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Langeweile im Job

1. Dezember 2019 um 13:01 Letzte Antwort: 19. Dezember 2019 um 13:54

Hallo liebe Leute,

ich muss mir hier mal meinen Frust von der Seele schreiben und ich suche Menschen den es ähnlich geht und die eine Situatio wie meine gemeistert haben.

Vor nunmehr 2 Jahren habe ich (42 Jahre alt, weiblich) bei einer kleine IT Firma als Assistentin angefangen. Ich wurde dort quasi nach dem Vorstellungsgespräch direkt eingestellt. Der Geschäftsführer wollte unbedingt meine Vorgängerin schnell loswerden, da er mit ihr überhaupt nicht klar kam. Er hat sie allerdings nicht rausgeworfen sondern mehr oder weniger genötigt von sich aus zu kündigen nachdem ich eingestellt war (das habe ich aber erst erfahren als ich schon länger da war).

Man hat mich dann die gesamte Probezeit mehr oder weniger da sitzen lassen und keiner hat sich wirklich gekümmert. Meine Ansprechpartnerin war die Sekretärin der Geschäftsführung, die mich aber die ganze Zeit nur angeblafft hat obwohl ich immer freundlich war und meine Hilfe angeboten habe (wie sich im Nachhinein rausstellte war das ein Fehler....). Zu tun hatte ich da schon bis auf ein bißchen Mithilfe bei einzelnen Ausschreibungen nicht wirklich was. Ich habe noch einen Kollegen der mir gegenüber sitzt, aber auch der hält es nicht für nötig mich wirklich in das Tagesgeschäft mit einzubeziehen. Eigentlich sollte ich Angebote machen aber er sitzt auf der Arbeit und gibt einfach nichts ab.

Durch Gespräche bekam ich mit, dass meine Vorgängerin auch nie wirklich was zu tun hatte. Das ging dann so weit, dass sie fast nur noch private Dinge auf der Arbeit geregelt hat. Dies war dann wiwderum ein Grund dafür, dass sie beim Geschäftsführer in Ungnade gefallen ist. Auch sie hat der Sekretärin (die ständig rumjammert wie viel sie doch zu tun hat) Hilfe angeboten, aber diese fühlt sich scheinbar direkt bedroht, wenn jemand ihre Arbeit machen will.

Mittlerweile habe ich den Eindruck, dass ich nur benutzt wurde um meine Vorgängerin aus der Firma zu drängen. Diese Untätigkeit macht mich total mürbe. Ich hatte früher immer fordernde Jobs bei denen auch mal die ein oder andere Überstunde anfiel. Heute bin ich wenn es hochkommt am Tag maximal eine Stunde beschäftigt. Wenn ich dann was zu tun habe, sind es totale Idiotenarbeiten (1.000 Seiten Französichen Aussschreibungstext über den Google Übersetzer übersetzen u.ä.).

Um aus dieser Situation herauszukommen, bewerbe ich mich schon länger. Aufgrund meines Alters will ich aber nicht wieder einen Griff ins Klo machen. Zudem ist die Arbeitsmarktlage in meiner Region sehr bescheiden. Ich werde jetzt auch Verzweiflung nächstes Jahr eine einjährige Weiterbildung an der Fernuni anfangen, die ganz gut zu meinem Jobprofil passt. Ich habe nämlich aufgrund dieser dauernden Unterforderung schon das Gefühl zu verblöden.

Ich suche auf diesem Wege wie gesagt Leute denen es ähnlich geht oder ging und es interessiert mich wie ihr damit umgegangen seid.

Liebe Grüße


Tweetili
 

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1. Dezember 2019 um 15:18
In Antwort auf tweetili1977

Hallo liebe Leute,

ich muss mir hier mal meinen Frust von der Seele schreiben und ich suche Menschen den es ähnlich geht und die eine Situatio wie meine gemeistert haben.

Vor nunmehr 2 Jahren habe ich (42 Jahre alt, weiblich) bei einer kleine IT Firma als Assistentin angefangen. Ich wurde dort quasi nach dem Vorstellungsgespräch direkt eingestellt. Der Geschäftsführer wollte unbedingt meine Vorgängerin schnell loswerden, da er mit ihr überhaupt nicht klar kam. Er hat sie allerdings nicht rausgeworfen sondern mehr oder weniger genötigt von sich aus zu kündigen nachdem ich eingestellt war (das habe ich aber erst erfahren als ich schon länger da war).

Man hat mich dann die gesamte Probezeit mehr oder weniger da sitzen lassen und keiner hat sich wirklich gekümmert. Meine Ansprechpartnerin war die Sekretärin der Geschäftsführung, die mich aber die ganze Zeit nur angeblafft hat obwohl ich immer freundlich war und meine Hilfe angeboten habe (wie sich im Nachhinein rausstellte war das ein Fehler....). Zu tun hatte ich da schon bis auf ein bißchen Mithilfe bei einzelnen Ausschreibungen nicht wirklich was. Ich habe noch einen Kollegen der mir gegenüber sitzt, aber auch der hält es nicht für nötig mich wirklich in das Tagesgeschäft mit einzubeziehen. Eigentlich sollte ich Angebote machen aber er sitzt auf der Arbeit und gibt einfach nichts ab.

Durch Gespräche bekam ich mit, dass meine Vorgängerin auch nie wirklich was zu tun hatte. Das ging dann so weit, dass sie fast nur noch private Dinge auf der Arbeit geregelt hat. Dies war dann wiwderum ein Grund dafür, dass sie beim Geschäftsführer in Ungnade gefallen ist. Auch sie hat der Sekretärin (die ständig rumjammert wie viel sie doch zu tun hat) Hilfe angeboten, aber diese fühlt sich scheinbar direkt bedroht, wenn jemand ihre Arbeit machen will.

Mittlerweile habe ich den Eindruck, dass ich nur benutzt wurde um meine Vorgängerin aus der Firma zu drängen. Diese Untätigkeit macht mich total mürbe. Ich hatte früher immer fordernde Jobs bei denen auch mal die ein oder andere Überstunde anfiel. Heute bin ich wenn es hochkommt am Tag maximal eine Stunde beschäftigt. Wenn ich dann was zu tun habe, sind es totale Idiotenarbeiten (1.000 Seiten Französichen Aussschreibungstext über den Google Übersetzer übersetzen u.ä.).

Um aus dieser Situation herauszukommen, bewerbe ich mich schon länger. Aufgrund meines Alters will ich aber nicht wieder einen Griff ins Klo machen. Zudem ist die Arbeitsmarktlage in meiner Region sehr bescheiden. Ich werde jetzt auch Verzweiflung nächstes Jahr eine einjährige Weiterbildung an der Fernuni anfangen, die ganz gut zu meinem Jobprofil passt. Ich habe nämlich aufgrund dieser dauernden Unterforderung schon das Gefühl zu verblöden.

Ich suche auf diesem Wege wie gesagt Leute denen es ähnlich geht oder ging und es interessiert mich wie ihr damit umgegangen seid.

Liebe Grüße


Tweetili
 

Du machst es richtig. Bewerbe dich weiter. Mach ein gutes Gesicht und sobald du was neues hast, bist du sofort weg. Jeder hat mal einen nur den Job. Hstte ich schon öfter. Da muss man einfach durch. Kopf hoch. 

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2. Dezember 2019 um 10:53

würde ich genauso machen.
Bewerbungen schreiben und bis dahin halt "Augen zu und durch".

Die einzige Möglichkeit, die vielleicht noch bestehen würde, denjenigen, der Dich eingestellt hat - also Deinen "Chef" auf die Arbeitsorganisation ansprechen. Dass Du es sinnvoller und besser für das Unternehmen finden würdest, wenn die Kollegen sich die Aufgaben selbstständig holen könnten statt dass sie einer weiter verteilen muss.

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8. Dezember 2019 um 13:37
In Antwort auf tweetili1977

Hallo liebe Leute,

ich muss mir hier mal meinen Frust von der Seele schreiben und ich suche Menschen den es ähnlich geht und die eine Situatio wie meine gemeistert haben.

Vor nunmehr 2 Jahren habe ich (42 Jahre alt, weiblich) bei einer kleine IT Firma als Assistentin angefangen. Ich wurde dort quasi nach dem Vorstellungsgespräch direkt eingestellt. Der Geschäftsführer wollte unbedingt meine Vorgängerin schnell loswerden, da er mit ihr überhaupt nicht klar kam. Er hat sie allerdings nicht rausgeworfen sondern mehr oder weniger genötigt von sich aus zu kündigen nachdem ich eingestellt war (das habe ich aber erst erfahren als ich schon länger da war).

Man hat mich dann die gesamte Probezeit mehr oder weniger da sitzen lassen und keiner hat sich wirklich gekümmert. Meine Ansprechpartnerin war die Sekretärin der Geschäftsführung, die mich aber die ganze Zeit nur angeblafft hat obwohl ich immer freundlich war und meine Hilfe angeboten habe (wie sich im Nachhinein rausstellte war das ein Fehler....). Zu tun hatte ich da schon bis auf ein bißchen Mithilfe bei einzelnen Ausschreibungen nicht wirklich was. Ich habe noch einen Kollegen der mir gegenüber sitzt, aber auch der hält es nicht für nötig mich wirklich in das Tagesgeschäft mit einzubeziehen. Eigentlich sollte ich Angebote machen aber er sitzt auf der Arbeit und gibt einfach nichts ab.

Durch Gespräche bekam ich mit, dass meine Vorgängerin auch nie wirklich was zu tun hatte. Das ging dann so weit, dass sie fast nur noch private Dinge auf der Arbeit geregelt hat. Dies war dann wiwderum ein Grund dafür, dass sie beim Geschäftsführer in Ungnade gefallen ist. Auch sie hat der Sekretärin (die ständig rumjammert wie viel sie doch zu tun hat) Hilfe angeboten, aber diese fühlt sich scheinbar direkt bedroht, wenn jemand ihre Arbeit machen will.

Mittlerweile habe ich den Eindruck, dass ich nur benutzt wurde um meine Vorgängerin aus der Firma zu drängen. Diese Untätigkeit macht mich total mürbe. Ich hatte früher immer fordernde Jobs bei denen auch mal die ein oder andere Überstunde anfiel. Heute bin ich wenn es hochkommt am Tag maximal eine Stunde beschäftigt. Wenn ich dann was zu tun habe, sind es totale Idiotenarbeiten (1.000 Seiten Französichen Aussschreibungstext über den Google Übersetzer übersetzen u.ä.).

Um aus dieser Situation herauszukommen, bewerbe ich mich schon länger. Aufgrund meines Alters will ich aber nicht wieder einen Griff ins Klo machen. Zudem ist die Arbeitsmarktlage in meiner Region sehr bescheiden. Ich werde jetzt auch Verzweiflung nächstes Jahr eine einjährige Weiterbildung an der Fernuni anfangen, die ganz gut zu meinem Jobprofil passt. Ich habe nämlich aufgrund dieser dauernden Unterforderung schon das Gefühl zu verblöden.

Ich suche auf diesem Wege wie gesagt Leute denen es ähnlich geht oder ging und es interessiert mich wie ihr damit umgegangen seid.

Liebe Grüße


Tweetili
 

Hast du schon mal mit deinem Geschäftsführer gesprochen? Mach mir nicht den Anschein. 

Sag ihm, dass du masslos unterfordert bist. Es ist nicht deine Aufgabe, Dir Arbeit zu suchen.

Bleib hartnäckig.

Ansonsten finde ich machst du alles Richtig. Sekretärinnen haben oft irgendwelche Spleens.. sei weiterhin freundlich und hilfsbereit, aber lass Dir nirgendwo dennschwarzen Peter zuschieben..

Viel Erfolg.

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19. Dezember 2019 um 13:54

Bore out (heißt das so?) kann einen auch echt krank machen. Waru besetzen sie überhaupt die Postion, wenn nichts zu tun ist. Haben die zuviel Geld?
Glaubst du wirklich, du wirst wegen deines Alters nicht eingestellt. Ich mein, mit 42 ist man doch noch nicht reif für die Abstellkammer. Ich denke nicht, dass das ein Hinterungsgrund ist.
Aber ich glaube dir, dass es frustrierend ist, wenn man sucht und sucht und kein positives Feedback bekommt. Such trotzdem weiter. Manchmal ergibt sich völlig überraschend was.
Um aus  Langeweile im Büro nicht den Verstand zu verlieren, wie wärs, wenn du dich eigenständig weiterbildest und einen Onlinekurs belegt.

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