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Job: ein Freizeitkiller? Job behalten, oder wechseln?

8. Dezember 2015 um 20:54

Liebe Leserinnen,

habe seit ca. zwei Monaten einen Vollzeitjob, arbeite 40 Std./Woche. Zur Arbeit komme ich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, was leider ziemlich dauern kann (Arbeitsweg dauert ca. 1 Std.), es ist auch schonmal vorgekommen, dass ich zur Arbeit zu spät kam. Genau das ist aber leider bei meinem Arbeitgeber auch ein großes Problem, da er nur Fixarbeitzeiten hat und uns Mitarbeitern keine Möglichkeit zur Gleitzeit gibt. Zudem ist die Anfahrt mit dem eigenen Auto bis dorthin auch sehr schwierig (in Köln), denn es gibt dort keine freien Parkplätze, sondern nur welche, von denen man ohnehin weiß, dass man dort nach kurzer Zeit entweder nen Strafzettel bekommt oder gar abgeschleppt wird. Parken ist dort nur im Rahmen von 35 EUR pro Tag in der Tiefgarage möglich. Ein Umzug wäre für mich nicht möglich, denn ich wohne mit meinem Mann zusammen, der in unserem Wohnort außerhalb von Köln Abteilungsleiter eines Großkonzerns ist.

Ich weiß, dass dies nach einen ganz normalen Arbeitstag für jeden anderen auch so ist, aber muss ich mir sowas auf Dauer gefallen lassen? Ein sehr großer Stressfaktor für mich ist dabei auch meine mangelnde Freizeit aufgrund dieser schlechten Work-Life Balance, die bei mir ins Extreme flöten geht. Ich arbeite sehr gerne, nur soll jedem Arbeiter auch genügend Raum für Freizeit gewährt sein.

Der Job an für sich ist sehr spannend und fordert mich heraus, ich bin auf dem globalen Markt tätig und möchte mich weiterhin auch auf der internationalen Ebene bleiben.
Was meint ihr? Würdet ihr unter solchen Bedingungen arbeiten wollen?

Ich danke euch allen für konstruktive Ratschläge!

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10. Dezember 2015 um 20:38

Ja klar
ich bin sowas von faul, deswegen buckel ich mich auch mit diesem Job mit allem drum und dran rum. Und ich nehme für diesen Job sehr viel in Kauf. Wenn du meinst ich suche mir nur Gründe warum es mir nicht zuzumuten wäre meinen Anteil zum Haushsltseinkommen beizutragen, dann hör doch auf dich zu rechtfertigen und mich stinkfaul zu nennen, ja?

Ich möchte hier konstruktive Vorschläge und nicht son Mist lesen. Dankeschön

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11. Dezember 2015 um 16:33

KÜNDIGUNG
Hallo

Auch stehe grade vor dieser schweren Entscheidung. Auch ich habe tausend Fragen und keine Antwort, die wirklich auch nach einer wachen Nacht noch Bestand hat. Ich habe mich schon mal mit dem Thema Kündigung befasst, wie es mache, auf was ich auf jeden Fall achten muss. Könnte ja bei dir auch anstehen, wenn deine Antworten beständig bleiben, dann schau doch wie ich hier http://www.karrierepropeller.de/kundigungsschreiben-arbeitnehmer-die-originellsten-und-die-besten-muster-und-vorlagen/ nach, dann tun wir wenigstens was das richtige kündigen angeht nichts falsches. Ich wünsche dir ne baldige Entscheidung, keine Entscheidung zumürbt ungemein.

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17. Februar 2016 um 8:46

Anglefire hat recht!
ich arbeite schon immer 40h die Woche. und hatte keine Probleme damit da ich immer recht früh angefangen hab und nur bis 3 gearbeitet habe, und täglich nur 15 min Pause hatte. Nun hab ich eine neue Arbeitsstelle (40h + 4h samstags Überstunden) und feste Arbeitszeiten die bis 6 Uhr laufen. ich bin täglich fix und fertig obwohl sich der Stundensatz täglich eine dreiviertel Stunde verkürzt hat. das liegt daran das ich abends nach Hause komme, Koche und einkaufen gehe und dann ist schon acht und da hab ich gar keinen Bock mehr irgendwas zu machen weil man den ganzen Tag gearbeitet hat und die meisten Läden und Behörden schon lange geschlossen haben. da ich auch noch Überstunden samstags schieben muss hab ich nur einen tag zum ausschlafen. ich habe mich bereits entschieden zu Kündigung da mein ganzes privates leben hinterher hingt. ich nutze ja schon so viel es geht online Möglichkeiten aber bei diesen Arbeitszeiten lebt man nur noch für die Arbeit. und das hat nichts mit Faulheit zu tun.

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19. Februar 2016 um 18:16

Ich werde den Job wecheln...
... weil dieser Vertrag ohnehein auf ein Jahr befristet ist und dieser Ende März auslaufen wird.

Nun habe ich wieder ein Angebot von einer anderen Firma bekommen, allerdings ist dieser Vertrag wieder auf ein Jahr befristet auf grund einer Schwangerschaftsvertretung.

Was meint ihr? Soll ich dieses Angebot annehmen, oder würdet ihr lieber nach etwas unbefristetes suchen? Die Rahmenbedingungen wären ähnlich wie bei meinem noch-Arbeitgeber (im Sinne von Arbeitszeit und Arbeitsort)

Danke euch allen!
LG

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23. Februar 2016 um 22:11
In Antwort auf angelfire116

Ich werde den Job wecheln...
... weil dieser Vertrag ohnehein auf ein Jahr befristet ist und dieser Ende März auslaufen wird.

Nun habe ich wieder ein Angebot von einer anderen Firma bekommen, allerdings ist dieser Vertrag wieder auf ein Jahr befristet auf grund einer Schwangerschaftsvertretung.

Was meint ihr? Soll ich dieses Angebot annehmen, oder würdet ihr lieber nach etwas unbefristetes suchen? Die Rahmenbedingungen wären ähnlich wie bei meinem noch-Arbeitgeber (im Sinne von Arbeitszeit und Arbeitsort)

Danke euch allen!
LG

Annehmen!
ich find das nicht schlecht mir dem befristet, da du dann gleich sehen kannst ob dir die Arbeit besser liegt oder nicht. und viele übernehmen dann auch die Vertretung, du weißt ja nicht ob die schwangere verlängert. meine Mutter hat damals auch angefangen als Vertretung und arbeitet seit über 15 Jahren jetzt dort während diesem Jahr kannst du definitiv aber auch weiter suchen! (so mache ich das auch im Moment) Liebe Grüße und viel Erfolg!

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