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Die "neuen" Gehälter, kann man davon leben ?

4. Juli 2006 um 12:14

Hallo zusammen,

in Zeiten wie diesen, wo Arbeitslosigkeit
oder bevorstehender Jobverlust an der
Tagesordnung sind und die Gehälter immer
geringer werden, da möchte ich Euch mal was
fragen.
Wer mit über 40 heutzutage überhaupt noch
einen Job bekommt, der hat nach den neuesten
Zahlen im Durchschnitt etwa 1.300 Euro netto
im Monat zur Verfügung. Man soll aber unbedingt an seine Altersvorsorge denken und
immer schön was zurücklegen.
Jetzt frage ich, bei 1.300 Euro, vielleicht
600 Euro Warmmiete, dann eventuell ein Auto,
Urlaub und sonstige Kosten. Was bleibt da
über ? Kann man damit überhaupt noch eine
sinnvolle Altersvorsorge betreiben und bleibt
da noch was um überhaupt ein einigermaßen
schönes Leben zu haben ? Wenn ich dann daran
denke, das viele im Einzelhandel z.Beispiel
diese 1300 Euro noch nichtmal haben, was
machen dann die ? Und vor allen Dingen,
was machen diese Leute dann erst wenn sie
mal Rente kriegen ?

Gruß

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5. Juli 2006 um 15:07

Da hast Du recht
Ich seh das genau so wie Du. Ich wohne alleine, und da ich schon für die Miete + Strom 600,- zahle (2 Zimmer), reicht das Geld eigentlich mehr zum "Überleben". Ich war auch mal im Einzelhandel und da ich hatte netto 1000,- Eur raus, da konnte ich mir so gut wie gar nichts leisten. Wahrscheinlich muß man wirklich vom elterlichen Haus ins eheliche Haus ziehen, dann kommt man auch besser mit seinem Geld aus oder in einem Schuhkarton leben. Hatte man denn früher mehr Geld zur Verfügung? Manchmal glaube ich auch einfach, daß wir nur mehr haben wollen, als früher. Früher hatte jeder Haushalt ein Hauselefon, heute hat man ein Haustelefon, 1-2 Handy, usw. Wir haben Videorecorder, DVD-Player, Stereoanlage, auf dem Wohnzimmer liegen ein Haufen Fernbedienungen von allen möglichen technischen Geräten. Man hat auch früher mehr auf die Qualität geachtet, heute wird doch alles weggeschmissen und neu gekauft, ich kann mich nicht mehr daran errinnern, wann ich das letzte Mal eine Tasse, die kaputt gegangen ist, geklebt habe, sondern habe mir auch lieber eine neue gekauft.

Viele Grüße

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6. Juli 2006 um 20:40
In Antwort auf hyledd_11962931

Da hast Du recht
Ich seh das genau so wie Du. Ich wohne alleine, und da ich schon für die Miete + Strom 600,- zahle (2 Zimmer), reicht das Geld eigentlich mehr zum "Überleben". Ich war auch mal im Einzelhandel und da ich hatte netto 1000,- Eur raus, da konnte ich mir so gut wie gar nichts leisten. Wahrscheinlich muß man wirklich vom elterlichen Haus ins eheliche Haus ziehen, dann kommt man auch besser mit seinem Geld aus oder in einem Schuhkarton leben. Hatte man denn früher mehr Geld zur Verfügung? Manchmal glaube ich auch einfach, daß wir nur mehr haben wollen, als früher. Früher hatte jeder Haushalt ein Hauselefon, heute hat man ein Haustelefon, 1-2 Handy, usw. Wir haben Videorecorder, DVD-Player, Stereoanlage, auf dem Wohnzimmer liegen ein Haufen Fernbedienungen von allen möglichen technischen Geräten. Man hat auch früher mehr auf die Qualität geachtet, heute wird doch alles weggeschmissen und neu gekauft, ich kann mich nicht mehr daran errinnern, wann ich das letzte Mal eine Tasse, die kaputt gegangen ist, geklebt habe, sondern habe mir auch lieber eine neue gekauft.

Viele Grüße

Dem kann ich mich ebenfalls anschließen!
Außerdem sind sowohl Mietspiegel, als auch Mietnebenkosten in den letzten 10 Jahren in unglaubliche Höhen geklettert, dadurch bleibt immer weniger von diesen Gehältern, die ja nicht gestiegen sind.
Eine Freundin von mir wurde z.B. Anfang der 80er Jahre mit ihrer Krankenschwesternausbildung fertig und verdiente ca. 1900 DM.
Sie sagt noch heute, daß sie damals sehr gut allein davon leben konnte (zwar ohne Auto, aber sonst mit allem Drum und Dran).
Das kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen....

L.G lamia

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6. Juli 2006 um 21:19
In Antwort auf lamia334

Dem kann ich mich ebenfalls anschließen!
Außerdem sind sowohl Mietspiegel, als auch Mietnebenkosten in den letzten 10 Jahren in unglaubliche Höhen geklettert, dadurch bleibt immer weniger von diesen Gehältern, die ja nicht gestiegen sind.
Eine Freundin von mir wurde z.B. Anfang der 80er Jahre mit ihrer Krankenschwesternausbildung fertig und verdiente ca. 1900 DM.
Sie sagt noch heute, daß sie damals sehr gut allein davon leben konnte (zwar ohne Auto, aber sonst mit allem Drum und Dran).
Das kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen....

L.G lamia

Mit dem zufrieden sein, was man hat
Hallo? Geht's noch?
Einige (und davon gibt es viele) würden gerne wenigstens 900 kriegen.Ich habe auch schon für 600, 40Std/Woche (keine Ausbildung!) gearbeitet und konnte mir alles leisten, deshalb verstehe ich das Gemekker nicht. Man muss das Geld so aufteilen, dass man damit zurecht kommt. Klar wenn man jedes Wochenende über 50 ausgibt, hat man auch kein Geld für andere Sachen übrig. Man muss darüber nachdenken wo das ganze Geld bleibt, anstatt zu mekkern....

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6. Juli 2006 um 21:45
In Antwort auf kolab_12102306

Mit dem zufrieden sein, was man hat
Hallo? Geht's noch?
Einige (und davon gibt es viele) würden gerne wenigstens 900 kriegen.Ich habe auch schon für 600, 40Std/Woche (keine Ausbildung!) gearbeitet und konnte mir alles leisten, deshalb verstehe ich das Gemekker nicht. Man muss das Geld so aufteilen, dass man damit zurecht kommt. Klar wenn man jedes Wochenende über 50 ausgibt, hat man auch kein Geld für andere Sachen übrig. Man muss darüber nachdenken wo das ganze Geld bleibt, anstatt zu mekkern....

Wenn die Relationen aber nicht mehr stimmen...
Es ist richtig, daß viele Menschen sehr wenig verdienen, aber daß heißt nicht, daß dies ihrer Arbeitsleistung angemessen ist.
Diese Arbeit kann genau so gut und wertvoll sein, wird aber einfach nicht angemessen bezahlt.
Zu der Wohnungssituation wollte ich noch sagen:
Das Problem mit einer teuren Miete habe ich zwar nicht...
Ich habe eine sehr günstige, aber schöne Wohnung, zwei Zimmer , Flur mit weißen Kacheln und Holzfußboden und super Ausblick, für 300 Euro (aber wirklich alles inklusive, die Kaltmiete liegt unter 200 Euro!).
Aber das geht auch nur weil ich in einer Stadt wohne, die nicht zu den angesagten Großstädten gehört, man kriegt hier die Wohnungen "hinterhergeschmissen".
Manche müssen aber aus beruflichen oder privaten Gründen in Frankfurt oder München wohnen und können dort nicht weg.
In diesen Städten kostet schon ein WG-Zimmer 400 (!) Euro.
Das ist doch wohl der Horror!!!
Dann muß man diese Preise zahlen, ich glaube auch nicht, daß dies für die Betroffenen sehr erfreulich ist...

L.G lamia

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6. Juli 2006 um 22:33

Du hast recht
Es ist traurig, wohin wir uns entwickeln. Die Gehälter steigen nicht (meines seit 5 Jahren nicht), dafür soll man sich aber zusätzlich Rentenversichern, die Praxisgebühr bezahlen und dann auch noch ordentlich konsumieren um die Wirtschaft anzukurbeln. Vor 5 Jahren hab ich mit meinem Gehalt gut leben können, heute reicht es nur noch um gerade über die Runden zu kommen.

Und nach den neuen "Reformen" die nun verabschiedet wurden, wird das auch nicht mehr besser....

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14. Juli 2006 um 1:10

1300 netto? Heute ein Traum
Schön wärs. also wer die noch verdient netto kann sichganz froh schätzen. mein freund wurde jetzt im juni nach 12 jahren ( er ist 30 jetzt) Arbeitslos ich bin im 7 Monat schwanger. Jetzt hat er von einem vermittler vorige Woche nen jobangebot bekommen als Lagerarbeiter ( Er ist KFZ Mechaniker und IT-Kaufmann, die Arbeit wäre nicht das Problem gewesen obwohl er nur noch Büro gearbeitet hatte, aber der Witz ist das er 1100 Euro brutto bekommen sollte dafür. Wir sind noch nicht verheiratet, also hat er noch die einser Lohnsteuerklasse. Wir zahlen 470 Euro warmmiete ( 3 zimmer) und Auto, deren versicherug und tanken muss man ab und zu auch mal.Weil um auf diese arbeit zu kommen müsste er noch 43 km fahren ( eine Strecke). also ich weiß nicht wo das noch hinführen soll. Ich habe zwar auch noch ein kleines Einkommen von 400 Euro aber das es hinten und vorne nicht reicht ist ja klar. Telefon haben wir auch und essen müssen wir auch noch was. Ich gehe mich Morgen noch als Bedienung vorstellen das ich wenigstens vielleicht etwas babyaustattung zusammen kriege. Ich finde das der Hammer. Der Staat braucht sich nicht wundern das keine Kinder mehr geboren werden bei den Löhnen. Wir wollten eigentlich noch ein zweitens. aber das kann man wohl eher vergessen. Und Rente? Darüber denke ich besser gar nicht nach.

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15. Juli 2006 um 17:11

1.300.00

Hallo,

Grundsätzlich kann ich dich ja verstehen.......
Jeder der arbeitet möchte natürlich auch entsprechend verdienen.Das problem ist nur, es kann nicht jeder direktor, leiter oder sonst eine führungskraft sein.
Entsprechend der schul-und ausbildung sollte man sich dann auch mit
seinem gehalt zufrieden geben.Benötigt wirklich fast jeder ein eigenes auto,handy oder muss jährlich in urlaub fahren? Mir ist in den vergangenen jahren aufgefallen, je mehr sich die menschen ihrer finazieller situation eigentlich anpassen sollten, desto großzüger sind diese im geld ausgeben. Mir scheint, frei nach dem motto ich habe nichts und somit kommt es auch nicht mehr darauf an, wie hoch ich mein konto verschulde.
Okay wohnungen sind teuer, dann müssen die ansprüche eben sinken,
ein rad, oder die benutzung von bus und bahn ist auch okay.
Ein paar tage im jahr in deutschland urlaub machen ist eventuell auch
okay.
Und dann gibt es noch die,die nichts dafür tun wollen aber alles haben müssen....
Viele wollten schnelle und auffallende autos fahren,
an der tanke schnell noch eine wenig einkaufen, regelmäßig ins nagestudio, zum friseur, immer hippe klamotten .......
lange schlafen, wenig arbeiten, viel freizeit und immer fun haben.
Das oben genannte gehalt ist nicht gerade üppig, denke jedoch mit
umsicht kann ist ein auskommen möglich.Bei der rentensituation gebe ich dir vollkommen recht, es ist dann nur die fortsetzung des bisherigen Lebens. Leider ist das sehr traurig......
Ich selbst habe einen betrieb mit 150 mitarbeitern, bin morgens um 7.00 uhr da und abends auch im sommer! gegen 20.00 uhr wieder weg.
Fahre einen MX 5,( verschieden autos meiner mitarbeiter sind
ps mäßig wesentlich stärker), und leiste mir ansonsten nichts besonderes.
Gehaltsmäßig habe ich mehr, teile mir mein geld jedoch ein und lebe nicht verschwenderich.
Bei der betriebsgründung habe ich mir auch mehr freizeit, spaß und fun vorgestellt.
Natürlich könnte ich den laden dicht machen, denke jedoch an die mitarbeiter und deren verpflichtungen.
Kann mit meiner vielen arbeit sehr gutleben und freue mich wenn es den mitarbeitern "gut" geht, auch mit 1.300.- Gehalt.

Wäre bereit den Stress und die Verantwortung für ein Jahr zu tauschen
( bitte keinen konkurs).
Welcher 1.300.- gehaltsempfänger traut sich und ist dazu auch in der lage??????

viele liebe grüße




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15. Juli 2006 um 18:54
In Antwort auf dunya_12702642

1.300.00

Hallo,

Grundsätzlich kann ich dich ja verstehen.......
Jeder der arbeitet möchte natürlich auch entsprechend verdienen.Das problem ist nur, es kann nicht jeder direktor, leiter oder sonst eine führungskraft sein.
Entsprechend der schul-und ausbildung sollte man sich dann auch mit
seinem gehalt zufrieden geben.Benötigt wirklich fast jeder ein eigenes auto,handy oder muss jährlich in urlaub fahren? Mir ist in den vergangenen jahren aufgefallen, je mehr sich die menschen ihrer finazieller situation eigentlich anpassen sollten, desto großzüger sind diese im geld ausgeben. Mir scheint, frei nach dem motto ich habe nichts und somit kommt es auch nicht mehr darauf an, wie hoch ich mein konto verschulde.
Okay wohnungen sind teuer, dann müssen die ansprüche eben sinken,
ein rad, oder die benutzung von bus und bahn ist auch okay.
Ein paar tage im jahr in deutschland urlaub machen ist eventuell auch
okay.
Und dann gibt es noch die,die nichts dafür tun wollen aber alles haben müssen....
Viele wollten schnelle und auffallende autos fahren,
an der tanke schnell noch eine wenig einkaufen, regelmäßig ins nagestudio, zum friseur, immer hippe klamotten .......
lange schlafen, wenig arbeiten, viel freizeit und immer fun haben.
Das oben genannte gehalt ist nicht gerade üppig, denke jedoch mit
umsicht kann ist ein auskommen möglich.Bei der rentensituation gebe ich dir vollkommen recht, es ist dann nur die fortsetzung des bisherigen Lebens. Leider ist das sehr traurig......
Ich selbst habe einen betrieb mit 150 mitarbeitern, bin morgens um 7.00 uhr da und abends auch im sommer! gegen 20.00 uhr wieder weg.
Fahre einen MX 5,( verschieden autos meiner mitarbeiter sind
ps mäßig wesentlich stärker), und leiste mir ansonsten nichts besonderes.
Gehaltsmäßig habe ich mehr, teile mir mein geld jedoch ein und lebe nicht verschwenderich.
Bei der betriebsgründung habe ich mir auch mehr freizeit, spaß und fun vorgestellt.
Natürlich könnte ich den laden dicht machen, denke jedoch an die mitarbeiter und deren verpflichtungen.
Kann mit meiner vielen arbeit sehr gutleben und freue mich wenn es den mitarbeitern "gut" geht, auch mit 1.300.- Gehalt.

Wäre bereit den Stress und die Verantwortung für ein Jahr zu tauschen
( bitte keinen konkurs).
Welcher 1.300.- gehaltsempfänger traut sich und ist dazu auch in der lage??????

viele liebe grüße




Lieber kamps!
Deinen Vorschlag finde ich mutig, aber er ist korrekt!
Ich gebe zu, daß ich nicht weiß, ob ich dieses Risiko tragen könnte.....

Allerdings wäre es schön, wenn Du mehr Verständnis dafür zeigen könntest, daß auch andere Menschen gerne in den Urlaub fahren und Autos besitzen.
Viele Menschen haben außerdem gar keine tollen Autos, ich sehe tagtäglich eher jede Menge kleiner "Elefantenrollschuhe" auf der Straße rollen (Nissan Micra, Fiat Panda, Polo Smart, etc.)

Ich gebe zu, daß ich mir nicht alles hart erarbeiten mußte, ich war lange Zeit hauptsächlich "sponsored by Mama and Papa".
Trotzdem gönne ich mir und anderen das kleine Glück, denn auch ich muß arbeiten und habe durchaus Realitätssinn!

Wo Du schon von Menschen sprichst, die möglichst nicht arbeiten möchten und hohe Ansprüche haben, dann möchte ich Dir eine Sorte Menschen nicht vorenthalten, die so noch gar nicht erwähnt wurden:

Ich kenne einige Frauen, die ihr Studium geschmissen haben, geheiratet haben und jetzt auf wichtig machen und im Haus mit Kredit drauf hausen (die Ehemänner dieser Frauen sind auch nicht wirklich "reich", sondern haben nur einen etwas besser bezahlten Job!)
Du kannst drauf wetten, daß diese Frauen nie mehr vorhaben zu arbeiten!
Legt man ihnen das nahe, dann werden sie prompt schwanger und dann hat sich das erledigt!
Sowas finde ich wirklich hinterhältig und faul!
Leider werden solche Frauen in Diskussionen über Arbeitsunwillige immer geschont, nur weil sie vom Ehemann leben und nicht vom Staat.
Als ob das ehrenwerter wäre!

L.G lamia

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16. Juli 2006 um 19:17
In Antwort auf dunya_12702642

1.300.00

Hallo,

Grundsätzlich kann ich dich ja verstehen.......
Jeder der arbeitet möchte natürlich auch entsprechend verdienen.Das problem ist nur, es kann nicht jeder direktor, leiter oder sonst eine führungskraft sein.
Entsprechend der schul-und ausbildung sollte man sich dann auch mit
seinem gehalt zufrieden geben.Benötigt wirklich fast jeder ein eigenes auto,handy oder muss jährlich in urlaub fahren? Mir ist in den vergangenen jahren aufgefallen, je mehr sich die menschen ihrer finazieller situation eigentlich anpassen sollten, desto großzüger sind diese im geld ausgeben. Mir scheint, frei nach dem motto ich habe nichts und somit kommt es auch nicht mehr darauf an, wie hoch ich mein konto verschulde.
Okay wohnungen sind teuer, dann müssen die ansprüche eben sinken,
ein rad, oder die benutzung von bus und bahn ist auch okay.
Ein paar tage im jahr in deutschland urlaub machen ist eventuell auch
okay.
Und dann gibt es noch die,die nichts dafür tun wollen aber alles haben müssen....
Viele wollten schnelle und auffallende autos fahren,
an der tanke schnell noch eine wenig einkaufen, regelmäßig ins nagestudio, zum friseur, immer hippe klamotten .......
lange schlafen, wenig arbeiten, viel freizeit und immer fun haben.
Das oben genannte gehalt ist nicht gerade üppig, denke jedoch mit
umsicht kann ist ein auskommen möglich.Bei der rentensituation gebe ich dir vollkommen recht, es ist dann nur die fortsetzung des bisherigen Lebens. Leider ist das sehr traurig......
Ich selbst habe einen betrieb mit 150 mitarbeitern, bin morgens um 7.00 uhr da und abends auch im sommer! gegen 20.00 uhr wieder weg.
Fahre einen MX 5,( verschieden autos meiner mitarbeiter sind
ps mäßig wesentlich stärker), und leiste mir ansonsten nichts besonderes.
Gehaltsmäßig habe ich mehr, teile mir mein geld jedoch ein und lebe nicht verschwenderich.
Bei der betriebsgründung habe ich mir auch mehr freizeit, spaß und fun vorgestellt.
Natürlich könnte ich den laden dicht machen, denke jedoch an die mitarbeiter und deren verpflichtungen.
Kann mit meiner vielen arbeit sehr gutleben und freue mich wenn es den mitarbeitern "gut" geht, auch mit 1.300.- Gehalt.

Wäre bereit den Stress und die Verantwortung für ein Jahr zu tauschen
( bitte keinen konkurs).
Welcher 1.300.- gehaltsempfänger traut sich und ist dazu auch in der lage??????

viele liebe grüße




Was für ein Quatsch!
Also hierüber rege ich mich echt auf. Zum erste4n habe ich über 1300 Brutto geprochen mit Lohnsteuerklasse eins habe ichn davon 950 Euro. Wir haben eine4 3 Zimmer Wohnung die ganz normal ist. Mit drei personen kann man sich schlecht in zwei oder gar eins quetschen. Und die Wohnung ist noch günstig weil wir hier in einem Kaff leben im Saarland. Wo wir gleich beim nächsten wären. Hier fährt genau 3 mal am Tag ein Bus in den nächst größerer stadt oder zu einem Bahnhof, geschäfte gibts hier eins. Das ist ein bäcker. Und wenn ich eine gute Ausbildung habe kann ich auch entsprechend dafür bezahlt werde. Und Urlaub hatten wir noch gar keinen. den letzten mit den Eltern da war ich zehn. Achso und ich fahre einen Nissan Micra der 12 Jahre alt ist und 230000 km hat. Also ich weiß nicht wo du die Vorstellung her hast. Es ist einfach traurig das man alles ordentlich und gut macht wie Schule Ausbildung u.s.w dann arbeiten geht und immer noch arm ist. Noch nie konnte jeder eine Führungskraft sein ( und ich würde es auch nicht wollen, da bin ich ehrlich) aber trotzdem konnte man früher leben von der Arbeit. Und heute kann man das einfach nicht mehr. Es sei denn man hat vor 20 jahren irgendwo angefangen und ist glücklicherweise noch dort. Aber heute gibt es nur noch arm und reich, und ersteres mehr.

Liebe Grüße Sabrina

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23. Juli 2006 um 13:54
In Antwort auf dunya_12702642

1.300.00

Hallo,

Grundsätzlich kann ich dich ja verstehen.......
Jeder der arbeitet möchte natürlich auch entsprechend verdienen.Das problem ist nur, es kann nicht jeder direktor, leiter oder sonst eine führungskraft sein.
Entsprechend der schul-und ausbildung sollte man sich dann auch mit
seinem gehalt zufrieden geben.Benötigt wirklich fast jeder ein eigenes auto,handy oder muss jährlich in urlaub fahren? Mir ist in den vergangenen jahren aufgefallen, je mehr sich die menschen ihrer finazieller situation eigentlich anpassen sollten, desto großzüger sind diese im geld ausgeben. Mir scheint, frei nach dem motto ich habe nichts und somit kommt es auch nicht mehr darauf an, wie hoch ich mein konto verschulde.
Okay wohnungen sind teuer, dann müssen die ansprüche eben sinken,
ein rad, oder die benutzung von bus und bahn ist auch okay.
Ein paar tage im jahr in deutschland urlaub machen ist eventuell auch
okay.
Und dann gibt es noch die,die nichts dafür tun wollen aber alles haben müssen....
Viele wollten schnelle und auffallende autos fahren,
an der tanke schnell noch eine wenig einkaufen, regelmäßig ins nagestudio, zum friseur, immer hippe klamotten .......
lange schlafen, wenig arbeiten, viel freizeit und immer fun haben.
Das oben genannte gehalt ist nicht gerade üppig, denke jedoch mit
umsicht kann ist ein auskommen möglich.Bei der rentensituation gebe ich dir vollkommen recht, es ist dann nur die fortsetzung des bisherigen Lebens. Leider ist das sehr traurig......
Ich selbst habe einen betrieb mit 150 mitarbeitern, bin morgens um 7.00 uhr da und abends auch im sommer! gegen 20.00 uhr wieder weg.
Fahre einen MX 5,( verschieden autos meiner mitarbeiter sind
ps mäßig wesentlich stärker), und leiste mir ansonsten nichts besonderes.
Gehaltsmäßig habe ich mehr, teile mir mein geld jedoch ein und lebe nicht verschwenderich.
Bei der betriebsgründung habe ich mir auch mehr freizeit, spaß und fun vorgestellt.
Natürlich könnte ich den laden dicht machen, denke jedoch an die mitarbeiter und deren verpflichtungen.
Kann mit meiner vielen arbeit sehr gutleben und freue mich wenn es den mitarbeitern "gut" geht, auch mit 1.300.- Gehalt.

Wäre bereit den Stress und die Verantwortung für ein Jahr zu tauschen
( bitte keinen konkurs).
Welcher 1.300.- gehaltsempfänger traut sich und ist dazu auch in der lage??????

viele liebe grüße




Lieber Herr Kamps!
Da heute ein Arbeitnehmer flexiebel sein muss, was die meißen Chef's verlangen, ist ein Auto schon mal Pflicht!

Mein Arbeitstag (reine Arbeitszeit) beträgt 11 Stunden ohne Pause.
NUR verdiene ich nicht mal diese 1300 Netto!

Glauben Sie mir, ich würde sofort mit Kusshand tauschen wollen, da Arbeit mir nicht fremd ist!
Alles was ich ausführe, erledige ich IMMER gewissenhaft.
Wenn Sie mir das Notwendige Wissen vermitteln möchten, welches ich benötige, um Ihre Arbeit fortzusetzen, könnten wir uns sogar einig werden!

Nur müssten Sie dann auch von den paar Kröten (wie meine Wenigkeit) leben und ebenso erfolgreich meinen Job übernehmen!
Schließlich brauche ich nach diesem Jahr auch noch meinen Job und möchte diesen nicht "runter gewirtschaftet" haben!

Vielleicht sehen Sie dann die Seite des erniedrigten Arbeitnehmers auch mal von einer ganz anderen Seite!


Und mit der Aussage, daß nicht jeder "Chef" oder "Leiter" sein kann, mag sein...
Wenn es so wäre, würden Sie auch wissen, wie die andere Seite im Leben aussieht!
Dann nämlich würde keiner mehr die echte Arbeit erledigen, sondern darüber klagen, wie unbequem der Chefsessel ist und wie lange doch der Arbeitstag dauert.

Und warum sollte es nur den Gutverdienern (also Chef's) gestattet sein, in den Urlaub zu fahren?
Immerhin lebt JEDER CHEF von seinen Mitarbeitern!


In diesem Sinne
Sommersprosse


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23. Juli 2006 um 13:56
In Antwort auf dunya_12702642

1.300.00

Hallo,

Grundsätzlich kann ich dich ja verstehen.......
Jeder der arbeitet möchte natürlich auch entsprechend verdienen.Das problem ist nur, es kann nicht jeder direktor, leiter oder sonst eine führungskraft sein.
Entsprechend der schul-und ausbildung sollte man sich dann auch mit
seinem gehalt zufrieden geben.Benötigt wirklich fast jeder ein eigenes auto,handy oder muss jährlich in urlaub fahren? Mir ist in den vergangenen jahren aufgefallen, je mehr sich die menschen ihrer finazieller situation eigentlich anpassen sollten, desto großzüger sind diese im geld ausgeben. Mir scheint, frei nach dem motto ich habe nichts und somit kommt es auch nicht mehr darauf an, wie hoch ich mein konto verschulde.
Okay wohnungen sind teuer, dann müssen die ansprüche eben sinken,
ein rad, oder die benutzung von bus und bahn ist auch okay.
Ein paar tage im jahr in deutschland urlaub machen ist eventuell auch
okay.
Und dann gibt es noch die,die nichts dafür tun wollen aber alles haben müssen....
Viele wollten schnelle und auffallende autos fahren,
an der tanke schnell noch eine wenig einkaufen, regelmäßig ins nagestudio, zum friseur, immer hippe klamotten .......
lange schlafen, wenig arbeiten, viel freizeit und immer fun haben.
Das oben genannte gehalt ist nicht gerade üppig, denke jedoch mit
umsicht kann ist ein auskommen möglich.Bei der rentensituation gebe ich dir vollkommen recht, es ist dann nur die fortsetzung des bisherigen Lebens. Leider ist das sehr traurig......
Ich selbst habe einen betrieb mit 150 mitarbeitern, bin morgens um 7.00 uhr da und abends auch im sommer! gegen 20.00 uhr wieder weg.
Fahre einen MX 5,( verschieden autos meiner mitarbeiter sind
ps mäßig wesentlich stärker), und leiste mir ansonsten nichts besonderes.
Gehaltsmäßig habe ich mehr, teile mir mein geld jedoch ein und lebe nicht verschwenderich.
Bei der betriebsgründung habe ich mir auch mehr freizeit, spaß und fun vorgestellt.
Natürlich könnte ich den laden dicht machen, denke jedoch an die mitarbeiter und deren verpflichtungen.
Kann mit meiner vielen arbeit sehr gutleben und freue mich wenn es den mitarbeitern "gut" geht, auch mit 1.300.- Gehalt.

Wäre bereit den Stress und die Verantwortung für ein Jahr zu tauschen
( bitte keinen konkurs).
Welcher 1.300.- gehaltsempfänger traut sich und ist dazu auch in der lage??????

viele liebe grüße




Lieber Herr Kamps!
Da heute ein Arbeitnehmer flexiebel sein muss, was die meißen Chef's verlangen, ist ein Auto schon mal Pflicht!

Mein Arbeitstag (reine Arbeitszeit) beträgt 11 Stunden ohne Pause.
NUR verdiene ich nicht mal diese 1300 Netto!

Glauben Sie mir, ich würde sofort mit Kusshand tauschen wollen, da Arbeit mir nicht fremd ist!
Alles was ich ausführe, erledige ich IMMER gewissenhaft.
Wenn Sie mir das Notwendige Wissen vermitteln möchten, welches ich benötige, um Ihre Arbeit fortzusetzen, könnten wir uns sogar einig werden!

Nur müssten Sie dann auch von den paar Kröten (wie meine Wenigkeit) leben und ebenso erfolgreich meinen Job übernehmen!
Schließlich brauche ich nach diesem Jahr auch noch meinen Job und möchte diesen nicht

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14. August 2012 um 13:30

Thema 1300,- Euro
Ein Drittel fürs Wohnen, ein Drittel fürs Essen und ein Drittel für Kleidung" ist die alte Regel.

Eine alte Regel, die heute nur selten anzuwenden ist. Früher hat man gesagt, dass 1/3 von einem Einkommen man für die Wohnung ausgegeben kann. Heute sind es über 80% vom Nettoeinkommen.

Mehr als ein Drittel eines Netto-Einkommens sollte die Warmmiete nicht übersteigen, meist nicht machbar.

Immobilienmakler lassen sich die Nettoeinkünfte der Bewerber zeigen, wenn die Warmmiete ein Drittel des Nettoeinkommens übersteigt. besteht kein wirkliches Interesse so

einem Bewerber eine Wohnung zu vermitteln.Die Gehaltsentwicklung hingegen stagniert seit gut 15 Jahren. Seit Anfang 2000 war es den deutschen Arbeitnehmern nicht möglich, ihre Gehälter zu steigern. Wer ohnehin wenig verdient, muss heute sogar mit bis zu 40% Prozent weniger Gehalt auskommen. Schuld an der Entwicklung ist die Leiharbeit und schlecht verhandelnde Gewerkschaften so,wie die hohe Arbeitslosigkeit in Deutschland.Leiharbeit wird immer mehr zum lukrativen Modell für den Unternehmer. Durch den Leiharbeiter kann ein Unternehmen Kosten sparen und bei Bedarf den Leiharbeiter kündigen bzw. austauschen, und das ohne Angaben von Gründen. Vor ca. 10 Jahren begann der Boom mit der Leiharbeit. Seitdem verbreitet sich die Anzahl der Leiharbeiter in Deutschland wie eine Epidemie und ist seit her unaufhaltsam, dank der hohen Arbeitslosigkeit. Auch im Bereich der besser bezahlten Tätigkeiten geht es nach der Erhebung vom netto kaum einem Arbeitnehmer besser als das noch vor zehn Jahren der Fall war.

Menschenverachtende, asoziale Raubtierkapitalisten machen hingegen immer mehr Profit.

Ich habe eine Miete von 817 euro und die nebenkosten belaufen sich auf 74,- Euro und das bei einem Gehalt von 1200,- netto. Das reicht nicht mal für den Italiener um die Ecke...!

Die Lösung der Bundesregierung aus der aktuellen Krise lautet , Die Reichen sollens zahlen. Die Finanzkrise wurde aber nicht durch die freie Marktwirtschaft, sondern durch falsche Politik und deren Misswirtschaft gemacht.

.

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9. Juni 2013 um 1:13

Kommt drauf an wo man lebt!
ich bekomme auch 1300 netto und komme hier (wo ich wohne) damit sehr schlecht aus. habe eine kleine whg und zahle dafür fast 600 im monat (NUR die wohnung!!!), ein auto kann ich mir nicht leisten (allerdings auch kein bus od so - fahrrad muss halt immer reichen!), was das essen angeht muss ich auch sparen. tel. ist nur ein altes handy drin, das wenig kostet. versuche eben soviel zu sparen wie möglich, damit ich später wenigstens etwas übrig hab.

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