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Ich bin schlecht in meinem Job...

14. Januar 2017 um 13:53

Hallo!
Ich wende mich an euch mit einem Problem, das seit 2 Jahren an meiner Psyche nagt... Ich werd einfach nicht besser in meinem Job!
Zur Erklärung: Ich bin gerade im letzten Jahr meiner Ausbildung (bin vor 2 Jahren verspätet mit 20 Jahren eingestiegen) in einem handwerklichen Beruf, habe in einem halben Jahr Abschlussprüfung. Ich sag jetzt mal, die Prüfung wird kaum ein Problem werden, und wenn ich für mich allein daheim arbeite ist meistens auch alles super, aber da hab ich auch viel mehr Zeit. In der Arbeit muss ich dieselben (oder gar bessere) Ergebnisse liefern in einem Bruchteil der Zeit, die ich zu Hause dafür brauche.
Klar, ich bin noch in der Ausbildung, aber unter den anderen Auszubildenden häng ich deutlich hinterher und auch die halten mich für eher doof, weil ich auch länger brauch um mir Sachen zu merken.
Von den Gesellen will kaum jemand mit mir arbeiten, weil ich offenbar schon verschrien bin als langsam, ungenau und unsauber. Ich bemüh mich, aber ich weiß einfach nicht, wie ich besser werden soll. Ich komm ja schon mit einem "Ich mach alles falsch"-Gefühl in die Firma, da kanns ja nix werden. Noch dazu bin ich eher ein stiller Typ, dem Charisma nicht direkt ins Gesicht gestempelt ist...

Diese Situation zerstört mich komplett. Ich weiß zwar, dass ich in einem halben Jahr einfach gehen kann, aber danach muss ich ja auch irgendwo arbeiten. Und ich bezweifel, dass ich dann plötzlich einfach schneller und besser bin.

Was würdet ihr in meiner Situation tun? Einfach aufhören, das zu tun, was man eigentlich richtig gerne macht?

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14. Januar 2017 um 15:46
In Antwort auf kittenish

Hallo!
Ich wende mich an euch mit einem Problem, das seit 2 Jahren an meiner Psyche nagt... Ich werd einfach nicht besser in meinem Job!
Zur Erklärung: Ich bin gerade im letzten Jahr meiner Ausbildung (bin vor 2 Jahren verspätet mit 20 Jahren eingestiegen) in einem handwerklichen Beruf, habe in einem halben Jahr Abschlussprüfung. Ich sag jetzt mal, die Prüfung wird kaum ein Problem werden, und wenn ich für mich allein daheim arbeite ist meistens auch alles super, aber da hab ich auch viel mehr Zeit. In der Arbeit muss ich dieselben (oder gar bessere) Ergebnisse liefern in einem Bruchteil der Zeit, die ich zu Hause dafür brauche.
Klar, ich bin noch in der Ausbildung, aber unter den anderen Auszubildenden häng ich deutlich hinterher und auch die halten mich für eher doof, weil ich auch länger brauch um mir Sachen zu merken.
Von den Gesellen will kaum jemand mit mir arbeiten, weil ich offenbar schon verschrien bin als langsam, ungenau und unsauber. Ich bemüh mich, aber ich weiß einfach nicht, wie ich besser werden soll. Ich komm ja schon mit einem "Ich mach alles falsch"-Gefühl in die Firma, da kanns ja nix werden. Noch dazu bin ich eher ein stiller Typ, dem Charisma nicht direkt ins Gesicht gestempelt ist...

Diese Situation zerstört mich komplett. Ich weiß zwar, dass ich in einem halben Jahr einfach gehen kann, aber danach muss ich ja auch irgendwo arbeiten. Und ich bezweifel, dass ich dann plötzlich einfach schneller und besser bin.

Was würdet ihr in meiner Situation tun? Einfach aufhören, das zu tun, was man eigentlich richtig gerne macht?

Nein, auf gar keinen Fall aufhören, wenn du diesen Beruf liebst. Zeitdruck ist ein gesellschaftliches Problem, leider. Vielleicht findest du nach deiner Ausbildung einen Betrieb, der in dieser Hinsicht nicht ganz so streng ist. Konzentriere dich jetzt darauf, deine Ausbildung sehr erfolgreich zu beenden. Du schaffst das, wenn du an dich glaubst. Alles andere kommt mit der Erfahrung im Laufe der Zeit.

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21. Januar 2017 um 8:35

Die Ausbildung auf jeden Fall erstmal abschließen. Damit hast du was in der Tasche und das ist nie verkehrt.

Alles andere... klar, vielleicht könntest du in nem anderen Job, der dir weniger Spaß bis keinen Spaß macht, besser und schneller sein. Aber denk dran, dass du noch 40 Jahre vor dir hast, in denen du das machen sollst. Es gibt immer einen Einstieg und wenn's über den Preis bei einer Firma auf dem Land ist. Wenn du da dann mit Freude und engagiert dabei bist, nur etwas langsam, dafür aber zum günstigen Preis, die Kröte musst du dann schlucken, dann hält so ein kleiner Betrieb auch zu dir.
Die Chance, was anderes zu machen, hast du dann immer noch. Auch mit 30 kann man noch umschulen. Ist zwar schwerer, aber möglich.
 

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