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Gehaltsverhandlung - Brauche Tipps

14. April 2015 um 15:10

Hallo zusammen

Ich war bisher immer nur stille Mitleserin, nun habe ich jedoch ein kleines "Problem" und hoffe auf eure Erfahrungen/Hilfe

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14. April 2015 um 15:25

*EDIT*
War noch nicht fertig *grummel*

Ich bin 32 Jahre alt, verheiratet und habe eine fast 10-jährige Tochter. Seit 02/2013 arbeite ich bei einem kleinen Medizintechnik-Unternehmen, welches sich auf den Handel von Medizinprodukten spezialisiert hat. Als ich anfing, waren wir zu dritt im Innendienst (zzgl. Außendienst), mittlerweile ist das unternehmen um ca. das dreifache gewachsen und es ist kein Ende abzusehen. Bis Mitte des Jahres werden 3 weitere Stellen besetzt.
Ich selbst habe ich Kundenservice begonnen und - wie in kleineren Unternehmen üblich - zahllose weitere Aufgaben übernommen, wozu der Einkauf, Logistik, Export, QM, gehören. Seit letztem Jahr verdiene ich nun mit den genannten Aufgaben knapp 34.000 Euro brutto/Jahr inkl. Weihnachtsgeld, 1/2 Urlaubsgeld und VWL (bei zZt. 27 Tagen Urlaub, jährlich um 1 Tag bis auf gesamt 30 steigend).
Bisher gab es nie definierte Strukturen im Unternehmen, was sich nun ändert. Es werden Abteilungen und Hierarchieebenen gebildet, was mir nun die Möglichkeit bietet intern den Job zu wechseln.
Mein Chef möchte mich als (Key-)Account Manager einsetzen für eine bestimmte Produktlinie und eine bestimmte Kundengruppe, die für unser Unternehmen noch komplettes Neuland ist. Dies gilt es komplett neu zu erschließen, ich soll Verkaufsstrategien entwerfen und umsetzen. Vorest als one-woman-show, sollte ich Erfolg haben werden mir auch sicherlich Leute zur Seite gestellt. Bezahlung wäre nach wie vor mit Festgehalt (Provisionsbasis hat zurzeit niemand, auch nicht der Außendienst). Das Angebot reizt mich in jedem Fall, habe ich so extrem viel Verantwortung. Angst vor Druck habe ich generell nicht, dadurch bringe ich die beste Leistung.
Jedoch hat mich die Reaktion meines Chefs ein wenig verunsichert als ich mir Bedenkzeit erbeten hatte, da ja mein Vertrag dementsprechend angepasst werden müsse. Er fragt mich dann (scheinbar überrascht) ob dies auf eine Gehaltsforderung hinausläuft, was ich bejahte.
Meinen Recherchen nach verdienst man im Vertrieb generell recht gut und ich hätte ihm jetzt mal - aus dem Bauch heraus - ca. 40.000/Jahr vorgeschlagen. Richtige Vergleichswerte speziell für meinen Werdegang/unsere Branche finde ich leider nicht. vor 2013 habe ich bereits 1,5 Jahre im Vertrieb gearbeitet, jedoch nicht gut verdient......
Durch meine speziellen und sehr tiefgehenden Kenntnisse bzgl des Produktes und meiner Firma würde ich mich eigentlich nicht als blutige Anfängerin bezeichnen.....

Arbeitet jemand von euch zufällig in vergleichbarer Position/Anstellung? Wie sind eure Erfahrungen? Gehe ich da zu "forsch" ran? Was kann ich guten Gewissens einfordern, was ist too much?

Danke und GlG

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