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Mc Donalds Kündigung

16. August 2015 um 9:42

Hey ihr Lieben
ich brauche euren Rat!
Ich w/20 habe vor zwei Wochen angefangen als Teilzeitkraft bei Mc Donalds zu arbeiten. Da ich den ganzen August frei habe und meine Ausbildung erst im September anfängt, habe ich mir vor Monaten gedacht, dass ich einen Job brauche. Ich lebe schon seit zwei Jahren alleine, zwar mit meinem Freund zusammen, was die Sache erleichtert mit den Finanzen, da wir uns ja alles teilen (Miete etc.). Jedoch würde ich gerne etwas Geld neben bei verdienen. Ich hatte mich vor ca. zwei Monaten bei Mc Donalds beworben, hatte ein Vorstellungsgespräch, was super verlief und dann kam auch mein Probearbeitstag. Schön und gut. Der Tag war super, ich hatte Spaß an der Arbeit und wurde viel gelobt. Mir wurde angeboten, dass ich den August so viel kommen kann (Stunden), wie ich möchte, heißt ich konnte leicht mit entscheiden wie viele Arbeitsstunden ich in der Woche selber absolviere. Vor zwei Wochen war es dann soweit, mein erster richtiger Arbeitstag. Direkt wurde mir der Vertrag gegeben zum durchlesen und unterschreiben und natürlich mein Dienstplan. Mir sind fast die Augen rausgefallen, als ich meine Zeiten und besonders die Stundenanzahl gesehen habe. In meiner ersten Woche hatte ich schon 55,5 Stunden vor mir und hatte nur Dienstags frei. 3 Tage 8 Stunden und die restlichen Tage 9 Stunden. Ich habe mir gedacht, gut zieh es einfach durch du schaffst es! Es ging los und wurde mir leider schon an dem zweiten oder dritten Tag zu viel. Natürlich wusste ich, dass ich in der Gastronomie arbeite und dass diese Dienstzeiten "normal" sind. Jedoch merke ich leider immer mehr,dass ich wohl nicht der Typ Mensch für die Schichtarbeit bin (hört sich bestimmt für viele blöd an, so ist es aber nun mal). Größtenteils habe ich vorne an der Kasse Gäste bedient, bis ich nach hinten gerufen wurde und mir gesagt wurde, dass ich schon ab der zweiten Woche das McCafe alleine schmeißen soll, da eine Kollegin jetzt ihr Studium im Ausland beginnt und nicht mehr wieder kommt. An sich war es in Ordnung, jedoch wieder diese scheiß Arbeitszeit fast täglich und dass jetzt immer noch drei Woche von 14.30 - 23.00 Uhr . Das passt mir persönlich überhaupt gar nicht! Mit der Zeit habe ich auch gemerkt, dass mir die Arbeit an der Kasse eher mehr auf die Nerven geht,als Spaß bereitet, wie am Anfang. Eines Abends nach meinem Feierabend wurde ich zum Schichtleiter gerufen. Minus in der Kasse, Minus 25 Euro. Anscheinend zu viel Kundschaft und zu wenig Konzentration. Ich wurde leicht zusammen geschissen, dass ich mich doch besser konzentrieren soll und das es so nicht weitergeht! Natürlich verständlich, viele werden sagen, ach das kann doch jedem passieren, nur hat mir das echt den Rest gegeben, ich kam nach Hause und hab geheult, da ich nunmal schon einfach mal drei Stunden umsonst arbeiten war.. Kommentar vom Schichtleiter: Sowas geht nicht, besonders wenn meine Unterschrift auf diesem Zettel steht und dann noch zweimal hinter deinem Namen! (Es wird eine Liste geführt mit Minusbeständen in der Kasse der einzelnen Mitarbeiter). Die Arbeit machte mir immer weniger Spaß und ich kam nur noch mit einem Kein Bock Gesicht ins Restaurant. Ich ließ mich krank schreiben es wurde mir zu viel oder eher gesagt bei dem Gedanken heute Mittag wieder hin zu fahren ist es mir zu viel. Zu der Krankschreibung: Fast eine Woche hatte ich keine Arbeitsschuhe! Musste mit meinen Sneaker dort rum rennen, weil die Schuhe immer noch nicht da waren. An einem Arbeitstag war ich gerade an der Pommesstation, als ich fast richtig aufs Maul geflogen wäre aufgrund des natürlich sehr rutschigen Bodens. In diesem Moment hat es eimen Schmerz in meiner linken Kniekehle gegeben, hörte dannach aber wieder auf, ich habe mir nichts gedacht. Bis zwei Tage später es richtig anfing zu schmerzen, so dass mein Freund mich ins Krankenhaus zur Notaufnahms brachte. Die meinten nur, dass der Schmerz nicht erst zwei Tage später einsetzt und es nicht an dem Ausrutschen liegen kann. Naja gut am nächstes Tag zum Hausarzt wo mir gesagt wurde, dass es nur eine Überlastung ist. Krankschreiben wollten Sie mich wegen dem Bein nicht, also musste eine andere Geschichte her: Magendarm Grippe. Bis heute war ich krank geschrieben heute Mittag gehts wieder arbeiten, da sich mein Bein auch beruhigt hat. Ich spiele mit dem Gedanken zu kündigen, da ich einfach keine Lust mehr habe. Frist ist zwei Wochen. Was sagt ihr? Ich bin mir unsicher. Am liebsten würde ich kündigen und gar nicht mehr hin, jedoch würde ich mich es sowieso nicht trauen und es als Arbeitgeber selbst ziemlich dreist finden. Gibt es da eigentlich Ausnahmen, dass wenn ich kündige, Sie mich sofort gehen lassen oder muss ich noch die Zwei Wochen durchziehen? Natürlich weiß ich dass es nur noch drei Wochen sind bis zu meiner Ausbildung! Aber eine Woche Auszeit würde mir gut tun und außerdem hatte ich noch vor neben meiner Ausbildung (Schulische Ausbildung Fremdsprachenkorrespindentin) einen Nebenjob dort zu machen. Davon gehen auch die meisten dort davon aus, dass ich den Vertrag verlängere.
Soll ich kündigen? Ich weiß nicht weiter. Es ist eine super Bezahlung und ich habe Respekt vor der Arbeit dort weil es hart sein kann aber was bringt mir alles wenn ich selber keinen Spaß daran finde?
Bitte um Ratschläge .. Am Besten bis heute Mittag! Denn wenn, gebe ich heute einen schriftliche Kündigung ab!

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17. August 2015 um 6:47

Also...
Ich habe gestern Morgen extrem viel darüber nachgedacht... bis ich mir ein Herz gefasst habe und die Kündigung geschrieben habe. Ich habe mir dabei meinen Vertrag 100 mal durchgelesen weil mir die Fristen nicht klar waren (es stegen tausend verschiedene fristzeiten drin). Eine Stunde vor Schichtbeginn habe ich nochmal Mut gesammelt und bin hingefahren. Habe mich mit einem Schichtleiter zusammengesetzt und meine Kündigung überreicht. Ich find es super dass er und auch alle anderen Schichtarbeiter so locker und absolut freundlich darauf reagiert haben. Trotzdem muss ich da ich mich in der Probezeit befinde drei Tage abarbeiten meines Dienstplanes. Einen habe ich hinter mir morgen Abend habe ich es auch geschafft . Ich freue mich total und schaue mich nach was Neuem um! Besonders freue ich mich auf meine Freizeit die ich dann doch vor Azsbildungsbeginn habe, denn als ich meinen eigentlichen Dienstplan für die nächsten zwei Wochen gesehen habe... bin ich glücklich diese Entscheidung getroffen zu haben
An alle Mc Donalds Mitarbeiter die dies lesen sollte... Hut ab und Respekt für eure Arbeit. Schade dass unglaublich viele Menschen denken dieser Job wäre easy.

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Ich fühle mich in meiner Ausbildung unwohl. Hilfe!
Von: lara5995
neu
8. August 2015 um 11:38
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