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für ein halbes Jahr jobbedingt umziehen - wie wohnen?

22. Juni 2018 um 18:29

Hallo

ich habe gerade das Angebot für einen sechsmonatigen Arbeitsvertrag mit Option auf Verlängerung und Umwandlung in festen Vertrag erhalten. Dazu müsste ich umziehen. Alles soll sehr schnell gehen und es gibt kaum Vorlaufzeit. Details des Vertrage kenne ich noch nicht, nächste Wochen wollen wir ihn besprechen.


Hintergrund ist

- ich bin seit drei Monaten arbeitslos und suche. Diese neue Joboption ist interessant für mich und ist ohne Bewerbung meinerseits entstanden - ich wurde angeschrieben und gefragt.
- hier wo ich momentan lebe, bin ich vor 2 1/2 Jahren hergezogen und es gefällt mir hier sehr gut, eigentlich würde ich gerne hierbleiben, wenn ich denn nicht einen Job bräuchte. Ich bin hier gut abgesichert, habe jedoch Angst, dass ich,w enn ich diese Möglich keit ablehnte, dass ich dann nie wieder eine Arbeit bekomme
- ich träume davon, dass ich teilweise hier noch wohnen bleiben kann und quasi Long-distance- Pendeln mit Homeoffice machen kann .... und dann hier bei mir dann eben einen festen Vertrag in einem tollen Job bekommen kann....
- ich sehe diesen 6-monatigen Job als Chance und gut Gelegenheit, nicht aus dem Sektor zu verschwinden, sondern mich qualitativ gut zu positionieren. ....


Ach, wie ihr seht - der ideale Job wäre genau dieser nur hier in meinem aktuellen Wohnort .....


Meine Sorge ist nun und Frage an euch:
- neues Sozialsystem (ein anderes Land), wie werde ich versichert sein, wie wirkt es sich auf meine Rente aus? wie kann ich das im Verhandelgespräch nächste Woche zur Sprache bringen?
- meine Wohnung am aktuellen Wohnort behalten? Kann ich verlangen, dass mir für die 6 Monate meine aktuelle Wohnung bezahlt wird?
- wie verhandel ich um das Gehalt?

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26. Juni 2018 um 23:15

Danke für deine Antwort und den Link.

Wie ich das logistisch mit der Wohnung hier und dem Wohnen dort machen werde... WG-Zimmer kommt leider so gar nicht in Frage. Aber leider sind die Mieten vor Ort etwas happig... hmmm. Mal schauen, was da so kommt
 

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17. Juli 2018 um 1:00

Tja jeder halt so, wie er/sie mag. ich bin gewiss flexibel, aber habe auf improvisiertes Leben keine Lust. Wenn ich müsste, könnte ich vieles. Mein Anspruch ist jedoch, dass wenn  jemand schon gezielt internationalen Staff haben will, auch dementsprechende Verträge und Benefits bereitstellen sollte.

Aber vielleicht ist alles eh gar nicht mehr eine Option, denn im letzten Gespräch kam heraus, dass das Gehalt so gar nicht stimmt und das Profil ist auch nicht so  wirklich, was ich machen möchte. Ich warte jetzt, dass da noch ein weiteres Angebot von diesem Arbeitgeber kommt. Ich habe meine Bedingungen genannt. Mal schauen.

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17. Juli 2018 um 8:05
In Antwort auf soyyo

Hallo

ich habe gerade das Angebot für einen sechsmonatigen Arbeitsvertrag mit Option auf Verlängerung und Umwandlung in festen Vertrag erhalten. Dazu müsste ich umziehen. Alles soll sehr schnell gehen und es gibt kaum Vorlaufzeit. Details des Vertrage kenne ich noch nicht, nächste Wochen wollen wir ihn besprechen.


Hintergrund ist

- ich bin seit drei Monaten arbeitslos und suche. Diese neue Joboption ist interessant für mich und ist ohne Bewerbung meinerseits entstanden - ich wurde angeschrieben und gefragt.
- hier wo ich momentan lebe, bin ich vor 2 1/2 Jahren hergezogen und es gefällt mir hier sehr gut, eigentlich würde ich gerne hierbleiben, wenn ich denn nicht einen Job bräuchte. Ich bin hier gut abgesichert, habe jedoch Angst, dass ich,w enn ich diese Möglich keit ablehnte, dass ich dann nie wieder eine Arbeit bekomme
- ich träume davon, dass ich teilweise hier noch wohnen bleiben kann und quasi Long-distance- Pendeln mit Homeoffice machen kann .... und dann hier bei mir dann eben einen festen Vertrag in einem tollen Job bekommen kann....
- ich sehe diesen 6-monatigen Job als Chance und gut Gelegenheit, nicht aus dem Sektor zu verschwinden, sondern mich qualitativ gut zu positionieren. ....


Ach, wie ihr seht - der ideale Job wäre genau dieser nur hier in meinem aktuellen Wohnort .....


Meine Sorge ist nun und Frage an euch:
- neues Sozialsystem (ein anderes Land), wie werde ich versichert sein, wie wirkt es sich auf meine Rente aus? wie kann ich das im Verhandelgespräch nächste Woche zur Sprache bringen?
- meine Wohnung am aktuellen Wohnort behalten? Kann ich verlangen, dass mir für die 6 Monate meine aktuelle Wohnung bezahlt wird?
- wie verhandel ich um das Gehalt?

Vermiete doch deine jetzige Wohnung auf die 6 Monate und such dir dort wo dein Job ist eine moeblierte Wohnung oder ein WG Zimmer, das reicht doch fuer's Erste. Das halbe Jahr wird wie im Flug vergehen und dann kannst du entscheiden ob du zurueckkommst oder sogar dort bleibst und dann kannst du dich nach was Besserem umsehen.
Was du machen kannst ist darueber verhandeln ob dir dein AG die Wohnung im Ausland bezuschusst, da gibt es viele Firmen die das machen. Kommt natuerlich drauf an was du machst.
Rente musst du dich erkundigen, ich wohne im Nicht EU Ausland und da muss man sich privat was hinlegen wenn man das moechte.
Generell hast du doch nichts zu verlieren, du hast aktuell keinen Job und das ist DIE Moeglichkeit! Du wohnst zwar an dem Ort wo es dir gefaellt aber das waere fuer mich kein Grund nie etwas im Leben zu wagen. Man aergert sich ja im Leben nur ueber die Sachen die man nicht gemacht hat.

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17. Juli 2018 um 8:14
In Antwort auf soyyo

Tja jeder halt so, wie er/sie mag. ich bin gewiss flexibel, aber habe auf improvisiertes Leben keine Lust. Wenn ich müsste, könnte ich vieles. Mein Anspruch ist jedoch, dass wenn  jemand schon gezielt internationalen Staff haben will, auch dementsprechende Verträge und Benefits bereitstellen sollte.

Aber vielleicht ist alles eh gar nicht mehr eine Option, denn im letzten Gespräch kam heraus, dass das Gehalt so gar nicht stimmt und das Profil ist auch nicht so  wirklich, was ich machen möchte. Ich warte jetzt, dass da noch ein weiteres Angebot von diesem Arbeitgeber kommt. Ich habe meine Bedingungen genannt. Mal schauen.

Klar muss das Angebot passen und sich irgendwo auch rentieren ohne dass man in einer Abrissbude wohnen muss...  Trotzdem muss man manchmal anfangs in den sauren Apfel beissen und improvisieren, die "deutsche Sicherheit" hilft dir da nicht weiter mit sicherer Wohnung und Rente aber keinen Job. Andere Laender, andere Sitten, da zeigt es sich dann wirklich wie flexibel man im Leben ist.
Wie du sagst "wenn ich muesste, koennte ich vieles". Das habe ich schon so oft gehoert, genau aber von den Leuten die noch nie etwas gewagt haben aber Andere beurteilen weil sie sich vll. woanders einen guten Lebensstandard geschaffen haben. Man kann entweder Gruende suchen um etwas nicht zu machen oder man macht es einfach!
 

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17. Juli 2018 um 8:49
In Antwort auf sara88

Klar muss das Angebot passen und sich irgendwo auch rentieren ohne dass man in einer Abrissbude wohnen muss...  Trotzdem muss man manchmal anfangs in den sauren Apfel beissen und improvisieren, die "deutsche Sicherheit" hilft dir da nicht weiter mit sicherer Wohnung und Rente aber keinen Job. Andere Laender, andere Sitten, da zeigt es sich dann wirklich wie flexibel man im Leben ist.
Wie du sagst "wenn ich muesste, koennte ich vieles". Das habe ich schon so oft gehoert, genau aber von den Leuten die noch nie etwas gewagt haben aber Andere beurteilen weil sie sich vll. woanders einen guten Lebensstandard geschaffen haben. Man kann entweder Gruende suchen um etwas nicht zu machen oder man macht es einfach!
 

Ich lebe seit 20 Jahren berufsbedingt im Ausland, inner- und außer europäisch. In den letzten sechs Jahren habe ich in drei verschiedenen Ländern gelebt und ich musste neue Sprachen dafür lernen. Ich bin keine Studentin, die ihren ersten Job sucht. Mein mindest Gehaltsanspruch wurde beim aktuellen Angebot weit unterschritten und es wurde auch nicht das übliche wie Home leave, das sonst bei internationalem Staff angeboten wird,  in Erwägung gezogen. Lediglich Umzug würde gezhlt werden. Das Jobprofil wäre für mich auch ein Rückschritt, es sei denn in drei Monaten nach dem nächsten Boardmeeting, wird eine neue Stelle frei und mir angeboten. Jedoch jetzt aktuell ist dem nicht der Fall. Ich habe im letzten persönlichen Gespräch, ich bin letzte Woche dorthin gereist, habe ich nocheinmal meine Erwartungen und Bedungungen dargestellt und meine Bereitschaft, kurzzeitig dort anzufangen und im aktuellen Staffengpass auszuhelfen. Habe aber deutlich gemacht, dass das aktuelle Angebot dem Jobniveau entspricht, das ich 2003 angenommen hatte und ich mehr möchte von meinem Job. 

 mal schauen, was nun passiert. 

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1. August 2018 um 23:45

so, wir haben uns geeinigt und ich werde in elf Tage meinen  neuen Job antreten. Bisher habe ich noch keine Wohnung, bleibe zunächst im Hotel und überlege sogar schon Campingplatz.... wenn, tja wenn es nciht absolut dringend wäre, sofor twirklcih eine richtige Wohnung oder Haus mit Garten zu finden. Ich bin gerade etwas verzweifelt, weil ich a) von hier nicht weg will, ich will einfach nciht umziehen , und b) weil ich keinen passenden Wohnraum finden kann .... menno.

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11. August 2018 um 14:17

morgen ist es soweit .... oh man, mir ist es noch nie so schwergefallen, irgendwo wegzuziehen und woanders hinzuziehen. ich möchte gerne hierbleiben ..... aber nunja, alles für das Berufsleben

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13. August 2018 um 13:35
In Antwort auf soyyo

Ich lebe seit 20 Jahren berufsbedingt im Ausland, inner- und außer europäisch. In den letzten sechs Jahren habe ich in drei verschiedenen Ländern gelebt und ich musste neue Sprachen dafür lernen. Ich bin keine Studentin, die ihren ersten Job sucht. Mein mindest Gehaltsanspruch wurde beim aktuellen Angebot weit unterschritten und es wurde auch nicht das übliche wie Home leave, das sonst bei internationalem Staff angeboten wird,  in Erwägung gezogen. Lediglich Umzug würde gezhlt werden. Das Jobprofil wäre für mich auch ein Rückschritt, es sei denn in drei Monaten nach dem nächsten Boardmeeting, wird eine neue Stelle frei und mir angeboten. Jedoch jetzt aktuell ist dem nicht der Fall. Ich habe im letzten persönlichen Gespräch, ich bin letzte Woche dorthin gereist, habe ich nocheinmal meine Erwartungen und Bedungungen dargestellt und meine Bereitschaft, kurzzeitig dort anzufangen und im aktuellen Staffengpass auszuhelfen. Habe aber deutlich gemacht, dass das aktuelle Angebot dem Jobniveau entspricht, das ich 2003 angenommen hatte und ich mehr möchte von meinem Job. 

 mal schauen, was nun passiert. 

Dann sollte es ja kein Problem sein wenn du das schon so lange machst! Gerade wenn du unterschiedliche Sprachen sprichst muesste es doch ein Leichtes sein eine gute Anstellung zu finden.
Ich lebe auch schon seit 10+ Jahren im aussereuropaeischen Ausland aber ich wollte auch immer schon weg bzw. bin ich nicht heimatverbunden zu Deutschland oder irgendetwas.
Ich wuensche viel Erfolg!

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