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Man behauptet, ich würde mobben...

30. Januar 2008 um 19:51

hallöchen,

ich weiß nicht, ob mir jemand von euch helfen kann, aber für einen rat, was ich tun soll, wäre ich sehr dankbar.

ich muß kurz ausholen:
ich arbeite mit meinem mann in der selben firma und der selben abteilung. mittlerweile ist er mein chef, was(wie uns von vorn herein klar war) für herausforderungen mit einigen kollegen sorgt.

es kam, wie es kommen musste: unserem betriebsrat liegen einige beschwerden über mich vor, weil ich angeblich wie die "first lady" auftreten, anweisungen an meine gleichgestellten kollegen ausgeben, bevorzugt behandelt werden, meine kollegen bei meinem mann/chef schlecht machen und mich über anweisungen des managementshinwegsetzen würde. sogar über private dinge wurde sich beschwert. einige der abstrusesten beschwerden hat der br tatsächlich verfolgt- allerdings nicht bei meinem vorgesetzten gefragt, ob dem tatsächlich so gewesen sei, sondern gefordert sofort ein mitarbeitergespräch (mit aktennotiz) zu führen (so z.b. für eine private email die ich von zuhaus an den privaten accout eines kollegen schrieb, betreff, er eine bestimmte angelegenheit nicht an die große glocke hängen, ich wolle nicht, dass kllegin xy sich aufregt und unnötig sorgt - womit SIE zum br ging!)

nun ist mein mann wieder befördert worden und der br riet unserem arbeitgeber bei der information darüber dringend davon ab, weil mein mann UND ich häufig thema bei beschwerden seien - und zauberte eine neue beschwerde über mich aus dem hut, über die weder mein mann (als mein direkter vorgesetzter) noch unser arbeitgeber (was ich unter den umständen auch noch verstehen könnte) informiert worden waren, als sie vorgelegt wurde.

Im klartext will ich sagen: der br unserer firma informiert nicht im ausreichenden maße über vorliegende beschwerden, auch bin ich noch nie von den damen zu einem klärenden gespräch gebeten worden, was ich erwarten würde, um zu den vorwürfen stellung beziehen zu können (wenn sie ja zu dem schluss kommen müssen, dass meine vorgesetzten die angelegenheiten nicht verfolgen und /oder die vorgesetzten gar nicht informiert werden, es sei denn, es ist gerade nützlich). Es macht häufig den anschein, dass der br derartige informationen über beschwerden gezielt einsetzt, wenn es um personalpolitik nach seinem sinne geht, aber nicht, um probleme aus der welt zu schaffen. unser arbeitgeber hat sich davon (zum glück) dieses mal nicht beeinflussen lassen, aber meine eigenen chancen auf weiterentwicklung in der firma sehe ich unter diesen bedingungen sehr kritisch.

offiziel weiß ich von den meisten beschwerden auch gar nichts, es hat nie mitarbeitergespräche gegeben, ich wurde nur inoffiziell von unserem arbeitgeber informiert.
meine frage nun, wie soll ich mich verhalten? ich weiß, dass ich unweigerlich im fokus einiger kollegen stehe, aber es muß doch einen weg geben, diese unmöglichkeit zu beenden?

vielleicht hat ja jemand einen guten tipp für mich?

liebe grüße, nan

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