Home / Forum / Job & Karriere / Minusstunden Verrechnung und Rückforderung bei Kündigung rechtens?

Minusstunden Verrechnung und Rückforderung bei Kündigung rechtens?

15. April 2015 um 15:23

Hallo,

Mein Arbeitsgeber teilte mir heute mit (habe wegen etwas anderem gefragt und so kam es zur Sprache weil ich eh diese Befürchtung hatte), dass im Falle einer Kündigung meine Minusstunden verrechnet werden. Ich befinde mich in folgender Situation:

Ich arbeite im Schichtdienst und alle Kollegen tragen sich selbst in einen Plan ein, manchmal wird nochmal getauscht bis es passt, man hat aber nie id Woche o Monat seine exakte Stundenzahl. Dann wird das ganze in einen festeren Plan eingetragen den nur eine Kollegin bearbeitet. was auf diesem Plan steht ist fest geplant. Abweichungen wie zB getauscht mehr oder weniger gearbeitet oder krank wird am Ende des Monats abgeglichen und dem Soll das Ist gegenübergesetzt. Für Krankzeiten bekommt man nur die Stunden für die man anfangs auf dem festeren Plan geplant war. Durch diverses kann es auch zu Nachteilen kommen wenn der andere Plan sich ändert deshalb. In meinem Fall ist es aber eig simpel denn ich wurde krank und von anderen eingetragen und habe weniger Std eingeplant als Soll als es mein Vertrag hergibt (von Kollegen). dadurch gerate ich stark ins Minus mit 50 Std im Monat Mai während ich krank bin. Falls ich den Monat danach wieder so eingetragen werde und weiter krank bin das gleiche. Wenn ich wieder käme müsste ich es aufarbeiten, wenn ich kündige wird es verrechnet (zB mit Urlaubstagen die ausbezahlt werden müssten) bzw zurück gefordert (das wäre in meinem Fall auf jeden Fall etwas bzw sehr viel dann).

Ich arbeite id Sozialen Arbeit nach AVR Tarif in dem das Arbeitszeitkonto laut Arbeitgeber geregelt sei zudem entsinne ich mich aber auch am 1. Arbeitstag dazu einen Zettel zum Unterschreiben untergeschoben bekommen zu haben (die Zweitschrift für mich liegt aber im Büro, kann sie momentan nicht einsehen).
Ich habe derzeit starke Angst mich zu verschulden bzw klagen zu müssen, wenn sich MInusstunden ansammeln und ich sie ausgleichen soll wenn der Vertrag ausläuft oder ich kündige. Der Arbeitgeber findet das nämlich normal wie ich raushörte. Ich überlege deshalb sofort zu kündigen (da ich eh bald gehen will) und auf Krankengeld zu verzichten und stattdessen ALG zu beziehen damit sich nicht noch mehr anhäuft. Ich könnte auch meine Kollegen bitten mich mit mehr zu planen (auch wenn ich dann doch nicht komme was aber Chaos auslöst die Dienste wieder zu besetzen und dann ist die Frage ob die es machen), wenn ich das noch 3 Monate mache haben die irgendwann auch genug.

Was sollte ich tun? Vorher klagen kann ich sicher nicht um zu vermeiden dass es zu einer Rückforderung kommen wird oder? Wenn es zB noch 3 Monate so geht dann verlangen die sicher 2000 !!!

Mehr lesen

20. April 2015 um 11:43

Sehe das wie Glyzinie
das kann nicht rechtens sein. Es muss ein geregelter Arbeitsstundentag (Soll) existieren, anhand dessen dein "Grundgehalt" gemessen wird. Ich sage mal 8h. Bist Du krank oder hast Urlaub, dann wird der Tag mit 8h (also dem SOLL) berechnet. Du kanst ja auch nicht sagen, ich mache jetzt mal 10 Tage Urlaub mit jeweils 1h, dann war ich nur 10h weg?!? Bist du auf Arbeit wird natürlcih die Arbeitszeit so berechnet, wie Du anwesend bist (entweder + oder -).
Sollte es ein Schreiben geben, dann lege das zur Prüfung durch einen Anwalt vor. Ich denke mal so etwas ist nicht rechtens und von daher ungültig.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Powerfrauen gesucht! Ja genau, POWER-FRAUEN!
Von: klaes_11919204
neu
18. April 2015 um 15:35
Lohnt sich jetzt noch ein Studium auf Lehramt?
Von: waldo_12453516
neu
16. April 2015 um 17:28
Noch mehr Inspiration?
pinterest