Home / Forum / Job & Karriere / Mein Job - ein Alptraum! Ich brauche Hilfe!

Mein Job - ein Alptraum! Ich brauche Hilfe!

27. März 2015 um 15:44

Hallo ihr Lieben,

erstmal vielen Dank für die Aufnahme.

Ich muss euch leider direkt mal mit einem Roman belasten. Ich kann nicht mehr und ich weiß wirklich nicht mehr, was ich machen soll.

Alles begann damit, dass ich eigentlich Tierarzthelferin werden wollte. Ich begann also meine Ausbildung bei einem Tierarzt, der mir aber kein Gehalt zahlte und noch lauter andere Dinge illegal abhandelte. Ich kündigte also nach 8 Monaten, stand dann noch vor Gericht und klagte meinen Lohn ein. Dann absolvierte ich eine Ausbildung zur MFA/Arzthelferin in einer orthopädischen Praxis, die ich verkürzte und erfolgreich abschloss. Mein damaliger Arbeitgeber wollte mich zwar übernehmen, da ich aber in eine andere Stadt zog, nahm ich sein Angebot nicht an. Heute sehe ich ein, wie falsch das alles war, denn trotz meiner guten Abschlussnoten fand ich einfach keinen Job. Erst nach langen acht Monaten bekam ich eine Teilzeitstelle in einem Augencentrum. Und herzlichen Glückwunsch. Ich wurde fies gemobbt, geradezu rausgeekelt. Ich hielt das alles nicht mehr aus und kündigte. Nach mir kündigten wegen drei Personen noch vier andere!

Ich hoffte nun darauf, dass mein ehemaliger Ausbilder mich zurücknahm, wollte sogar die Strecke von 40km (monatliche Kosten von 200 Euro) in Kauf nehmen. Ich bewarb mich also um eine Teilzeitstelle. Teilzeitstelle, weil ich nebenher ein Fernstudium absolviere, Bücher schreibe, einen Blog betreibe und ein eigenes Haus pflegen muss. Mein Arbeitgeber nahm mich zurück. Mittlerweile war aber aus der urigen, kleinen Praxis eine Gemeinschaftspraxis geworden. Vorher waren wir übrigens bereits eine überörtliche Gemeinschaftspraxis. Wir haben auch untereinander routiert, um die Abläufe beider Ärzte zu kennen. Wir verstanden uns untereinander super. Natürlich trafen wir die Mitarbeiter der anderen Praxis "nur" bei Teamtreffen, Restaurantbesuchen oder eben beim "Routieren", aber wirklich miteinander gearbeitet, hatte man nicht.

Nun war es schon immer so, dass die Erstkraft (aus der anderen Praxis) das Zepter in der Hand hielt. Sie war nicht einfach und das wussten wir. Die, die mit ihr zusammengearbeitet hatten, erzählten uns oft, wie grausig es war, mit ihr zusammenzuarbeiten, aber ehrlich gesagt konnte ich mir das nicht wirklich vorstellen. Klar, sie ist eine wirklich starke Persönlichkeit, die Chefs!!!! kuschen vor ihr und das Personal erst recht, trotzdem hatte sie auch ihre guten Seiten.

Nun begann also alles in einer neuen, viel größeren Praxis. Ich sollte -obwohl ich die Abläufe im Schlaf kannte- ein dreiwöchiges Praktikum absolvieren, das außerdem noch verlängert worden war und ich keinen Cent für bekam! Ich arbeitete also selbstständig und Vollzeit, Geld dafür bekam ich aber nicht. Ich muss dazu sagen, dass die Organisation und die gerechte Behandlung der Mitarbeiter schon immer nicht gestimmt hatte. Jedenfalls bezahlte ich täglich die Zugfahrten von 15 Euro von meinem Arbeitslosengeld und bekam keinen einzigen Cent! Im Januar startete mein Arbeitsvertrag. Doch hatte ich noch überhaupt keinen Vertrag. Die Erstkraft und ich -mit den Chef hatte ich noch über gar nichts gesprochen, weder über die Arbeitszeiten, noch über Gehalt- vereinbarten 25 Stunden/Woche. Ich sollte vormittags arbeiten. 8-13 Uhr. Super. Ich war wirklich glücklich. Glücklich, weil ich endlich zurück war und alles endlich einmal gut lief. Aber das währte nicht lange. Die Grippewelle war im Anmarsch. Ein Haufen Mitarbeiterinnen fielen aus. Und dann bekam ich eine üble Trigeminusneuralgie (Gesichtsnerventzündung) mit 39 Fieber. Ich musste Antiepileptika schlucken und hatte wirklich starke Schmerzen.

Und wisst ihr was? Die Erstkraft ließ mich trotz AU arbeiten und unterstellte mir, ich würde die Krankheit vortäuschen! Also ging ich zum Chef und erzählte ihm alles. Ich war einfach so enttäuscht und fertig! Der gab mir recht und schickte mich nach Hause. Ich wurde mehrmals in den drei Wochen AU angerufen und gebeten, arbeiten zu kommen. Ich hätte mich zwei Monate krankschreiben lassen können, was ich natürlich nicht wollte! Mir waren die drei Wochen schon echt unangenehm. Als ich also wiederkam, gab es eine Teamsitzung. Und vor allen Leuten wurde mir unterstellt, ich hätte diese Krankheit niemals gehabt. Und andere wären viel schlimmer dran gewesen, ich hätte ruhig arbeiten kommen können. Achja: In meiner AU-Phase gab es noch viele verbale Auseinandersetzungen mit ihr, da ich mich weigerte, trotz AU arbeiten zu kommen. Also geigte ich ihr meine Meinung und wisst ihr, was dann kam? Mein Chef war tatsächlich zu ihr gelaufen und hatte mich verpetzt! Er hatte erzählt, dass ich mit meinen Sorgen zu ihm gekommen war und sie quasi verraten hatte. Ich wusste mir auch einfach nicht anders zu helfen!

Jedenfalls ging es dann los. Sie ignorierte mich. Stellte meine Arbeitszeiten um, ohne mich zu fragen. Noch mal zur Übersicht: Ich habe diese Teilzeitstelle 40km entfernt nur unter der Bedingung angenommen, dass ich noch genug Zeit hatte, um mein Studium zu absolvieren und meine Bücher zu schreiben. Ich bezahlte schließlich 200 Euro im Monat für die Arbeit. Nicht selbstverständlich, aber eigentlich habe ich das gerne in Kauf genommen. Ich musste dann NUR noch nachmittags arbeiten!!!!! Und heute kam der Brüller: Wir haben mehrere Teilzeitkräfte. Und nun hat sie meine 25 Stunden absichtlich so aufgeteilt, dass ich an den Montagen Vollzeit arbeiten muss und an den anderen Tagen nur nachmittags. Und jetzt bin ich echt fertig mit den Nerven. Ich werde ignoriert und ausgegrenzt von ihr und jetzt auch noch das! Ohne mich zu fragen! Achja: Sie sitzt übrigens den ganzen Tag in ihrem Backoffice und erledigt private Angelegenheiten. Als die Telefonistin, die neben ihr sitzt, letzte Woche ausfiel, wurde die Auszubildende aus der AU geholt und durfte sich ans Telefon setzen, damit die Gute ihren privaten Sachen nachgehen kann.

Wie gesagt: Mit den Chefs reden, bringt nichts. Sie kuschen und lassen sich sogar täglich anschreien!

Ich kann nicht mehr. Das alles ist genau das was ich niemals wollte.

Was mache ich jetzt? Habt ihr Tipps?

Ganz liebe Grüße, K.

Mehr lesen

27. März 2015 um 15:50

...
Ich kann doch jetzt nicht schon wieder kündigen? Oder? Wie erkläre ich das meiner nächsten Arbeitsstelle?

Noch was: Die Erstkraft hatte ihre guten Seiten, solange man tat, was sie wollte.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Lust auf mehr Farbe in deinem Leben?
wallpaper

Natural Deo

Teilen

Das könnte dir auch gefallen