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Jobwechsel wagen?

23. Dezember 2014 um 3:03

Guten Abend,

ich bin neu hier und benötige einen Rat, da ich unsicher bin und einige Leute sagen, ich soll es unbedingt machen und andere, ich sollte lieber noch abwarten.

Ich werde nun nicht alles detailliert berichten, da ich davon ausgehe, dass der Thread sowieso schon lang genug werden wird. Auf Nachfragen gehe ich natürlich gerne ein.

Zur Situation:

Ich arbeite als Sekretärin und bin inklusive Ausbildung seit 8 Jahren in meiner Firma. Seit langer Zeit wird das Betriebsklima immer unerträglicher, ich habe sieben Arbeitskollegen, von denen fünf mit unter unerträglich sind, eine Auszubildende und einen super Chef.

Seit Sommer diesen Jahres absolviere ich eine Weiterbildung im Abendstudium, viermal die Woche. Ich besetze eine Position, die ein umfangreiches Aufgabengebiet hat und mache meine Arbeit sehr gut. Dies sind die Punkte, die mich bisher noch davon abhalten, mir wirklich etwas neues zu suchen. Nach all den Jahren hat man gewisse Freiheiten, das kommt meiner Weiterbildung natürlich sehr entgegen. Wie sieht es mit einem neuen AG aus? Ich habe Angst, die Weiterbildung zu vernachlässigen. Und da ich meinen Chef wirklich schätze und wir super zusammen arbeiten und er zudem auch 100 % hinter mir steht, habe ich ihm gegenüber auch Skrupel zu gehen, denn ich habe eine Position, die nicht so leicht neu zu besetzen ist.

Seit einigen Monaten habe ich immer wieder Gespräche mit meinem Chef geführt, wie sehr mich die Situation belastet, doch wirklich geholfen hat das nicht. Im letzten Gespräch habe ich ihm auch mitgeteilt, dass ich mich nun bewerben werde. Er kann es verstehen, wünscht sich jedoch, dass ich noch abwarte, denn in einem halben Jahr stehen zwei Veränderungen an, eine Arbeitskollegin, die sehr anstrengend sein kann wird uns verlassen und wir werden umziehen, bedeutet andere Büroaufteilung (nicht mehr so ein enger Kontakt mit den anstrengenden Kollegen) und auch der Empfang und die Telefonzentrale, welches man denn noch so nebenbei macht, obwohl man sowieso schon genug zu tun hat, sollen wegfallen.

Doch ich bin an dem Punkt, an dem ich sage, es ist etwas kaputt, das nicht mehr reparabel ist, meine Gefühle sagen mir, such dir was anderes. Ich habe bereits körperliche Erscheinungen (bedrücktes Gefühl auf dem Herz, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Schweißausbrüche und ich komme von 0 auf 100 wenn ich mich wieder persönlich angegriffen fühle). Die Symptome habe ich nicht durchgängig. Doch jedes Mal wenn sie auftreten, will mein Inneres mir sagen, es ist hier nicht mehr gut für dich, geh weg. Und noch ein halbes Jahr warten, wenn es vielleicht doch nicht besser wird?

Ich könnte die Weiterbildung auch mit einem neuen Job meistern, doch mein ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein und die Zweifel ob ich noch bis zu den Veränderungen abwarten soll, lassen mich zu keiner eindeutigen Entscheidung verleiten.

Freue mich über eure Meinungen.


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27. Dezember 2014 um 17:24

Weiterbildung
Die Weiterbildung ist unabhängig von der Arbeit. Die mache ich an einer staatlichen Schule, heißt sie ist kostenfrei und war auch nicht von meinem Betrieb gewünscht. Das mache ich für meine berufliche Zukunft. Wenn ich fertig bin werde ich Betriebswirtin sein und kann dadurch in gut bezahlte und/oder Führungspositionen im Bürobereich gehen.

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