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Forum / Job & Karriere

Kann keinen Job mehr halten 1,5 Jahre nach Zusammenbruch durch Stress

Letzte Nachricht: 2. Dezember 2022 um 15:54
L
lotus_11898965
06.11.12 um 20:59

Hej ihr Lieben,

Ich wollte mir gerne bei euch Rat hollen und meine Geschichte ein wenig erzâhlen <3.
Die Situation ist, dass ich jetzt einen losen Job in der Küche habe, wo ich dem Koch gegenüber ehrlich war, dass ich vor 1,5 Jahren einen "Burn-out" hatte (der nie wirklich behandelt wurde).

Ich bin 26 Jahre alt und habe ein Diplom als Küchenhilfe in Dänemark gemacht. Schon als ich 13 war fing ich an in der Schulkantine zu helfen und dadurch war dieser Job für mich immer ein guter Ferienjob in meiner Schulzeit.

2010 fing ich die Ausbildung als Koch an, obwohl mir alle davon abrieten. Damals war ich schon 23 und wollte endlich eine Ausbildung in der Hand halten.

Leider habe ich nur die Hälfte geschafft und das Jahr in der Lehre war sicherliche wie bei den meisten Lehren nicht grade einfach.

3 Monate war ich auf der Schule und hatte mich zu Tode gelernt... zum ersten Mal in meinem Leben war ich die Beste und ich bekam so viel Lob und Anerkennung und half meinen Mitschülern so gut ich konnte bei den Aufgaben, weil dass durch meine Schulzeit meine Stärke war... im Gegensatz zur Küchenarbeit, wo ich der Arbeit einfach nicht gerecht wurde und wirklich überfordert war.

Juni 2011 brach ich weinend vor meinen Kollegen und meiner Cheffin zusammen und sagte:" Bitte behandelt mich nicht so hart, ich bin ganz alleine hier in Dânemark und schaffe alles alleine. Ich bin einsam".

Bum da war er: Mein Zusammenbruch am 24. Juni 2011. Da ich Lehrling war und die Cheffin es wohl eher ok fand erzählte sie es in der ganzen Grossküche und ich wurde 3 Wochen durch die Küche gejagt, bis ich das Diplom in der Hand hielt.

Danach trank ich mehr als ein Jahr jeden Tag und nach 7 Monaten traute ich mich wieder ins Arbeitsleben raus, wobei ich leider nur mitteilen kann, dass ich von Februar bis August 2012 3 Jobs verloren habe. Rein nervlich ist es mir anscheinend nicht mehr môglich eine Arbeit mit Stress zu halten:'O(...

Nachdem ich den letzten Job verloren hatte, entschied ich mich nach Belgien zu Freunden und Eltern zurück zu ziehen...

Hier bin ich nun und soll rein System-Mässig wieder eine Vollzeitarbeit annehmen... irgendwann, wobei ich noch nicht mal weiss, ob es mir überhaupt möglich ist.

Wie hält man einen Job??????? Ich weiss es nicht und ich kriege es nicht hin und warum kann ich seit dem Zusammenbruch noch weniger?

Habt ihr Ähnliche Erfahrungen gemacht? bzw. Freunde oder Bekannte gekannt, die auch damit Schwierigkeiten haben.

Ich wäre superfroh über eure Erfahrungen <3 lg anni26

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G
gaynor_12850239
09.11.12 um 16:28


wenn es dir dabe so schlecht geht versuch erstmal weniger stunden zu machen
geh evtl zum psychologen und rede mit dem ich kennne soas ähnliches bin selbst in beandlung!
spring über deinen schatten such dir hilfe und geh zu bewerbungsgesprächen mit der einstellug das du es schaffen kanst aber rede gleich klartext ud sag wie es um dich steht!

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L
lotus_11898965
09.11.12 um 16:58

<3
Ich bin froh, dass du sagst, dass ich bei Bewerbungsgesprächen Klartext sagen soll <3 Denn gerade das habe ich jetzt bei der neuen Stelle gemacht <3 Heute war ich auch zum Erstgespräch bei einem Psychologen. Ich muss eingestehen, dass ich den Zusammenbruch nicht wirklich einordnen kann, aber bin froh, dass ich mit jemand professionelles darüber reden kann <3. So richtig in Behandlung war ich bisher leider nichtS von daher durfte ich wohl eher am eigenen Leib erfahren welche Folgen der Zusammenbruch für mich hatte (dass ich nach Monaten keinen Job mehr in meiner Branche halten kann).
Wie ist deine Behandlung? Was machen sie bzw; zu was raten sie dir, damit du wieder deiner alten Tätigkeit nachgehen kannst.

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G
gaynor_12850239
11.11.12 um 7:08
In Antwort auf lotus_11898965

<3
Ich bin froh, dass du sagst, dass ich bei Bewerbungsgesprächen Klartext sagen soll <3 Denn gerade das habe ich jetzt bei der neuen Stelle gemacht <3 Heute war ich auch zum Erstgespräch bei einem Psychologen. Ich muss eingestehen, dass ich den Zusammenbruch nicht wirklich einordnen kann, aber bin froh, dass ich mit jemand professionelles darüber reden kann <3. So richtig in Behandlung war ich bisher leider nichtS von daher durfte ich wohl eher am eigenen Leib erfahren welche Folgen der Zusammenbruch für mich hatte (dass ich nach Monaten keinen Job mehr in meiner Branche halten kann).
Wie ist deine Behandlung? Was machen sie bzw; zu was raten sie dir, damit du wieder deiner alten Tätigkeit nachgehen kannst.


ok super
also ich bin in psychotherapie und wir arbeiten an den diversen problemen die so auftreten wenn du näheres wissen willst einfach ne privat nachricht schicken (=
ich hab so die matura gemacht dieses jahr und bruche jetzt nur übergangsmäßig einen job bis zum studienbeginn im oktober
meine probleme beziehen sich auf schlaflosigkeit und stress inresistenz
also habe ich den kleinen vorteil das ich den job nicht unbedingt brauche sondern nur etwas tun will weil mir das daheimsitzen zu fad ist

es freut mich sehr das es dir besser geht und ich dir etwas helfen konnte

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A
adnan_26440410
06.07.22 um 14:36

Ich habe ständig Stress bei der Arbeit, ich habe das Gefühl, dass ich ständig nervös bin und alles anschnauze. Ich dachte, ich würde meinen Job aufgeben, bis mir ein Freund vorschlug, cbd-Medikamente zu nehmen, um meinen Stress abzubauen und weiter zu arbeiten. Glauben Sie, dass es mir helfen wird? 

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mdwellnessbeautymore
mdwellnessbeautymore
15.07.22 um 11:23

Grüße dich, du bist nicht allein mit dem Problem. Dieses Leistungssystem, zumindest das hier in Deutschland und ich, werden in diesem Leben keine Freunde mehr.

Bis vorgestern hatte ich einen Homeofficejob, leider nur einen befristeten Arbeitsvertrag, Resturlaub und zack ich bin raus.... wieder einmal raus aus dem System. Es müsste jetzt eigentlich in ein tiefes Loch fallen... immerhin bin ich 53 Jahre jung. Das was jungen Menschen kurz nach der Ausbildung vorgeworfen wird, die fehlende Berufserfahrung... hat ab 50 keinen Wert mehr. Jetzt habe ich die Berufserfahrung, aber ich bin zu alt.

Nein, ich feier das gerade. Diese wiedergewonnene Freiheit. Kein Druck, kein Stress, keine Überwachung ... freie Zeiteinteilung... und endlich schaffe ich mal meinen Haushalt wieder.

Ja toll, und wovon willste in Zukunft leben? Ewig dem Staat auf der Tasche liegen? Nein, jetzt übergangsweise ja. Aber ganz gewiss nicht auf Dauer. Ich habe etwas gefunden, was ich von zu Hause aus machen kann bzw. ortsunabhängig, mit einem Konzept, was sich seit 44 Jahren bewährt hat, wo ich selber entscheiden kann, wann und wie viel ich arbeiten will, wo ich ein Team hinter mir stehen habe, was mir wirklich hilft, wo Skills und Schulungen kostenlos sind und ich kann mich entweder im Verkauf, bei den Empfehlungen oder im Teamaufbau austoben.

Es hat sich nie richtiger angefühlt diesen Schritt zu gehen.

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mdwellnessbeautymore
mdwellnessbeautymore
21.07.22 um 9:49
In Antwort auf adnan_26440410

Ich habe ständig Stress bei der Arbeit, ich habe das Gefühl, dass ich ständig nervös bin und alles anschnauze. Ich dachte, ich würde meinen Job aufgeben, bis mir ein Freund vorschlug, cbd-Medikamente zu nehmen, um meinen Stress abzubauen und weiter zu arbeiten. Glauben Sie, dass es mir helfen wird? 

Kann es richtig sein, dass man den Job nur noch mit Medikamenten bewältigt bekommt? Ich denke nicht... das heißt ich denke nicht, ich bin davon überzeugt. Überleg dir doch bitte mal, lass den Gedanken mal zu... du unterwirfst dich so sehr diesem Leistungssystem, dass du sogar bereit bist Medizin einzunehmen... Das kann es doch nicht sein. Was machst du, wenn diese Medikamente nicht mehr ausreichend helfen oder dich in anderer Hinsicht beeinträchtigen. Ist es das wirklich wert?

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W
Werni0606
24.07.22 um 17:46

Nun, eine Hilfe kann ich dir nicht bieten, aber ich kann dir zumindest sagen, dass es dir nicht alleine so geht. Bei mir haben die Probleme angefangen, als ich in einem Callcenter gearbeitet habe. Innerhalb von 2 Jahren wurde von von einem Menschen mit stoischer Ruhe zu einem vergesslichen, hypernervösen und von Depressionen geplagten Nervenbündel, das kurz vorm Suizid stand.  Ironischerweise wusste ich,dass das immer schlechter wird, aber ich wäre nie auf die Idee gekommen, mir aus eigenem Antrieb einen anderen Job zu suchen. Erst als mit eine Psychiaterin aus dem Verkehr zog und ich in der 4-monatigen Krankschreibung merkte, dass mir der Abstand zur Firma gut tat, kam ich erstmals auf den Gedanken, dass mir ein Jobwechsel gut täte.
Gesagt, getan. Ich hab mich nach einem anderen Job umgesehen und gefunden, aber schon nach 5-6 Monaten ging der Spuk da erneut los. Insbesondere wurmte mich der Umstand, dass es nicht gewürdigt wurde, was ich für die Firma tat. Sprich: Je mehr ich mich "reinkniete", um besser zu werden, umso kräftiger wurden die Arschtritte. Als dann noch der Umstand hinzukam,dass mein Chef jegliche Warnungen über Unzulänglichkeiten in den Wind schlug, aber MICH dafür verantwortlich machte, wenn das Kind in den Brunnen gefallen war, war das Maß voll. Glücklicherweise war mein Vertrag befristet. Die folgenden fast 3 Jahre auf Jobsuche waren der Horror. Schwerst depressiv geworden, lag mein Hauptaugenmerk bei der Jobsuche darauf, vergangene Erlebnisse nicht nochmal vorzufinden,d.h. ich betrachtete Stellenangebote nicht nach dem Gesichtspunkt "Kann ich das ?", sondern suchte nach dem Haar in der Suppe.
Irgendwann habe ich es einfach aufgegeben, einen Job zu finden,wo ich die Vergangenheit hinter mir lassen kann.

Zwar habe ich inzwischen einen Job gefunden, aber ich habe mich gedanklich damit abgefunden, dass das kein Ding von Dauer ist, sondern ich perspektivisch "weiterziehen" werde, da es den "Traumjob" für mich höchstens fachlich gibt, nicht jedoch hinsichtlich der Arbeitsbedingungen. Ich wurde einfach schon zu oft enttäuscht und die vermeintlich netten Kollegen haben sich im Laufe meiner beruflichen Karriere viel zu oft als A..löcher rausgestellt. Insofern versuche ich inzwischen, möglichst lange eine gehörige Portion Distanz zwischen der Firma und mir aufrecht zu erhalten und nicht zuviel Herzblut zu investieren. 
 

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H
hemmabouche
02.12.22 um 15:54

Ich hatte auch gesundheitliche Probleme aufgrund von Stress und fand eine Ergänzung in Form von Cannabis. Übrigens, wenn Sie den gleichen Stand der Dinge haben, können Sie ihnen einen Leckerbissen wie Cannabis anbieten . Es wird als Zusatz zur Grundnahrung verwendet und verbessert den Appetit und die Mobilität. Daher denke ich, dass es Ihnen auch helfen könnte, die Probleme Ihrer Gesundheit zu vermeiden.

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