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Haushaltsgeld - gibts das heute überhaupt noch?

12. März 2007 um 12:21

Ich les hier im Forum in den unterschiedlichsten Threads immer wieder von "Haushaltsgeld". Was soll das eigentlich sein? Der Mann gibt der Frau Geld für die Haushaltsführung? Wasn das fürn Quatsch? Das haben ja nicht mal meine Eltern gemacht, und die sind mittlerweile lange Rentner und somit aus einer "ganz anderen Zeit". Aber vielleicht war das im Osten auch anders - ich weiß nicht, hab sowas wie Haushaltsgeld in meiner Familie nie kennengelernt. In der Familie meines Partners (Westdeutschland, er arbeiten, sie mit den Kindern zu Hause) gabs das meines Wissens aber auch nicht.

Also, wenn beide berufstätig sind, gibts ja wohl in aller Regel ein gemeinsames Konto, und jeder nimmt, was er braucht, oder nicht? Bei größeren Anschaffungen bespricht man sich doch ohnehin vorher miteinander. Und dass man ungefähr weiß, was man sich pro Woche oder Monat leisten kann und was nicht, sollte eigentlich klar sein. Somit kann man auch nicht zuviel ausgeben als man hat.

Wenn nur einer berufstätig ist und der oder die andere die Familie versorgt, sollte es eigentlich genauso sein. Wieso muss das zugeteilt werden? Ich kapiere den Sinn nicht, es sei denn, jemand ist krankhaft verschwenderisch beim Geldausgeben oder kann wirklich absolut nicht damit umgehen - das gibts ja auch.

In meinem Fall sind wir auch beide berufstätig, aber noch nicht verheiratet und haben deshalb noch kein gemeinsames Konto. Jeder kauft und zahlt für den gemeinsamen Haushalt, Miete, Rechnungen etc., und am Ende jeden Monats rechnen wir das alles zusammen, und jeder zahlt die Hälfte.

Wozu zum Teufel soll dieses "Haushaltsgeld" gut sein? Sagt mal eure Meinung. Ich hab Nachholebedarf. ;o)

Liebe Grüße
nexgo

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12. März 2007 um 16:04

...
das ist nicht das, was die männer uns frauen geben, sondern das was jeder haushalt sich selbst einteilt, wovon man nur haushaltssachen/lebensmittel kauft.

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12. März 2007 um 16:27

Meines erachtens..
macht es immer sinn die höhe des haushaltsgeld zu bestimmen. egal ob man ein gemeinsames konto führt oder zwei eigene hat. es ist hilfreich vorab gemeinsam zu entscheiden wieviel geld für den haushalt ausgegeben werden kann/darf pro monat, damit die kosten übersichtlich bleiben.

mein freund und ich z.b. verdienen beide nicht schlecht, dennoch sind wir uns einig, dass wir an haushaltsgeld nicht mehr als betrag x ausgeben wollen im monat. wie hoch betrag x ist, darüber kann man immernoch diskutieren.

was soll am definierten haushaltsgeld falsch sein?

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12. März 2007 um 17:12
In Antwort auf nikag

...
das ist nicht das, was die männer uns frauen geben, sondern das was jeder haushalt sich selbst einteilt, wovon man nur haushaltssachen/lebensmittel kauft.

Ah so...
... es ist einfach nur ein definierter Betrag. Den haben wir auch bzw. wir wissen halt so ungefähr, was wir ausgeben können. Zu zweit ist es ja nicht die Welt, ich denke, mit Kindern ist das dann echt wichtig, dass man so nen Plan hat. Das schrieb ich ja oben schon. Ich dachte, der Mann teilt es der Frau zu. Ich lese immer: "Und dann kürzte er ihr das Haushaltsgeld." oder so ähnlich. - Und dachte: Hä?

Hab gelesen, es gibt wohl tatsächlich einen gesetzlichen Anspruch auf "Wirtschaftsgeld" wenn der eine Partner kein eigenes Einkommen hat. Theoretisch ist das ja auch richtig. Kann mir nur nicht vorstellen, was das dann für ne Beziehung sein soll, wenn einer dem anderen vorschreibt, was er ausgeben darf, und dann auch noch nach Lust und Laune "kürzen". ;o)

Na, dann bin ich ja beruhigt.

Liebe Grüße
nexgo

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