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Lästereien hinter meinem Rücken

23. Mai 2015 um 21:36

Hallo liebes Forum,

ich habe momentan ein Anliegen, dass vermutlich auch einige von euch kennen werden.

Ich mache momentan eine Aus- und Fortbildung (es handelt sich um eine Kombination aus beidem) im Einzelhandel.
Die Arbeit an sich gefällt mir eigentlich ganz gut. Das erste Jahr habe ich fast überstanden und finde auch, dass die Zeit sehr schnell verging.

Doch seit etwa 2 Monaten gibt es so einige Probleme in meinem Betrieb. Kurzum: Ich finde das Betriebsklima fürchterlich. Mein Fell ist relativ dick, da ich auf das Geschwätz der Kollegen in der Regel nichts gebe. Einschüchtern lasse ich mich nicht, aber es macht mich wütend.
Meine Chefin ist insgesamt immer sehr zufrieden mit mir gewesen. Jedoch ist das Verhältnis (zumindest meinerseits) etwas angeknackst, als ich einen Morgen krank zur Arbeit kommen MUSSTE. Mir ging es wirklich nicht gut aber ich musste mich trotzdem hinschleppen. Ein "Danke" oder dergleichen bekam ich nie. Stattdessen wurde mir von anderen Kollegen so etwas gesagt wie: "Wenn man diese Frühschicht hat, muss man sich halt auch todkrank hier her schleppen. Das machen wir hier alle. Das ist eben so."
Da dachte ich zum ersten Mal ich sei im falschen Film. Aber es war deren Ernst. Auch meine Chefin war dieser Ansicht, was ich sehr erschreckend fand. Ich hab's versucht in einem Gespräch zu klären, aber es führte zu nichts. Es hieße, man hätte dann eben eine gewisse Verantwortung.
Bis heute bin ich wegen der Sache ehrlich gesagt ziemlich beleidigt und weiß nicht, was ich machen soll, kommt es wieder zu so einem Vorfall

In letzter Zeit gingen dann auch noch Lästereien los. Hauptsächlich von der stellvertretenden Chefin (die für's Lästern schon bekannt ist, mir aber wenigstens ab und zu auch noch mal ehrliche Kritik direkt sagt, was ich auch total ok finde) und einer anderen Kollegin. Diese tut jedoch vor mir immer auf "dicke Freundin". Hinter meinem Rücken regt sie sich jedoch permanent bei allen anderen Kollegen über mich auf. Ich wäre bei der Arbeit nicht schnell genug (was zuvor allerdings nie ein Thema war) und sie zweifle daran, wenn ich ihr beispielsweise sage, dass bei meinem Beurteilungsgespräch mit der Chefin alles gut war und die Chefin mit mir zufrieden sei.
Der Knackpunkt ist, glaube ich, dass eine andere Auszubildende, die zusammen mit mir angefangen hat, zu Beginn etwas überfordert war und ein bisschen in meinem Schatten stand, jetzt "aufgewacht" ist und sich deutlich gesteigert hat. Dennoch habe ich im Betrieb deutlich mehr Verantwortung und übernehme Aufgaben, die die andere Auszubildende noch nicht ausführt.
Ich will es mal so ausdrücken, dass sie vielleicht von "0 auf 70" ging, während ich schon von Anfang an einen gewissen Vorsprung hatte und mich vielleicht bildhaft von "40 auf 90" gesteigert habe oder so ähnlich. Ich habe irgendwie das Gefühl man vergleicht uns andauernd. Ich hoffe, ihr versteht was ich sagen will.

Es kommen nach und nach immer mehr Sachen ans Licht während sie vor mir immer wahnsinnig freundlich tut (liked alle möglichen Sachen von mir auf facebook, drückt mich zur Begrüßung etc.).
Ich selbst durchschaue sie aber und vertraue ihr keine persönlichen Sachen mehr an. Vor einigen Tagen habe ich ihr sogar mal ordentlich Kontra gegeben, als ich mich zu Unrecht kritisiert gefühlt habe von ihr. Bis heute entschuldigt sie sich dafür noch bei mir.
Teilweise sind andere Kollegen davon auch schon sehr genervt. Unsere Arbeit ist stressig und anstrengend genug. Mir ist es ein Rätsel wieso manche Menschen dann noch alles daran setzen das Betriebsklima und das Team zu zerstören...
Ich kann's nicht anders sagen, als dass das Verhalten mir total auf den Senkel geht. Meine Chefin ist momentan im Urlaub und wenn sie wieder kommt, bin ich erst mal weg. Sodass ein Vorgesetztengespräch frühestens in 5 Wochen möglich ist.
Wie sollte ich mich dieser "falschen" Kollegin am besten gegenüber verhalten? Ich habe jedenfalls keine Lust auf diese aufgesetzte Freundlich-Sein. Und ich will sie wenn möglichst ohne den Satz "Ich habe von gehört, dass", weil ich andere Kollegen daraus halten will.

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