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Ich bin am Ende!!

17. Juli 2018 um 9:41

Morgen Zusammen,
Ich bin so verzweifelt, dass ich mich hier angemeldet habe um mir was von der Seele zu schreiben. Und zwar geht es darum, dass ich momentan überhaupt nicht mit meinem Leben klarkomme. Und vor Allem nicht mit meinem Job. Ich mache seit einem Jahr eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin und wollte in diesem einem Jahr schon 2-3 mal abbrechen. Dieser Beruf macht mich körperlich und psychisch einfach fertig. Der Job an sich macht mir super Freude, auch die Pflege und Umgang mit Menschen. Ich weiß, dass es das ist, was ich wirklich machen möchte. Aber die Umstände machen es einem unmöglich. Habe zum Beispiel bis Freitag 12 Tage am Stück gearbeitet und saß Wochenende frei, seit gestern muss ich wieder 12 Tage am Stück durchschuften. Bei diesem Beruf reichen keine zwei Tage frei. Und bei 12 Tagen erst recht nicht. Vor Allem als Auszubildende wirst du hin- und hergeschickt und bist am Ende des Tages auch am Ende deiner Kräfte. Dazu kommt der Haushalt, mit dem ich momentan überhaupt nicht klarkomme. Es stapelt sich schon meine Wäsche und Geschirr. Außerdem liegt mein Freund im Krankenhaus, den ich jedem Tag besuche. Da bleibt keine Zeit für mich zum Entspannen. Was mich auch sehr bedrückt ist, dass ich zwar in drei Wochen Urlaub habe, aber nicht wirklich in den Urlaub fahren kann, weil es finanziell einfach nicht geht (kriege 800€ netto und 500€ gehen an die Miete). Es frustriert mich Alles so sehr, dass ich mich an NICHTS mehr erfreuen kann und nur noch am weinen bin oder schlecht gelaunt. Am.liebst will ich einfach alles stehen und liegen lassen, Deutschland und dem ganzen Alltagsstress den Rücken drehen und für einpaar Monate verreisen (z.B Aupair oder Work & Travel).
Aber meine finanzielle Situation, meine Ausbildung und mein Freund/Familie fesseln mich hier. Was soll ich machen? Ich bin einfach nur noch am

Sorry für den langen Text, aber ich musste es mir von der Seele schreiben.

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17. Juli 2018 um 12:59

Hallo suskunperi,

Ich habe eine Diskussion eröffnet, es geht um Nebenjob. Schau mal rein. Evtl kann ich Dir helfen, ich habe ein Tipp für Dich. Ich habe seit fast zwei Jahre keine Arbeit, erst in September habe ich wieder was. Man kann sich aber ein Plan B errichten der einen das Leben um ein vielfaches erleichtert

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17. Juli 2018 um 14:10
In Antwort auf suskunperi

Morgen Zusammen, 
Ich bin so verzweifelt, dass ich mich hier angemeldet habe um mir was von der Seele zu schreiben. Und zwar geht es darum, dass ich momentan überhaupt nicht mit meinem Leben klarkomme. Und vor Allem nicht mit meinem Job. Ich mache seit einem Jahr eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin und wollte in diesem einem Jahr schon 2-3 mal abbrechen. Dieser Beruf macht mich körperlich und psychisch einfach fertig. Der Job an sich macht mir super Freude, auch die Pflege und Umgang mit Menschen. Ich weiß, dass es das ist, was ich wirklich machen möchte. Aber die Umstände machen es einem unmöglich. Habe zum Beispiel bis Freitag 12 Tage am Stück gearbeitet und saß Wochenende frei, seit gestern muss ich wieder 12 Tage am Stück durchschuften. Bei diesem Beruf reichen keine zwei Tage frei. Und bei 12 Tagen erst recht nicht. Vor Allem als Auszubildende wirst du hin- und hergeschickt und bist am Ende des Tages auch am Ende deiner Kräfte. Dazu kommt der Haushalt, mit dem ich momentan überhaupt nicht klarkomme. Es stapelt sich schon meine Wäsche und Geschirr. Außerdem liegt mein Freund im Krankenhaus, den ich jedem Tag besuche. Da bleibt keine Zeit für mich zum Entspannen. Was mich auch sehr bedrückt ist, dass ich zwar in drei Wochen Urlaub habe, aber nicht wirklich in den Urlaub fahren kann, weil es finanziell einfach nicht geht (kriege 800€ netto und 500€ gehen an die Miete). Es frustriert mich Alles so sehr, dass ich mich an NICHTS mehr erfreuen kann und nur noch am weinen bin oder schlecht gelaunt. Am.liebst will ich einfach alles stehen und liegen lassen, Deutschland und dem ganzen Alltagsstress den Rücken drehen und für einpaar Monate verreisen (z.B Aupair oder Work & Travel).
Aber meine finanzielle Situation, meine Ausbildung und mein Freund/Familie fesseln mich hier. Was soll ich machen? Ich bin einfach nur noch am 

Sorry für den langen Text, aber ich musste es mir von der Seele schreiben.
 

Du brauchst nicht nur aber vor allem in diesem Job wohl auch Strategien, die über "Urlaub" zum regenerieren hinaus gehen.

Solche Situationen sind kein Ausnahmefall.
Mal abgesehen von dem 12 Tage arbeiten und dann 2 Tage frei, ich bin mir gar nicht sicher, ob das rechtlich geht, müsste ich selbst nachschlagen. - Informiere Dich da ggf. noch einmal genauer.

Aber auch wenn es jetzt vor allem deswegen besonders drastisch ist, weil Dein Freund im Krankenhaus ist - später hast Du vielleicht mal Kind/er und dann ist es auch nicht anders.

Selbst mit meiner normalen 40h Woche brauche ich da mehr als den nächsten Urlaub, um nicht auf Dauer mehr Energie rein zu stecken, als ich habe.
Dazu gehört aber vieles von Organisation (und Grenzen setzen) im Job über das klassische "Arbeit nicht mit nach Hause nehmen" (also auch in Gedanken nicht mehr daran "festhängen", wenn man zur Tür raus ist, über Alltagsrrituale, die mit minimaler Zeit viel für mich bringen bis hin zu regelmässigen "Auszeiten" (am Tag meist nur ~30 min) aber dafür dann auch am WE / an freien Tagen deutlich länger.
Dazu gehört aber vor allem: dass ich mich selbst sehr gut kenne. Dass ich weiß, wie ich meinen eigenen "Akku" am besten wieder aufladen kann, wie ich für mich "Energie tanken" kann. Blöder Weise "lädt" der wenn man einfach nur noch völlig k.o. irgendwie "abhängt" nämlich eigentlich ziemlich langsam. Wohingegen es, wenn ich beispielsweise ein Stündchen im Online-Game herumdaddel oder mit meinem Hund spazieren gehe, sehr viel schneller geht.

Auf der anderen Seite gibt es sowohl beruflich als auch privat Situationen, die überdurchschnittlich viel Kraft kosten. Beruflich hat man teilweise, privat hingegen meistens die Wahl, zu entscheiden, ob es einem das wert ist. Sollte man grundsätzlich immer im Auge behalten.

Das Problem ist nur: viel besser gehen diese Tipps nicht, ohne Dich zu kennen, das meiste davon ist sehr individuell.

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3. August 2018 um 13:55
In Antwort auf suskunperi

Morgen Zusammen, 
Ich bin so verzweifelt, dass ich mich hier angemeldet habe um mir was von der Seele zu schreiben. Und zwar geht es darum, dass ich momentan überhaupt nicht mit meinem Leben klarkomme. Und vor Allem nicht mit meinem Job. Ich mache seit einem Jahr eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin und wollte in diesem einem Jahr schon 2-3 mal abbrechen. Dieser Beruf macht mich körperlich und psychisch einfach fertig. Der Job an sich macht mir super Freude, auch die Pflege und Umgang mit Menschen. Ich weiß, dass es das ist, was ich wirklich machen möchte. Aber die Umstände machen es einem unmöglich. Habe zum Beispiel bis Freitag 12 Tage am Stück gearbeitet und saß Wochenende frei, seit gestern muss ich wieder 12 Tage am Stück durchschuften. Bei diesem Beruf reichen keine zwei Tage frei. Und bei 12 Tagen erst recht nicht. Vor Allem als Auszubildende wirst du hin- und hergeschickt und bist am Ende des Tages auch am Ende deiner Kräfte. Dazu kommt der Haushalt, mit dem ich momentan überhaupt nicht klarkomme. Es stapelt sich schon meine Wäsche und Geschirr. Außerdem liegt mein Freund im Krankenhaus, den ich jedem Tag besuche. Da bleibt keine Zeit für mich zum Entspannen. Was mich auch sehr bedrückt ist, dass ich zwar in drei Wochen Urlaub habe, aber nicht wirklich in den Urlaub fahren kann, weil es finanziell einfach nicht geht (kriege 800€ netto und 500€ gehen an die Miete). Es frustriert mich Alles so sehr, dass ich mich an NICHTS mehr erfreuen kann und nur noch am weinen bin oder schlecht gelaunt. Am.liebst will ich einfach alles stehen und liegen lassen, Deutschland und dem ganzen Alltagsstress den Rücken drehen und für einpaar Monate verreisen (z.B Aupair oder Work & Travel).
Aber meine finanzielle Situation, meine Ausbildung und mein Freund/Familie fesseln mich hier. Was soll ich machen? Ich bin einfach nur noch am 

Sorry für den langen Text, aber ich musste es mir von der Seele schreiben.
 

Krankenpfleger ist ein Job, der in meinen Augen in Deutschland leider viel zu schlecht bezahlt wird...man hat dort unangenehme Arbeitszeiten, ist einem extremem Stress ausgesetzt und bekommt dafür leider viel zu wenig Geld. 

Bei dir kommt zusätzlich noch der Krankenhausaufenthalt deines Freundes dazu, der dir zusätzlichen Stress bereitet. 
Du solltest jetzt abwägen, macht dir Ausbildung an sich denn Spaß, also der Beruf selbst? Hast du die Möglichkeit, dir für die Ausbildungszeit zusätzliche finanzielle Unterstützung zu holen? Eltern? Familie? Ausbidlungskredit? Wenn das möglich ist, dann hättest du eine kleine finanzielle Entlastung und müsstest dir darüber nicht auch noch Gedanken machen, könntest mal in den Urlaub fahren und so auch einfach mal abschalten. 

Gegen den Stress und deine Sorgen würde ich dir auch empfehlen, dass du dir vielleicht vorübergehen mal pflanzliche Medikamente zulegst. Ich nehme bei Stress in der Arbeit Sedariston. Das ist ein Mittel, das aus Johanniskraut und Baldrian besteht. Damit komme ich besser zur Ruhe und so mit dem Stress besser zu recht. 

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