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Ehemann zum 2. Mal den Job verloren

24. Januar 2016 um 19:39

Hallo zusammen,

ich bin gerade am verzweifeln....
Meine Ehemann hat am 11.1. seinen Job verloren (3 Tage vor meinem 30. Geburtstag)....zum 2 .Mal. Vor fast einem Jahr waren wir schon in der gleichen Situation.
Ich weiss langsam nicht mehr wie es weiter gehen soll....Wir wollten uns langsam mal etwas aufbauen...ein Haus bzw. andere Wohnung und vor allem ein 2. Kind....nun gehen wieder mal unsere Pläne den Bach runter.
Und ich kann nichts tun und nichts ändern...alles liegt in seiner Hand und ich muss Ihm vertrauen...ich weiss nur leider nicht mehr,ob ich das kann.....Von Freunden bekommen wir Unterstützung und Zuspruch, aber bei meinen Eltern und meiner Schwester komme ich mir vor,als hätte ich den größten Versager geheiratet...dabei ist das nicht so,aber Sie geben mir das Gefühl.

Dazu kommt noch, dass wir bei meinen Eltern im Haus wohnen.Einerseits bin ich sehr dankbar dafür, anderseits ist will man mal was eigenes haben, bzw. machen wie man will. Ich habe immer das Gefühl, dass wir stören.

Zum kurzen Verständis..Mein Ehemann hat BWL studiert Schwerpunkt Controlling/Rechnungswesen Hat danach 10 Monate bei einer Firma gearbeitet. Nach 6 Monaten war die Probezeit zu Ende und er hate eine unbefristete Anstellung.4 Wochen nach der Probezeit wurde Ihm gekündigt.Er würde zu langsam arbeiten....Das ganze ging bis vor Gericht.War keine schöne Sache. Er bekam auch Recht und eine Abfindung.Nach 2 Monaten Arbeitslosigkeit fand er eine neue Stelle.Dort arbeitete er im IT Bereich.Er fühlte sich super und wurde von Allen auch gemocht.Hatte viele Feedback Gespräche die eigentlich gut waren.
Es war ein ganz andere Bereich aber mein Mann wollte sich durchbeissen.

Am 31.01. wäre die Probezeit zu Ende gewesen. Wir hatten schon Pläne etc weil die Feedbackgespräche immer gut waren.
Doch am 11.1. dann der Schock....Sein Chef teilte Ihm mit, dass Sie Ihn leider nicht in dem Beruf des Softwaretesters sehen Ihm würde es sehr schwer fallen, weil er super ins Team passen würde un ein toller typ sei, aber sie haben das Gefühl der Job wäre auf Dauer nichts.

Sie liegen damit vielleicht auch garnicht so falsch, aber es ist ein Schlag.

Und meine Familie meint nun immer zu mir, er solle sich mal hinterfragen...irgendwas könne da ja nicht stimmen, weil es Ihm zum 2. Mal schon passiert...er hätte Verantwortung und müsse nun mal wissen was er will...

Das tut er und er weiss auch was er will, nur ist es schwer auch diesen Job zu finden.....

Wir haben übrigens eine 3 jährige Tochter und ich arbeite als Kinderkrankenschwester 50%.

Ich weiss, das andere noch schlimmer dran sind und weiss auch einiges zu schätzen und trotzdem ist diese Situation sehr schwer für uns.....

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26. Januar 2016 um 6:41

Hallo!
Erstmal noch alles Gute nächträglich zum 30.!

Ich habe eine ähnliche Erfahrung hinter mir, positive Feedbackgespräche und dann der Knall.
Wie verliefen denn die vorherigen Arbeitsverhältnisse von Deinem Mann?

Bei mir war denke ich ein Problem, dass an jedem Arbeitsplatz andere interne Regeln und Vorstellungen herrschen. Wenn ich jahrelang bei Firma A gearbeitet habe und es dort ganz normal war, sich während der Arbeitszeit nen Kaffee einzuschenken, kann das bei Firma B sehr unbeliebt machen.

Während man bei alteingesessenem Personal locker drüber hinwegsieht, kann es bei Neulingen das Abschusskriterium sein...

Also nur als Beispiel jetzt, aber manchmal ist es eben nicht nur das berufliche Know-how sondern man kann mit jedem falschen Blick anecken!!

Dass es beim zweiten Mal für viele Menschen unverständlich ist, ist klar.
Wie geht's ihm denn damit? Also mein Selbstbewusstsein war schon recht angeknackst!

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9. Juni 2016 um 22:47

Durchhalten
Das ist schwierig....generell ist häufig der Mensh wichtiger als die Arbeit an sich.
Wenn ich einen guten, netten mitarbeiter habe, aber sehe, dass es ihm nicht gut geht (oder ähnliches...nicht mit kunden kann...oder oder) schmeiße ich ihn raus, auch wenns schmerzt.

Ich denke, er hat ein zukunftssicheres studium abgeschlossen aber einfahc die passende anstellung noch niht geunden, sowas kann dauern.

Auch wenn es hart klingt, nimm mir das nicht übel, ich bin nur ehrlich, er hat viel sutdiert, gelernt etc aber wenig gearbeitet.

Einen 25jährigen kann ich biegen, formen...meinem unternehmen anpassen. Irgendwann geht dies nicht mehr.

Ih empfehle euchweiterzusuchen. Auf jeden topf passt ein deckel. Nicht nur bei frauen auchbei jobs.

Und mit dem studiengang findet er was.

Egal was...
Er muss sich die frage stellen was er mag...

Kontakt mit menschen ( in persona )
Service
Ausschließlich IT-Büro
Etc etc

Dann kann er einen arbeitsplatz dementsprechend suchen und finden.

Dazu kommt nocj, dass es heutzutage leider häufig vorkommt das kruz vor ende/kurz nach ende der probezeit gekündigt wird....

Lg
Basti

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11. Juni 2016 um 12:56
In Antwort auf maja_12774645

Durchhalten
Das ist schwierig....generell ist häufig der Mensh wichtiger als die Arbeit an sich.
Wenn ich einen guten, netten mitarbeiter habe, aber sehe, dass es ihm nicht gut geht (oder ähnliches...nicht mit kunden kann...oder oder) schmeiße ich ihn raus, auch wenns schmerzt.

Ich denke, er hat ein zukunftssicheres studium abgeschlossen aber einfahc die passende anstellung noch niht geunden, sowas kann dauern.

Auch wenn es hart klingt, nimm mir das nicht übel, ich bin nur ehrlich, er hat viel sutdiert, gelernt etc aber wenig gearbeitet.

Einen 25jährigen kann ich biegen, formen...meinem unternehmen anpassen. Irgendwann geht dies nicht mehr.

Ih empfehle euchweiterzusuchen. Auf jeden topf passt ein deckel. Nicht nur bei frauen auchbei jobs.

Und mit dem studiengang findet er was.

Egal was...
Er muss sich die frage stellen was er mag...

Kontakt mit menschen ( in persona )
Service
Ausschließlich IT-Büro
Etc etc

Dann kann er einen arbeitsplatz dementsprechend suchen und finden.

Dazu kommt nocj, dass es heutzutage leider häufig vorkommt das kruz vor ende/kurz nach ende der probezeit gekündigt wird....

Lg
Basti

Stelle gefunden
Hallo, vielen Dank für diese Nachricht.
So ist es und so sehe ich es auch. Du hast es auf den Punkt gebracht
Dem kann man nichts hinzufügen
Inzwischen hat sich einiges getan....er hat wieder eine Stelle gefunden und diesmal etwas was er genau wollte.

Eine Stelle in der Kämmerei..genau die Stelle die er immer wollte. Wir können es immer noch nicht glauben.
Bin aber wirklich sehr froh, wenn die Probezeit um ist.

VLG und Danke nochmals

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13. Juni 2016 um 18:02

Weiterbildung
Vielleicht sollte die Zeit der Arbeitslosigkeit für Weiterbildungsmöglichkeiten mal genutzt werden.

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14. Juni 2016 um 0:52

Motiviert bleiben
Ich denke das schlimmste was dir jetzt passieren kann ist, dass er seine Motivation verliert oder anfängt an sich selbst zu zweifeln. An deiner Stelle würde ich (was du bestimmt schon machst) ihn weiter aufbauen. Was den Job betrifft: Sicher ist es bei einer 3 jährigen Tochter eine große Verantwortung, aber mir kommt es so vor als wenn du ihm seinen "Traumjob" ausreden möchtest.

Zitat: "Das tut er und er weiss auch was er will, nur ist es schwer auch diesen Job zu finden."

Wenn es irgendwie finanziell möglich ist, sollte er vielleicht erst einmal Teilzeit arbeiten und in der Zeit nach seinem Traumjob suchen. Hierfür sind auch nicht immer so große Qualifikationen nötig. Ein guter Freund z.B. hat nur einen Hauptschulabschluss und arbeitet nun als Senior im Online-Geschäft, wo er eigentlich für studiert haben müsste. Also was ich immer empfehlen würde: Dran bleiben, nicht den Kopf hängen lässen und es weiter versuchen. Oft passieren unerwartet positive Dinge ohne, dass man damit rechnen würde. Ich wünsche euch alles Gute!

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