ...

Ich glaube ich brauche gerade etwas Motviation *grumml*
Wie fange ich bloß an ...

Ich habe damals Realschule und anschließend Abitur gemacht. Schon früh zeigte sich mein Interesse für die ersten medizinschen Maßnahmen, als ich als Rettungsschwimmer neben der Schule gearbeitet habe. Nach dem Abitur habe ich 5 Jahre gedient, in der Hoffnung Medizin studieren zu dürfen. Dieser Plan ging schief, da ich den Platz auf ein Studium aufgrund meines 3,2 Abiturs nicht geboten bekommen habe. Demnach entschloss ich mich alternativ für die Ausbildung zum Rettungsassitenten. Diese widerum bestätigte wieder, dass die Medizin "mein Ding" ist.Ich ging mit 1,6 aus der Ausbildung raus. Ich hatte das Studium innerlich schon abgehackt und versuchte mich mit dem Gedanken anzufreunden als Rettungsasisstent arbeiten zu dürfen - aber irgendwie fühlte ich mich zunehmenst "unerfüllt". Mehr kann bzw. darf ich hierzu nicht sagen.

Nun beginne ich ab dem 01.09.12 eine Ausbildung zum Gesundheits-und Krankenpfleger. Natürlich könnte ich auch als Rettungsassistent irgendwo arbeiten, habe aber gemerkt, so gern ich diesen Beruf auch mache, dass ich mich nicht groß weiterqualifizieren kann. Bei Lehrrettungsassistent ist dann Schluss, es sei denn man hat Bock Desinfektor zu werden

So jetzt fragen sich einige warum ich mich immernochNICHT für das Medizinstudium bewerbe. Dies hat mehrere Gründe:

1) Ich habe nur 5 Jahre Wartezeit weg und weiß aus sicheren Quellen (ZVS), dass ich dieses Jahr wahrscheinlich keinen Platz bekommen werde (bei meinem Durchschnitt) und es nächstes Jahr EVENTUELL klappen könnte.Würde es nächstes Jahr wieder nicht klappen, hätte ich wieder Zeit verloren, wo man hätte eine zusätzliche qualifizierte Ausbildung machen können.

2)Die Krankenpflegerausbildung verschafft mir enorm viel Hintergrundwissen für das später anstehende Studium und sichert mir meine Existenz, falls ich das Studium nicht schaffe. Im Gegensatz zum Rettungsassistenten kann ich mit dem Krankenpfleger als Basisausbildung einfach mehr anstellen, weil dieser ausbaufähig ist.

3)Es lässt sich ruhiger studieren, wen man weiß, man hat Qualifikation in der Tasche, falls das Ding nach hinten los geht.

Nun bin ich 25 Jahre alt,werde dieses Jahr 26 und ehrlich gesagt bin ich zur Zeit echt müde. Wenn ich sehe, dass es andere in meinem Alter schon längst geschafft haben, das zu werden was sie wollen, oder ansatzweise da sind wo sie hin möchten, stehe ich irgendwie gefühlt immernoch am Anfang.Wenn es wirklich so werden sollte wie ich es mir vorstelle, sitze ich noch 9 (!) Jahre auf der Schulbank!!!

Manchmal könnte ich einfach nur Heulen und würde die Zeit gern zurück drehen wollen

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21. April 2012 um 20:50

Ich wünsch dir
viel Glück und Durchhaltevermögen

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22. April 2012 um 16:03

Passt schon
Ich musste auch einige Zeit auf meinen Studienplatz warten. Im Studium merkt man es dann aber ganz deutlich, wer schon Vorwissen hat, bzw. schon was von der Welt (außerhalb der Schule) gesehen hat.
Und gerade die Einserabiturienten sind die, die beim ersten Rückschlag im Studium am Boden zerstört sind und abbrechen. Wer für seinen Studienplatz gekämpft hat, weiß dessen Wert auch zu schätzen und zieht die Sache durch!!

Viel Durchhaltevermögen weiterhin und freu dich auf dein Studium, das wird ne hammer Zeit!!

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25. April 2012 um 10:29

Die Uhr tickt ....
Also ich weiß, dass ich mit 29 unbedingt rein muss ins Studium da ich ja dann schon fast die magische Grenze von 30 erreicht habe und es mit dem BaföG dann echt knapp wird. Kinder bekommen werde ich dann wahrscheinlich erst iwann im Studium, aber viel kann ich zu diesem Thema jetzt eh nicht sagen.

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