Home / Forum / Job & Karriere / Es ist so unfair - Gehaltsfrage

Es ist so unfair - Gehaltsfrage

3. Mai 2017 um 14:51

Hallo Zusammen,
seid dem 01.05.2017 hat mein Chef eine neue Mitarbeiterin eingestellt. Diese Arbeitet, wie eine andere Kollegin auch, 30 Stunden in der Woche von 08:00 - 14:00 Uhr. Ich bin die einzige Vollzeitkraft von 08:00 - 17:00 Uhr die Zudem auch noch die Buchhaltung übernimmt. Da heißt der Nachmittag und Abschluss des Tages bleibt immer an mir hängen. Nun ist es so, dass die neue Kollegin Brutto da selbe verdient wie ich mit 10 Stunden mehr in der Woche. Letzten Monat hat mein Chef mir aus diesem Grund 200 EUR Brutto mehr gegeben. Aber was sind 200 EUR für 40 Stunden mehr Arbeit im Monat. Ich finde das ehrlich gesagt ungerecht. Mein Chef meint aber er kann mir nicht mehr geben. Was würde ihr da machen? Ich finde es auch ungerecht, dass er eine einstellt die Nachmittags keine Zeit hat obwohl ich ihm mehrmals gesagt habe, dass ich Nachmittags auch mal Unterstützung brauche. Ich weis echt nicht was ich da machen soll und bin seitdem total unmotiviert.

Mehr lesen

4. Mai 2017 um 9:08

Also ab April habe ich die Änderung bekommen das lief auch alles schriftlich. Die neue Kollegin ist gelernte Groß- und Außenhandelskauffrau und ich Bürokauffrau mit Ausbilderschein. Sie war vorher 6 Jahre in einem Autohaus beschäftigt und kennt halt den Ablauf wie ein KFZ Gutachten erstellt wird (wir erstellen ausschließlich KFZ Gutachten). Diesen Ablauf musste ich natürlich lernen (bin jetzt 2 1/2 Jahre im Unternehmen). Dennoch mach Sie nur die EDV und Annahme (wobei Sie ja jetzt noch angelernt wird und noch nichts alleine macht). Ich mach dann zudem noch die Buchhaltung und bin halt ca. 40 Stunden im Monat länger da. Was ich zudem noch unfair finde, dass er einfach jemanden von 08:00 - 14:00 Uhr einstellt obwohl ich gesagt habe, dass ich Nachmittags mal jemanden brauche. Es wurde ausgemacht, dass die Dame von 11:00 - 17:00 Uhr nur kommt wenn ich Urlaub habe. Ich bin echt seitdem unmotiviert und fühle mich ausgenutzt und verarscht. Der Chef hört einem aber nie zu uns hört nur auf die Männder (also die Sachverständigen) denn er sagt dass diese ja die Produktiven in der Firma sind.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

8. Mai 2017 um 12:56
In Antwort auf tedi135

Also ab April habe ich die Änderung bekommen das lief auch alles schriftlich. Die neue Kollegin ist gelernte Groß- und Außenhandelskauffrau und ich Bürokauffrau mit Ausbilderschein. Sie war vorher 6 Jahre in einem Autohaus beschäftigt und kennt halt den Ablauf wie ein KFZ Gutachten erstellt wird (wir erstellen ausschließlich KFZ Gutachten). Diesen Ablauf musste ich natürlich lernen (bin jetzt 2 1/2 Jahre im Unternehmen). Dennoch mach Sie nur die EDV und Annahme (wobei Sie ja jetzt noch angelernt wird und noch nichts alleine macht). Ich mach dann zudem noch die Buchhaltung und bin halt ca. 40 Stunden im Monat länger da. Was ich zudem noch unfair finde, dass er einfach jemanden von 08:00 - 14:00 Uhr einstellt obwohl ich gesagt habe, dass ich Nachmittags mal jemanden brauche. Es wurde ausgemacht, dass die Dame von 11:00 - 17:00 Uhr nur kommt wenn ich Urlaub habe. Ich bin echt seitdem unmotiviert und fühle mich ausgenutzt und verarscht. Der Chef hört einem aber nie zu uns hört nur auf die Männder (also die Sachverständigen) denn er sagt dass diese ja die Produktiven in der Firma sind.

Naja, letztendlich kann der Chef entscheiden, was er wem zahlt, wer eingestellt wird und wann sie kommt. Du als Angestellte kannst ihn auf Bedarf am Mittag hinweisen, aber eigentlich nichts verlangen. 
Im Büro kenne ich mich nicht so aus, aber sie scheint die höher qualifizierte Ausbildung zu haben, oder? Daher würde höhere Bezahlung Sinn machen. Vielleicht kann sie auch besser Gehalt aushandeln oder sich besser verkaufen. 

Abgesehen davon hast du auch nur 2 Hände. Mach das, was du bis Feierabends schaffst und was du nicht schaffst, bleibt bis zum nächsten Tag liegen. Wenn du dich richtig unwohl fühlst, kannst du dich ja auch wegbewerben. Oder in eine Gehaltsverhandlung treten. Mit der Gefahr, dass er nicht drauf eingeht und du (wenn du zu hoch gepokert hast) noch blöder dastehst. 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

8. Mai 2017 um 15:11

Wechsel den Job.

Dazu hätte ich auch keinen Bock!

2 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. Mai 2017 um 9:38

200 Euro brutto für 40 Stunden Arbeit ist ja ein Witz, das wären 5 Euro pro Stunde, nach Abzug bleiben dir dann noch ca. 2,50 pro Stunde. Vielleicht hat deine neue Kollegin wirklich eine höhere Qualifikation. Wenn nicht, dann würde ich das nochmal vorsichtig thematisieren und mich ansonsten umschauen. Ausnehmen lassen muss man sich ja auch nicht. 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. Mai 2017 um 10:36

Grüß dich, 

also erstmal ist das keine tolle Situation und nicht nur die Arbeitsklima leidet darunter, sondern auch die Produktivität und besonders deine Stimmung. 
Was wäre denn, wenn du kündigen würdest? Das würde deinem Chef höchstwahrscheinlich nicht gefallen? Gäbe es für dich Alternativen oder bist du auf diesen Job angewiesen, da die Jobauswahl für deinen Position gering ist?

Ich würde mich an deiner Stelle mal umsehen und ihn dann am Ende damit konfrontieren. 
Falls es allerdings keine Alternativen gibt, würde ich meine Füße still halten.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

13. Juni 2017 um 14:31

Ich würde mir vor ab mal gedanken machen, warum du dich so sehr überfordest? Du bekommst ein Gehalt für abgesprochene Tätigkeiten und das machst du. Falls mehr zu tun ist gibt es Überstunden und die müssen abgebaut oder ausbezahlt werden (in der realität...). Zudem würde ich dir raten bei der Arbeit (weil zu viel zu tun ist und dein Chef nichts dagegen unternimmt) zwar zügiger zu arbeiten, wenn viel los ist, aber nicht übertreiben. Das führt nur zum burnout.... Alternativ wegbewerben. Viel Erfolg

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. Juni 2017 um 1:19
In Antwort auf orchideenblatt

Naja, letztendlich kann der Chef entscheiden, was er wem zahlt, wer eingestellt wird und wann sie kommt. Du als Angestellte kannst ihn auf Bedarf am Mittag hinweisen, aber eigentlich nichts verlangen. 
Im Büro kenne ich mich nicht so aus, aber sie scheint die höher qualifizierte Ausbildung zu haben, oder? Daher würde höhere Bezahlung Sinn machen. Vielleicht kann sie auch besser Gehalt aushandeln oder sich besser verkaufen. 

Abgesehen davon hast du auch nur 2 Hände. Mach das, was du bis Feierabends schaffst und was du nicht schaffst, bleibt bis zum nächsten Tag liegen. Wenn du dich richtig unwohl fühlst, kannst du dich ja auch wegbewerben. Oder in eine Gehaltsverhandlung treten. Mit der Gefahr, dass er nicht drauf eingeht und du (wenn du zu hoch gepokert hast) noch blöder dastehst. 

Nein, die Ausbildungen zur Groß- und Außenhandelskauffrau und zur Bürokauffrau sind absolut gleichwertig.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Diskussionen dieses Nutzers
Noch mehr Inspiration?
pinterest