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Jobposition in CV und Anschreiben angeben?

9. März 2017 um 20:08

Hallo,
schön, dass es so ein Forum gibt, ich hoffe, ihr könnt mir helfen.

Kurz zu mir: Ich bin jetzt 32 Jahre alt und habe längere Zeit als Reisejournalistin gearbeitet. Das war toll, finanziell war aber nicht viel drin. Letzten Herbst habe ich ein bisschen Torschlusspanik bekommen ("du zahlst zu wenig in den Rentenversicherung ein, wie willst du dir mal XXXX leisten, etc., etc.") und wollte außerdem mit meinem Freund in München zusammenziehen. Nur: Mein Gehalt als Journalistin hätte nicht ausgereicht, also musste kurzfristig ein Job her.

Ich bin in einer PR-Agentur untergekommen und jetzt mit meinem Freund zusammengezogen (zumindest das ist wirklich toll und hat sich gelohnt). Nur: Ich verdiene wirklich nicht gut und hab mir vom Chef auch noch aufschwatzen lassen, dass ich ein neues PR-Volontariat machen soll. Trotzdem arbeite ich wie eine normale PR-Beraterin. Kurz: Mir gefällt es gar nicht und ich will nach 3 Monaten wirklich weg. Aber ich möchte auch jetzt erstmal in München bleiben, die Rückkehr als freie Journalistin ist erstmal nicht möglich.

Nun hätte ich eine tolle Stellenausschreibung gefunden, für die ich ziemlich gut geeignet wäre (denke ich). Allerdings sollte man für die Stelle auch etwas PR-Erfahrung mitbringen, das heißt, ich muss meine jetzige Tätigkeit ebenfalls als Referenz angeben, da ich sonst keine PR-Erfahrung vorweisen kann. Ich persönlich weiß, dass meine Kenntnisse und Fertigkeiten für den PR-Bereich der neuen Stelle ausreichen würden, nur, wenn ich das in meinem Lebenslauf und im Anschreiben angebe, müsste ich zwangsläufig Volontariat, also Ausbildung angeben.

Habt ihr eine Idee, wie ich das lösen kann? Bis jetzt habe ich es in Anschreiben und Lebenslauf umschrieben, weder das Wort PR-Beraterin benutzt, noch das Wort Volontariat. Allerdings würde ich ungern bei der neuen Stelle mit Spitzfindigkeiten oder gar einer Lüge aufschlagen. Im Bewerbungsgespräch könnte ich mit Wissen und Fähigkeiten punkten, aber mit dem Wort "Volontariat" im Lebenslauf würde ich wahrscheinlich nicht einmal eingeladen werden.

Danke
Ziss

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10. März 2017 um 14:06

Ich bin für Ehrlichkeit. Vielleicht ist deine Befürchtung auch unbegründet... Versuche es zunächst mit Ehrlichkeit, bei mangelnden Erfolg kannst du immer noch deine Strategie ändern und zu Umschreibungen greifen.

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