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Hab ich überhaupt Chancen eine Ausbildung zu finden?

6. November 2013 um 15:35

Hallo ich bin 23 frage mich derzeit ob es überhaupt möglich für mich ist noch eine Ausbildung zu finden.

Ich hab meine Erstausbildung abgebrochen, weil ich psychisch keine Kraft mehr hatte. Zu der Zeit wurde bei mir auch eine Borderline-Störung und eine bipolare Störung diagnostiziert.

Nachdem ich die Ausbildung abgebrochen hatte folgte eine 1-Jährige Maßnahme vom Arbeitsamt die mir nichts gebracht hatte und meine psychischen Probleme die sich in Ängsten und Depressionen äußern wurden in der Zeit immer schlimmer.

Nach der Maßnahme hatte ich beschlossen das ich unbedingt in eine Klinik muss die auf Borderliner spezialisiert ist. Hatte mich auch sofort angemeldet, aber es hat 7 Monate gedauert bis ich den Platz hatte.

Jetzt hab ich den dreimonatigen Aufenthalt hinter mir und ich bin deutlich stabiler geworden.
Ich bin nicht geheilt, aber der Aufenthalt hat mir viel gebracht und ich bin bei weitem nicht mehr so depressiv wie davor.

Ich hatte eigentlich gedacht das ich jetzt eine zweijährige Umschulung (übers Arbeitsamt) zur technischen Produktdesignerin machen könnte, aber das Arbeitsamt schätzt mich laut psychologischer Gutachten nicht für stabil genug ein um die Ausbildung zu schaffen.
Demnach wollen die das jetzt nicht finanzieren und sagen ich soll noch ein Jahr krank geschrieben sein um mich weiter zu "stabilisieren".

Ich will aber nicht ein Jahr zu Hause rumsitzen, weil mich das wieder in Depressionen stürzen würde.

Ich frage mich nun ob ich es schaffen würde auf dem ersten Arbeitsmarkt eine ganz normale Ausbildung zu finden.

Aber ich sehe halt folgende Gründe warum ich wahrscheinlich nicht genommen werde:
- Ich hab viel Zeit verschwendet... Die Ausbildung abgebrochen, 1 Jahr Reha. Klinikaufenthalt (ok den schreib ich nicht da rein, aber hat auch Zeit weggenommen) und dann noch die Zeit die ich krank geschrieben war usw.
- Nimmt man die Krankenzeiten,Reha,Maßnahme alles zusammen bin ich jetzt bestimmt schon 3 Jahre arbeitslos.
- Der Lebenslauf sieht einfach schlimm aus wenn die Erstausbildung abgebrochen ist und dann ne Maßnahme drin steht die wieder von Zeiten von Arbeitslosigkeit abgelöst wurde.

Ich hab die mittlere Reife mit Qualifikation und eigtl. ein gutes Zeugnis, aber ich denke das haben viele andere Bewerber auch jedoch MIT gutem Lebenslauf.

Ich glaub Arbeitgeber denken bei meinem Lebenslauf das ich a) einfach faul bin, nichts im Leben auf die Reihe kriege, halt nutzlos oder b) gesundheitliche Probleme habe (und so jemanden will man ja auch nicht einstellen).


Was würdet Ihr mir raten ? Ich weiß nicht was ich in meinen Lebenslauf schreiben soll und wie ich Fragen nach den langen Pausen beantworten soll.

Hab ich überhaupt Chancen eine Ausbildung zu finden?
Oder sollt ich mir lieber eine andere Alternative suchen? Warten bis die Umschulung bewilligt wird oder noch mein Abitur nachholen oder erstmal jobben ?

Ich brauche unbedingt eine berufliche Perspektive.

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