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HILFE! probleme mit kündigungsfrist und "arbeitsvertrag"

3. Oktober 2009 um 20:28

hallo,

ich hab einen 400 euro job in einer gaststätte als Küchenhilfe und hab gestern mündlich gekündigt. (grund war zu viel stress und ruppiger ton in der küche und wg. schulstress)

Entgegen meiner erwartungen hat mein (cholerischer) chef erstaunlich entspannt reagiert.
Als ich nach der kündigungsfrist gefragt habe, hat er gemeint, dass diese 4 wochen betragen würde und ich keine schriftliche kündigung brauchen würde.

So.
Nun ist mein Vater Personaldisponent und kennt sich mit so Vertragsgrundlagen natürlich aus.
Er behauptet nämlich, dass es bei 400 euro jobs überhaupt keine kündigungsfrist geben würde.

Abgesehen von diesem Widerspruch, hab ich bei meinen Chefs nie etwas unterschrieben was im entferntesten nach einem Arbeitsvertrag ausgesehen hatte.

Als ich vor ca. einem Jahr mal einen Monat hatte, in dem ich über 400 euro gekommen bin, haben mir meine chefs diesen ausstehenden betrag (schwarz) bar ausgezahlt und den betrag der Lohnabrechnung "gehoben". D.h. meine Lohnabrechnung beträgt nun 450 euro brutto mit abzügen (?!)

Damit bin ich ja eigneltich auch kein 400 euro jobber mehr.

Im laufe diesen Jahres bin ich jedoch nur noch selten auf diese 450 euro festbezug gekommen bei denen ich sogar gesetzliche 12 urlaubstage hatte, die ich mit 16 urlaubstagen schon überschritten hatte.
Hallo? Eine Küchenhilfe hat URLAUBSTAGE?
gut, diese kuriose tatsache ist jetzt nicht so wichtig.

Eigentlich gehts mir um diese schleierhafte kündigungsfrist. Da sich das Arbeitsklima und die abwerteneden kommentare dort immer mehr zuspitzen hoffe ich, dass mein chef sich irrt und es keine gibt.

Doch ich weiss leider selbst nicht, was genau das mit den 450 euro festbezug auf sich hat, mit denen er mich angemeldet hat. Tatsache ist, dass ich dort nie etwas unterschrieben habe und er mich somit ja auch nicht vors arbeitsgericht schleppen könnte, oder?

Als trumpfkarte hätte ich immer noch den fehlenden gesundheitsnachweis, ohne den ich eignetlich die letzten zwei jahre in der gaststätte gar nicht hätte arbeiten dürfen und das gesundheitsamt seinen laden sofort dicht machen würde, wenn das raus käme.

Kennt sich von euch vll jemand mit sowas aus?
Hat mein chef oder mein vater recht?
ich weiß wirklich nicht, was ich tun soll =(

Mein vater schlägt mir jetzt vor, dass ich dort einfach nciht mehr auftauchen soll, da mein chef nicht auf irgendwelche rechte bestehen kann, da es nie einen schriftlichen arbeitsvertrag gegeben hat und ich somit keine probleme bekommen könnte.

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10. Oktober 2009 um 15:55

Hallo,
da dir noch keiner geantwortet hat, fange ich mal an.

Also auch ein mündlicher Arbeitsvertrag zählt. Er muss nicht schriftlich sein.
Deine Kündigung hingegen ist nur schriftlich gültig.
Auch als Aushilfe hast du Anspruch auf Urlaubstage und bezahlte Krankentage.

Bezüglich deiner "komischen" Lohnabrechnung mit 450 pro Monat, du hast doch eine Durchschrift der Anmeldung zur Sozialversicherung bekommen, dort kannst du die Schlüsselung sehen, als was dau angemeldet bist.
Sozialversicherungsrechtlich darfst du ein bis zweimal im Jahr den Betrag von 400 überschreiten. Lohnsteuerrechtlich jedoch nicht.

Würde dir raten, die Kündigung schriftlich einzureichen...und den erhalt gegenzeichnen zu lassen vom Chef.
Ferner, solltest du noch Urlaub haben, diesen bis zum Ende der Kündigungsfrist zu nehmen.

Lg Swante

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