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Ist Kinder erziehen noch erlaubt?

20. November 2014 um 11:17

Liebe Community,

mir fällt seit längerem auf, dass heutzutage viele (vor allem junge) Frauen sehr stark auf ihre Karriere fixiert sind, und man oft abfällig als als Hausfrau bezeichnet wird, wenn man einfach andere Schwerpunkte in seinem Leben setzen möchte.
Ich bin 17 Jahre alt und empfinde es als unnötig, als Frau arbeiten zu gehen. Es schadet den Kindern welche gerade im Alter von 0-10 Jahre eine Betreuung der EIGENEN MUTTER benötigen.
Stattdessen zu arbeiten oder die Universität zu besuchen ist für mich unfair dem Kind gegenüber.
Was sagt ihr dazu?

Vera

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10. Dezember 2014 um 15:07

Mit anderen Worten
du suchst einen Kerl, der dich durchfüttert? Sorry, aber schon deine Formulierung "unnötig, als Frau arbeiten zu gehen" sagt irgendwie alles!

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29. Dezember 2014 um 13:27

.
jeder hat eben seinen eigenen Schwerpunkt im leben und zu dem sollte man stehen. so wie du zum beispiel sagst dass du es als frau unnötig findest, könnte ich es momentan für meinen seelenfrieden nicht zulassen, nicht arbeiten zu gehen und mich von meinem freund aushalten zu lassen. und was die erziehung angeht, meine Eltern sind beide von amfang an berufstätig gewesen um geld zu verdienen, da hätte meine mutter gar nicht zuhause bleiben können und es hat mir nicht geschadet, im gegenteil, so selbstständig wäre ich nie wenn meine Mutter mich zuhause umsorgt und hinterhergeräumt hätte.. wenn du mit deiner Entscheidung leben kannst, dann lebe sie mit allen vor- und Nachteilen..so wie die "karrierefrauen" ihre vor- und nachteile leben

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10. Januar 2015 um 5:02

Hallo
Hallo,
das stimmt so aber nicht. Bei mir war immer die Familie und Kinder im vordergrund. Habe auch selber kein Beruf gelernd weil ich schon recht früh, mit 19, mit meinem großen Mama geworden bin.
Meine Schwiegertochter und meine große Tochter sind auch beides Hausfrauen und Mütter und sind sehr glücklich.
Ich bin auch der Meinung das Frau nicht unbedingt Karriere machen muss um glücklich zu sein.

Gruß
Regina

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27. Januar 2015 um 22:08

Kindererziehung
Meiner Ansicht brauchen Kinder schon die Fürsorge der eigenen Mutter, leider ist die Altersabsicherung für Hausfrauen (erziehende Mütter) nicht gut genug geregelt, sodass viele Frauen arbeiten gehen müssen, um später im Alter auszukommen.
Als alternative bietet sich natürlich an nur Halbtags zu arbeiten, zum Beispiel später wenn die Kinder zur schule gehen während der Schulzeit.


lg

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4. Februar 2015 um 12:28
In Antwort auf stina_12484043

Mit anderen Worten
du suchst einen Kerl, der dich durchfüttert? Sorry, aber schon deine Formulierung "unnötig, als Frau arbeiten zu gehen" sagt irgendwie alles!

Arbeit kann man verschieden difinieren
der haushalt und die Kindererziehung macht auch eine menge arbeit, nur weil Frauen dafür nicht bezahlt werden heißt es ja nicht, dass diese mühen nichts wert sind, im Gegenteil, denn meist die dinge die unkäuflich sind sind die wertvollsten, und was gibt es wichtigeres als eine gesunde glückliche Familie, es ist eine gegenseitiige hilfe zwischen mann und frau,

lg

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7. Februar 2015 um 12:05

Wenn...
... Du tatsächlich erst 17 bist und kein Fake, der ein bisschen provozieren will, melde Dich hier in zehn Jahren nochmal. Nämlich dann, wenn Du ein bisschen mehr Lebenserfahrung hast und mitreden kannst und WEISST, wovon Du da sprichst.

Hast Du Dich denn schonmal mit Deiner Altersabsicherung befasst? Weißt Du, wieviel staatliche Rente Du bekommen wirst, wenn Du nicht arbeitest? Nämlich gar keine!

Hast Du Dich schonmal damit befasst, wieviel Du verdienen müsstest, damit Du Dir von Deinem verdienten Geld privat genug für Deine Rente zurücklegen kannst? Nein, dann hol mal den Taschenrechner! Hast Du Dich damit auseinandergesetzt, was wäre, wenn Du KEINEN Mann findest, der Dich mit bis zur Rente durchfüttert? Oder wenn Du Kinder bekommst, Hausfrau bist ohne eigenes Geld bist, die Kinder größer werden und aus dem Haus gehen und Du dann von Deinem Mann verlassen wirst und mit leeren Händen dastehst? Dann rufe mal im Jobcenter an und informiere Dich! Hartz V, irgendwelche Bewerbungstrainingsmaßnahmen, bei denen dann festgestellt wird, dass Du vollkommen unterqualifiziert bist und Du nur noch irgendwo als Putzfrau arbeiten kannst? Und Du dann letztendlich wütend auf Dich selbst bist, enttäuscht von allem und jedem? Weil Du es eigentlich hättest besser wissen müssen, da Dir mit 17 jede Tür offenstand... Ausbildung, Studium, guter Job...

Und selbst wenn Du einen Mann findest, der Dich mitfinanziert, hast Du schonmal ausgerechnet, wieviel dieser Mann verdienen müsste, damit Du gut leben kannst? Welche Kosten anfallen? Kennst Du Dich überhaupt mit Sachen wie Miete, Nebenkosten, Kosten für Versicherungen, Rente, Lebenshaltungskosten aus?? Weißt Du, wie viel es kostet, ein Haus zu kaufen oder eine Wohnung? Kennst Du Dich mit Bausparplänen etc. aus? Nein? Dann informiere Dich bitte, bevor Du all diese Dinge pauschal auf jemand anderen abwälzen willst und per se verlangst, dass ein anderer die Verantwortung für DEIN Leben trägt.

Kinder leiden nicht unter Müttern, die arbeiten gehen. Kinder leiden unter Müttern/ Eltern, die nur um sie "kreisen". Das Märchen vom armen Kind, das unter der arbeitenden Mutter leidet, haben Mütter/ Eltern erfunden, die eine Ausrede brauchen, um ihre eigenen Gefühle von "Ich will um jeden Preis gebraucht werden" rechtfertigen müssen und diese dann auf ihre Kinder projizieren. Anstatt sich damit auseinanderzusetzen, was ihnen persönlich wirklich fehlt, kreisen sie permanent um ihren Nachwuchs und merken nicht, wie sehr sie dabei am Ziel vorbeischießen.


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7. Februar 2015 um 12:11
In Antwort auf regina35

Hallo
Hallo,
das stimmt so aber nicht. Bei mir war immer die Familie und Kinder im vordergrund. Habe auch selber kein Beruf gelernd weil ich schon recht früh, mit 19, mit meinem großen Mama geworden bin.
Meine Schwiegertochter und meine große Tochter sind auch beides Hausfrauen und Mütter und sind sehr glücklich.
Ich bin auch der Meinung das Frau nicht unbedingt Karriere machen muss um glücklich zu sein.

Gruß
Regina

Sicherlich...
... hast Du auch eine Möglichkeit gefunden, genug Geld für Deine Altersvorsorge zurückzulegen, nur für den Fall, dass Dein Mann seine Midlife-Krise kriegt und Dich verlässt. Sicherlich hast Du auch daran gedacht, für den Fall vorzusorgen, falls Dein Mann - was Gott verhüten möge! - vorzeitig stirbt und Du alleine dastehst.
Sicherlich hast Du auch ein Gespräch mit Deiner großen Tochter geführt und sie darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, dass sie eigenes Geld anspart für die oben genannten Fälle. Und sicherlich weiß auch Deine Schwiegertochter vorzusorgen und hat genug Geld, um es für später beiseitezulegen.

Wenn dem so ist, dann habt ihr alles richtig gemacht! Außer euch um eure kleinen grauen Zellen zu kümmern, die vielleicht gern etwas mehr gelernt hätten, als zu wissen, wie man Wäsche aufhängt, Spülmaschine/ Waschmaschine bedient, ein Essen auf dem Cerankochfeld kocht...

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11. Februar 2015 um 0:11
In Antwort auf tyche26

Wenn...
... Du tatsächlich erst 17 bist und kein Fake, der ein bisschen provozieren will, melde Dich hier in zehn Jahren nochmal. Nämlich dann, wenn Du ein bisschen mehr Lebenserfahrung hast und mitreden kannst und WEISST, wovon Du da sprichst.

Hast Du Dich denn schonmal mit Deiner Altersabsicherung befasst? Weißt Du, wieviel staatliche Rente Du bekommen wirst, wenn Du nicht arbeitest? Nämlich gar keine!

Hast Du Dich schonmal damit befasst, wieviel Du verdienen müsstest, damit Du Dir von Deinem verdienten Geld privat genug für Deine Rente zurücklegen kannst? Nein, dann hol mal den Taschenrechner! Hast Du Dich damit auseinandergesetzt, was wäre, wenn Du KEINEN Mann findest, der Dich mit bis zur Rente durchfüttert? Oder wenn Du Kinder bekommst, Hausfrau bist ohne eigenes Geld bist, die Kinder größer werden und aus dem Haus gehen und Du dann von Deinem Mann verlassen wirst und mit leeren Händen dastehst? Dann rufe mal im Jobcenter an und informiere Dich! Hartz V, irgendwelche Bewerbungstrainingsmaßnahmen, bei denen dann festgestellt wird, dass Du vollkommen unterqualifiziert bist und Du nur noch irgendwo als Putzfrau arbeiten kannst? Und Du dann letztendlich wütend auf Dich selbst bist, enttäuscht von allem und jedem? Weil Du es eigentlich hättest besser wissen müssen, da Dir mit 17 jede Tür offenstand... Ausbildung, Studium, guter Job...

Und selbst wenn Du einen Mann findest, der Dich mitfinanziert, hast Du schonmal ausgerechnet, wieviel dieser Mann verdienen müsste, damit Du gut leben kannst? Welche Kosten anfallen? Kennst Du Dich überhaupt mit Sachen wie Miete, Nebenkosten, Kosten für Versicherungen, Rente, Lebenshaltungskosten aus?? Weißt Du, wie viel es kostet, ein Haus zu kaufen oder eine Wohnung? Kennst Du Dich mit Bausparplänen etc. aus? Nein? Dann informiere Dich bitte, bevor Du all diese Dinge pauschal auf jemand anderen abwälzen willst und per se verlangst, dass ein anderer die Verantwortung für DEIN Leben trägt.

Kinder leiden nicht unter Müttern, die arbeiten gehen. Kinder leiden unter Müttern/ Eltern, die nur um sie "kreisen". Das Märchen vom armen Kind, das unter der arbeitenden Mutter leidet, haben Mütter/ Eltern erfunden, die eine Ausrede brauchen, um ihre eigenen Gefühle von "Ich will um jeden Preis gebraucht werden" rechtfertigen müssen und diese dann auf ihre Kinder projizieren. Anstatt sich damit auseinanderzusetzen, was ihnen persönlich wirklich fehlt, kreisen sie permanent um ihren Nachwuchs und merken nicht, wie sehr sie dabei am Ziel vorbeischießen.


Alles wäre halb so schwer
... wenns im Leben auch so wär wie Du schreibst.
Grundsätzlich stimme ich mit dem was Du schreibst überein, denn seine Zukunft in andere Hände zu legen ist wie ich finde tatsächlich ein Risiko, dem sich die Threaderstellerin noch nicht bewußt zu sein scheint.

Außerdem denke ich dass es bis jetzt keinen nachgewiesenen schlechten Einfluss auf die Entwickelung der Kinder hat wenn Mama arbeitet - zumindest weiss ich nichts davon.
Ach ja, selber habe ich keine Kinder.
Und richtig, die wichtigen und richtigen Errungenschaften der Emanzipation von uns Frauen haben bewirkt dass wir in gleicher Weise für uns selber Sorge tragen können, früher mußten das die Ehemänner gleich mitleisten. Das ging ( bis auf ganz seltene Ausnahmen) gar nicht anders - diese Zeiten sind (Frau sei dank) nun vorbei.

Die Gleichberechtigung ( die noch immer durchgesetzt werden muss ) hat allerdings bewirkt, dass wir uns jetzt zumindest in einem bestimmten Alter entscheiden können, welches Leben wir führen möchten... es gibt zu dem klassischen Rollenmodell mindestens eine Alternative.
Und : Die Gleichberechtigung muss wieter gefördert und Entwickelt werden, dazu gehört aber neben unserer Berufstätigkeit auch dass der Begriffe wie "Hausfrau & Mutter" ( also für jene Frauen, die sich eher wie die Threaderstellerin entscheiden möchten ) nicht zu einem "Schimpfwort" degradiert wird - und ich glaube auch, dass noch vieles tun muss um hier einen angemessenen Beitrag für eine Gleichstellung zu leisten... oder?
Leider ist es zudem nicht so, dass die persönliche Altersvorsorge wie Du (tyche26) mit dem elektrischen Rechenschieber und der Rentenformel hergeleitet werden kann - wie Jobcenter und viele andere Uns derzeit glauben machen wollen.
Die benutzten Rentenformeln gehen dabei von Voraussetzungen aus die zwar in den letzten 50 Jahren die Realität recht gut wiedergegeben haben, was aber ( wie sich bereits jetzt schon immer stärker abzeichnet ) nicht für die Ewigkeit oder die Dauer eines Menschenlebens, ja nicht mehr die Dauer einer Generation (30 Jahre) erfüllt sein muss.
Seit dem zweiten Weltkrieg gab es zumindest in unseren Breiten hier keine größeren, länger anhaltenden Kriesen und/oder politische Unruhen oder Kehrtwendungen usw. und wenn doch konnten diese meistens relativ gut abgefangen werden.
Mittlerweile werden politische Entscheidungen getroffen, die für die Währungsstabilität, die Infrastruktur und vieles mehr ein nicht geringes Risiko darstellen und wir werden dann als Bürger mit der Last dieser Entwickelungen beschwert, deren Auswirkungen eigentlich niemand vorhersehen kann.
Zwischenfälle aus den letzten Jahren sind z.B. die internationale Finanzkriese, und - besonders von Deutschland beschlossen - die Energiewende, die eine große Unsicherheit für viele Berufsgruppen mit langer und komplizierter Ausbildung bedeutet oder bedeuten wird. Wer sagt uns das solche Zwischenfälle und Einschnitte immer zu unser aller besten ausfallen?
Und konkrete Lösungsvorschläge können weder vorhergeplant noch schnell entwickelt werden.
Welche Rente wir alle bekommen ( ob Arbeit oder nicht ) wissen wir nicht - ob eine Entscheidung richtig ist oder nicht können wir nicht wissen, das zeigt sich erst später ... das sagen selbst die Wissenschaftler die sich die Rentenformeln ausgedacht haben - wie z.B. der in den Medien öfter zu hörende H.W. Sinn ...
Gerade was das Thema Energieversorgung angeht kann ich mich einer Äußerung dazu aus dem Jahr 1996 nur anschließen, indem ein fürender Funktionär der Badenwerke erklärte, daß er große Zweifel daran habe,
in unseren politischen Systemen auf die nötige Stabilität zur Realisierung der Aufgestellten Pläne bauen zu können - in wirklich jeder Hinsicht. Ich habe das noch im Ohr, auch wenn nur nebenbei auf der Arbeit im Radio gehört.

Dennoch sollte Frau in der Tat versuchen, alle gegebenen und realistischen Möglichkeiten die sich bieten zu nutzen, z.B. die Schulbildung zu nutzen, die Möglich ist und auch ggf. einen Berufsstart vorzubereiten und hier was Qualifikation anlangt am Ball zu bleiben.... oder?

Grüße,

Silvia M.

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14. Februar 2015 um 11:12
In Antwort auf silvygoldengirl

Alles wäre halb so schwer
... wenns im Leben auch so wär wie Du schreibst.
Grundsätzlich stimme ich mit dem was Du schreibst überein, denn seine Zukunft in andere Hände zu legen ist wie ich finde tatsächlich ein Risiko, dem sich die Threaderstellerin noch nicht bewußt zu sein scheint.

Außerdem denke ich dass es bis jetzt keinen nachgewiesenen schlechten Einfluss auf die Entwickelung der Kinder hat wenn Mama arbeitet - zumindest weiss ich nichts davon.
Ach ja, selber habe ich keine Kinder.
Und richtig, die wichtigen und richtigen Errungenschaften der Emanzipation von uns Frauen haben bewirkt dass wir in gleicher Weise für uns selber Sorge tragen können, früher mußten das die Ehemänner gleich mitleisten. Das ging ( bis auf ganz seltene Ausnahmen) gar nicht anders - diese Zeiten sind (Frau sei dank) nun vorbei.

Die Gleichberechtigung ( die noch immer durchgesetzt werden muss ) hat allerdings bewirkt, dass wir uns jetzt zumindest in einem bestimmten Alter entscheiden können, welches Leben wir führen möchten... es gibt zu dem klassischen Rollenmodell mindestens eine Alternative.
Und : Die Gleichberechtigung muss wieter gefördert und Entwickelt werden, dazu gehört aber neben unserer Berufstätigkeit auch dass der Begriffe wie "Hausfrau & Mutter" ( also für jene Frauen, die sich eher wie die Threaderstellerin entscheiden möchten ) nicht zu einem "Schimpfwort" degradiert wird - und ich glaube auch, dass noch vieles tun muss um hier einen angemessenen Beitrag für eine Gleichstellung zu leisten... oder?
Leider ist es zudem nicht so, dass die persönliche Altersvorsorge wie Du (tyche26) mit dem elektrischen Rechenschieber und der Rentenformel hergeleitet werden kann - wie Jobcenter und viele andere Uns derzeit glauben machen wollen.
Die benutzten Rentenformeln gehen dabei von Voraussetzungen aus die zwar in den letzten 50 Jahren die Realität recht gut wiedergegeben haben, was aber ( wie sich bereits jetzt schon immer stärker abzeichnet ) nicht für die Ewigkeit oder die Dauer eines Menschenlebens, ja nicht mehr die Dauer einer Generation (30 Jahre) erfüllt sein muss.
Seit dem zweiten Weltkrieg gab es zumindest in unseren Breiten hier keine größeren, länger anhaltenden Kriesen und/oder politische Unruhen oder Kehrtwendungen usw. und wenn doch konnten diese meistens relativ gut abgefangen werden.
Mittlerweile werden politische Entscheidungen getroffen, die für die Währungsstabilität, die Infrastruktur und vieles mehr ein nicht geringes Risiko darstellen und wir werden dann als Bürger mit der Last dieser Entwickelungen beschwert, deren Auswirkungen eigentlich niemand vorhersehen kann.
Zwischenfälle aus den letzten Jahren sind z.B. die internationale Finanzkriese, und - besonders von Deutschland beschlossen - die Energiewende, die eine große Unsicherheit für viele Berufsgruppen mit langer und komplizierter Ausbildung bedeutet oder bedeuten wird. Wer sagt uns das solche Zwischenfälle und Einschnitte immer zu unser aller besten ausfallen?
Und konkrete Lösungsvorschläge können weder vorhergeplant noch schnell entwickelt werden.
Welche Rente wir alle bekommen ( ob Arbeit oder nicht ) wissen wir nicht - ob eine Entscheidung richtig ist oder nicht können wir nicht wissen, das zeigt sich erst später ... das sagen selbst die Wissenschaftler die sich die Rentenformeln ausgedacht haben - wie z.B. der in den Medien öfter zu hörende H.W. Sinn ...
Gerade was das Thema Energieversorgung angeht kann ich mich einer Äußerung dazu aus dem Jahr 1996 nur anschließen, indem ein fürender Funktionär der Badenwerke erklärte, daß er große Zweifel daran habe,
in unseren politischen Systemen auf die nötige Stabilität zur Realisierung der Aufgestellten Pläne bauen zu können - in wirklich jeder Hinsicht. Ich habe das noch im Ohr, auch wenn nur nebenbei auf der Arbeit im Radio gehört.

Dennoch sollte Frau in der Tat versuchen, alle gegebenen und realistischen Möglichkeiten die sich bieten zu nutzen, z.B. die Schulbildung zu nutzen, die Möglich ist und auch ggf. einen Berufsstart vorzubereiten und hier was Qualifikation anlangt am Ball zu bleiben.... oder?

Grüße,

Silvia M.

Den Rechenschieber...
... zum Ausrechnen der Rente kann man sich als 17-Jährige im Grunde genommen auch sparen. Denn für diese Generation gibt es als staatliche Rente: NICHTS. Oder zumindest so gut wie NICHTS.

Von welcher Rentenformel sprichst Du? Das ist mir nicht ganz klar. Ich habe mich in meinem Beitrag auf keine bezogen. Der Hinweis mit dem Taschenrechner bezog sich meinerseits lediglich darauf, dass die TE sich prinzipiell mal hinsetzen und ausrechnen solle, wie viel Geld sie vermutlich brauchen wird, um gut zu leben, und wie viel sie sparen/ anlegen muss, um auch im Alter gut zu leben. Dass der Wert des Geldes im Laufe der Zeit immer wieder Schwankungen unterliegt, ist doch eigentlich klar, oder?

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14. Februar 2015 um 15:44
In Antwort auf tyche26

Den Rechenschieber...
... zum Ausrechnen der Rente kann man sich als 17-Jährige im Grunde genommen auch sparen. Denn für diese Generation gibt es als staatliche Rente: NICHTS. Oder zumindest so gut wie NICHTS.

Von welcher Rentenformel sprichst Du? Das ist mir nicht ganz klar. Ich habe mich in meinem Beitrag auf keine bezogen. Der Hinweis mit dem Taschenrechner bezog sich meinerseits lediglich darauf, dass die TE sich prinzipiell mal hinsetzen und ausrechnen solle, wie viel Geld sie vermutlich brauchen wird, um gut zu leben, und wie viel sie sparen/ anlegen muss, um auch im Alter gut zu leben. Dass der Wert des Geldes im Laufe der Zeit immer wieder Schwankungen unterliegt, ist doch eigentlich klar, oder?

Rente und Sparen
Wow, dann sind wir uns ja da einig, das eine Rentenrechnung - so wie das im Moment aussieht - keinen Sinn mehr macht.
Anders bei der Begründung : Das es nichts mehr geben wird das ist ebenso wenig sicher wie die Hoffung auf eine Altersabsicherung....
Auch Sparguthaben und andere Arten der Vermögensbildung sind an die Konjunkturentwickelung und somit wieder an Willensentscheidungen von Menschen gebunden. Das Geld bestimmt menschliche Möglichkeiten und Willensbildungen, die Willensbildungen der Menschen das Geld und dafür gibt es keine allgemeine Lösungsformel - und das ist ganz natürlich so.

Ja, ich gehe mit Dir, das es allgemein bekannt ist, daß der Geldwert im Laufe der Zeit schwankt - aber das ist nicht das was ich meine sondern die Art wie z.B. diese Schwankungen verlaufen. Da gibt es eben Zeitfenster in denen es sehr ruhig und verlässlich zugeht, andere Zeitfenster verlaufen sehr ungeordnet und selbst kleine Nebensachen die auch bei der Planung manchmal nicht gesehen werden schaukeln sich zu beherrschenden Größen auf. Die Finanzwirtschaft ist eine der letzten Disziplinen in der Wissenschaft ( so jedenfalls habe ich es mitbekommen ) die die sog. gesetzmäßige (Un)Ordnung lange geleugnet hat - unsere Generation bekommt darin jetzt eine harte Lehrstunde.
Wenn diese Schwankungen auftreten, dann gibt es auch leider keine Verantwortbarkeit mehr für zukünfige Entwickelungen - das gibt und gab es auch schon öfters in der Geschichte... schrieb ich ja schon. Und leider sind auch Deine Antworten wie z.B. dass es nichts gibt in diesen Fenstern der Unregelmäßigkeit unangebracht bzw. eine Scheinsicherheit - das ist nun mal so, daran ich und Du und niemand etwas machen.
Das ist wie beim Wetter:
"Wilde Rosen werden blühen, wenn die Wolken weiterziehen wird es Mai ... jeder Winter geht vorüber, wilde Rosen blühen wieder wird es Mai ... "
Nur : Wann genau das sein wird usw. das weiss niemand genau, das wusste auch Katja Ebstein nicht, die diese Zeilen sang...

Wäre diese bestimmte und unbeeinflussbare Vergänglichkeit nicht, würden wir Menschen Zeit gar nicht spüren können.... jedenfalls glaube ich dass.

Vor diesem Hintergrund ist auch verständlich dass viele Junge Menschen die das merken sich zeitnäheren überlegungen widmen und wie Du z.B. Geld anlegen ( das sie komplett verlieren können ) oder aber Kinder erziehen ( die sich auch völlig anders entwickeln können ), eben da wo die Verantwortbarkeit möglich erscheint.

Leider lässt sich das Leben nicht in die Karten sehen, was uns mit 70 blüht , wir können ein erfülltes Leben haben oder aber müssen vorher verhungern,... oder oder,oder.....
Leider können wir in unserer polituschen Ordnung auf keine Verlässlichkeit (mehr) bauen.
Das ist die einzige Gewissheit - leider! Deshalb : Lebe und nutze den Tag ... oder?
Denn schon morgen kann der ganze Spuk wieder vorbei sein...

Trotzdem liebe Grüße,

Silvia


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14. Februar 2015 um 19:43
In Antwort auf silvygoldengirl

Rente und Sparen
Wow, dann sind wir uns ja da einig, das eine Rentenrechnung - so wie das im Moment aussieht - keinen Sinn mehr macht.
Anders bei der Begründung : Das es nichts mehr geben wird das ist ebenso wenig sicher wie die Hoffung auf eine Altersabsicherung....
Auch Sparguthaben und andere Arten der Vermögensbildung sind an die Konjunkturentwickelung und somit wieder an Willensentscheidungen von Menschen gebunden. Das Geld bestimmt menschliche Möglichkeiten und Willensbildungen, die Willensbildungen der Menschen das Geld und dafür gibt es keine allgemeine Lösungsformel - und das ist ganz natürlich so.

Ja, ich gehe mit Dir, das es allgemein bekannt ist, daß der Geldwert im Laufe der Zeit schwankt - aber das ist nicht das was ich meine sondern die Art wie z.B. diese Schwankungen verlaufen. Da gibt es eben Zeitfenster in denen es sehr ruhig und verlässlich zugeht, andere Zeitfenster verlaufen sehr ungeordnet und selbst kleine Nebensachen die auch bei der Planung manchmal nicht gesehen werden schaukeln sich zu beherrschenden Größen auf. Die Finanzwirtschaft ist eine der letzten Disziplinen in der Wissenschaft ( so jedenfalls habe ich es mitbekommen ) die die sog. gesetzmäßige (Un)Ordnung lange geleugnet hat - unsere Generation bekommt darin jetzt eine harte Lehrstunde.
Wenn diese Schwankungen auftreten, dann gibt es auch leider keine Verantwortbarkeit mehr für zukünfige Entwickelungen - das gibt und gab es auch schon öfters in der Geschichte... schrieb ich ja schon. Und leider sind auch Deine Antworten wie z.B. dass es nichts gibt in diesen Fenstern der Unregelmäßigkeit unangebracht bzw. eine Scheinsicherheit - das ist nun mal so, daran ich und Du und niemand etwas machen.
Das ist wie beim Wetter:
"Wilde Rosen werden blühen, wenn die Wolken weiterziehen wird es Mai ... jeder Winter geht vorüber, wilde Rosen blühen wieder wird es Mai ... "
Nur : Wann genau das sein wird usw. das weiss niemand genau, das wusste auch Katja Ebstein nicht, die diese Zeilen sang...

Wäre diese bestimmte und unbeeinflussbare Vergänglichkeit nicht, würden wir Menschen Zeit gar nicht spüren können.... jedenfalls glaube ich dass.

Vor diesem Hintergrund ist auch verständlich dass viele Junge Menschen die das merken sich zeitnäheren überlegungen widmen und wie Du z.B. Geld anlegen ( das sie komplett verlieren können ) oder aber Kinder erziehen ( die sich auch völlig anders entwickeln können ), eben da wo die Verantwortbarkeit möglich erscheint.

Leider lässt sich das Leben nicht in die Karten sehen, was uns mit 70 blüht , wir können ein erfülltes Leben haben oder aber müssen vorher verhungern,... oder oder,oder.....
Leider können wir in unserer polituschen Ordnung auf keine Verlässlichkeit (mehr) bauen.
Das ist die einzige Gewissheit - leider! Deshalb : Lebe und nutze den Tag ... oder?
Denn schon morgen kann der ganze Spuk wieder vorbei sein...

Trotzdem liebe Grüße,

Silvia


Also...
... letztendlich bist Du Dir scheinbar sicher, dass die "Schwankungen", die Unwägbarkeiten, die in der Geldwirtschaft auftreten können, sich zu Deinem und aller Nachteil entwickeln werden, sodass es offenbar in Deinen Augen gar keinen Sinn macht, sich mit Gelddingen zu beschäftigen oder gar so "unvernünftig" sein, etwas anzulegen. Stattdessen lieber ein paar Kinder in die Welt setzen, weil in diesem Fall die "Verantwortbarkeit möglich scheint", wie Du schreibst.

Carpe diem - pflücke den Tag und denke nicht an morgen. Ja, mag sein, dass dieses barocke Sprichwort für manche der einzige Weg ist, mit der Gegenwart klar zu kommen, die Augen nur für das Jetzt zu öffnen und für das Morgen zu verschließen. Aus welchen Gründen auch immer... Faulheit, Unlust, Angst... sich mit dem Thema Geld und Vorsorge auseinanderzusetzen.

Ich persönlich ziehe es vor, im Hier und Jetzt zu leben, aber auch dafür zu sorgen, dass ich in zwanzig Jahren immer noch nett und angenehm im Hier und Jetzt leben kann Und - ich denke positiv - der einzige Weg ist meiner Ansicht nach, sich eben jetzt schon eingehend mit seinen Finanzen auseinanderzusetzen und zu schauen, was damit so machbar ist.

UND gerade, wer Kinder hat, MUSS sich meiner Meinung nach mit seinen Finanzen auseinandersetzen. Kinder kosten nun mal Geld, Hobbys, Schule, Ausbildung, Studium...

Wenn ich mir Deinen Post so durchlese, erhalte ich - sorry! - fast den Eindruck, finanzielle Vorsorge nein, Kinder ja, und gelebt wird von Luft und Liebe und Hartz IV... Der Staat wird schon irgendwie für seine Schäfchen sorgen...

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15. Februar 2015 um 14:48
In Antwort auf tyche26

Also...
... letztendlich bist Du Dir scheinbar sicher, dass die "Schwankungen", die Unwägbarkeiten, die in der Geldwirtschaft auftreten können, sich zu Deinem und aller Nachteil entwickeln werden, sodass es offenbar in Deinen Augen gar keinen Sinn macht, sich mit Gelddingen zu beschäftigen oder gar so "unvernünftig" sein, etwas anzulegen. Stattdessen lieber ein paar Kinder in die Welt setzen, weil in diesem Fall die "Verantwortbarkeit möglich scheint", wie Du schreibst.

Carpe diem - pflücke den Tag und denke nicht an morgen. Ja, mag sein, dass dieses barocke Sprichwort für manche der einzige Weg ist, mit der Gegenwart klar zu kommen, die Augen nur für das Jetzt zu öffnen und für das Morgen zu verschließen. Aus welchen Gründen auch immer... Faulheit, Unlust, Angst... sich mit dem Thema Geld und Vorsorge auseinanderzusetzen.

Ich persönlich ziehe es vor, im Hier und Jetzt zu leben, aber auch dafür zu sorgen, dass ich in zwanzig Jahren immer noch nett und angenehm im Hier und Jetzt leben kann Und - ich denke positiv - der einzige Weg ist meiner Ansicht nach, sich eben jetzt schon eingehend mit seinen Finanzen auseinanderzusetzen und zu schauen, was damit so machbar ist.

UND gerade, wer Kinder hat, MUSS sich meiner Meinung nach mit seinen Finanzen auseinandersetzen. Kinder kosten nun mal Geld, Hobbys, Schule, Ausbildung, Studium...

Wenn ich mir Deinen Post so durchlese, erhalte ich - sorry! - fast den Eindruck, finanzielle Vorsorge nein, Kinder ja, und gelebt wird von Luft und Liebe und Hartz IV... Der Staat wird schon irgendwie für seine Schäfchen sorgen...

Faktische Unberechenbarkeit ist keine persönliche Faulheit
... und dass Du mir die Erwartung persönlicher Nachteile in den Mund ( oder den Text ) legst zeigt dass Du anscheinend sehr geschult in Bezug auf Rhetorik bist
Das meine ich auch schon bemerkt zu haben.
Wenn Du im Hier und Jetzt leben möchtest ist ja genau das was ich schon schrieb - das sind wir uns ja wieder einig - und etwas für Deine Zukunft tun möchtest ( im Hier und Jetzt ! ) Aber : Dann bist Du auch nicht mehr so ganz im Hier und Jetzt... oder?
Viele Menschen rasen in der Sorge um das was morgen sein wird durch den Alltag und nennen das persönliche Verantwortung übernehmen - von unseren zwischenmenschlichen Beziehungen bis in den Straßenverkehr und auch noch sonst wo - und vergessen dabei das "Hier und Jetzt" was relativ leicht erlebbar und auch noch planbar ist für etwas für das die beschriebenen Unsicherheiten der geordneten Unordnung ( sie heißt übersetzt wirklich so ... ) und das ist ein Fehler. Wohlgemerkt : Es ist ein Fehler im Hier und Jetzt ( der sich morgen oder in 30 Jahren oder sonst wann enttäuschend ( unter wegfallen der Täuschung ) bemerkbar machen wird.
Antworten gibt es dazu keine.
Ja, in der Barockzeit war die Situation ähnlich instabil, so wie es ja auch z.B. E.A. Poe in "Der rote Tod" schriftstellerisch verarbeitet wurde.
Gedanken an morgen sind einfach persönliche Setzungen, die müssen nicht so war werden, wie festgesetzt.
Jedenfalls ist genausowenig klar, ob Dir jemand etwas für deine Fürsorgebemühungen heute in punkto Karriere und Geld ansparen etc. morgen / in 30 Jahren etc. geben wird als wie wenn Du Kinder erziehst - und der Erfolg ( Entwickelung der Kinder usw. ) ist ebenso unsicher - dass muss nichts positives oder negatives für die Betroffenen heißen.
Zu mir mal : Ich habe es vorzogen arbeiten zu gehen und habe selber keine Kinder wie ich schrieb.
Ich stelle aber fest, dass meine Arbeitsstelle in der Zeit ( bin seit über 10 Jahren dort ) immer kinderfreundlicher geworden ist, richtig, das ist ( oft auch aus gutem Grund! ) nicht überall so.

Zu Deiner Etikettierung "Der Staat wird schon seine Schäfchen sorgen" äußere ich mich hier nicht - ich habe genau auch diese Haltung anderweitig schon bekritisiert. Auch geht so eine Haltung nicht aus meinem Post hervor denn auch der Staat kann aus den geschilderten Gründen für uns nicht immer einspringen, wenngleich er als Solidargemeinschaft gegenüber Schwankungen "träger" reagiert und somit einen gewissen Schutz bietet der leicht erkennbar ist - das denken in der Tat viele Menschen, auch solche die für den Staat arbeitsleistungen z.B. im öffentlichen Dienst erbringen. Wer im öffentlichen Dienst z.B. Arbeitet fühlt sich wegen der Steuerfinanzierung der Arbeitsstelle und ggf. hoheitlicher Aufgaben sicherer in der Stellung als ein Arbeitnehmer in einem Unternehmen. Diese Auffassung galt in den neunziger Jahren allgemein noch als "unfein", obwohl diese richtig ist - seit etwa 2002, besonders aber seit 2007/2008 aber ist zu beobachten, dass der Staat in jeder Hinsicht wieder ( leise und unausgesprochen ) wieder als Größe für Sicherheitsgarantien wahrgenommen wird. Dadurch verändert sich eine Gesellschaft maßgeblich - ich will hier nicht schreiben wie und aus welchen Gründen, denn das ist in der aktuellen politischen Lage nicht ganz unbedenklich und wird schnell missverstanden.
Vielleicht ordne ich auch bestimmte Dinge einfach nur falsch zu und andere oder Du wissen es besser.
Ich denke Du irrst Dich, wenn Du Dich wegen Deiner Meinung hier angegriffen fühlst - logisch und nachvollziehbar ist es ja was Du schreibst. Nur : Du weißt nicht ob dieses Verhalten in der Gesellschaft von morgen noch belohnt werden wird, jedenfalls die politischen Umbrüche der letzten Jahre haben das fragwürdig ( nicht ausgeschlossen ) erscheinen lassen.
Was noch in den neunziger Hip war ist heute ein komplettes "no go" (Spiel- und Zockermentalität zum eigenen Vorteil z.B. in der Wirtschaft usw... ), das kam durch den Umbruch der sozialistuischen Länder 1989/1990... seit 2001 und 2007 ist diese Staatsform wieder gefragt... und das ist nur das was an der Oberfläche passiert ... heute kann eine qualifizierte Ausbildung in wenigen Jahren wertlos sein, ein ungelernter oder niedrigqualifiziertes Aufgaben gesucht und wichtig, weil diese Arbeit wegen zu geringen Verdienstes keiner mehr machen will... nicht alle Pflegekräfte können Ärzte sein ...usw....

Ich glaube Du und alle anderen wissen was ich meine.

Grüße ,

Silvia

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16. Februar 2015 um 12:01
In Antwort auf silvygoldengirl

Faktische Unberechenbarkeit ist keine persönliche Faulheit
... und dass Du mir die Erwartung persönlicher Nachteile in den Mund ( oder den Text ) legst zeigt dass Du anscheinend sehr geschult in Bezug auf Rhetorik bist
Das meine ich auch schon bemerkt zu haben.
Wenn Du im Hier und Jetzt leben möchtest ist ja genau das was ich schon schrieb - das sind wir uns ja wieder einig - und etwas für Deine Zukunft tun möchtest ( im Hier und Jetzt ! ) Aber : Dann bist Du auch nicht mehr so ganz im Hier und Jetzt... oder?
Viele Menschen rasen in der Sorge um das was morgen sein wird durch den Alltag und nennen das persönliche Verantwortung übernehmen - von unseren zwischenmenschlichen Beziehungen bis in den Straßenverkehr und auch noch sonst wo - und vergessen dabei das "Hier und Jetzt" was relativ leicht erlebbar und auch noch planbar ist für etwas für das die beschriebenen Unsicherheiten der geordneten Unordnung ( sie heißt übersetzt wirklich so ... ) und das ist ein Fehler. Wohlgemerkt : Es ist ein Fehler im Hier und Jetzt ( der sich morgen oder in 30 Jahren oder sonst wann enttäuschend ( unter wegfallen der Täuschung ) bemerkbar machen wird.
Antworten gibt es dazu keine.
Ja, in der Barockzeit war die Situation ähnlich instabil, so wie es ja auch z.B. E.A. Poe in "Der rote Tod" schriftstellerisch verarbeitet wurde.
Gedanken an morgen sind einfach persönliche Setzungen, die müssen nicht so war werden, wie festgesetzt.
Jedenfalls ist genausowenig klar, ob Dir jemand etwas für deine Fürsorgebemühungen heute in punkto Karriere und Geld ansparen etc. morgen / in 30 Jahren etc. geben wird als wie wenn Du Kinder erziehst - und der Erfolg ( Entwickelung der Kinder usw. ) ist ebenso unsicher - dass muss nichts positives oder negatives für die Betroffenen heißen.
Zu mir mal : Ich habe es vorzogen arbeiten zu gehen und habe selber keine Kinder wie ich schrieb.
Ich stelle aber fest, dass meine Arbeitsstelle in der Zeit ( bin seit über 10 Jahren dort ) immer kinderfreundlicher geworden ist, richtig, das ist ( oft auch aus gutem Grund! ) nicht überall so.

Zu Deiner Etikettierung "Der Staat wird schon seine Schäfchen sorgen" äußere ich mich hier nicht - ich habe genau auch diese Haltung anderweitig schon bekritisiert. Auch geht so eine Haltung nicht aus meinem Post hervor denn auch der Staat kann aus den geschilderten Gründen für uns nicht immer einspringen, wenngleich er als Solidargemeinschaft gegenüber Schwankungen "träger" reagiert und somit einen gewissen Schutz bietet der leicht erkennbar ist - das denken in der Tat viele Menschen, auch solche die für den Staat arbeitsleistungen z.B. im öffentlichen Dienst erbringen. Wer im öffentlichen Dienst z.B. Arbeitet fühlt sich wegen der Steuerfinanzierung der Arbeitsstelle und ggf. hoheitlicher Aufgaben sicherer in der Stellung als ein Arbeitnehmer in einem Unternehmen. Diese Auffassung galt in den neunziger Jahren allgemein noch als "unfein", obwohl diese richtig ist - seit etwa 2002, besonders aber seit 2007/2008 aber ist zu beobachten, dass der Staat in jeder Hinsicht wieder ( leise und unausgesprochen ) wieder als Größe für Sicherheitsgarantien wahrgenommen wird. Dadurch verändert sich eine Gesellschaft maßgeblich - ich will hier nicht schreiben wie und aus welchen Gründen, denn das ist in der aktuellen politischen Lage nicht ganz unbedenklich und wird schnell missverstanden.
Vielleicht ordne ich auch bestimmte Dinge einfach nur falsch zu und andere oder Du wissen es besser.
Ich denke Du irrst Dich, wenn Du Dich wegen Deiner Meinung hier angegriffen fühlst - logisch und nachvollziehbar ist es ja was Du schreibst. Nur : Du weißt nicht ob dieses Verhalten in der Gesellschaft von morgen noch belohnt werden wird, jedenfalls die politischen Umbrüche der letzten Jahre haben das fragwürdig ( nicht ausgeschlossen ) erscheinen lassen.
Was noch in den neunziger Hip war ist heute ein komplettes "no go" (Spiel- und Zockermentalität zum eigenen Vorteil z.B. in der Wirtschaft usw... ), das kam durch den Umbruch der sozialistuischen Länder 1989/1990... seit 2001 und 2007 ist diese Staatsform wieder gefragt... und das ist nur das was an der Oberfläche passiert ... heute kann eine qualifizierte Ausbildung in wenigen Jahren wertlos sein, ein ungelernter oder niedrigqualifiziertes Aufgaben gesucht und wichtig, weil diese Arbeit wegen zu geringen Verdienstes keiner mehr machen will... nicht alle Pflegekräfte können Ärzte sein ...usw....

Ich glaube Du und alle anderen wissen was ich meine.

Grüße ,

Silvia

Nun ja...
... zum einen fühle ich mich nicht angegriffen, wenn Du oder auch ein anderer meinen Post nicht versteht oder meine Ansicht nicht teilt.

Zum anderen habe ich Dir nirgends negative Erwartungen unterstellt bzw. "in den Mund" gelegt, lediglich meinen Eindruck geschildert und auch anhand meiner Formulierung deutlich gemacht, dass es sich eben um einen Eindruck handelt (scheinbar, offenbar, mein Eindruck ist... - nur um zu verdeutlichen, was ich meine).

Was Deine Zukunftseinschätzung betrifft: Wie gesagt, die teile ich nicht. Wenn Du es offenbar vorziehst, nichts für Deine Altersvorsorge zu tun, weil Dich der Gedanke daran am vollkommenen Aufgehen in der Gegenwart hindert und Du für die Zukunft sowieso das Schlimmste erwartest (Finanzkrisen, Inflation, whatever...), dann ist das Dein Bier. Wie gesagt, ich persönlich lebe auch gern im Hier und Jetzt und genieße de facto mein Leben, versuche aber auch trotz aller dräuenden Widrigkeiten, für morgen vorzusorgen, um dann eben das Beste aus der Situation machen zu können.

Meiner Meinung nach besser, als jetzt schon wegen morgen zu verzweifeln, die schlimmsten Bilder im Kopf zu haben und daher nichts zu tun und am Ende auch definitiv NICHTS zu haben. Der "Sturm", den Du beschreibst, kann kommen. Muss aber nicht. Und falls er nicht kommt, gehört ein Teil der Menschen, nämlich die, die sich nicht um ihre Vorsorge gekümmert haben, weil sie ja definitiv mit dem Zusammenbruch gerechnet haben, eben zu denjenigen, die dann auf jeden Fall dumm aus der Wäsche kucken...

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16. Februar 2015 um 18:26
In Antwort auf tyche26

Nun ja...
... zum einen fühle ich mich nicht angegriffen, wenn Du oder auch ein anderer meinen Post nicht versteht oder meine Ansicht nicht teilt.

Zum anderen habe ich Dir nirgends negative Erwartungen unterstellt bzw. "in den Mund" gelegt, lediglich meinen Eindruck geschildert und auch anhand meiner Formulierung deutlich gemacht, dass es sich eben um einen Eindruck handelt (scheinbar, offenbar, mein Eindruck ist... - nur um zu verdeutlichen, was ich meine).

Was Deine Zukunftseinschätzung betrifft: Wie gesagt, die teile ich nicht. Wenn Du es offenbar vorziehst, nichts für Deine Altersvorsorge zu tun, weil Dich der Gedanke daran am vollkommenen Aufgehen in der Gegenwart hindert und Du für die Zukunft sowieso das Schlimmste erwartest (Finanzkrisen, Inflation, whatever...), dann ist das Dein Bier. Wie gesagt, ich persönlich lebe auch gern im Hier und Jetzt und genieße de facto mein Leben, versuche aber auch trotz aller dräuenden Widrigkeiten, für morgen vorzusorgen, um dann eben das Beste aus der Situation machen zu können.

Meiner Meinung nach besser, als jetzt schon wegen morgen zu verzweifeln, die schlimmsten Bilder im Kopf zu haben und daher nichts zu tun und am Ende auch definitiv NICHTS zu haben. Der "Sturm", den Du beschreibst, kann kommen. Muss aber nicht. Und falls er nicht kommt, gehört ein Teil der Menschen, nämlich die, die sich nicht um ihre Vorsorge gekümmert haben, weil sie ja definitiv mit dem Zusammenbruch gerechnet haben, eben zu denjenigen, die dann auf jeden Fall dumm aus der Wäsche kucken...

Entschuldige bitte....
ich habe Dich gar nicht angegriffen ( zumindest nicht so gemeint ), und Dir gar nicht vorgeworfen dass Du Dich um Deine Zukunft kümmerst - wie ich schon schrieb habe ich die Haltung hier und anderswo auch schon öfter bekritisiert die Vorsorge schon in sehr jungen Jahren komplett der Gemeinschaft zu überlassen...
Ich meine das viel weniger Finanziell o.ä.sondern auch in anderen Feldern wie z.B. einen vernünftigen Schulabschluss etc. zu haben - eine nicht geringe Zahl von Mitmenschen, die in unserer Solidargemeinschaft leben verlassen die Schule ohne einen Schulabschluss. Die Folgen sind Dir sicher klar, darüber brauche ich hier nicht zu schreiben, zumal es hier Teilnehmer/Innen gibt, die anscheinend allergisch auf so etwas reagieren - wie ein Petitionsaufruf vor einigen Jahren hier zeigte.
Und es ist ja auch was dran :
Menschen sind erstmal Menschen mit einer Würde und Rechten aber auch verpflichtungen, gegenüber einer Solidargemeinschaft die diese Werte zu unterstützen belobigt. Das ist leider in den neunzigern auf dem Höhepunkt des ökonomischen Denkens als Schwerpunkt jeden Gesellschaftlichen zusammenhaltes etwas verloren gegangen und wird erst jetzt langsam wiederentdeckt...

Grundsätzlich respektiere ( und belobige ) ich ja auch Deine Haltung dazu - ginge es nach mir wäre Dir auf jeden Fall die Sicherung im Alter oder Krankheitsfall sicher... also wenn ich das zu entscheiden hätte.
Und nochmal : Dass ich das Schlimmste erwarte und deshalb nichts für meine Zukunft mache steht hier auch nirgends und war - ganz ehrlich - auch nicht das Thema hier... oder?
Das eigentliche Problem ist wie wir alle vorsorgenden ( und auch nicht vorsorgenden ) hinterher dastehen - wenn es so kommt wie Du schreibst hast Du Glück gehabt - aber es kann auch ganz anders kommen - dann schaust Du entweder ( völlig unverdient nach heutigen oder meinen / Deinen Maßstäben jetzt und hier ) nachher "Dumm" aus der Wäsche wenn es keine Solidargemeinschaft o.ä. mehr gibt die Dich dann auffängt und die Menschenwürde ökonomisiert ist. ( Nicht das Du das geschrieben hättest!)

Kurzum : Auch bei der Vorsorge gilt - wer gut dasteht und wen die Hunde nachher beißen ist nicht nach Deinen oder Meinen Wertschätzungen heute, hier und jetzt einstellbar - denn mit den beschriebenen Umschwüngen und unwägbarkeiten kann niemand rechnen, weder ich noch Du noch sonstwer.
Und es ist nicht klar, dass Du auf Deine Vorsorge jemals wirst zurückgreifen können - was nicht dafür spricht ggf. eine anzulegen - das hast Du ja richtig verstanden.
Wahrheiten und Erfolge, aber auch Enttäuschungen sind eben eine nur befristet zumindest in der Zeit gültig.
Deshalb solltest Du bei aller Würde wie ich finde sehr vorsichtig damit sein die Gemeinschaft und erfolgreiche und nicht erfolgreiche Menschen zu unterteilen und die Ergebnisse im Handeln der Menschen im Hier un Jetzt zu suchen, wenn z.B. jemand nicht mehr klarkommt und Deine Unterstützung braucht - umgekehrt könnte es auch Dir passieren - denke daran...!
Erfolg und Mißerfolg aus persönlicher Verantwortung sind auf Sonderfälle beschränkt. Und das hat nichts damit zu tun was Du erwartest oder nicht.

Ursprünglich ging es ja um die Kindererziehung und es ist deshalb nicht einsehbar, warum jemand nicht Mutter werden sollte und sich um ihre Kinder kümmern sollte.
Andererseits ist es nicht zu verurteilen Karriere zu machen - die Freiheiten zu nutzen. Was uns das mal bringen wird oder auch nicht und ob später andere für uns einstehen müssen wissen wir nicht und können somit mit nichts rechnen.

Ich glaube ich habe Dich sehr gut verstanden und von Deiner Haltung in Bezug auf Dich selber gibt es zu wenige - wenngleich auch keine Erfolgsgarantie und Honorar bei Bedarf in der Zukunft.
Auch bist Du abwartend in der Argumentation um dann zeitnah von anderen Geschriebenes aufzugreifen und als eigene Meinung darzustellen - jedenfalls wie ich das lese...
Aber : Ich weiss ja nun wirklich nicht alles.
Ich bin hier mehr auf einen sachlichen Ausgleich der Positionen der Diskussion bedacht, der führt weiter wie ich meine, als nur Positionen gegenüberzustellen, wenn das auch sehr interessant ist und die Debatte belebt.
Meine frühere Lehrerin im Fach Englisch meinte mal, das die Wahrheit immer zwischen den Meinungen über diese Wahrheit "irgendwo dazwischen" liegt - ob das stimmt lasse ich mal offen.

Du hast in diesem zusammenhang Dir einen interessanten Nickname ausgesucht ...
Du hast es verstanden...!

Grüße,

Silvia

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17. Februar 2015 um 14:01

HI
Hi endlich ein mensch der genauso denkt wie ich. Ich bin 24 und habe ein kind und habe bis jetzt noch nie gearbeitet und habe auch keine lust dazu muss ich ja auch nicht.. Lass dich nicht von denen beleidigen das habe ich mir auch schon oft das anhörnen müssen. Die sind nur eifersüchtig weil sie genau wissen das sie sich abrakern müssen und wir nicht.

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18. Februar 2015 um 16:55

Ihr habt alle auch irgendwo recht...
nur wie Du würde ich es hier nicht gerade formulieren - das kann Folgen haben, wie bereits vor einigen Jahren -
Siehe zu Deiner Info hier:

http://forum.gofeminin.de/forum/f328/__f520_f328-Petition-gegen-Sexismus-bei-gofeminin.html



Ich schrieb dass weil bestimmte TeilnehmerInnen hier auf bestimmte Bezeichungen und deren Gebrauch ( mehr oder weniger Nachvollziehbar ) allergisch reagieren und das beobachten, ohne das jetzt werten zu wollen.
Hast Du daran gedacht?

Wer leben ja auch etwas im Diktat des "Neusprech".... (George Orwell 1984 )

Nur mal so als kleiner Tipp ... Ich finde Frau / Mann sollte sagen und schreiben was sie / er denkt ... oder?

Gruß,

Silvia

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