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Großes Problem mit neuen Kollegin

17. Dezember 2015 um 0:56

Hallo zusammen,

Ich arbeite seit über 20 Jahren in einer Firma, wo ich das Sekretariat leite. Ich habe eine neue Kollegin, die ich einarbeiten soll. Die Geschäftsleitung hat mir gesagt, dass sie die Aufgaben der Kollegin, die in Rente ging, übernehmen sollte (war halbtags), sowie 2 Abteilungen unterstützen da sie ja ganztags da ist. Nun ist es so, dass sie von den Chefs ermuntert wurde, Idee und Wünsche zu äußern, was die Arbeitsabläufe und Aufgaben angeht. So weit so gut, dagegen ist nichts anzuwenden. Leider ist die neue extrem dominant und meint, sie kann nach einen knappen Monat, mir erzählen wo es lang geht. Es gab eine Besprechung mit dem Juniorchef, wo er meine Beurteilung der neuen höhren wollte, und da habe ich ihre plus Punkte und auch minus Punkte aufgezählt und gesagt, dass ich mit so jemand nicht arbeiten kann wenn sie sich weiterhin so verhält. Dagegen ist nichts unternomen worden. Die nimmt sich immer mehr Rechte ein und gibt mir pampige antworten. Ich weiss nicht mehr weiter Wie soll ich so jemand weiter einarbeiten, wenn sie sich nicht an die Arbeitsanweisungen hält? Sie hat sich beim Chef wohl ausgeheult und er meinte, dass sie mir ihre Vorschläge per E-Mail einreichen könnte...Wie soll das funktionieren liebe Leute? Die ist gerade mal 1 Monate da, macht noch Fehler (ist ja ganz normal wenn man neu ist) und die Sachen die sie vorschlägt waren, bis 2 Ausnahmen, nicht durchführbar...Ich habe schon jetzt die Nase voll und am liebst würde ich sagen: Na, gut dann macht euren Sch**ss schon alleine und ich halte mich daraus

Liebe Grüße

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18. Dezember 2015 um 5:45

Wie bitte!?
Wer erzählte hier, dass sie 2 Verbesserungen von Abläufe geliefert hat? Sie hat mir lediglich eine neue Excel-Funktion gezeigt, die ich noch nicht kannte (was keine verkrüstung ist...wer kann schon von sich behaupten dass er alles von einem Programm kennt? Im Gegenzug habe ich ihr weitere Funktionen gezeigt, die sie nicht kannte, also verkrustet bin ich deswegen ganz und gar nicht. Ausserdem halte ich mich auf dem laufend indem ich viel lese und neues ausprobiere) und eine Änderung zur Archivierung von Fotos, das ich gut fand aber von den zuständigen Ingenieure abgelehnt wurde. Sie hat sich selbst ein paar mal vor den Chefs mit ihren "Verbesserungsvorschläge" sowas von blamiert weil beide ihren Vorschlag kritisiert/nicht akzeptiert haben und/oder ich klip und klar in alle Gelassenheit erklärte warum es nicht so geht und sie haben mir Recht gegeben....Ich sehe nur eine vorlaute Göre die eigentlich Potenzial hat, aber sich gerne auf meine Kosten profilieren möchtet, vor allem wenn sie den Cheffs in einer Besprechung eine Tabelle von mir zeigt und behauptet "Ich habe hier in dieser Tabelle "Defizite" entdeckt, weil....Da rollte schon einer der Chefs mit den Augen das war für mich das Zeichen und ich habe erklärt dass die Tabelle gar nicht dafür gedacht war, dafür gibt es die aktuelle Tabelle xy, (die wir alle gut kenne übrings) wo wir alle Informationen ersehen können.

Du gibst die wertvolle Erfahrung, die ich seit 22 Jahren gesamelt habe um die Arbeitsabläufe immer weiter optimieren zu können, einen blöden Namen "Verkrustung"
Ein schönes Sprichwort auf Englisch habe ich für dich Muglintar: "Thank you for nothing" d.h. "Danke für gar nichts"

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19. Dezember 2015 um 13:07

Hallo Glyzinie
Mein Problem ist nicht dass ich mich nicht durchsetzen kann und gleich zum Chef laufe. Das Gespräch war von Ihm erwünscht bzgl. Beurteilung der neuen. Ich bin die jenige die ihm sagte, dass sie Potenzial hat, aber dass sie vom Charakter her nicht ins Unternehmen passen würde, wenn sie sich nicht ändert. Ich möchte dass sie bleibt, und meine Absicht war nicht, dass sie eine auf dem Deckel von dem Chef bekommt oder möglicherweise gekündigt wird. Das habe ich auch im Gespräch ausdrucklich gesagt. Was ich hier im Forum suche ist wie ich diplomatisch mit ihr weiter arbeiten kann, dass sie pariert. Wenn ich anfange zurück zu pampen, was normal ist, wird das Betriebsklima gestört und irgendwann wird Wort gegen Wort stehen und keiner weiss wer den Streit angefangen hat, weil keine Zeugen das mitbekommen. Wir 2 arbeiten alleine in einem Büro. Wir sind eine kleine Firma: Der Inhaber/Geschäftsführer und seit ca. 2 Jahren kammen seine 2 Söhne als Junior-Chefs dazu. Sie haben von Unternehmens- und Personalführung keine Ahnung (haben Physik und Mathematik studiert) Wenn ich Pech habe, wendet sich das alles gegen mich und dann heißt es "Die Leonina mobt mich" Ich bin ein gebranntes Kind und hatte mal eine Blenderin als Kollegin...sie mobbte mich was das Zeug hält und als ich zurück pampte hat sie sich als armes Opfer dargestellt und dadurch, dass sie mit der Frau vom Inhaber gut befreundet war, hat sie mir das Leben schwer gemacht, also bin ich seeeehr vorsichtig geworden. Mein Wünsch wäre eigentlich, sie nicht mehr einarbeiten zu müssen und die Verantwortung an einem der Juniors zu übertragen, aber das wird sicher nicht passieren. Wie komme ich aus dieser Sackgasse raus? Es macht mir überhaupt kein Spaß mehr. Wenn ich jünger wäre, und nicht so lange dort arbeiten würde, würde ich mir was anders suchen

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19. Dezember 2015 um 16:31

Danke Glyzinie das hört sich gut an
Ja, vielleicht war es ein Fehler, dass ich am Anfang sehr nett und freundlich zu ihr war. Ich wollte eine neue Kollegin haben, die sich bei uns wohl fühlt und mit der ich gut auskomme. Viele Leute verwechseln das mit Schwäche. Ich habe mich immer nett bedankt und sie ordentlich gelobt....das tue ich immer noch...dann fing sie an die Krallen nach und nach mit ihrer Dominanzgehabe zu zeigen . Ich werde deine Strategie ausprobieren. Kein Mensch kann sich für immer verstellen und ich hoffe, dass die andere es bald merken. Ich will nach wie vor, dass sie bei uns bleibt, aber sie soll sich etwas kollegialer verhalten und das Ellenbogen-Verhalten ablegen

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25. Dezember 2015 um 21:43
In Antwort auf leonina345

Wie bitte!?
Wer erzählte hier, dass sie 2 Verbesserungen von Abläufe geliefert hat? Sie hat mir lediglich eine neue Excel-Funktion gezeigt, die ich noch nicht kannte (was keine verkrüstung ist...wer kann schon von sich behaupten dass er alles von einem Programm kennt? Im Gegenzug habe ich ihr weitere Funktionen gezeigt, die sie nicht kannte, also verkrustet bin ich deswegen ganz und gar nicht. Ausserdem halte ich mich auf dem laufend indem ich viel lese und neues ausprobiere) und eine Änderung zur Archivierung von Fotos, das ich gut fand aber von den zuständigen Ingenieure abgelehnt wurde. Sie hat sich selbst ein paar mal vor den Chefs mit ihren "Verbesserungsvorschläge" sowas von blamiert weil beide ihren Vorschlag kritisiert/nicht akzeptiert haben und/oder ich klip und klar in alle Gelassenheit erklärte warum es nicht so geht und sie haben mir Recht gegeben....Ich sehe nur eine vorlaute Göre die eigentlich Potenzial hat, aber sich gerne auf meine Kosten profilieren möchtet, vor allem wenn sie den Cheffs in einer Besprechung eine Tabelle von mir zeigt und behauptet "Ich habe hier in dieser Tabelle "Defizite" entdeckt, weil....Da rollte schon einer der Chefs mit den Augen das war für mich das Zeichen und ich habe erklärt dass die Tabelle gar nicht dafür gedacht war, dafür gibt es die aktuelle Tabelle xy, (die wir alle gut kenne übrings) wo wir alle Informationen ersehen können.

Du gibst die wertvolle Erfahrung, die ich seit 22 Jahren gesamelt habe um die Arbeitsabläufe immer weiter optimieren zu können, einen blöden Namen "Verkrustung"
Ein schönes Sprichwort auf Englisch habe ich für dich Muglintar: "Thank you for nothing" d.h. "Danke für gar nichts"

Ich verstehe
beide Seiten: Einmal ein junges "Ding", dass meint, die Welt verbessern zu müssen und scheinbar alles besser weiß - kann nerven.
Auf der anderen Seite die "war immer schon so, wir ändern hier nix"-Einstellung der Alteingesessenen - kann auch nerven.

Ich war selber als Berufsanfänger in dieser Situation, und ich durfte mir immer anhören, wie alles im verstaubten Betrieb gemacht wird. Das war ein wirklicher Kampf für mich, vor allem, weil er immer von einer Dame ausging - der Sekretärin, die sich für perfekt hielt (ist jetzt nicht auf dich gemünzt). Ich habe dann einfach eingesehen, dass sie sich nicht ändert und mich bemüht, zu ihr freundlich zu sein. Trotzdem war ihr hämisches "du-hast-ja-keine-Ahnung"-Lachen immer sehr verletztend. Die Firma ist ein Jahr später pleite gegangen...

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30. Dezember 2015 um 14:45

Dann mache doch einen Vorschlag
Sie ist halt ehrgeizig und hat noch nicht ganz verstanden, dass man am Anfang erstmal lernen muss die Zusammenhänge und Abläufe in einer Firma zu verstehen.

Sage ihr doch direkt was dir nicht gefällt. z.B. Das es dich viel Kraft kostet andauernd gegen ihren Temperament anzureden.

Einigen wir uns doch auf folgendes, in den nächsten zwei Monaten lassen sie sich alles von mir zeigen. Ich erkläre ihnen gerne wie etwas gemacht wird. Und beim wie etwas gemacht wird helfe ich Ihnen natürlich auch jederzeit gerne.

Das machen wir bis ihnen die Arbeitsschritte ins Blut übergegangen sind und sie mich auch mal vertreten könnten.

Im Gegenzug schlucken Sie die Warum und Wieso Fragen herunter. Schreiben Sie sie dann einfach auf und schicken mir die Fragen dann am Freitag per Mail zu. Wir gehen diese Fragen dann gerne gemeinsam durch.

Die meisten Fragen werden sich dann meistens erledigt haben da Ihnen dann einfach die Zusammenhänge dann klarer geworden sein werden.

Also die Widerworte herunterschlucken und einfach aufschreiben. Wenn sie wieder anfängt, sagst du: "Aufschreiben" und lächelst sie an.

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6. Januar 2016 um 20:24
In Antwort auf gucki9

Ich verstehe
beide Seiten: Einmal ein junges "Ding", dass meint, die Welt verbessern zu müssen und scheinbar alles besser weiß - kann nerven.
Auf der anderen Seite die "war immer schon so, wir ändern hier nix"-Einstellung der Alteingesessenen - kann auch nerven.

Ich war selber als Berufsanfänger in dieser Situation, und ich durfte mir immer anhören, wie alles im verstaubten Betrieb gemacht wird. Das war ein wirklicher Kampf für mich, vor allem, weil er immer von einer Dame ausging - der Sekretärin, die sich für perfekt hielt (ist jetzt nicht auf dich gemünzt). Ich habe dann einfach eingesehen, dass sie sich nicht ändert und mich bemüht, zu ihr freundlich zu sein. Trotzdem war ihr hämisches "du-hast-ja-keine-Ahnung"-Lachen immer sehr verletztend. Die Firma ist ein Jahr später pleite gegangen...

Hallo Gucki9
Du bist leider auf dem Holzweg mit deiner Vermuttung: Die neue wusste nicht alles besser sie hat einige krasse Fehler gemacht und hat Anweisungen ignoriert, irgendwann ist sie ein paar mal den Chefs negativ aufgefallen auch wegen Ihrer frecher Art und sie wurde fristlos gekündigt In meinem Fall, hat die neue sich wie deine Ex-Kollegin verhalten, die sich für perfekt hielt. Schade, Ich wollte ihr noch eine Chance geben, aber die Chefs waren dagegen. Sie ist noch sehr jung und soll diese Situation als wertvolle Erfahrung für die Zukunft verbuchen. Ich lasse mein Wissen und Berufspraxis nicht verstauben oder verrosten und bin offen für neue Ideen und Modernizierungen. Ich war auch mal jung und voller Ideen und Tatendrang, daher bin ich offen für Vorschläge und Idee von andere Kollegen

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6. Januar 2016 um 20:47
In Antwort auf suxxesshh

Dann mache doch einen Vorschlag
Sie ist halt ehrgeizig und hat noch nicht ganz verstanden, dass man am Anfang erstmal lernen muss die Zusammenhänge und Abläufe in einer Firma zu verstehen.

Sage ihr doch direkt was dir nicht gefällt. z.B. Das es dich viel Kraft kostet andauernd gegen ihren Temperament anzureden.

Einigen wir uns doch auf folgendes, in den nächsten zwei Monaten lassen sie sich alles von mir zeigen. Ich erkläre ihnen gerne wie etwas gemacht wird. Und beim wie etwas gemacht wird helfe ich Ihnen natürlich auch jederzeit gerne.

Das machen wir bis ihnen die Arbeitsschritte ins Blut übergegangen sind und sie mich auch mal vertreten könnten.

Im Gegenzug schlucken Sie die Warum und Wieso Fragen herunter. Schreiben Sie sie dann einfach auf und schicken mir die Fragen dann am Freitag per Mail zu. Wir gehen diese Fragen dann gerne gemeinsam durch.

Die meisten Fragen werden sich dann meistens erledigt haben da Ihnen dann einfach die Zusammenhänge dann klarer geworden sein werden.

Also die Widerworte herunterschlucken und einfach aufschreiben. Wenn sie wieder anfängt, sagst du: "Aufschreiben" und lächelst sie an.

Danke Suxxesshh
Dein Vorschlag ist absolut Klasse! Das entschärft aufkommende Konflikte. Ich werde mich bei der nächsten Kollegin genauso verhalten.
Nächste Kollegin deshalb, weil die Kollegin worüber ich in diesem Beitrag geschrieben habe, durch Ihre freche Art und "ich mache das was ich will"-Verhalten, ein paar mal den Chefs negativ aufgefallen ist, daher wurde Sie innerhalb der Probezeit fristlos gekündigt. Ich fand es Schade, dass sie von heute auf sofort sich selbst aus der Firma heraus katapultieren hat. Einerseits so viel Potenzial wegen ihrer schneller Auffassungsgabe, anderseits so viel Defizite in den Soft-Skills. Es gibt genug Menschen da draußen, die gute Arbeit leisten wollen können und eine Chance verdienen...Ich hoffe, dass ich so ein/e Kollege/in bald bekomme

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