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Ist solch ein Verhalten normal?

4. Juli 2017 um 22:53

Hallo,
ich bin seit zwei Jahren bei Arbeitgeber A als Sachbearbeiter angestellt. Im ersten Projekt habe ich sehr schnell eine Führungsposition übernommen und auch sehr gut ausgeführt. Es gibt entsprechend schriftliche Bewertungen meiner Leistung, die sehr positiv sind. Auch sind mündliche Aussagen auch heute noch entsprechend positiv zu diesem Projekt.
Das Projekt endete und ich wurde in einem anderen Projekt erneut als Sachbearbeiter eingesetzt.
Dieses Projekt endete erneut und ich bin aktuell im dritten Projekt an ein anderes Unternehmen ausgeliehen.
Ich war also rund 11 Monate im ersten Projekt, davon 8 als Führungskraft. Dann 6 Monate im zweiten Projekt mit durchschnittlichen bis guten Bewertungen. Aktuell bin ich seit 4 Monaten im dritten Projekt.
Aufgrund der Rückstufung auf die Sachbearbeiterstelle wollte ich kündigen, wurde aber von meinem Vorgesetzten überzeugt, dass ich bleiben soll. Er bot einen weiteren Einsatz im dritten Projekt und zeitnah eine Führungsposition in diesem Bereich an.
Zum 30.06. endete der Ausleihungsvertrag an das andere Unternehmen. Ich bin bisher davon ausgegangen, dass es dort keine Optionen gab und lies mich widerwillig auf einen Einsatz in einem vierten Projekt (inhaltlich ähnlich zum zweiten Projekt) ein. Das Gespräch um mich zu halten war zu dem Zeitpunkt gerade 14 Tage vergangen.
Heute habe ich erfahren, dass das Unternehmen von Projekt 3 mich weiter beschäftigen wollte.

Inhaltlich sind diese Bereiche zwar ähnlich, aber doch sehr unterschiedlich. Vergleichbar wäre es beispielsweise mit jemandem im Verkauf mit einer Spezialisierung auf technische Geräte, die dann im Bereich Oberbekleidung eingesetzt wird. Also eigentlich machbar, aber eben auch ein vollkommen neuer Bereich.

Mich stört dabei folgendes:
1. diverse Zusagen, die teilweise schriftlich, als auch teilweise mündlich vorliegen wurden nicht eingehalten (Schulungen, Einsatz als Führungskraft, inhaltliche Schwerpunkt)
2. Fehlende Information über die Gründe der letzten Entscheidung.
Ich werde in ein Projekt gepresst, was ich weder inhaltlich gut machen kann, noch mir sonderlich gut liegt. Alternativ dazu könnte ich weiter in dem Projekt eingesetzt werden, was mir inhaltlich zugesagt wurde und wo ich auch recht gut drin bin.

Vielleicht spielt es noch eine Rolle, dass ich in einem Bereich arbeite, der durch einen starken Fachkräftemangel in meiner Region geprägt ist. Ich kann also innerhalb weniger Wochen eine andere Stelle als Sachbearbeiter finden, jedoch schwieriger als Führungskraft, da mir bisher dort ausreichende Berufserfahrung fehlt.

Ist dieses Verhalten seitens der Arbeitgeber normal?
Wäre es sinnvoll wenn ich morgen diesbezüglich das Gespräch suche?
 

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