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Lohnfortzahlung bei verschiedenen Diagnosen

23. September 2014 um 12:23

Hallo Ihr Lieben.

ich bin in der 12.Woche SS mit einer Risikoschwangerschaft und habe einige Probleme. Zum einen will mir kein Arzt ein Beschgäftigungsverbot ausstellen, weder Frauen-, Haus- oder Betriebsarzt. Jeder sagte mir, daß ist Sache des Arbeitgebers.
Bei meinem Arbeitgeber verhält es sich so: ich bin in einer Abteilung, wo ich viel schwer heben muß und auch sonst Lärm und Abgasen ausgesetzt bin. Mein Arbeitgeber sagte mir, daß er mir keinen anderen Arbeitsplatz anbieten kann. Und da in meiner Abteilung ja viel Arbeit ist, würde ich dort weiter eingesetzt werden. Ich solle dann halt nichts mehr heben oder mich bücken.
Da frage ich mich aber, was soll ich denn dann da machen? Klar, Kleinteile, aber die sind sehr selten bei uns und im Übrigen hab ich mittlerweile durch längere Krankheiten in diesem und letzten Jahr ein sehr schlechtes Verhältnis zu meinen Kollegen bekommen. Das wird dann mit Sicherheit auch nicht besser, wenn ich den ganzen Tag nur rumsitze und nichts machen darf...
Hier muß ich mir mittlerweile schon schreiben lassen, daß mich die Firma ja unter bestimmten Voraussetzungen auch kündigen darf, und diese Voraussetzungen seien wohl auch gegeben...( mit Genehmigung der Aufsichtsbehörde, wenn der Arbeitsplatz der Frau eh wegfallen würde, die Firma finanzielle Probleme hat und keine Umsetzung möglich ist)...
Zudem sagt man auch, daß es so aussieht, daß ich keine Lust auf Arbeit hätte. (Mittlerweile werde ich auch gar nicht mehr beachtet und man redet auch kaum noch mit mir).
Dies ist aber nicht wahr, ich möchte nur meine Rechte als werdende Mutter wahrnehmen und einen geeigneten Arbeitsplatz haben, der den Mutterschutzrichtlinien entspricht! Würden die mir einen Büroplatz anbieten oder was ähnliches, ich wäre sofort dabei.
Mich macht das zur Zeit völligst fertig, ich bin ich jetzt schon 3 Wochen krankgeschrieben, weil ich kleinere Probleme wie Blutungen und nun den Stress mit den Kollegen und dem Arbeitgeber habe.

Nun aber zu meiner Frage: ich bin ja nun schon 3 Wochen krankgeschrieben, aber mit 2 verschiedenen Diagnosen, und von den Ärzten her spricht auch nichts gegen weitere Krankschreibungen, allein schon wegen der psychischen Belastung durch das Mobbing der Kollegen. Was ist nun, wenn die 6 Wochen rum sind? Eigentlich falle ich ja dann ins Krankengeld, dies möchte ich aber irgendwie vermeiden. Nun habe ich gelesen, daß, wenn eine neue Diagnose auftritt, die 6 Wochen wieder von vorne beginnen.

Kennt sich da jemand aus? Ich habe schon viel drüber gelesen, aber das ist alles von vor einigen Jahren, ich weiß nicht, wie sich das heutzutage verhält.

Bei der Krankenkasse trau ich mich nicht nachzufragen.

Und woher weiß der Arbeitgeber nach sechs Wochen, daß er aufgrund der verschiedenen Diagnosen doch weiterzahlen muß, falls es so ist???

Danke schonmal, daß Ihr Euch die Mühen macht, den langen text zu lesen, vielleicht kann mir ja sogar jemand weiterhelfen! Ich bin nervlich so ziemlich am Ende deswegen....

Viele Grüße

suggar376

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29. März 2015 um 17:23

Krankengeld abgelehnt!
Hallo, ich bin seit dem 09.01.15 krankgeschrieben. Meine Rahmenfrist endete am 20.11.14. Krankengeld wurde abgelehnt, weil angeblich alte Erkrankung, stimmt jedoch nicht. Widerspruch versäumt, da starke Medikamente mich mitgenommen haben. Jetzt verspätet Widerspruch eingelegt. Wer kennt sich da aus? Danke.

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