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Kündigung nach Elternzeit - Arbeitslosengeld?

6. Februar 2014 um 19:12

Ihr lieben,

ich bin gerade total geschockt und traurig ich habe knapp 3 Jahre in einer Praxis (mit mir 6 Mitarbeiter) gearbeitet, bin jeden Tag dafür 80km gefahren, bevor ich in Mutterschutz und anschließend ein Jahr Elternzeit ging. Hab dort echt gerne gearbeitet und müsste nun in drei Wochen wieder Teilzeit anfangen. Nun sagte mir mein Chef gestern, er hätte keine Teilzeitstell und im allgemeinen sind ihm Mütter nicht wirtschaftlich genug, sprich er hat keine Arbeit mehr für mich. SCHOCK...
Was mach ich nun? steht mir denn Arbeitslosengel zu? Meine Kollegen sagten mir ich solle dagegen Klagen, aber diesen Aufwand will ich nicht und für was? Für so einen Chef werde ich nicht arbeiten
Bin gerade voll fertig und hilflos!!!!!

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6. Februar 2014 um 23:26

Hallo!
Oh das tut mir sehr leid, ich mir vorstellen, wie Du Dich fühlst, so abserviert zu werden.

Dein Chef denkt wirtschaftlich - Du bitte auch:

zunächst muß er Dir offiziell kündigen und die Frist einhalten (schau mal im Vertrag nach, dürften drei Monate sein).

In dieser Zeit gehst Du entweder hin ODER Du läßt Dich krank schreiben.

Dann, wenn die Kündigungsfrist abgelaufen ist, steht Dir Arbeitslosengeld zu, gar kein Problem.

Hier ist es so, wenn Du offiziell eine Vollzeitstelle suchst, bekommst Du das volle ALG, was dann fast genau so hoch ist wie das Elterngeld (Elterngeld = 67%, ALG = 68% ).

Wenn Du sagst, Du suchst eine Teilzeitstelle, bekommst Du nur anteilig ALG, also weniger.
Ich kann Dir empfehlen, offiziell eine Vollzeitstelle zu suchen (also es so anzugeben), hier kann definitiv nichts passieren, Du bist da absolut auf der sicheren Seite.
Selbst einige Mitarbeiter geben durch die Blume diesen Tipp.

Nun warte aber mal die Kündigung ab, dann "sprechen" wir nochmal

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7. Februar 2014 um 12:31
In Antwort auf florina911

Hallo!
Oh das tut mir sehr leid, ich mir vorstellen, wie Du Dich fühlst, so abserviert zu werden.

Dein Chef denkt wirtschaftlich - Du bitte auch:

zunächst muß er Dir offiziell kündigen und die Frist einhalten (schau mal im Vertrag nach, dürften drei Monate sein).

In dieser Zeit gehst Du entweder hin ODER Du läßt Dich krank schreiben.

Dann, wenn die Kündigungsfrist abgelaufen ist, steht Dir Arbeitslosengeld zu, gar kein Problem.

Hier ist es so, wenn Du offiziell eine Vollzeitstelle suchst, bekommst Du das volle ALG, was dann fast genau so hoch ist wie das Elterngeld (Elterngeld = 67%, ALG = 68% ).

Wenn Du sagst, Du suchst eine Teilzeitstelle, bekommst Du nur anteilig ALG, also weniger.
Ich kann Dir empfehlen, offiziell eine Vollzeitstelle zu suchen (also es so anzugeben), hier kann definitiv nichts passieren, Du bist da absolut auf der sicheren Seite.
Selbst einige Mitarbeiter geben durch die Blume diesen Tipp.

Nun warte aber mal die Kündigung ab, dann "sprechen" wir nochmal

Vielen Dank,
für die Antwort. Wie mach ich das dann, wenn ich offiziell eine Vollzeitstelle such, aber nur Teilzeit arbeiten kann? Und wie sieht es mit der Kinderbetreuung aus? Muss ich da was nachweisen? Sorry, kenne mich da absolut nicht aus
Aber bin schon mal beruhigt, dass ich da abgesichert bin.

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