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Keine Kraft mehr - Falscher Job oder falsche Kollegen?

3. März 2014 um 17:01

Ich bin Erzieherin, verheiratet und habe ein Kind. Da wir noch nicht lange fertig sind mit Ausbildung / Studium ist es aus finanzieller Sicht nötig, dass ich arbeiten gehe. Ausserdem möchte ich auch unabhängig sein. Ich musste vor einigen Jahren mein Lehramt-Studium wegen Nichtbestandener Prüfung abbrechen. Ausserdem kam nach dem ersten Semester unser kind zur Welt.Ich machte dann eine Ausbildung zur Erzieherin. Ich habe eine unbefristete Stelle und FErien wie Schulferien. Arbeite täglich von 7 bis 13 Uhr und habe NAchmittags und in den Ferien ZEit für meine Familie. Jeder mag sich denken: spitze - was will man mehr? Ist auch toll. Ja. Ich bin so froh, dass ich so viel Zeit für mein Kind habe. Allerdings habe ich einen weiten Weg und komme oft erst um halb 3 nach HAuse bis alle Kinder abgeholt sind...
Trotzdem: Ich kann nicht mehr. Ich habe keine Jraft mehr. Mir ist alles zuviel. Ich bin Zweitkraft. Wir haben in unserem Haus nur EINE Gruppe. Ich bin mit meiner Kollegin allein. Teilweise ist noch eine Praktikantin da. MEine Kollegin arbeitet dort seit über 20 Jahren.Sie ist die LEiterin und alles MUSs genauso laufen, wie sie es sich vorstellt.Die Ideen anderer lässt sie nicht zu, ihre sind besser. Jeden Tag erzählt sie, was sie alles gemacht hat und wie sie sich in ihren Job hängt. Sie weiß alles besser. Sie lässt keine andere MEinung zu. BEi mir lästert sie über die Praktikantin ab, bei der über mich. Sie macht keine Fehler. Klar weiß ich, dass sie auch Fehler macht. Aber sie schiebt immer alles auf die Anderen. Vor den Eltern ist sie mega-freundlich hintenrum zieht sie ab wie kein anderer.
Es macht einfach keinen Spaß. Wenn ich mir eine neue Stelle suche, dann gibt es weit und breit keine mit solchen Arbeitszeiten. DA hat man dann nur noch 30 Tage Urlaub und hat flexibla Arbeitszeiten. Aber ich will doch für mein Kind da sein. Den unbefristeten Vertrag kann ich dann auch wegwerfen. Aber wir wollen in vielleicht 1 oder 2 Jahren noch ein kind.
Ausserdem schmerzt das abgebrochene Studium immer noch sehr und ich möchte mir gerne selbst beweisen, dass ich es kann. Aber finanziell? Bafög bekomme ich jetzt nicht mehr, Studienkredit auch nicht.
Ausserdem brauche ich ja auch ein Einkommen. ALG2 bekomme ich nicht, wenn ich studiere und wenn, dann muss imer mein Mann herhalten, das will ich nicht. Wir haben ja auch VErpflichtungen. Fernstudium? Aber was? Soziale Arbeit? Da habe ich doch nachher auch keine besseren Chancen oder VErdienstmöglichkeiten?

Ich weiß einfach gerade nicht, wie es weitergehen soll. So wie jetzt geht das nicht - es raubt mir die ganze Kraft. Ich kann nicht mehr und mir ist alles zu viel. Selbst wenn man am Wochenende jmd besuchen geht...

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