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Einen Job abgesagt um anderen zu beginnen- falsche Entscheidung

10. Mai um 19:39

Hallo Zusammen,
ich habe eine ziemlich dumme Entscheidung getroffen und mist gemacht.
Habe mich letzten Herbst auf eine interne Stellenausschreibung beworben und die Zusage erhalten. Der neue Job sollte ein Jahr später starten da die erforderliche Weiterbildung dazu auch erst dann beginnen konnte. Als ich die Zusage bekam und es meinen Kollegen erzählt habe, haben sie mich alle ungläubig angeguckt und gesagt, dass dies Art von Job überhaupt nichts für sie wäre. Da das in dem letzten halben Jahr ziemlich oft so war habe ich mich selbst gefragt ob das wohl eine gute Idee war. Wie es der Zufall so will, kam ein anderer Gruppenleiter zu mir ins Büro und wir sind vom fachlichen abgeschweift. Ich erzählte ihm von meiner neuen Stelle die ich antreten werde und er erzählte mir das er auch dringend jmd. für sein Team sucht. Ich dumme Kuh hab gesagt dass ich mir vor meiner Bewerbung so einen Job auch hätte vorstellen können.... ein Fehler, denn er hat sofort seine Chance gerochen und mich versucht zu überzeugen. Ich hab ihm gesagt das ich doch das andere nicht absagen kann. Ich sollte mir es doch wenigstens mal überlegen. Das tat ich auch und habe nochmal gesagt dass das nicht geht. Dann hat er mir aber weiter Honig ums Maul geschmiert. Also habe ich dann ernsthaft überlegt. Auf einmal sah ich mehr Vorteile (totaler Quatsch) und habe mich noch 2 weitere Tage bequatschen lassen und schließlich zugesagt. Viel zu schnell. Irgendwie habe ich mich indirekt unter Druck setzen lassen.
Nicht mal 3 Tage später hatte ich schon so ein schlechtes Gefühl was sich immer mehr steigert. Inzwischen sehe ich nur die Vorteile des zuerst zugesagten Jobs, den ich natürlich auch offiziell abgesagt habe. Der Job für den ich mich überreden lassen habe kotzt mich jetzt schon an obwohl ich noch nichtmal angefangen habe.
ich bin so traurig, könnte nur heulen und hab echt Angst vor ernsthaften psychischen Folgen. Ich kann an nichts anderes denken. Ich heule nur dem 1. Job hinterher, fühle mich als hätte ich mein Leben versaut.
ich bin in einem „Nischenjob“ tätig, der andere hätte mir Türen auch in andere Unternehmen geöffnet. Aber ich habe irgendwie alles ausgeblendet was gegen das Angebot gesprochen hat.
ich bereue es so sehr und kann meine Entscheidung wirklich nicht mehr nachvollziehen.
leider gibt es absolut keinen Weg mehr zurück.
Hat jemand Tipps wie man sich diese schlechten Gedanken aus dem Kopf schlagen kann um dann vielleicht doch offen für den neuen Job zu sein. Ich bin so traurig.

ihr könnt euch sicher vorstellen das die Leute vom 1. Job sauer waren.
Wenn ich könnte würde ich alles Rückgängig machen.

wie komme ich da wieder raus? (Emotional Abstand gewinnen und nicht hinterher trauer?)

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10. Mai um 19:54
In Antwort auf problemanzieherin

Hallo Zusammen,
ich habe eine ziemlich dumme Entscheidung getroffen und mist gemacht.
Habe mich letzten Herbst auf eine interne Stellenausschreibung beworben und die Zusage erhalten. Der neue Job sollte ein Jahr später starten da die erforderliche Weiterbildung dazu auch erst dann beginnen konnte. Als ich die Zusage bekam und es meinen Kollegen erzählt habe, haben sie mich alle ungläubig angeguckt und gesagt, dass dies Art von Job überhaupt nichts für sie wäre. Da das in dem letzten halben Jahr ziemlich oft so war habe ich mich selbst gefragt ob das wohl eine gute Idee war. Wie es der Zufall so will, kam ein anderer Gruppenleiter zu mir ins Büro und wir sind vom fachlichen abgeschweift. Ich erzählte ihm von meiner neuen Stelle die ich antreten werde und er erzählte mir das er auch dringend jmd. für sein Team sucht. Ich dumme Kuh hab gesagt dass ich mir vor meiner Bewerbung so einen Job auch hätte vorstellen können.... ein Fehler, denn er hat sofort seine Chance gerochen und mich versucht zu überzeugen. Ich hab ihm gesagt das ich doch das andere nicht absagen kann. Ich sollte mir es doch wenigstens mal überlegen. Das tat ich auch und habe nochmal gesagt dass das nicht geht. Dann hat er mir aber weiter Honig ums Maul geschmiert. Also habe ich dann ernsthaft überlegt. Auf einmal sah ich mehr Vorteile (totaler Quatsch) und habe mich noch 2 weitere Tage bequatschen lassen und schließlich zugesagt. Viel zu schnell. Irgendwie habe ich mich indirekt unter Druck setzen lassen. 
Nicht mal 3 Tage später hatte ich schon so ein schlechtes Gefühl was sich immer mehr steigert. Inzwischen sehe ich nur die Vorteile des zuerst zugesagten Jobs, den ich natürlich auch offiziell abgesagt habe. Der Job für den ich mich überreden lassen habe kotzt mich jetzt schon an obwohl ich noch nichtmal angefangen habe.
ich bin so traurig, könnte nur heulen und hab echt Angst vor ernsthaften psychischen Folgen. Ich kann an nichts anderes denken. Ich heule nur dem 1. Job hinterher, fühle mich als hätte ich mein Leben versaut.
ich bin in einem „Nischenjob“ tätig, der andere hätte mir Türen auch in andere Unternehmen geöffnet. Aber ich habe irgendwie alles ausgeblendet was gegen das Angebot gesprochen hat.
ich bereue es so sehr und kann meine Entscheidung wirklich nicht mehr nachvollziehen.
leider gibt es absolut keinen Weg mehr zurück. 
Hat jemand Tipps wie man sich diese schlechten Gedanken aus dem Kopf schlagen kann um dann vielleicht doch offen für den neuen Job zu sein. Ich bin so traurig.

ihr könnt euch sicher vorstellen das die Leute vom 1. Job sauer waren. 
Wenn ich könnte würde ich alles Rückgängig machen.

wie komme ich da wieder raus? (Emotional Abstand gewinnen und nicht hinterher trauer?)

Auch wenns blöd füd dich ist, würde ich nochmals mit den Zuständigen vom ersten Job reden, ihnen deine Situation erklären und ihnen deine Arbeitsleistung nochmals abieten.. Gib ihnen bedekzeit und sage auch, dass du es verstehen würdest, wenn sie dich nicht mehr einstellen wollten.


Dir bleibt nichts anderes übrig, wenn du etwas ändern möchtest.

..oder warum glaubst du, dass das nicht mehr klappt?

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10. Mai um 20:31
In Antwort auf lacaracol

Auch wenns blöd füd dich ist, würde ich nochmals mit den Zuständigen vom ersten Job reden, ihnen deine Situation erklären und ihnen deine Arbeitsleistung nochmals abieten.. Gib ihnen bedekzeit und sage auch, dass du es verstehen würdest, wenn sie dich nicht mehr einstellen wollten.


Dir bleibt nichts anderes übrig, wenn du etwas ändern möchtest.

..oder warum glaubst du, dass das nicht mehr klappt?

Danke für deine schnelleAntwort!

Ich war mich bei dem Chef schon für die Umstände entschuldigen. Ca. 1 Woche nach meiner Entscheidung. Da habe ich schon angedeutet das ich mir nicht mehr sicher bin mit meiner Entscheidung. Er meinte dann das er mir einen Tipp gibt- ich soll nicht von meiner Entscheidung zurück treten da es mich unglaubwürdig macht.
Also keine Chance von seiner Seite. 

Ich könnte mir so in den Arsch beißen.
Es ist nun schon ein paar Wochen her, es wird aber echt immer schlimmer für mich. Das stresst mich so sehr, dass ich mich auch auf meinen jetzigen Job kaum noch konzentrieren kann.

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10. Mai um 21:54
In Antwort auf problemanzieherin

Danke für deine schnelleAntwort!

Ich war mich bei dem Chef schon für die Umstände entschuldigen. Ca. 1 Woche nach meiner Entscheidung. Da habe ich schon angedeutet das ich mir nicht mehr sicher bin mit meiner Entscheidung. Er meinte dann das er mir einen Tipp gibt- ich soll nicht von meiner Entscheidung zurück treten da es mich unglaubwürdig macht.
Also keine Chance von seiner Seite. 

Ich könnte mir so in den Arsch beißen.
Es ist nun schon ein paar Wochen her, es wird aber echt immer schlimmer für mich. Das stresst mich so sehr, dass ich mich auch auf meinen jetzigen Job kaum noch konzentrieren kann.

Ich glaube es bleibt dir nichts anderes übrig, als das zu akzeptieren oder dem Chef ganz klar zu sagen, dass du einen Fehler gemacht hast und du dich in dem anderen Job nicht siehst und ob es den möglich wäre, den Job dennoch anzutreten..
 

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11. Mai um 7:30

Als Chef würde ich dich als zu sprunghaft erleben. Tritt deine neue Stelle an. Wenn er dir den 1. Job doch wieder geben würde, hätte er vermutlich Sorge, dass du dich 3 Tage später wieder umentscheidest. Das wäre mir zu anstrengend.
Hast du generell das Problem, dass du dich viel zu schnell bequatschen und zu stark beeinflussen lässt?

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14. Mai um 10:47

Mensch Mädel...
"die Kollegen haben gesagt..." "... der hat mich überredet..." ... hör auf damit.
Nein, DU! hast eine Entscheidung! getroffen!
Schon im dem Moment, wo Du das überhaupt mit den Kollegen diskutiert hast, hast Du! eine erste Entscheidung! getroffen und danach noch so viele weitere.

Gerade im Berufsleben, aber privat nicht viel weniger, ist es fürchterlich, wenn man allergisch auf Eigenverantwortung ist.

Dass die eigenen Entscheidungen rückblickend nicht zwangsläufig weise sind, ist normal und gehört zum Leben. Aber nach Deiner Beschreibung ist es genauso wahrscheinlich, dass Du jetzt einfach nur genau in die andere Richtung überreagierst.

Also komm mal runter zurück auf den Boden. Guck es Dir erst mal an. Meint min 4 Monate. Und entscheide dann, wie es weiter geht.

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