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Forum / Job & Karriere

Job A oder Job B??

Letzte Nachricht: 3. Dezember 2021 um 16:14
littlesunshine17
littlesunshine17
15.02.21 um 22:51

Hallo, 

Ich bin seit Oktober in Job A:

- Arbeitszeiten ok
- mit meinen Kindern zu vereinbaren: 100%
- Kollegen : 100% perfekt
- Fahrzeit 25 Minuten
- Gehalt: 1400 netto 33 Std (weit unter dem, was mir zusteht, aber ich brauchte dringend einen Job) 

Ich habe mich im September für Job B beworben und nun die Zusage bekommen:
-Arbeitszeiten 100% perfekt
- mit den Kindern zu vereinbaren: ja, bis auf die sommerferien
- kollegen: Suche ich mir selbst aus, da ich die Leiterin wäre
- Fahrzeit: 40 Minuten 
- Gehalt 3500- 4000 brutto vollzeit (dafür auch weit mehr Verantwortung) 

Ich habe noch etwas Zeit bis dahin und mache dafür im Herbst 21- Sommer 22 noch eine Zusatzausbildung. (Diese hätte ich so und so gemacht, kommt mir aber dort zugute, indem ich eben mit dem Gehalt so hoch eingestuft werde) 

Vom Gehalt her wäre ich ja gescheit blöd, wenn ich Job B nicht nehmen würde. Bei Job A gibt's definitiv keine Lohnerhöhung, außer alle 2 Jahre um ein paar Euro. 
Job A ist auch anspruchsvoll, aber bei weitem nicht so viel Verantwortung wie Job B. 
Bei Job B müsste ich die Ferien durchplanen und würde täglich 40 min in die Arbeit fahren und wieder 40 min zurück. 
Übersiedelt kommt eher nicht in Frage. 
Bei job A bin ich total glücklich und gehe gern in die Arbeit. Aber ein bisschen Luxus und mehr Geld als alleinerziehende Mama wäre schön ein Wahnsinn. 
Job A genauso wie Job B sagen mir absolut zu bzw würden mir absolut zusagen.

Was soll ich bloß machen? 
 

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G
grossstadtmensch
16.02.21 um 11:15

Das Gehalt bei b ist echt mickrig. Hast du das mal Netto ausgerechnet? Dafür eine Führungspisition? Als was? Du gibst dir doch die Antwort selbst 

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G
grossstadtmensch
16.02.21 um 11:15

Das Gehalt bei b ist echt mickrig. Hast du das mal Netto ausgerechnet? Dafür eine Führungspisition? Als was? Du gibst dir doch die Antwort selbst 

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N
nelki08
16.02.21 um 13:59

Kannst du bei Job A nochmal mit deinen Vorgesetzen über mehr Gehalt sprechen. Ich persönlich finde ja, dass die persönliche Weiterentwicklung super wichtig ist und dementsprechend Job B wirklich ansprechend ist. Allerdings habe ich bsísher noch keine Kinder und kann die Problematik mit den Kindern schwer einschätzen
Wenn du dich in Job A wohl fühlst, glücklich bist und das Geld ausreicht würde ich erstmal noch dort bleiben, mich aber weiter nach einem Job umsehen, der vielleicht etwas näher zu deinem zu Hause liegt. 

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G
grossstadtmensch
19.02.21 um 21:37

Gemeldet 

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grossstadtmensch
19.02.21 um 21:37

Gemeldet 

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schnuckweidev
schnuckweidev
21.02.21 um 16:39
In Antwort auf littlesunshine17

Hallo, 

Ich bin seit Oktober in Job A:

- Arbeitszeiten ok
- mit meinen Kindern zu vereinbaren: 100%
- Kollegen : 100% perfekt
- Fahrzeit 25 Minuten
- Gehalt: 1400 netto 33 Std (weit unter dem, was mir zusteht, aber ich brauchte dringend einen Job) 

Ich habe mich im September für Job B beworben und nun die Zusage bekommen:
-Arbeitszeiten 100% perfekt
- mit den Kindern zu vereinbaren: ja, bis auf die sommerferien
- kollegen: Suche ich mir selbst aus, da ich die Leiterin wäre
- Fahrzeit: 40 Minuten 
- Gehalt 3500- 4000 brutto vollzeit (dafür auch weit mehr Verantwortung) 

Ich habe noch etwas Zeit bis dahin und mache dafür im Herbst 21- Sommer 22 noch eine Zusatzausbildung. (Diese hätte ich so und so gemacht, kommt mir aber dort zugute, indem ich eben mit dem Gehalt so hoch eingestuft werde) 

Vom Gehalt her wäre ich ja gescheit blöd, wenn ich Job B nicht nehmen würde. Bei Job A gibt's definitiv keine Lohnerhöhung, außer alle 2 Jahre um ein paar Euro. 
Job A ist auch anspruchsvoll, aber bei weitem nicht so viel Verantwortung wie Job B. 
Bei Job B müsste ich die Ferien durchplanen und würde täglich 40 min in die Arbeit fahren und wieder 40 min zurück. 
Übersiedelt kommt eher nicht in Frage. 
Bei job A bin ich total glücklich und gehe gern in die Arbeit. Aber ein bisschen Luxus und mehr Geld als alleinerziehende Mama wäre schön ein Wahnsinn. 
Job A genauso wie Job B sagen mir absolut zu bzw würden mir absolut zusagen.

Was soll ich bloß machen? 
 

Heißt du musst dann Vollzeit schaffen UND noch 1,5Std pendeln?
Das würde ich auch nicht unterschätzen.

Ich bin während der Ausbildung eine halbe Std gependelt. Es wird gemunkelt in manchen Gegenden wäre das ganz normal. Ich persönlich finde es nur belastend.

Viel Geld ist natürlich super. Der Zugeinn an Lebensqualität ist auch nicht zu unterschätzen. Für die Ferien wird sich schon was finden. Wie alt sind denn die Kinder? Womöglich bald alt genug, um auch mal ne Woche Zuhause zurecht zu kommen? Zusatzbetreuung kannst du dir mit dem Gehalt evtl auch leisten.
Fraglich wäre eher, welcher Job krisensicher ist. Die Wirtschaft geht jetzt den Bach runter. Was braucht man noch in einem Jahr?

Warum kommt übersiedeln nicht in Frage?

Mir helfen Gedankenspiele.
Vorstellen, wie du dich fühlst, wnen du dich für Job A entscheidest. Dann stellst du dir vor wie du dich fühlst, wenn du dich für Job B entscheidest.

Noch eien Möglichkeit ist natürlich, dass du deinem Chef sagst, dass du ein Angebot hast und dass du mehr Geld möchtest. In schönere Worte verpackt.

Gute Entscheidungsfindung! Sag dann, wie du dich entschieden hast.

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W
wolkerolgert
16.03.21 um 16:32

Wenn Sie nicht wissen, ob Sie Job A oder Job B wählen sollen, sollten Sie sich für Job C entscheiden. Immer.

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A
ashlyn_25969431
24.11.21 um 6:43

Bleib bei Job A. Du kannst dir vielleicht nicht alles leisten, aber du hast mehr Zeit für deine Kinder und für dich. Dir gefällt es in Job A, du erfährst persönliche Wertschätzung und nette Kollegen zu haben, wiegt so manchen fehlenden Euro auf. Ich spreche aus Erfahrung.
Stell dir vor, du nimmst Job B an und stellt nach ein paar Monaten fest, dass es dir dort doch nicht gefällt. Was dann?

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herr_kules
herr_kules
02.12.21 um 15:38

Nimm Job B, sei doch froh, dass er dir angeboten wurde. Versuche, es zwei Jahre lang auszuhalten und benutze ihn dann als Sprungbrett für einen noch besseren Job. Ich kenne übrigens viele Leute, die jeden Tag mehrere Stunden fahren für ihren Job mit Karriere- oder Gehaltssprung, wie auch ich. "Per aspera ad astra" und so.

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A
ashlyn_25969431
03.12.21 um 7:36
In Antwort auf herr_kules

Nimm Job B, sei doch froh, dass er dir angeboten wurde. Versuche, es zwei Jahre lang auszuhalten und benutze ihn dann als Sprungbrett für einen noch besseren Job. Ich kenne übrigens viele Leute, die jeden Tag mehrere Stunden fahren für ihren Job mit Karriere- oder Gehaltssprung, wie auch ich. "Per aspera ad astra" und so.

Bist du ein alleinerziehender Vater von mehreren Kindern, der nach dem Fulltime-Job noch den Haushalt bewältigen, und sich um Hausaufgaben und die Sorgen und Nöte der Kinder kümmern muss?

Man sollte auch bedenken, dass bei einem verantwortungsvollem Job in gehobener Position i.d.R Überstunden an der Tagesordnung sind.

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herr_kules
herr_kules
03.12.21 um 16:14
In Antwort auf ashlyn_25969431

Bist du ein alleinerziehender Vater von mehreren Kindern, der nach dem Fulltime-Job noch den Haushalt bewältigen, und sich um Hausaufgaben und die Sorgen und Nöte der Kinder kümmern muss?

Man sollte auch bedenken, dass bei einem verantwortungsvollem Job in gehobener Position i.d.R Überstunden an der Tagesordnung sind.

Nein, und ich bin jeden Tag dankbar dafür. Aber ich habe viele Jahre lang Menschen eingestellt. Die TE schreibt zudem ja selbst: "mit den Kindern zu vereinbaren: ja, bis auf die sommerferien".  
Das Unternehmen macht der TE auf ihre eigene Bewerbung hin ein Angebot, noch dazu als Leiterin, somit hat es großes Interesse an ihr. Es herrscht immer noch Fachkräftemangel, diese Karte empfiehlt es sich zu spielen und nicht, die ersehnte Chance ganz ungenutzt zu vergeuden, auch wenn die Umstände, die ja nun gewiss schon seit längerem feststehen, nicht perfekt sind! Nicht vor dem verdienten Erfolg verstecken! Wenn nicht schon in der Bewerbung so geschrieben, was sich am stärksten empfiehlt, dann würde ich der Firma jetzt ganz freundlich entweder antworten, dass ich alleinerziehend bin und daher 60% home office machen müsste; oder überhaupt nur 80% arbeiten kann; oder ich würde das Gehalt höher verhandeln, damit eine Tagesmutter oder eine Haushaltshilfe angeschafft werden können. Zum Beispiel. Und sei es nur um die Sommerferien besser zu überbrücken. Das Verständnis und die Kompromissbereitschaft, wie ich diesen Fall einschätze, dürften nicht allzu niedrig sein. Man wird ihr entgegenkommen wollen. Und wenn das doch nicht klappt und sich kein Arrangement finden lässt, dann hat die TE wertvolle Erfahrungen und Selbstwertgefühl für das nächste Mal gesammelt, wie in einer Generalprobe.
 

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