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Erfahrung mit Zeitarbeitsfirmen, bitte senden...

14. Dezember 2006 um 15:47

nach erneuter Kündigung in meinem bisherigen Beruf, sehe ich keine Zukunft mehr in dieser Branche. Was nütz es, wenn man trotz Bemühungen und Kostenaufwand (langes Pendeln, doppelte Haushaltsführung etc.) schließlich doch zum Hartz IV Empfänger wird, weil einen Arbeitgeber trotz Klartext im Vorstellungsgespräch suboptimal einsetzen oder nur Arbeitsspitzen überbrücken wollen und einem dann während der Probezeit (grundlos) kündigen? Hartz IV Empfänger kann man schließlich auch bequemer werden!
Deshalb suche ich eine berufliche Neuoritierung. Meine Frage an Euch:
Inwieweit ist das über Zeitarbeitsfirmen möglich? Bieten die ein besseres Sprungbrett zum beruflichen Neuanfang als Maßnahmen der Agentur für Arbeit? Oder beuten die einen noch stärker aus?
Bitte teilt mir Eure Erfahrungen mit.
Danke Schuhtist

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15. Dezember 2006 um 13:42

Die zahlen
meist nicht gut. Es kommt drauf an, an welche Zeitarbeitsfirma du gelagnst. Leider unterliegen die jetzt einem Tarifvertrag. Das Einkommen ist sehr niedrig, wenn man sich als Hilfsarbeiter einstellen lässt, wobei es auch nicht viel besser ist, wenn man als Fachkraft dort arbeitet.
Es kann ein Sprungbrett sein, wenn die dich in eine Firma stecken, die dich übernimmt und schult und so. Dann ist es am Anfang schwer, aber man kann es schaffen. Das kommt halt nur auf die Firma an, wo man eingesezt wird.
Ich persönlich habe gute Erfahrung mit meiner damals gemacht. Jedoch soll auch die sich mit der Tarifänderung geändert haben.
Ich habe vieles schlechtes allerdings auch miterlebt.
Sie haben halt ihre Vor und Nachteile.
Der größte Nachteil ist jedoch, nach meiner Erfahrung, dass sie einen sofort rausschmeissen, wenn man abgemeldet wird und sie nicht sofort einen neuen Einsatzort haben. Das ging bei jedem so und in allen möglichen Zeitarbeitsfirmen. Kann ich aber auch zum Teil vrstehen. Sie verdienen nichts mit einem. Einige machen es aber so, dass sie dich anrufen, wenn sie wieder jemanden suchen und mit dir zufrieden waren. Wenn du dann noch Arbeit suchst, dann hast du wieder nen Job.
Ich denke aber, dass sie einem mehr helfen wie das A-Amt. Immerhin hat man dann Arbeit. Und wenn man in dem eingesezten Betrieb nicht klar kommt, kann man den das sagen und , wenn sie nett sind, können sie einen abziehen und woanders reinsetzen. Zumindest haben die das damals zu mir gesagt. Inanspruch habe ich es nie genommen, da ich zufrieden war.

Hoffe, ich konnte dir bisschen helfen.

Liebe Grüße, Nicole

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22. Dezember 2006 um 16:03

Es ist moderne Sklaverei
hab mich selber 5 Jahre mit Zeitarbeitjobs über Wasser gehalten. Die Bezahlung ist wirklich nicht besonders, aber es ist mehr als Arbeitslosengeld und Du sitzt nicht planlos zu Hause rum.
Tatsache ist, Du hast wirklich nur so lange nen Job wie der Auftrag läuft. Ich war bei 4 verschiedenen Zeitarbeitsfirmen und alle waren gleich.
Ein großer Nachteil ist, Du kriegst Dein Geld meistens erst am 15. Banktag des Folgemonats ausgezahlt das heißt um den 20.ten also ca 2 - 3 Wochen nach dem Ersten.
Das Thema "Option auf Übernahme" ist n nettes Motivationsinstrument damit Du Dich ordentlich reinkniest, denn die meisten Firmen übernehmen nicht mehr, unter anderem weil sehr oft die ach so sozialen Betriebsräte querschießen und die Firmen so auch ständig frisches Personal haben.
Du solltest Dir wirklich n dickes Fell zulegen wenn Du das machst, denn es gibt Betriebe da bist Du nicht nur Arbeitnehmer zweiter Klasse, sondern auch Mensch zweiter Klasse. Ich war in zwei Firmen da waren die Kollegen nett und sind normal und kollegial mit mir umgegangen und in zwei anderen Firmen wars echt krass, da wurde ich behandelt wie der letzte Dreck.
Der einzige Vorteil war, daß ich viel dazugelernt habe und verschiedene Unternehmen, Anwenderprogramme etc. kennengelernt habe.
Die, von vielen Zeitarbeitsfirmen in Aussicht gestellten Weiterbildungsmöglichkeiten existieren nur auf dem Papier, die investieren keinen Cent in die Mitarbeiter, die interessiert nur wieviel sie mit Dir verdienen. Genauso die Aussage Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld. Es gibt nur wenige die solange bei der gleichen Zeitarbeitsfirma sind, daß die das auch tatsächlich bezahlen müssen. Die Bezahlung bei einsatzfreier Zeit wird entweder per Kündung geregelt oder wie`s bei mir bei zwei Firmen war, daß Du 40 Std. arbeitest und nur 35 Std. ausbezahlt bekommst (Woche). Die restlichen 5 Std. pro Woche werden aufs Gleitzeitkonto geschrieben, wenn Du da im Minus bist und Du kriegst nen neuen Auftrag arbeitest Du die Fehlzeit wieder rein.
Wenn Du`s machst erkundige Dich genau wie lange der Einsatz geplant ist und zwar bei Deiner Einsatzfirma, denn die Sachbearbeiter von Zeitarbeit sagen grundsätzlich sie wissens nicht genau, es kann sich ja noch ändern und machen auch vor dem letzten Tag keinen Finger krumm. Auch würd ich die "Arbeitsuchend Meldung" permanent aufrechterhalten,das spart viel Zeit. Ich hab vier Kündigungen und Arbeitslosmeldungen zu Hause liegen, aber da ich mich immer vor Einsatzende beworben habe war ich die letzten 4 Jahre nie arbeitslos, es war aber total stressig.
Wenn Du länger in einer Firma im Einsatz bist, dann laß Dir von dort ne Beurteilung geben für Deine Bewerbungsunterlagen, denn ne Zeitarbeitsfirma kann kein qualifiziertes Zeugnis erstellen, die wissen nur wieviele Stunden Du gearbeitet hast, wie oft Du krank warst und wie zuverlässig Du bist aber sonst nichts.
Hab jetzt Gott sei Dank wieder ne Festanstellung, zwar vorläufig auf 1 Jahr befristet aber unbefristete Verträge sind heute wirklich selten und mit Mitte 40 hab ich wirklich Glück gehabt. Ich wünsch Dir viel Glück und alles Gute.

Sinola

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26. Mai 2007 um 7:09
In Antwort auf anca_12881714

Die zahlen
meist nicht gut. Es kommt drauf an, an welche Zeitarbeitsfirma du gelagnst. Leider unterliegen die jetzt einem Tarifvertrag. Das Einkommen ist sehr niedrig, wenn man sich als Hilfsarbeiter einstellen lässt, wobei es auch nicht viel besser ist, wenn man als Fachkraft dort arbeitet.
Es kann ein Sprungbrett sein, wenn die dich in eine Firma stecken, die dich übernimmt und schult und so. Dann ist es am Anfang schwer, aber man kann es schaffen. Das kommt halt nur auf die Firma an, wo man eingesezt wird.
Ich persönlich habe gute Erfahrung mit meiner damals gemacht. Jedoch soll auch die sich mit der Tarifänderung geändert haben.
Ich habe vieles schlechtes allerdings auch miterlebt.
Sie haben halt ihre Vor und Nachteile.
Der größte Nachteil ist jedoch, nach meiner Erfahrung, dass sie einen sofort rausschmeissen, wenn man abgemeldet wird und sie nicht sofort einen neuen Einsatzort haben. Das ging bei jedem so und in allen möglichen Zeitarbeitsfirmen. Kann ich aber auch zum Teil vrstehen. Sie verdienen nichts mit einem. Einige machen es aber so, dass sie dich anrufen, wenn sie wieder jemanden suchen und mit dir zufrieden waren. Wenn du dann noch Arbeit suchst, dann hast du wieder nen Job.
Ich denke aber, dass sie einem mehr helfen wie das A-Amt. Immerhin hat man dann Arbeit. Und wenn man in dem eingesezten Betrieb nicht klar kommt, kann man den das sagen und , wenn sie nett sind, können sie einen abziehen und woanders reinsetzen. Zumindest haben die das damals zu mir gesagt. Inanspruch habe ich es nie genommen, da ich zufrieden war.

Hoffe, ich konnte dir bisschen helfen.

Liebe Grüße, Nicole

Mit den füssen abstimmen!
Habe mit solchen Leuten noch keine guten Erfahrungen gemacht! Die wollen absolut nur dein bestes- dein Geld.
Ich kann nur jedem raten, die Finger davon zu lassen, sollen die Pfeifen doch selbst die Schaufel oder den Schrubber in die Hand nehmen! Gefragt wäre hier natürlich unsere Regierung, aber es ist ja wichtiger, ob einer am Bahnsteig raucht(bin übrigens Nichtraucher)oder ob dein alter Golf(5l Verbrauch) mehr Schadstoffe erzeugt wie der krachneue Porsche(30 l Verbrauch) des Chefs einer Seelenhändlerfirma.Na- klingelt's?
Von der Seite gibt es keine Hilfe, die sind zu sehr mit sich selbst beschäftigt.Auch die Gerichte sind hier völlig überfordert, wo soll auch einer, der ein dickes Salär einfährt herwissen, wie schwer der Teuro zu verdienen ist.
Der einfachste Weg ist, das Land zu verlassen- geh in die Schweiz, da hat ein Handwerker 32 CHF die Stunde- beim Seelenhändler.
Es gibt natürlich noch mehr Möglichkeiten- kann man über's Internet gut recherchieren.
Viel Glück!

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